25th Anniversary Show, 08.03.2026, Dortmund – Feedback
Zitat von Pongo am 9. März 2026, 12:36 UhrSöhne käuflicher Frauen: Eine Anspielung auf das allererste Segment der GFCW-Geschichte, wenn ich mich richtig erinnere, wobei der Steel Dragon diesmal seinen richtigen Namen hat. Dafür ist von “Rampone Sinigister” die Rede, haha, was? Wer sind die Fans, die Autogramme vom Guardian of Steel wollen? Kann man als Opening schon machen, ich werde vermutlich jeden stumpfen Nostalgie-Bait bei dieser Show einfach durchwinken.
Eine Liga, ein Leben: Tolles Ding, das mal wieder nicht Korrektur gelesen wurde. </3 Schön, dass alle NPCs ihren Cameo-Auftritt kriegen, und Dreamweaver war auch eine fabelhafte Überraschung. Ist eine Kleinigkeit, aber ich finde es gut, dass es zumindest eine kurze Erklärung gibt, warum Pete und Sven miteinander klarkommen. Auf der einen Seite macht das die Pex-Geschichte rückblickend weniger relevant, auf der anderen Seite ist das kaum anders möglich. Ist dann vielleicht ein Problem mit der Grundidee, Kommentatoren fehden zu lassen – und auch in dieser Intensität – wenn man nicht vorhat, mindestens einen von beiden zu ersetzen. Mike Garland und Vincent Craven hatten sicher schon die Bewerbungsmappen bereit. “Du bist ein echtes Mittelstück” ist rührend, die ganze übermäßige Freundlichkeit ist unterhaltsam. Generell ist auch Svens Wortwahl sehr unterhaltsam, und eine Nightmare-Erwähnung gehört eigentlich auch zum großen Jubiläum dazu. Er hat wirklich vor 15 Jahren oder so Sachen geschrieben, die bis heute fest in meinem Kopf verankert sind.
Simply
The BestSuperior: Man kann das nur schwer als “normales” Segment feedbacken, so ist es zumindest für mich. Ich fand Jannek hier sehr charmant und emotional, ohne in Kitsch abzudriften. Er wird richtig konkret und bei den Dingen, die er erwähnt, wird mir einmal mehr klar, dass ich zwar viel der GFCW-Geschichte miterlebt habe, aber es dennoch super viele Sachen gibt, die wirklich wichtig waren, und die ich verpasst habe. Er vermittelt mir sehr gut, wie viel ihm gewisse Momente und Matches bedeuten. Der Übergang zum potenziellen letzten Match ist interessant: Wissen die anderen Teilnehmer schon davon? Fände es fast charmanter, wenn es nicht so ist. Shoot your shot, Lio. Die Line “Ich hab mir immerhin sagen lassen Ricksenburg wäre… ewig?” ist ziemlich stark. Dream-Matches im FW sind immer eine schwerere Sache als im Real Life, aber dass es sowas wie ein Tag Team Dream Match gibt, finde ich grundsätzlich erstmal richtitg cool Das Ende mit der gemeinsam mit den Fans performten Catchphrase ist auch ein sehr schöner Abschluss. Verdienter Hall of Famer, Kuss an ihn!Das große Gesicht: Wir sollten das Spiel, dass leider im Sportsuche-Forum nie richtig angelaufen ist, nochmal machen, wo wir bei jedem Charakter, der kein Bild hat, zeigen, wie wir glauben, dass er aussieht. Ich plädiere nicht für Bilder für jeden NPC, aber fände eigentlich mal ganz interessant, wie sich Leute zum Beispiel Mac Müll und Tammy vorstellen, oder ob man sich die überhaupt nicht optisch vorstellt. Ich habe zum Beispiel gar keine große Idee, bei Pete und Sven auch nicht, deswegen bin ich immer überrascht, wenn irgendwer einem von ihnen konkrete physische Details andichtet. T’n’B spielen den OG-Status ganz gut aus und gefallen mir in ihrer Rolle als miese Arschlöcher, die schon gekämpft haben als wir die GFCW noch gar nicht kannten, ziemlich gut. Hätte man auch mit dem Opening Segment zusammen packen können, aber geht fit.
Die leuchtende Blume: Sehr PCWA-pilled von Mad Dog, jede Show neue Skit-Partner zu suchen, aber finde das absolut super. Nicht nur mit Leuten Segmente machen, mit denen man konkret Matches oder ein Programm hat, ist immer toll. Das macht Mad Dog als Charakter nicht nur dahingehend wichtig, dass er halt gut ist, sondern auch für die gesamte Struktur und Hierarchie der Promotion. Wirkt für einen Pay-Per-View vielleicht etwas random, aber insgesamt hat mir das gut gefallen. Es baut thematisch auf MD/Iokepa auf, ohne so übermäßig krass explizit dahingehend werden zu müssen, und Ben Slate wirkt in einem Segment mit einem der besten FW’ler der letzten 15 Jahren nicht unterlegen, sondern kann im Kontext gut kontra geben. Sehr schön, dass Slate weiter in die GFCW integriert wird, und wenn er dran bleibt, kann ich mir gut vorstellen, dass wir ihn eher früher als später im Bereich IC Title oder Tag Team Title sehen.
Match #1: “Der grünbärtige Australier” ist insane. Klarer Sieg geht klar, war in erster Linie da um die Schwestern beim PPV zu featuren nachdem die Tag Team Division der letzten Wochen so chaotisch war, und hätte dementsprechend auch nicht länger sein müssen. Je nachdem, wer das Tag Title Match gewinnt, rechne ich den Schwestern sogar Chancen aus – gegen ZerBeus eher nicht, gegen die anderen beiden schon.
Alter schützt vor Scharfsinn nicht: In gewisser Weise passen Zereo und Morbeus dahingehend gut zusammen, dass sie sich ergänzen. ZK ist Pathos, große Emotionen, totaler Maximalismus, und Morbeus ist flapsig, bodenständig und kann einiges aus kleinen Details rausholen. Die Hasen als aufstrebendes Team zu bezeichnen finde ich hingegen interessant, soll das im Kontext der “unendlichen Legacy” ein kleiner Seitenhieb sein oder findet Morbeus das wirklich? Immerhin könnte man argumentieren, dass die Hasen in den letzten zwei Jahren oder so das zentrale GFCW-Team waren. Dass Morbeus hier in gewisser Weise eine “Face your own mortality”-Rede anstimmt, ist bei Zereo Killer besonders interessant, der Zeit seiner Karriere eher für eine Unverwundbarkeit bekannt war. Bin gespannt, ob man hier nur Zweifel für das Tag Team Title Match streuen möchte, für das man meiner Meinung nach der große Favorit ist, oder ab das schon die Saat für eine Storyline ist. Es gibt auf jeden Fall die Rückkehr der non-verbalen Texte, die mir Erklärbär-mäßig nochmal genau sagen, was ich zu denken und zu fühlen habe. BRIIIIIIIIING MEEEEEEEEEE TOOOOOOOOOO LIIIIIIIIIFE.
Bruder Parn: Diese Verwandtschaftsverhältnisse waren mir neu, habe ich das komplett verdrängt oder war das bislang noch nicht bekannt? “Der Lord hat gesprochen” ist so krass 2000er, aber das soll es ja auch sein. Bei jedem anderen PPV wäre das hier ein großes “WTF”, aber beim Jubiläum finde ich es passend. Geht eh mehr darum, dass sie da sind, als darum, was sie sagen oder machen.
Dieser kranke Wichser: Ich hoffe, das Paket wurde mit dem GFCW-internen Paketdienst aus den Keek Hathaway/Ninjarina-Segmenten geliefert. Bei Iray Burch ist immerhin nicht zu hundert Prozent ausgeschlossen, dass der Kopf von Gwyneth Paltrow in der Box ist, oder wer auch immer das Äquivalent zu Gwyneth Paltrow im FW wäre. Jake ist so unterhaltsam wie eh und je, und auch das Zusammenspiel mit Tammy ist unterhaltsam. Würde eigentlich irgendwer bei “Tammy > Mac” oder “Sven > Pete” widersprechen? Die Idee mit dem Wächter, der im Zweifelsfall die “Differenz” bezahlen muss, ist kreativ und passt gut zum Charakter von Burch. Das Ganze dann als Anlass für einen kleinen Trip durch Tim’s Figuren-Kabinett zu nutzen fand ich auch gut, gab ein paar Pops bei mir. Auch der Twist, dass er gar nicht verlieren kann, und das in diesem Fall ein Nachteil ist, ist schön gemacht.
Match #2: Einmal mehr hat der Autor das Korrekturlesen strikt verweigert. Burch gefällt mir seiner Darstellung weiter super. “Kampfsport-Katastrophentourismus” ist unglaublich gute Wortwahl. Die Zuschauer bei dem Match haben was von nach Gewalt gierenden Römern bei Gladiatorenkämpfen. Die pure Verzweiflung von Jake wird auch gut vermittelt. Shelly Nafe so fies zu beschimpfen, stellt dann aber auch sicher, dass er nicht zu sehr Babyface wird, sondern erinnert daran, dass er das hier als Charakter eigentlich verdient. Ich habe irgendwas an den Regeln auf jeden Fall missverstanden, weil ich beim Finish irritiert war. Der Angle nach dem Match ist aber stark, vor allem, nachdem Darragh Jake quasi den Wölfen zum Fraß vorgeworfen hat. Lässt Nafe clever wirken. Burch vs Dalmi wäre ein sehr interessantes Match.
Der Leitstern aller Sterne: Brauchen Sterne Leitsterne? Wäre es nicht katastrophal, wenn andere Sterne einem Stern folgen würden? Meine Astrologie-Kenntnisse reichen nicht aus, um diese Fragen zu beantworten. “Strahlkraft” bei jemandem, der sich selbst als Stern bezeichnet, übrigens sehr schönes Vokabular. Ich hätte an der Stelle nicht erwähnt, dass es Leute “nicht so gut” finden, dass sie Herausforderin ist, weil’s halt PPV World Title Match ist, und der Charakter Stella es hergibt, überhaupt nicht einzusehen, sich zu rechtfertigen. Das hier wirkt halt eher wie eine Reaktion auf Forum-Feedback und nicht wie eine Pre-Match Promo vor einem World Title Match, auch wenn’s natürlich aufgegriffen wird.
Keine drei Gegner: Die Stelle, an der er sich seine zwei vermeintlichen Schwächen als Stärken auslegt, ist richtig stark. Generell einfach thematisch sehr schön gemacht, reizt seine Rolle als der Erfahrene in dieser Konstellation richtig aus, und ich finde es auch nuanciert und gut, dass ihm die Meinung von Veteran ZK wichtig und die von Neuling Slate nicht, das gießt indirekt weiter Öl ins Feuer. Die Andeuting mit The End am Ende ist interessant, weil ich mir für dieses Match legitim beide Ausgänge vorstellen könnte. Davon, dass MD in diesem Jahr irgendwann Richtung World Title gehen sollte, bin ich überzeugt, aber es muss nicht zwangsläufig der nächste PPV-Zyklus sein.
Match #3: Jay Taven soll für immer rappen, es erheitert mich zutiefst. “Wurmige Hühner” ist so dumm, ich liebe es. Taven mit der Kette ist auch ein guter Spot, der ihn als Charakter perfekt zusammenfasst. “Multi-Spieß DDT” könnte straight aus einem Drake-Match stammen, schön, dass er im Geiste bei uns ist. Schon einige wirklich üble Spots, die aber auch helfen zu erklären, wie die körperliche Übermacht am Ende besiegt werden kann. Kann mir gut vorstellen, dass das in der Realität so ein Match wäre, wo das Gurken-Team bewusst jeden möglichen Spot probiert, um irgendwie over zu kommen und eine Weiterbeschäftigung zu rechtfertigen. Nach der Fleischerhaken-Attacke der letzten Show ist dieses Level an Gewalt gerechtfertigt. Milly, die nicht zuletzt dank Feuer gewinnt, ist guter Symbolismus. Dass sie am Ende Meathook pinnt macht perfekt eine Schleife um diese Story, bei der man viel mehr aus NPCs rausgeholt hat, als das üblich ist.
Glück ist überbewertet: Slate kommt bei mir noch mehr als “Analyst” an, wenn er solch sinnvolle strategische Entscheidungen trifft wie hier, nämlich, mal bei Iokepa vorzufühlen. Gleichzeitig ist seine Arroganz, trotz seiner Unerfahrenheit schon alles besser wissen zu wollen, ein guter Charakterzug, an dem sich andere Wrestler abarbeiten können. Der Tipp im Notizbuch ist visuell schön gedacht. Rundum gelungen.
Let’s dance: Nettes Nostalgie-Ding, einmal Danke an alle, passt.
Match #4: “Dies ist nicht War Evening, nicht Nick Kavinsky oder Mad Dog.” Hä? Das Notizbuch wird in Erinnerung gerufen und damit wird Ben Slate in einem Match gesellt, in dem er gar nicht antritt, was mir gefällt. Dass jemand wirklich den Spitznamen “die Töle” hat ist so nice. Ich hätte Iokepa vielleicht im Laufe des Matches sogar noch ein wenig dominanter dargestellt, um den Plan von Slate zu verkaufen, aber passt schon alles so. Mad Dog Sieg geht in Ordnung, auch wenn man bedenkt, dass Iokepa einen Plan gegen den Enter Night hatte, aber ein richtiger Veteran hat – oftmals im Gegensatz zu den Jungspunden – mehrere Wege ein Match zu beenden. Keine Ahnung, ob das Fanwank ist, aber es spielt für mich mit hier rein. Das ist offensichtlich eher der Start einer Story als das Ende, und es ist sehr spannend, wie viele Bälle Mad Dog gleichzeitig in der Luft jongliert – Slate und Iokepa, The End, Zereo Killer. Lässt ihn richtig wichtig wirken, und das auch zurecht. Ganz schön beschäftigt heute Abend, der gute Zereo Killer.
Luftschlangen, Ballons, Käsespieße, Fetenhits: Gleichzeitig eklige und kreative Vorstellung, dass Rickson buchstäblich das Blut der Jungen aussaugt, um sich selbst relevant zu halten. Der Rickson Vortex. Hier geht dann Tim’s Figurenkabinett in die nächste Runde. Was tut Ardian Vak hier? Rickson hier mit einer Richtung starken Performance, die Zac und vor allem Pheasy ordentlich in den Schatten stellt. “Hier gewinnt nicht das Gute, sondern der Bessere” ist eine nice, immer wieder nützliche Heel-Line, ich glaube, sowas haben zig Charaktere schon erzählt, aber er baut sie so gut auf, dass sie trotzdem Wirkung hat, obwohl sie wahrlich nicht kreativ ist. Der (zeitweise mehr als) unterschwellige Generationen-Konflikt in der Show und das Thema des Alterns (und irgendwo auch Legacy) in einer Liga, die einen solch massiven Meilenstein erreicht hat wie 25 Jahre, kommt bei mir gut an.
Von A wie Alex Ricks zu Z wie Zacharias Zwengelmann: Keek, bester Mann. Ask und Keek dürften die beiden besten reinen Faces sein, die wir in den letzten Jahren so hatten. Deshalb schön, sie nochmal zusammen zu sehen, weckt außerdem Erinnerungen an die Holly-Geschichte. Unglaublich, wie lange das schon wieder her ist. Die Connection über Rickson funktioniert natürlich auch super (und vielleicht für mich noch besser, weil ich mich an Keeks Anfänge tatsächlich erinnere), Das hier hätte einfach nur stumpfer Nostalgie-Bait sein können, aber man holt deutlich mehr raus und nutzt die gemeinsame Geschichte und den gemeinsamen (ehemaligen) Gegner total effektiv. “Danny Rickson will sich über die Natur stellen” ist eine richtig tolle Line, weil sie nur Ask mit dieser Wirkung bringen kann. “Und das ist immerhin gefühlt zwanzig Sinneskrisen von mir her”, nochmal stark. Der Stolz von Keek ist ein swaggy Abschluss. Sehr gelungen, das alles.
Ein Schwein ist noch hier: “Nicht so wie Robert Breads, der aufhört, obwohl er immer noch recht passabel ist” ist richtig fies, haha. Ansonsten fokussiertes und gutes Ding, fasst nochmal den Weg zusammen, liefert Motivation für den Kampf, schlägt die Brücke vom Debüt zum Höhepunkt, das hat alles Hand und Fuß. Die Idee der Selbstrechtfertigung im Rahmen der LPG ist auch ziemlich gut und da könnte man einiges rausholen. Das Motiv von “wir feiern heute die Vergangenheit, aber es geht auch um die Zukunft” sowohl bei Stella als auch Monica ist eine nice Konstante, die den Rahmen um das World Title Match nochmal ein bisschen neu setzt, und es im Kontext der Anniversary Show besonders relevant wirken lässt.
Ich weiß, dass du da bist: Der Gedanke, dass man an verschiedenen Nebel-Arten verschiedene Wrestler erkennen kann (wäre er pink, wären sie die Hasen), ist sehr witzig. Schön, dass noch ein alter Hase (nicht pink, nicht die Hasen) vorbeischaut und kurz Glückwünsche dalässt. Zeigt noch einmal, wie wahnsinnig facetten- und umfangreich die GFCW-Geschichte ist.
Match #5: Kein Entrance für die Mario-Teams beim PPV ist schon gurkig. Interessantes Format, mit drei Leuten gleichzeitig im Ring, auch wenn meine Three Way Phobie damit aktiviert wird. Ziemliches MoveZ-Match, gibt immer mal wieder interessante Ansätze, aber werden kaum konsequent durchgezogen. Der dominante Run von Tha Bomb und Titan hätte zum Beispiel als Storyline für das gesamte Match herhalten können, aber wurde zugunsten von Nearfall-Overkill geopfert. Einige Sachen kann ich auch einfach nicht so richtig nachvollziehen, wie die Spinebuster-Powerbomb-Sequenz. Ich finde den minimalistischen Schreibstil überhaupt nicht schlimm, aber gerade dann wäre eine gewisse Kohärenz praktisch. Die Farbwechsel bei Pete und Sven sind so wirr, ich find’s schon wieder amüsant. Was ist ein Swinging Tiger Driver? Genauso interessant ist die Idee des abrutschenden Zereo Killers, speziell nach der Promo von Morbeus vorher, aber dann hätte ich es besser gefunden, wenn diese Aktion auch weitreichende Konsequenzen gehabt hätte: Entweder, dass man dadurch nicht gewinnt, oder aber zumindest, dass Morbeus die Kohlen aus dem Feuer holen muss. Am Ende hat es ja quasi keinen Einfluss, er kommt schnell wieder rein und holt am Ende den Sieg. Das ist im Vakuum auch total in Ordnung, ZK und Morbeus sind meines Erachtens nach die richtige Wahl, man hätte hier bloß ein wenig mehr Saat streuen dürfen. Was wäre zum Beispiel, wenn Morbeus den Sieg holen muss, weil Zereo abrutscht, und Kyle dann fragt, ob er nicht der bessere Partner für seinen Vater wäre? Nur so ein Gedankenspiel. Ist jetzt aber alles auch keine Katastrophe, wie gesagt, Sieger gehen fit. Ich kann auch irgendwo verstehen, dass man diesen neuen Finisher over bringen will. BRIIIIIIIIIIIIIING MEEEEEEEEEEEE TOOOOOOOOO LIIIIIIIIIIIIIIIIIIFE.
ZerBeus: Erklärbär Zereo Killer ist back wie Oasis. Super funny, wie Zereo erst einen Pop für ein Logo fordert, nur um den Namen dann sofort falsch zu sagen, haha. Könnte eine coole Regentschaft werden, das Team hat richtig Potenzial und ausnahmsweise gibt es ja tatsächlich direkt ein paar Teams, die da Ansprüche melden wollen.
Zwei mehr oder weniger bekannte Gesichter: Das Popolski Segment war der größte Pop für mich bislang. Ich glaube, die exisitieren exklusiv bei Jubiläumsshows, und ich lache jedes Mal, wenn sie das exakt gleiche Segment alle fünf Jahre haben, und dann wieder verschwinden. Wir sehen uns in 2031!
Match #6: “Man weiß einfach, wer er ist” kommt krass. Ask auch mit Special Theme Song, coole Sache. Die einzige Paarung der Show, bei der dieses Generationen-Konflikt Ding mit zwei richtig großen Namen aufgezogen wird, bei allem Respekt an Iokepa (Surfer). Sehr interessant aber, dass gleich zwei Matches bei dieser Show die “Ist Alter eine Stärke oder Schwäche?”-Frage beantworten möchten, und dabei verschieden vorgehen – Rickson glaubt er ist TROTZ seines Alters gut, Mad Dog meint er ist WEGEN seines Alters gut. Ich mag auch den In-Ring-Style von Rickson, der eindeutig Überkompensation vermittelt, das fügt sich alles herrlich zusammen. Der Sven-Spot ist auch cool, weil er nicht aus dem Nichts kommt, sondern aufgebaut wurde. Kip-Up Spot mit den Crowd Reactions kommt töfte. Finish geht in Ordnung, Rickson wird das schon vernünftig verarbeiten und ich würde vermuten, dass der “Ask Richtung World Title”-Teaser eine falsche Fährte ist, weil die Nummer hier noch nicht vorbei ist. Ist jetzt aber auch nicht unmöglich, dass Ask wirklich auf den Titel geht, so rein aus Kayfabe-Sicht kann man das easy rechtfertigen. Schönes Match.
Wie klug du bist: Wäre ich Tammy, ich hätte nach den ersten zwei Sätzen schon keinen Bock mehr mit Miria zu sprechen, haha. Miria ist in einem weirden Spot. Sie ist der Charakter mit dem meisten unausgeschöpften Potenzial, wie ich finde, und es würde ihr enorm gut tun, wenn sie eine richtige Fehde mit einem Charakter bekommt, der eine konkrete Richtung vorgibt. Hier sind ein paar gute Aussagen dabei, die Chemie mit Tammy ist auch nicht schlecht, aber sie fischt immer so ein bisschen nach Kontakt zur Außenwelt, der dann nicht zustande kommt. Irgendwer muss sich mal erbarmen und Miria in einen Konflikt zwingen, den sie nicht aussitzen kann.
Match #7: Entrances haben gut Atmosphäre geliefert, sehr Swag. Klassische Match-Struktur, Babyface Shine, dann Heel Dominanz, dann dramatische Schlussphase. “Der Crutch-Ficker-Move” hat mich gackern lassen. Mir hat Switzenberg im Match zu viel Dialog, das könnte man alles auch ohne Worte kommunizieren, denke ich. Es wird zeitweise sehr melodramatisch, aber im Angesicht der Career-Stipulation geht das schon klar. Finish wurde über das Match hin gut aufgebaut, der Ref Bump Spot hat eine falsche Fährte gelegt und am Ende gewinnt Alonso dennoch auf eine Art und Weise, die sich verdient anfühlt. Nach diesem Match kann ich mir Zac wirklich richtig gut als Face Champion vorstellen, der auch eine Menge frische Paarungen zur Auswahl hat (Kyle, Milly, Slate fallen mir sofort ein), und Switzenberg kann in den Main Event aufsteigen. Kann mir allerdings auch vorstellen, dass Darragh jetzt erstmal eine Pause macht, und Jakes Entscheidung so vereinfacht wird. Jake vs Darragh und Iray vs Darragh wären theoretisch beide sinnvolle Follow-Ups, je nachdem, wie die Nafe-Sache läuft. Post-Match ist auch cool und angemessen für die Ende einer Terrorherrschaft und den Aufstieg eines neuen großen Babyfaces.
Das seid ihr mir schuldig: Starke Kampfansage von The End. Greift nochmal die Breads-Promo der letzten Show auf und münzt sie für sich um, er behandelt beide Gegnerinnen, reminisziert, spricht über seinen Status für die gesamte Promotion und das alles baut die letzten paar gesprochen Sätze auf, die deshalb richtig cool und mit ordentlich Wirkung kommen. Das ist richtiger Alpha-Shit, und The End ist einfach sehr gut darin, sich als wichtig zu verkaufen, und dann nimmt man ihn auch automatisch so wahr. Genau sowas möchte ich von meinem World Champion hören. Kleiner Schönheitsfehler: Hätte das Segment mit der letzten gesprochenen Line beendet und das danach weggelassen, aber ist wirklich nur Abzug in der B-Note, das hier ballert.
Gegen Götter kämpfen: Nächstes Nostalgie-Ding, das völlig in Ordnung geht. Die überstrapazieren alle ihre Länge nicht, und so freut mich sich darüber, dass man die alten Gesichter nochmal kurz sieht, bevor es weitergeht. Ich kann’s nicht so richtig erklären, aber “Die Musik wird epischer” ist ein richtiger “FW-Satz”.
Markige Worte: Coole Ansage von Kyle. Er hätte auch in der Zereo/Morbeus Kombi bleiben können, aber ein Singles Run ist auch top. Hoffe, er kriegt was Ordentliches zu tun, da könnte einiges gehen.
Match #8: Das ganze Thema “Verantwortung” ist ein interessanter Ansatz für einen World Champion, der im FW in meiner Zeit selten bis gar nicht wirklich konkret ausgespielt wurde, glaube ich. Ich bin übrigens absolut pro der DQ/Count-Out Regelung für Mutli Person Matches, die hier angewandt wird, wenn man die schon macht, sollte man das so handhaben. Die rhetorische Spielerei mit dem “Drend” war cool. Ansonsten ein typischer Main Event Three Way, was jetzt negativer klingt als es ist, das geht schon alles klar, große Aktionen, wechselnde Interaktionen, eskalierende Dramatik, was man sich erwarten würde. Finishing Phase ist dann wirklich gelungen und sorgt für Spannung. Vielleicht ein bisschen viel Nearfalls, aber andererseits ist das hier World Title Match bei einem PPV, wenn man die hier nicht raushat, wo dann sonst? Finish mit dem Spear aus der Luft ist richtig cool, und lässt meines Erachtens nach auch noch die Tür für Monica offen, da einiges draus zu machen. Insgesamt Daumen hoch.
Entfernt den Penistisch: WTF.
Match #8.5: WTF.
Plötzlich geht in der Halle das Licht aus: WTF.
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Da ich nicht so richtig „normales“ Feedback zu den Sachen geben möchte, die für mich eingesendet wurden – so halb ist es ja außerdem was zu meinen eigenen Sachen – hier nochmal gesondert ein paar Worte zu dieser Show, die sich in erster Linie darauf beziehen:
Robert Breads RetirementErstmal natürlich ein ehrliches, riesengroßes Dankeschön. Ich dachte zwischendurch, ich blase die ganze „Interviews sammeln“-Sache ab, weil so gut wie keine Resonanz kam, aber ich hätte es nach anderthalb Dekaden im FW wirklich besser wissen müssen: Knapp 80 % reichen selbstredend erst knapp vor (oder kurz nach) der Deadline ein. Es ist völlig wumpe, dass man den Leuten Monate Zeit gibt. Das wird sich wohl auch niemals ändern.
Es war weitaus mehr, als ich erwartet und zu hoffen gewagt habe, was natürlich sehr cool ist. Zusammen mit dem langen Match tut’s mir fast ein bisschen Leid, die Show damit so „erschlagen“ zu haben, aber wollte jetzt auch nicht irgendwen aussortieren, der sich extra die Mühe gemacht hat, für mich was einzureichen. Genauso hatte ich den Großteil des Matches schon geschrieben und wollte nichts streichen, weil’s zur Hälfte Ideen waren, die ich irgendwann mal machen wollte, und für die ich nirgendwo sonst Platz gefunden habe (das hier war also quasi die letzte Chance), und zur anderen Hälfte, weil’s noch offene Storyline-Dinge waren, die ich zu Ende bringen wollte. Insgesamt ehrlicherweise nicht ideal und ich hätte mehr Vertrauen in meine (ehemaligen) Mitspieler haben sollen. Allerdings ist „hätte gerne bisschen weniger sein dürfen“ in der letzten Breads-Show irgendwie auch ziemlich repräsentativ für seine gesamte Karriere.
Danke an alle, die Texte für die Show (und in manchen Fällen Entrances für das Match) eingereicht haben, und danke auch an Drake, der mir zwar keinen Text, aber dafür ein Bild von sich mit einer Bierflasche geschickt hat.
Fand es sehr cool zu sehen, wie verschieden die Leute die „Aufgabe“ interpretiert haben. Das fängt bei der Form an: es gab klassische Promos, richtige Interviews mit Fragen, Mad Dog hat das in Schnipseln gemacht, Schwani mit richtigem Intro, Douglas Dynasty in der Zweier-Kombi und Dalmi hat gefühlt eine VICE-Doku aus den 2010ern eingereicht. Auch die teils verschieden gepickten Locations waren cool zu lesen, und auch nochmal Shout-Out an Shadow. Hätte niemals damit gerechnet, dass aus der Ecke was kommt, weil man eigentlich nie wirklich was miteinander zu tun hatte (was man aus seinem Beitrag ja auch rausliest), aber hat mich trotzdem sehr gefreut.
Es war auch interessant zu sehen, wie Breads im Kontext mit dem eigenen Charakter verwurschtelt wurde. Es gab wenig Phrasendrescher-Lobhudelei, und dafür viel Konkretes. In gewisser Weise war Breads eher so der Anlass für die Segmente als das Thema, was ich durchweg positiv meine, und man hat mehr über die sprechenden Charaktere selbst erfahren. Breads hat unter anderem als Spiegel, als Maßstab und als Einordnungshilfe für die eigene Karriere funktioniert. Jeder hat die „Aufgabe“ so ein bisschen anders verstanden und die Rolle von Breads in der Karriere seines eigenen Charakters anders interpretiert, und das fand ich richtig spannend zu sehen. Einer der seltenen Fälle im FW, wo es geholfen zu haben scheint, dass sich keiner abgesprochen hat.
Ich muss gestehen, dass einige Leute Dinge über Breads gesagt haben, die ich selbst gar nicht mehr im Kopf hatte. Als Fletcher von seinem Bruder sprach, musste ich erstmal nachgucken, weil ich im Kopf hatte, entweder Ironman oder Hikari hätten J.T.K. in den Shows weggemacht. Als Jannek von dieser Battle Royal erzählt hat, hatte ich null Erinnerungen, und hab’s dann nach Google-Suche auf YouTube gefunden. Ist das eigentlich GFCW-Kanon? Wild, an was für Dinge man sich alles nicht erinnert, oder falsch erinnert.
Mir hat das alles auch nochmal einen meiner Lieblings-Aspekte von FW vorgeführt, nämlich die eigenen Sachen auf Basis anderer Spieler anzupassen. Klar, manchmal macht es einen komplett kirre, wenn irgendwer etwas Dämliches macht oder gegen eine Absprache geht, aber insgesamt ist es gerade das, was das Medium ausmacht. Also, in der Kombi mit dem Match bei dieser Show zum Beispiel:
- Nachdem ich das Dalmi-Segment gelesen habe, hatte ich das Gefühl, die Dalmi-Portion des Matches deutlich intensiver machen zu müssen, damit das Segment im Nachhinein keine lahme Ente ist. So wurde es dann mehr Horror-Film als Wrestling-Match. Kriss Dalmi ist in Matches übrigens vielleicht der am spaßigsten zu schreibende Charakter, weil man theoretisch vollkommen absurde Dinge total ernsthaft ausspielen kann.
- Die zwei Entrances von Mustermann/Määhphisto hatte ich selbst überhaupt nicht geplant, die wurden mir einfach so zugeschickt, aber ich fand die Idee gut. Ursprünglich war die Steigerungs-Kurve vom Match von eher locker und spaßig in Richtung ernst und dramatisch relativ geradlinig, aber die kurze „Pause“ nach dem sehr dichten Dalmi-Teil hat rückblickend gepasst. Genauso habe ich meinen kompletten eigentlichen Match-Plan für das Mustermann-Ding über den Haufen geschmissen, als ich die Running Big Boot Sache gesehen habe, und nur der Luni-Eingriff ist aus dem originalen Plan geblieben. Alles andere hat sich komplett aus dem ergeben, was mir geschickt wurde.
- Der Zereo Killer Entrance hat mir auf Charakter-Ebene total gut in die Karten gespielt. Ich war noch unsicher, wie genau ich die Beziehung der beiden im Match am besten darstellen sollte, aber da hat Manu quasi die perfekte Vorlage geliefert: Zereo Killer, der eigentlich die positivste Einstellung überhaupt zu Breads hat, extra ein T-Shirt gemacht hat und legitim Respekt zollen will. Breads, der vier Titelchancen für drei Titel in fünf Jahren nicht nutzen konnte, sieht diesen Typen, der mit seinem nach einem Monat gewonnen Titel ankommt. Breads hatte sein jahrelang aufgebautes Team mit Rotari und es nicht gepackt, Zereo hat es mit einem Random-Partner, den er bis vor kurzem nicht mal leiden konnte, im ersten Anlauf hingekriegt. Zereo Killer hält ein Schild mit „Canada’s Best“ hoch, was er als Lob für Breads meint, und Breads sieht lediglich a) dass ZK damit direkt mal seinen neuen Partner unterbuttert, mit dem er gerade eben die Titel gewonnen hat und b) dass da steht „CANADA’S Best“, nicht „GFCW’s Best“ oder so, nach dem Motto: „Hey, dein Trostpreis ist, du bist der beste Kanadier. Nicht so gut wie ich, aber der beste Kanadier!“ Dass Breads wirklich den größten Namen der GFCW-Geschichte in seinem Retirement als Gegner bekommt, nur um es dann so verstehen zu können, dass der bloß kommt, um nochmal Salz in die Wunde streuen (weil Breads genau das machen würde) und er deshalb mit „Fuck This Guy“-Wrestling reagiert, hat sich für mich total natürlich allein aus dem Entrance ergeben. Ich glaube nicht, dass Manu dass so geplant hatte, aber es spricht dafür, wie gut die ZK/Breads-Dynamik ist, dass er quasi „aus Versehen“ den perfekten Einzug geschrieben hat, um meine letzten Zweifel zu klären, wie das alles ablaufen sollte. BRIIIIIIING MEEEEEE TOOOOO LIIIIIIIFE.
- Hate ist der Geilste und verdient alle Liebe auf der Welt.
- Generell gab es so viel Detail-Zeugs, das sich aus den letzten paar Jahren Breads-Run ergeben hat und viel Einfluss auf Entscheidungen und Aktionen in diesem Match hatte, und vor allem von anderen Spielern stammt. Ich werde hier mit Beispielen aufhören, weil das sonst total ausartet, aber hätte Breads gewisse Segmente oder Stories mit anderen Charakteren nicht gehabt, hätte dieses Match sicherlich anders ausgesehen. Der Einfluss ist nicht automatisch kleiner weil er indirekt ist.
Das Miteinander und die Interaktionen können ein frustrierender Aspekt im FW sein, aber ich finde es wirklich nochmal wichtig festzuhalten, wie entscheidend das alles für meinen Spaß an der Sache war. Es hat dieses „Spiel“ besonders gemacht und von quasi allen anderen kreativen Dingen, die man so machen kann, unterschieden. Gerade deshalb verstehe ich auch bis heute nicht, warum so viele Leute die Shows einfach überhaupt nicht lesen und deshalb mit dem Großteil der Liga gar nicht interagieren können. Naja, es gibt mit Sicherheit mehr als einen Weg, ein Hobby zu interpretieren, und schon gar keinen Richtigen. Mir hat diese letzte Show noch einmal ein paar meiner Lieblings-Aspekte an FW aufgezeigt und auch wenn ich froh bin, dass ich fein raus bin und nichts mehr machen muss, hoffe ich doch sehr, dass ihr alle weitermacht und den Laden am Laufen haltet. Die GFCW ist einzigartig, gerade im jetzigen FW-Kosmos, und das ist nicht immer, aber meistens gut so. Auf die nächsten 25 Jahre.
Und das war’s soweit von mir. Es kommt zeitnah noch eine letzte Sache für die Fans von Zahlen und Statistiken unter uns, aber danach bin ich durch. Alles, was es sonst noch zu sagen gäbe, wurde bei der Go Home WE vor zwei Wochen gesagt. Ich küsse eure Seelen.
Söhne käuflicher Frauen: Eine Anspielung auf das allererste Segment der GFCW-Geschichte, wenn ich mich richtig erinnere, wobei der Steel Dragon diesmal seinen richtigen Namen hat. Dafür ist von “Rampone Sinigister” die Rede, haha, was? Wer sind die Fans, die Autogramme vom Guardian of Steel wollen? Kann man als Opening schon machen, ich werde vermutlich jeden stumpfen Nostalgie-Bait bei dieser Show einfach durchwinken.
Eine Liga, ein Leben: Tolles Ding, das mal wieder nicht Korrektur gelesen wurde. </3 Schön, dass alle NPCs ihren Cameo-Auftritt kriegen, und Dreamweaver war auch eine fabelhafte Überraschung. Ist eine Kleinigkeit, aber ich finde es gut, dass es zumindest eine kurze Erklärung gibt, warum Pete und Sven miteinander klarkommen. Auf der einen Seite macht das die Pex-Geschichte rückblickend weniger relevant, auf der anderen Seite ist das kaum anders möglich. Ist dann vielleicht ein Problem mit der Grundidee, Kommentatoren fehden zu lassen – und auch in dieser Intensität – wenn man nicht vorhat, mindestens einen von beiden zu ersetzen. Mike Garland und Vincent Craven hatten sicher schon die Bewerbungsmappen bereit. “Du bist ein echtes Mittelstück” ist rührend, die ganze übermäßige Freundlichkeit ist unterhaltsam. Generell ist auch Svens Wortwahl sehr unterhaltsam, und eine Nightmare-Erwähnung gehört eigentlich auch zum großen Jubiläum dazu. Er hat wirklich vor 15 Jahren oder so Sachen geschrieben, die bis heute fest in meinem Kopf verankert sind.
Simply The Best Superior: Man kann das nur schwer als “normales” Segment feedbacken, so ist es zumindest für mich. Ich fand Jannek hier sehr charmant und emotional, ohne in Kitsch abzudriften. Er wird richtig konkret und bei den Dingen, die er erwähnt, wird mir einmal mehr klar, dass ich zwar viel der GFCW-Geschichte miterlebt habe, aber es dennoch super viele Sachen gibt, die wirklich wichtig waren, und die ich verpasst habe. Er vermittelt mir sehr gut, wie viel ihm gewisse Momente und Matches bedeuten. Der Übergang zum potenziellen letzten Match ist interessant: Wissen die anderen Teilnehmer schon davon? Fände es fast charmanter, wenn es nicht so ist. Shoot your shot, Lio. Die Line “Ich hab mir immerhin sagen lassen Ricksenburg wäre… ewig?” ist ziemlich stark. Dream-Matches im FW sind immer eine schwerere Sache als im Real Life, aber dass es sowas wie ein Tag Team Dream Match gibt, finde ich grundsätzlich erstmal richtitg cool Das Ende mit der gemeinsam mit den Fans performten Catchphrase ist auch ein sehr schöner Abschluss. Verdienter Hall of Famer, Kuss an ihn!
Das große Gesicht: Wir sollten das Spiel, dass leider im Sportsuche-Forum nie richtig angelaufen ist, nochmal machen, wo wir bei jedem Charakter, der kein Bild hat, zeigen, wie wir glauben, dass er aussieht. Ich plädiere nicht für Bilder für jeden NPC, aber fände eigentlich mal ganz interessant, wie sich Leute zum Beispiel Mac Müll und Tammy vorstellen, oder ob man sich die überhaupt nicht optisch vorstellt. Ich habe zum Beispiel gar keine große Idee, bei Pete und Sven auch nicht, deswegen bin ich immer überrascht, wenn irgendwer einem von ihnen konkrete physische Details andichtet. T’n’B spielen den OG-Status ganz gut aus und gefallen mir in ihrer Rolle als miese Arschlöcher, die schon gekämpft haben als wir die GFCW noch gar nicht kannten, ziemlich gut. Hätte man auch mit dem Opening Segment zusammen packen können, aber geht fit.
Die leuchtende Blume: Sehr PCWA-pilled von Mad Dog, jede Show neue Skit-Partner zu suchen, aber finde das absolut super. Nicht nur mit Leuten Segmente machen, mit denen man konkret Matches oder ein Programm hat, ist immer toll. Das macht Mad Dog als Charakter nicht nur dahingehend wichtig, dass er halt gut ist, sondern auch für die gesamte Struktur und Hierarchie der Promotion. Wirkt für einen Pay-Per-View vielleicht etwas random, aber insgesamt hat mir das gut gefallen. Es baut thematisch auf MD/Iokepa auf, ohne so übermäßig krass explizit dahingehend werden zu müssen, und Ben Slate wirkt in einem Segment mit einem der besten FW’ler der letzten 15 Jahren nicht unterlegen, sondern kann im Kontext gut kontra geben. Sehr schön, dass Slate weiter in die GFCW integriert wird, und wenn er dran bleibt, kann ich mir gut vorstellen, dass wir ihn eher früher als später im Bereich IC Title oder Tag Team Title sehen.
Match #1: “Der grünbärtige Australier” ist insane. Klarer Sieg geht klar, war in erster Linie da um die Schwestern beim PPV zu featuren nachdem die Tag Team Division der letzten Wochen so chaotisch war, und hätte dementsprechend auch nicht länger sein müssen. Je nachdem, wer das Tag Title Match gewinnt, rechne ich den Schwestern sogar Chancen aus – gegen ZerBeus eher nicht, gegen die anderen beiden schon.
Alter schützt vor Scharfsinn nicht: In gewisser Weise passen Zereo und Morbeus dahingehend gut zusammen, dass sie sich ergänzen. ZK ist Pathos, große Emotionen, totaler Maximalismus, und Morbeus ist flapsig, bodenständig und kann einiges aus kleinen Details rausholen. Die Hasen als aufstrebendes Team zu bezeichnen finde ich hingegen interessant, soll das im Kontext der “unendlichen Legacy” ein kleiner Seitenhieb sein oder findet Morbeus das wirklich? Immerhin könnte man argumentieren, dass die Hasen in den letzten zwei Jahren oder so das zentrale GFCW-Team waren. Dass Morbeus hier in gewisser Weise eine “Face your own mortality”-Rede anstimmt, ist bei Zereo Killer besonders interessant, der Zeit seiner Karriere eher für eine Unverwundbarkeit bekannt war. Bin gespannt, ob man hier nur Zweifel für das Tag Team Title Match streuen möchte, für das man meiner Meinung nach der große Favorit ist, oder ab das schon die Saat für eine Storyline ist. Es gibt auf jeden Fall die Rückkehr der non-verbalen Texte, die mir Erklärbär-mäßig nochmal genau sagen, was ich zu denken und zu fühlen habe. BRIIIIIIIIING MEEEEEEEEEE TOOOOOOOOOO LIIIIIIIIIFE.
Bruder Parn: Diese Verwandtschaftsverhältnisse waren mir neu, habe ich das komplett verdrängt oder war das bislang noch nicht bekannt? “Der Lord hat gesprochen” ist so krass 2000er, aber das soll es ja auch sein. Bei jedem anderen PPV wäre das hier ein großes “WTF”, aber beim Jubiläum finde ich es passend. Geht eh mehr darum, dass sie da sind, als darum, was sie sagen oder machen.
Dieser kranke Wichser: Ich hoffe, das Paket wurde mit dem GFCW-internen Paketdienst aus den Keek Hathaway/Ninjarina-Segmenten geliefert. Bei Iray Burch ist immerhin nicht zu hundert Prozent ausgeschlossen, dass der Kopf von Gwyneth Paltrow in der Box ist, oder wer auch immer das Äquivalent zu Gwyneth Paltrow im FW wäre. Jake ist so unterhaltsam wie eh und je, und auch das Zusammenspiel mit Tammy ist unterhaltsam. Würde eigentlich irgendwer bei “Tammy > Mac” oder “Sven > Pete” widersprechen? Die Idee mit dem Wächter, der im Zweifelsfall die “Differenz” bezahlen muss, ist kreativ und passt gut zum Charakter von Burch. Das Ganze dann als Anlass für einen kleinen Trip durch Tim’s Figuren-Kabinett zu nutzen fand ich auch gut, gab ein paar Pops bei mir. Auch der Twist, dass er gar nicht verlieren kann, und das in diesem Fall ein Nachteil ist, ist schön gemacht.
Match #2: Einmal mehr hat der Autor das Korrekturlesen strikt verweigert. Burch gefällt mir seiner Darstellung weiter super. “Kampfsport-Katastrophentourismus” ist unglaublich gute Wortwahl. Die Zuschauer bei dem Match haben was von nach Gewalt gierenden Römern bei Gladiatorenkämpfen. Die pure Verzweiflung von Jake wird auch gut vermittelt. Shelly Nafe so fies zu beschimpfen, stellt dann aber auch sicher, dass er nicht zu sehr Babyface wird, sondern erinnert daran, dass er das hier als Charakter eigentlich verdient. Ich habe irgendwas an den Regeln auf jeden Fall missverstanden, weil ich beim Finish irritiert war. Der Angle nach dem Match ist aber stark, vor allem, nachdem Darragh Jake quasi den Wölfen zum Fraß vorgeworfen hat. Lässt Nafe clever wirken. Burch vs Dalmi wäre ein sehr interessantes Match.
Der Leitstern aller Sterne: Brauchen Sterne Leitsterne? Wäre es nicht katastrophal, wenn andere Sterne einem Stern folgen würden? Meine Astrologie-Kenntnisse reichen nicht aus, um diese Fragen zu beantworten. “Strahlkraft” bei jemandem, der sich selbst als Stern bezeichnet, übrigens sehr schönes Vokabular. Ich hätte an der Stelle nicht erwähnt, dass es Leute “nicht so gut” finden, dass sie Herausforderin ist, weil’s halt PPV World Title Match ist, und der Charakter Stella es hergibt, überhaupt nicht einzusehen, sich zu rechtfertigen. Das hier wirkt halt eher wie eine Reaktion auf Forum-Feedback und nicht wie eine Pre-Match Promo vor einem World Title Match, auch wenn’s natürlich aufgegriffen wird.
Keine drei Gegner: Die Stelle, an der er sich seine zwei vermeintlichen Schwächen als Stärken auslegt, ist richtig stark. Generell einfach thematisch sehr schön gemacht, reizt seine Rolle als der Erfahrene in dieser Konstellation richtig aus, und ich finde es auch nuanciert und gut, dass ihm die Meinung von Veteran ZK wichtig und die von Neuling Slate nicht, das gießt indirekt weiter Öl ins Feuer. Die Andeuting mit The End am Ende ist interessant, weil ich mir für dieses Match legitim beide Ausgänge vorstellen könnte. Davon, dass MD in diesem Jahr irgendwann Richtung World Title gehen sollte, bin ich überzeugt, aber es muss nicht zwangsläufig der nächste PPV-Zyklus sein.
Match #3: Jay Taven soll für immer rappen, es erheitert mich zutiefst. “Wurmige Hühner” ist so dumm, ich liebe es. Taven mit der Kette ist auch ein guter Spot, der ihn als Charakter perfekt zusammenfasst. “Multi-Spieß DDT” könnte straight aus einem Drake-Match stammen, schön, dass er im Geiste bei uns ist. Schon einige wirklich üble Spots, die aber auch helfen zu erklären, wie die körperliche Übermacht am Ende besiegt werden kann. Kann mir gut vorstellen, dass das in der Realität so ein Match wäre, wo das Gurken-Team bewusst jeden möglichen Spot probiert, um irgendwie over zu kommen und eine Weiterbeschäftigung zu rechtfertigen. Nach der Fleischerhaken-Attacke der letzten Show ist dieses Level an Gewalt gerechtfertigt. Milly, die nicht zuletzt dank Feuer gewinnt, ist guter Symbolismus. Dass sie am Ende Meathook pinnt macht perfekt eine Schleife um diese Story, bei der man viel mehr aus NPCs rausgeholt hat, als das üblich ist.
Glück ist überbewertet: Slate kommt bei mir noch mehr als “Analyst” an, wenn er solch sinnvolle strategische Entscheidungen trifft wie hier, nämlich, mal bei Iokepa vorzufühlen. Gleichzeitig ist seine Arroganz, trotz seiner Unerfahrenheit schon alles besser wissen zu wollen, ein guter Charakterzug, an dem sich andere Wrestler abarbeiten können. Der Tipp im Notizbuch ist visuell schön gedacht. Rundum gelungen.
Let’s dance: Nettes Nostalgie-Ding, einmal Danke an alle, passt.
Match #4: “Dies ist nicht War Evening, nicht Nick Kavinsky oder Mad Dog.” Hä? Das Notizbuch wird in Erinnerung gerufen und damit wird Ben Slate in einem Match gesellt, in dem er gar nicht antritt, was mir gefällt. Dass jemand wirklich den Spitznamen “die Töle” hat ist so nice. Ich hätte Iokepa vielleicht im Laufe des Matches sogar noch ein wenig dominanter dargestellt, um den Plan von Slate zu verkaufen, aber passt schon alles so. Mad Dog Sieg geht in Ordnung, auch wenn man bedenkt, dass Iokepa einen Plan gegen den Enter Night hatte, aber ein richtiger Veteran hat – oftmals im Gegensatz zu den Jungspunden – mehrere Wege ein Match zu beenden. Keine Ahnung, ob das Fanwank ist, aber es spielt für mich mit hier rein. Das ist offensichtlich eher der Start einer Story als das Ende, und es ist sehr spannend, wie viele Bälle Mad Dog gleichzeitig in der Luft jongliert – Slate und Iokepa, The End, Zereo Killer. Lässt ihn richtig wichtig wirken, und das auch zurecht. Ganz schön beschäftigt heute Abend, der gute Zereo Killer.
Luftschlangen, Ballons, Käsespieße, Fetenhits: Gleichzeitig eklige und kreative Vorstellung, dass Rickson buchstäblich das Blut der Jungen aussaugt, um sich selbst relevant zu halten. Der Rickson Vortex. Hier geht dann Tim’s Figurenkabinett in die nächste Runde. Was tut Ardian Vak hier? Rickson hier mit einer Richtung starken Performance, die Zac und vor allem Pheasy ordentlich in den Schatten stellt. “Hier gewinnt nicht das Gute, sondern der Bessere” ist eine nice, immer wieder nützliche Heel-Line, ich glaube, sowas haben zig Charaktere schon erzählt, aber er baut sie so gut auf, dass sie trotzdem Wirkung hat, obwohl sie wahrlich nicht kreativ ist. Der (zeitweise mehr als) unterschwellige Generationen-Konflikt in der Show und das Thema des Alterns (und irgendwo auch Legacy) in einer Liga, die einen solch massiven Meilenstein erreicht hat wie 25 Jahre, kommt bei mir gut an.
Von A wie Alex Ricks zu Z wie Zacharias Zwengelmann: Keek, bester Mann. Ask und Keek dürften die beiden besten reinen Faces sein, die wir in den letzten Jahren so hatten. Deshalb schön, sie nochmal zusammen zu sehen, weckt außerdem Erinnerungen an die Holly-Geschichte. Unglaublich, wie lange das schon wieder her ist. Die Connection über Rickson funktioniert natürlich auch super (und vielleicht für mich noch besser, weil ich mich an Keeks Anfänge tatsächlich erinnere), Das hier hätte einfach nur stumpfer Nostalgie-Bait sein können, aber man holt deutlich mehr raus und nutzt die gemeinsame Geschichte und den gemeinsamen (ehemaligen) Gegner total effektiv. “Danny Rickson will sich über die Natur stellen” ist eine richtig tolle Line, weil sie nur Ask mit dieser Wirkung bringen kann. “Und das ist immerhin gefühlt zwanzig Sinneskrisen von mir her”, nochmal stark. Der Stolz von Keek ist ein swaggy Abschluss. Sehr gelungen, das alles.
Ein Schwein ist noch hier: “Nicht so wie Robert Breads, der aufhört, obwohl er immer noch recht passabel ist” ist richtig fies, haha. Ansonsten fokussiertes und gutes Ding, fasst nochmal den Weg zusammen, liefert Motivation für den Kampf, schlägt die Brücke vom Debüt zum Höhepunkt, das hat alles Hand und Fuß. Die Idee der Selbstrechtfertigung im Rahmen der LPG ist auch ziemlich gut und da könnte man einiges rausholen. Das Motiv von “wir feiern heute die Vergangenheit, aber es geht auch um die Zukunft” sowohl bei Stella als auch Monica ist eine nice Konstante, die den Rahmen um das World Title Match nochmal ein bisschen neu setzt, und es im Kontext der Anniversary Show besonders relevant wirken lässt.
Ich weiß, dass du da bist: Der Gedanke, dass man an verschiedenen Nebel-Arten verschiedene Wrestler erkennen kann (wäre er pink, wären sie die Hasen), ist sehr witzig. Schön, dass noch ein alter Hase (nicht pink, nicht die Hasen) vorbeischaut und kurz Glückwünsche dalässt. Zeigt noch einmal, wie wahnsinnig facetten- und umfangreich die GFCW-Geschichte ist.
Match #5: Kein Entrance für die Mario-Teams beim PPV ist schon gurkig. Interessantes Format, mit drei Leuten gleichzeitig im Ring, auch wenn meine Three Way Phobie damit aktiviert wird. Ziemliches MoveZ-Match, gibt immer mal wieder interessante Ansätze, aber werden kaum konsequent durchgezogen. Der dominante Run von Tha Bomb und Titan hätte zum Beispiel als Storyline für das gesamte Match herhalten können, aber wurde zugunsten von Nearfall-Overkill geopfert. Einige Sachen kann ich auch einfach nicht so richtig nachvollziehen, wie die Spinebuster-Powerbomb-Sequenz. Ich finde den minimalistischen Schreibstil überhaupt nicht schlimm, aber gerade dann wäre eine gewisse Kohärenz praktisch. Die Farbwechsel bei Pete und Sven sind so wirr, ich find’s schon wieder amüsant. Was ist ein Swinging Tiger Driver? Genauso interessant ist die Idee des abrutschenden Zereo Killers, speziell nach der Promo von Morbeus vorher, aber dann hätte ich es besser gefunden, wenn diese Aktion auch weitreichende Konsequenzen gehabt hätte: Entweder, dass man dadurch nicht gewinnt, oder aber zumindest, dass Morbeus die Kohlen aus dem Feuer holen muss. Am Ende hat es ja quasi keinen Einfluss, er kommt schnell wieder rein und holt am Ende den Sieg. Das ist im Vakuum auch total in Ordnung, ZK und Morbeus sind meines Erachtens nach die richtige Wahl, man hätte hier bloß ein wenig mehr Saat streuen dürfen. Was wäre zum Beispiel, wenn Morbeus den Sieg holen muss, weil Zereo abrutscht, und Kyle dann fragt, ob er nicht der bessere Partner für seinen Vater wäre? Nur so ein Gedankenspiel. Ist jetzt aber alles auch keine Katastrophe, wie gesagt, Sieger gehen fit. Ich kann auch irgendwo verstehen, dass man diesen neuen Finisher over bringen will. BRIIIIIIIIIIIIIING MEEEEEEEEEEEE TOOOOOOOOO LIIIIIIIIIIIIIIIIIIFE.
ZerBeus: Erklärbär Zereo Killer ist back wie Oasis. Super funny, wie Zereo erst einen Pop für ein Logo fordert, nur um den Namen dann sofort falsch zu sagen, haha. Könnte eine coole Regentschaft werden, das Team hat richtig Potenzial und ausnahmsweise gibt es ja tatsächlich direkt ein paar Teams, die da Ansprüche melden wollen.
Zwei mehr oder weniger bekannte Gesichter: Das Popolski Segment war der größte Pop für mich bislang. Ich glaube, die exisitieren exklusiv bei Jubiläumsshows, und ich lache jedes Mal, wenn sie das exakt gleiche Segment alle fünf Jahre haben, und dann wieder verschwinden. Wir sehen uns in 2031!
Match #6: “Man weiß einfach, wer er ist” kommt krass. Ask auch mit Special Theme Song, coole Sache. Die einzige Paarung der Show, bei der dieses Generationen-Konflikt Ding mit zwei richtig großen Namen aufgezogen wird, bei allem Respekt an Iokepa (Surfer). Sehr interessant aber, dass gleich zwei Matches bei dieser Show die “Ist Alter eine Stärke oder Schwäche?”-Frage beantworten möchten, und dabei verschieden vorgehen – Rickson glaubt er ist TROTZ seines Alters gut, Mad Dog meint er ist WEGEN seines Alters gut. Ich mag auch den In-Ring-Style von Rickson, der eindeutig Überkompensation vermittelt, das fügt sich alles herrlich zusammen. Der Sven-Spot ist auch cool, weil er nicht aus dem Nichts kommt, sondern aufgebaut wurde. Kip-Up Spot mit den Crowd Reactions kommt töfte. Finish geht in Ordnung, Rickson wird das schon vernünftig verarbeiten und ich würde vermuten, dass der “Ask Richtung World Title”-Teaser eine falsche Fährte ist, weil die Nummer hier noch nicht vorbei ist. Ist jetzt aber auch nicht unmöglich, dass Ask wirklich auf den Titel geht, so rein aus Kayfabe-Sicht kann man das easy rechtfertigen. Schönes Match.
Wie klug du bist: Wäre ich Tammy, ich hätte nach den ersten zwei Sätzen schon keinen Bock mehr mit Miria zu sprechen, haha. Miria ist in einem weirden Spot. Sie ist der Charakter mit dem meisten unausgeschöpften Potenzial, wie ich finde, und es würde ihr enorm gut tun, wenn sie eine richtige Fehde mit einem Charakter bekommt, der eine konkrete Richtung vorgibt. Hier sind ein paar gute Aussagen dabei, die Chemie mit Tammy ist auch nicht schlecht, aber sie fischt immer so ein bisschen nach Kontakt zur Außenwelt, der dann nicht zustande kommt. Irgendwer muss sich mal erbarmen und Miria in einen Konflikt zwingen, den sie nicht aussitzen kann.
Match #7: Entrances haben gut Atmosphäre geliefert, sehr Swag. Klassische Match-Struktur, Babyface Shine, dann Heel Dominanz, dann dramatische Schlussphase. “Der Crutch-Ficker-Move” hat mich gackern lassen. Mir hat Switzenberg im Match zu viel Dialog, das könnte man alles auch ohne Worte kommunizieren, denke ich. Es wird zeitweise sehr melodramatisch, aber im Angesicht der Career-Stipulation geht das schon klar. Finish wurde über das Match hin gut aufgebaut, der Ref Bump Spot hat eine falsche Fährte gelegt und am Ende gewinnt Alonso dennoch auf eine Art und Weise, die sich verdient anfühlt. Nach diesem Match kann ich mir Zac wirklich richtig gut als Face Champion vorstellen, der auch eine Menge frische Paarungen zur Auswahl hat (Kyle, Milly, Slate fallen mir sofort ein), und Switzenberg kann in den Main Event aufsteigen. Kann mir allerdings auch vorstellen, dass Darragh jetzt erstmal eine Pause macht, und Jakes Entscheidung so vereinfacht wird. Jake vs Darragh und Iray vs Darragh wären theoretisch beide sinnvolle Follow-Ups, je nachdem, wie die Nafe-Sache läuft. Post-Match ist auch cool und angemessen für die Ende einer Terrorherrschaft und den Aufstieg eines neuen großen Babyfaces.
Das seid ihr mir schuldig: Starke Kampfansage von The End. Greift nochmal die Breads-Promo der letzten Show auf und münzt sie für sich um, er behandelt beide Gegnerinnen, reminisziert, spricht über seinen Status für die gesamte Promotion und das alles baut die letzten paar gesprochen Sätze auf, die deshalb richtig cool und mit ordentlich Wirkung kommen. Das ist richtiger Alpha-Shit, und The End ist einfach sehr gut darin, sich als wichtig zu verkaufen, und dann nimmt man ihn auch automatisch so wahr. Genau sowas möchte ich von meinem World Champion hören. Kleiner Schönheitsfehler: Hätte das Segment mit der letzten gesprochenen Line beendet und das danach weggelassen, aber ist wirklich nur Abzug in der B-Note, das hier ballert.
Gegen Götter kämpfen: Nächstes Nostalgie-Ding, das völlig in Ordnung geht. Die überstrapazieren alle ihre Länge nicht, und so freut mich sich darüber, dass man die alten Gesichter nochmal kurz sieht, bevor es weitergeht. Ich kann’s nicht so richtig erklären, aber “Die Musik wird epischer” ist ein richtiger “FW-Satz”.
Markige Worte: Coole Ansage von Kyle. Er hätte auch in der Zereo/Morbeus Kombi bleiben können, aber ein Singles Run ist auch top. Hoffe, er kriegt was Ordentliches zu tun, da könnte einiges gehen.
Match #8: Das ganze Thema “Verantwortung” ist ein interessanter Ansatz für einen World Champion, der im FW in meiner Zeit selten bis gar nicht wirklich konkret ausgespielt wurde, glaube ich. Ich bin übrigens absolut pro der DQ/Count-Out Regelung für Mutli Person Matches, die hier angewandt wird, wenn man die schon macht, sollte man das so handhaben. Die rhetorische Spielerei mit dem “Drend” war cool. Ansonsten ein typischer Main Event Three Way, was jetzt negativer klingt als es ist, das geht schon alles klar, große Aktionen, wechselnde Interaktionen, eskalierende Dramatik, was man sich erwarten würde. Finishing Phase ist dann wirklich gelungen und sorgt für Spannung. Vielleicht ein bisschen viel Nearfalls, aber andererseits ist das hier World Title Match bei einem PPV, wenn man die hier nicht raushat, wo dann sonst? Finish mit dem Spear aus der Luft ist richtig cool, und lässt meines Erachtens nach auch noch die Tür für Monica offen, da einiges draus zu machen. Insgesamt Daumen hoch.
Entfernt den Penistisch: WTF.
Match #8.5: WTF.
Plötzlich geht in der Halle das Licht aus: WTF.
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Da ich nicht so richtig „normales“ Feedback zu den Sachen geben möchte, die für mich eingesendet wurden – so halb ist es ja außerdem was zu meinen eigenen Sachen – hier nochmal gesondert ein paar Worte zu dieser Show, die sich in erster Linie darauf beziehen:
Erstmal natürlich ein ehrliches, riesengroßes Dankeschön. Ich dachte zwischendurch, ich blase die ganze „Interviews sammeln“-Sache ab, weil so gut wie keine Resonanz kam, aber ich hätte es nach anderthalb Dekaden im FW wirklich besser wissen müssen: Knapp 80 % reichen selbstredend erst knapp vor (oder kurz nach) der Deadline ein. Es ist völlig wumpe, dass man den Leuten Monate Zeit gibt. Das wird sich wohl auch niemals ändern.
Es war weitaus mehr, als ich erwartet und zu hoffen gewagt habe, was natürlich sehr cool ist. Zusammen mit dem langen Match tut’s mir fast ein bisschen Leid, die Show damit so „erschlagen“ zu haben, aber wollte jetzt auch nicht irgendwen aussortieren, der sich extra die Mühe gemacht hat, für mich was einzureichen. Genauso hatte ich den Großteil des Matches schon geschrieben und wollte nichts streichen, weil’s zur Hälfte Ideen waren, die ich irgendwann mal machen wollte, und für die ich nirgendwo sonst Platz gefunden habe (das hier war also quasi die letzte Chance), und zur anderen Hälfte, weil’s noch offene Storyline-Dinge waren, die ich zu Ende bringen wollte. Insgesamt ehrlicherweise nicht ideal und ich hätte mehr Vertrauen in meine (ehemaligen) Mitspieler haben sollen. Allerdings ist „hätte gerne bisschen weniger sein dürfen“ in der letzten Breads-Show irgendwie auch ziemlich repräsentativ für seine gesamte Karriere.
Danke an alle, die Texte für die Show (und in manchen Fällen Entrances für das Match) eingereicht haben, und danke auch an Drake, der mir zwar keinen Text, aber dafür ein Bild von sich mit einer Bierflasche geschickt hat.
Fand es sehr cool zu sehen, wie verschieden die Leute die „Aufgabe“ interpretiert haben. Das fängt bei der Form an: es gab klassische Promos, richtige Interviews mit Fragen, Mad Dog hat das in Schnipseln gemacht, Schwani mit richtigem Intro, Douglas Dynasty in der Zweier-Kombi und Dalmi hat gefühlt eine VICE-Doku aus den 2010ern eingereicht. Auch die teils verschieden gepickten Locations waren cool zu lesen, und auch nochmal Shout-Out an Shadow. Hätte niemals damit gerechnet, dass aus der Ecke was kommt, weil man eigentlich nie wirklich was miteinander zu tun hatte (was man aus seinem Beitrag ja auch rausliest), aber hat mich trotzdem sehr gefreut.
Es war auch interessant zu sehen, wie Breads im Kontext mit dem eigenen Charakter verwurschtelt wurde. Es gab wenig Phrasendrescher-Lobhudelei, und dafür viel Konkretes. In gewisser Weise war Breads eher so der Anlass für die Segmente als das Thema, was ich durchweg positiv meine, und man hat mehr über die sprechenden Charaktere selbst erfahren. Breads hat unter anderem als Spiegel, als Maßstab und als Einordnungshilfe für die eigene Karriere funktioniert. Jeder hat die „Aufgabe“ so ein bisschen anders verstanden und die Rolle von Breads in der Karriere seines eigenen Charakters anders interpretiert, und das fand ich richtig spannend zu sehen. Einer der seltenen Fälle im FW, wo es geholfen zu haben scheint, dass sich keiner abgesprochen hat.
Ich muss gestehen, dass einige Leute Dinge über Breads gesagt haben, die ich selbst gar nicht mehr im Kopf hatte. Als Fletcher von seinem Bruder sprach, musste ich erstmal nachgucken, weil ich im Kopf hatte, entweder Ironman oder Hikari hätten J.T.K. in den Shows weggemacht. Als Jannek von dieser Battle Royal erzählt hat, hatte ich null Erinnerungen, und hab’s dann nach Google-Suche auf YouTube gefunden. Ist das eigentlich GFCW-Kanon? Wild, an was für Dinge man sich alles nicht erinnert, oder falsch erinnert.
Mir hat das alles auch nochmal einen meiner Lieblings-Aspekte von FW vorgeführt, nämlich die eigenen Sachen auf Basis anderer Spieler anzupassen. Klar, manchmal macht es einen komplett kirre, wenn irgendwer etwas Dämliches macht oder gegen eine Absprache geht, aber insgesamt ist es gerade das, was das Medium ausmacht. Also, in der Kombi mit dem Match bei dieser Show zum Beispiel:
- Nachdem ich das Dalmi-Segment gelesen habe, hatte ich das Gefühl, die Dalmi-Portion des Matches deutlich intensiver machen zu müssen, damit das Segment im Nachhinein keine lahme Ente ist. So wurde es dann mehr Horror-Film als Wrestling-Match. Kriss Dalmi ist in Matches übrigens vielleicht der am spaßigsten zu schreibende Charakter, weil man theoretisch vollkommen absurde Dinge total ernsthaft ausspielen kann.
- Die zwei Entrances von Mustermann/Määhphisto hatte ich selbst überhaupt nicht geplant, die wurden mir einfach so zugeschickt, aber ich fand die Idee gut. Ursprünglich war die Steigerungs-Kurve vom Match von eher locker und spaßig in Richtung ernst und dramatisch relativ geradlinig, aber die kurze „Pause“ nach dem sehr dichten Dalmi-Teil hat rückblickend gepasst. Genauso habe ich meinen kompletten eigentlichen Match-Plan für das Mustermann-Ding über den Haufen geschmissen, als ich die Running Big Boot Sache gesehen habe, und nur der Luni-Eingriff ist aus dem originalen Plan geblieben. Alles andere hat sich komplett aus dem ergeben, was mir geschickt wurde.
- Der Zereo Killer Entrance hat mir auf Charakter-Ebene total gut in die Karten gespielt. Ich war noch unsicher, wie genau ich die Beziehung der beiden im Match am besten darstellen sollte, aber da hat Manu quasi die perfekte Vorlage geliefert: Zereo Killer, der eigentlich die positivste Einstellung überhaupt zu Breads hat, extra ein T-Shirt gemacht hat und legitim Respekt zollen will. Breads, der vier Titelchancen für drei Titel in fünf Jahren nicht nutzen konnte, sieht diesen Typen, der mit seinem nach einem Monat gewonnen Titel ankommt. Breads hatte sein jahrelang aufgebautes Team mit Rotari und es nicht gepackt, Zereo hat es mit einem Random-Partner, den er bis vor kurzem nicht mal leiden konnte, im ersten Anlauf hingekriegt. Zereo Killer hält ein Schild mit „Canada’s Best“ hoch, was er als Lob für Breads meint, und Breads sieht lediglich a) dass ZK damit direkt mal seinen neuen Partner unterbuttert, mit dem er gerade eben die Titel gewonnen hat und b) dass da steht „CANADA’S Best“, nicht „GFCW’s Best“ oder so, nach dem Motto: „Hey, dein Trostpreis ist, du bist der beste Kanadier. Nicht so gut wie ich, aber der beste Kanadier!“ Dass Breads wirklich den größten Namen der GFCW-Geschichte in seinem Retirement als Gegner bekommt, nur um es dann so verstehen zu können, dass der bloß kommt, um nochmal Salz in die Wunde streuen (weil Breads genau das machen würde) und er deshalb mit „Fuck This Guy“-Wrestling reagiert, hat sich für mich total natürlich allein aus dem Entrance ergeben. Ich glaube nicht, dass Manu dass so geplant hatte, aber es spricht dafür, wie gut die ZK/Breads-Dynamik ist, dass er quasi „aus Versehen“ den perfekten Einzug geschrieben hat, um meine letzten Zweifel zu klären, wie das alles ablaufen sollte. BRIIIIIIING MEEEEEE TOOOOO LIIIIIIIFE.
- Hate ist der Geilste und verdient alle Liebe auf der Welt.
- Generell gab es so viel Detail-Zeugs, das sich aus den letzten paar Jahren Breads-Run ergeben hat und viel Einfluss auf Entscheidungen und Aktionen in diesem Match hatte, und vor allem von anderen Spielern stammt. Ich werde hier mit Beispielen aufhören, weil das sonst total ausartet, aber hätte Breads gewisse Segmente oder Stories mit anderen Charakteren nicht gehabt, hätte dieses Match sicherlich anders ausgesehen. Der Einfluss ist nicht automatisch kleiner weil er indirekt ist.
Das Miteinander und die Interaktionen können ein frustrierender Aspekt im FW sein, aber ich finde es wirklich nochmal wichtig festzuhalten, wie entscheidend das alles für meinen Spaß an der Sache war. Es hat dieses „Spiel“ besonders gemacht und von quasi allen anderen kreativen Dingen, die man so machen kann, unterschieden. Gerade deshalb verstehe ich auch bis heute nicht, warum so viele Leute die Shows einfach überhaupt nicht lesen und deshalb mit dem Großteil der Liga gar nicht interagieren können. Naja, es gibt mit Sicherheit mehr als einen Weg, ein Hobby zu interpretieren, und schon gar keinen Richtigen. Mir hat diese letzte Show noch einmal ein paar meiner Lieblings-Aspekte an FW aufgezeigt und auch wenn ich froh bin, dass ich fein raus bin und nichts mehr machen muss, hoffe ich doch sehr, dass ihr alle weitermacht und den Laden am Laufen haltet. Die GFCW ist einzigartig, gerade im jetzigen FW-Kosmos, und das ist nicht immer, aber meistens gut so. Auf die nächsten 25 Jahre.
Und das war’s soweit von mir. Es kommt zeitnah noch eine letzte Sache für die Fans von Zahlen und Statistiken unter uns, aber danach bin ich durch. Alles, was es sonst noch zu sagen gäbe, wurde bei der Go Home WE vor zwei Wochen gesagt. Ich küsse eure Seelen.
Zitat von Ryu am 10. März 2026, 04:58 UhrZitat von Pongo am 9. März 2026, 12:36 UhrDer Leitstern aller Sterne: […] Ich hätte an der Stelle nicht erwähnt, dass es Leute “nicht so gut” finden, dass sie Herausforderin ist, weil’s halt PPV World Title Match ist, und der Charakter Stella es hergibt, überhaupt nicht einzusehen, sich zu rechtfertigen. Das hier wirkt halt eher wie eine Reaktion auf Forum-Feedback und nicht wie eine Pre-Match Promo vor einem World Title Match, auch wenn’s natürlich aufgegriffen wird.
Was mich betrifft gilt die Gleichung “Feedback = Fanreaktionen”.
Hätte ich mir stattdessen Fanreaktionen ausdenken sollen von wegen “alle sind so hype dass Stella hier ist und freuen sich aufs Match?” Das wäre doch erst recht kompletter Mumpitz gewesen. Die negativen Reaktionen waren da (und in Gimmick auch gewollt, hätte halt nur nicht gedacht, dass es auch off Gimmick so negativ ankommt), ergo kann man sie in die Situation auch einfließen lassen und Stella komplett als Heel ins Match gehen lassen, die sich vorher beim GFCW Publikum noch mal extra unbeliebt macht. Was wie gesagt ja eh von Anfang an mit zum Plan gehört hat, auf dass das Match auch eine klare Heelrolle hat. Ergo ging es hier auch nicht darum groß über das Match zu sprechen, sondern mit ihren hochtrabenden, selbstherrlichen Äußerungen und Geringschätzung der GFCW Leute besagte Heelrolle zu stärken – auf dass es dann Grund für Jubel/zum Aufatmen gibt, wenn End sie dann letztlich pinnt.
Kein Plan, was hier jetzt “nicht wie eine Pre-Match Promo vor einem World Title Match wirken” soll, wenn sie darüber philosophiert wie toll es GFCW gehen würde, wenn sie, der ach so tolle, großartige Leitstern, Champ wäre… das wird schon mehr als “aufgegriffen”, das ist bereits in ihrer Ansprache bei der Vertragsunterzeichnung ihr zentraler Punkt gewesen…
Zitat von Pongo am 9. März 2026, 12:36 UhrDer Leitstern aller Sterne: […] Ich hätte an der Stelle nicht erwähnt, dass es Leute “nicht so gut” finden, dass sie Herausforderin ist, weil’s halt PPV World Title Match ist, und der Charakter Stella es hergibt, überhaupt nicht einzusehen, sich zu rechtfertigen. Das hier wirkt halt eher wie eine Reaktion auf Forum-Feedback und nicht wie eine Pre-Match Promo vor einem World Title Match, auch wenn’s natürlich aufgegriffen wird.
Was mich betrifft gilt die Gleichung “Feedback = Fanreaktionen”.
Hätte ich mir stattdessen Fanreaktionen ausdenken sollen von wegen “alle sind so hype dass Stella hier ist und freuen sich aufs Match?” Das wäre doch erst recht kompletter Mumpitz gewesen. Die negativen Reaktionen waren da (und in Gimmick auch gewollt, hätte halt nur nicht gedacht, dass es auch off Gimmick so negativ ankommt), ergo kann man sie in die Situation auch einfließen lassen und Stella komplett als Heel ins Match gehen lassen, die sich vorher beim GFCW Publikum noch mal extra unbeliebt macht. Was wie gesagt ja eh von Anfang an mit zum Plan gehört hat, auf dass das Match auch eine klare Heelrolle hat. Ergo ging es hier auch nicht darum groß über das Match zu sprechen, sondern mit ihren hochtrabenden, selbstherrlichen Äußerungen und Geringschätzung der GFCW Leute besagte Heelrolle zu stärken – auf dass es dann Grund für Jubel/zum Aufatmen gibt, wenn End sie dann letztlich pinnt.
Kein Plan, was hier jetzt “nicht wie eine Pre-Match Promo vor einem World Title Match wirken” soll, wenn sie darüber philosophiert wie toll es GFCW gehen würde, wenn sie, der ach so tolle, großartige Leitstern, Champ wäre… das wird schon mehr als “aufgegriffen”, das ist bereits in ihrer Ansprache bei der Vertragsunterzeichnung ihr zentraler Punkt gewesen…
Zitat von Mad Dog am 10. März 2026, 14:48 UhrIch mache das jetzt einfach mal Teil für Teil, weil mir das sonst zu anstrengend ist, meine Erinnerungen im Kopf zu halten – und ist ja vielleicht auch Lesefreundlicher.Also FB – Teil 1(Danke an Pongo für die Titel der Szenen)
Söhne käuflicher Frauen:Die Info, dass dies wieder eine Anspielung auf alte Geschehnisse war, hilft ungemein, diese random Attacke doch noch irgendwie akzeptabel zu finden. Zum Schluss folgt abschließend der Hinweis aufs anstehende Match. Jut so. Auch die würzige Kürze war ausreichend für diese Szene.Eine Liga, ein Leben: Fand ich echt unterhaltsam, durch diese verdrehte Welt und die Frage, wieso sich die beiden nun so gut verstehen. Die Auflösung schlug dann auch die comedymäßige Brücke zum Rest der Show – kann man vielleicht immer mal wieder nutzen; gerade nach der Seifenaktion bei der letzten Show. Ja, passte trotz stark Comedylastigkeit auch irgendwie noch zum 25jährigen Jubiläum, da die Matches so echt cool vorgestellt wurden.
Simply
The BestSuperior: Herzlichen Glückwunsch zur Aufnahme! Kenne den Char nur durch den Namen, aber immerhin 😀 – gute Laudatio und auch Speech, die anreißen, welche Rolle Jannek gespielt hat. Die Ankündigung für ein mögliches Match fand ich ne geile Sache. Würde mich freuen! Ließ sich flüssig lesen, erstes Highlight des Abends.Das große Gesicht: Und wieder TnB – dieses Mal nach der HoF recht passend. Sie wollen alsbald auch aufgenommen werden und selbst wenn ihr Match damit ein wenig zu kurz kommt, gefiel mir die Szene und das Pushen der eigenen Historie. Pushte auch irgendwie nachträglich nochmal die HoF und die damit verbundene Ehre.
Die leuchtende Blume: Danke für den Vorschrieb!
Match #1: Ich weiß ja mittlerweile, dass ihr FW Shows mit vielen Matches mögt, aber für mich hätte es diese Ansetzung genauso wie manche in den Shows davor mit NPC nicht gebraucht; da kommt bei mir bei einem Segment mehr rüber, als bei solch einem Fight, wo die Pops in meinem Kopf mehr an den MW gehen als an die beteiligten Wrestler.
Dieses Match nun wurde kurz gehalten und es sollte auch nicht zu viel Spannung aufkommen. Deswegen okay. Dafür gab es eine krasse Powerbomb auf die Ringtreppe und schließlich der obligatorische Sieg. Wie gesagt, mir hätte es mehr gefallen, wenn sich die beiden persönlich mit einem oder zwei der potentiellen Gegner beim Easter Special unterhalten hätten.Alter schützt vor Scharfsinn nicht: Interessanter Skit, um die Teamdynamik und das Miteinander nochmal etwas zu schärfen. Die unterschiedlichen Herangehensweisen ans Alter in Kombi mit dem Matchstil fand ich ganz cool – und auch dass ZK hier erstmal den Harten spielt. Macht tatsächlich Vorfreude aufs Match und wie dies dort umgesetzt wird.
Bruder Parn: Wohl wieder ein kleines Nostalgie-Act für diese Show. Sind das dieselben, die zu Beginn von TnB zusammen geschlagen wurden?! Wie auch immer… ja. Wird später sicher nochmal im Gespräch mit dem Bruder fortgesetzt, zumindest wäre das passend.
Breads Tribut 1: The End & Schiller: Das Ding von The End mochte ich gerne, gerade wie er sich selbst dabei nochmal erhöht hat und auch auf das letzte Match eingegangen ist. Merke, dass ich das wohl ein wenig anders verstanden habe… aber wird wohl zu verkraften sein. The End jedenfalls sticht hier heraus, unterstreicht die Töne, die immer mal wieder zu hören sind, dass er der Größte ist. Es wird interessant zu sehen sein, was passiert, sollte er den Titel verlieren.
Schiller streicht nochmals die narzisstische Seite an Breads heraus, war nochmal ein schöner Rewind an Breads Zeit als LPG Trainer.Dieser kranke Wichser: Zweites Highlight so far. Wie Pongo gefiel mir auch die Einbindung der andere Figuren – hätte es sogar geil gefunden, wenn es den PPV über so kleine Szenen gegeben hätte, wo Jake nach einem Wächter sucht, dafür war nur leider das Match zu früh platziert… Vmtl wird nun noch irgendwer als Wächter auftauchen. Könnte für Jake ne harte Nacht werden, er könnte aber auch zeigen, was er für Nehmerqualis hat. Cool gefiel mir auch die übertriebene Reaktion auf mögliche Inhalte der Box und Tammys Mut. Tolles Ding – aufgeteilt in kleine Appetithäppchen als Running Gag hätte mich auch gereizt.
Jo, und das war‘s erstmal wieder 🙂
Söhne käuflicher Frauen:
Eine Liga, ein Leben: Fand ich echt unterhaltsam, durch diese verdrehte Welt und die Frage, wieso sich die beiden nun so gut verstehen. Die Auflösung schlug dann auch die comedymäßige Brücke zum Rest der Show – kann man vielleicht immer mal wieder nutzen; gerade nach der Seifenaktion bei der letzten Show. Ja, passte trotz stark Comedylastigkeit auch irgendwie noch zum 25jährigen Jubiläum, da die Matches so echt cool vorgestellt wurden.
Simply The Best Superior: Herzlichen Glückwunsch zur Aufnahme! Kenne den Char nur durch den Namen, aber immerhin 😀 – gute Laudatio und auch Speech, die anreißen, welche Rolle Jannek gespielt hat. Die Ankündigung für ein mögliches Match fand ich ne geile Sache. Würde mich freuen! Ließ sich flüssig lesen, erstes Highlight des Abends.
Das große Gesicht: Und wieder TnB – dieses Mal nach der HoF recht passend. Sie wollen alsbald auch aufgenommen werden und selbst wenn ihr Match damit ein wenig zu kurz kommt, gefiel mir die Szene und das Pushen der eigenen Historie. Pushte auch irgendwie nachträglich nochmal die HoF und die damit verbundene Ehre.
Die leuchtende Blume: Danke für den Vorschrieb!
Match #1: Ich weiß ja mittlerweile, dass ihr FW Shows mit vielen Matches mögt, aber für mich hätte es diese Ansetzung genauso wie manche in den Shows davor mit NPC nicht gebraucht; da kommt bei mir bei einem Segment mehr rüber, als bei solch einem Fight, wo die Pops in meinem Kopf mehr an den MW gehen als an die beteiligten Wrestler.
Dieses Match nun wurde kurz gehalten und es sollte auch nicht zu viel Spannung aufkommen. Deswegen okay. Dafür gab es eine krasse Powerbomb auf die Ringtreppe und schließlich der obligatorische Sieg. Wie gesagt, mir hätte es mehr gefallen, wenn sich die beiden persönlich mit einem oder zwei der potentiellen Gegner beim Easter Special unterhalten hätten.
Alter schützt vor Scharfsinn nicht: Interessanter Skit, um die Teamdynamik und das Miteinander nochmal etwas zu schärfen. Die unterschiedlichen Herangehensweisen ans Alter in Kombi mit dem Matchstil fand ich ganz cool – und auch dass ZK hier erstmal den Harten spielt. Macht tatsächlich Vorfreude aufs Match und wie dies dort umgesetzt wird.
Bruder Parn: Wohl wieder ein kleines Nostalgie-Act für diese Show. Sind das dieselben, die zu Beginn von TnB zusammen geschlagen wurden?! Wie auch immer… ja. Wird später sicher nochmal im Gespräch mit dem Bruder fortgesetzt, zumindest wäre das passend.
Breads Tribut 1: The End & Schiller: Das Ding von The End mochte ich gerne, gerade wie er sich selbst dabei nochmal erhöht hat und auch auf das letzte Match eingegangen ist. Merke, dass ich das wohl ein wenig anders verstanden habe… aber wird wohl zu verkraften sein. The End jedenfalls sticht hier heraus, unterstreicht die Töne, die immer mal wieder zu hören sind, dass er der Größte ist. Es wird interessant zu sehen sein, was passiert, sollte er den Titel verlieren.
Schiller streicht nochmals die narzisstische Seite an Breads heraus, war nochmal ein schöner Rewind an Breads Zeit als LPG Trainer.
Dieser kranke Wichser: Zweites Highlight so far. Wie Pongo gefiel mir auch die Einbindung der andere Figuren – hätte es sogar geil gefunden, wenn es den PPV über so kleine Szenen gegeben hätte, wo Jake nach einem Wächter sucht, dafür war nur leider das Match zu früh platziert… Vmtl wird nun noch irgendwer als Wächter auftauchen. Könnte für Jake ne harte Nacht werden, er könnte aber auch zeigen, was er für Nehmerqualis hat. Cool gefiel mir auch die übertriebene Reaktion auf mögliche Inhalte der Box und Tammys Mut. Tolles Ding – aufgeteilt in kleine Appetithäppchen als Running Gag hätte mich auch gereizt.
Jo, und das war‘s erstmal wieder 🙂
Zitat von Ryu am 10. März 2026, 21:21 UhrZitat von Mad Dog am 10. März 2026, 14:48 UhrMatch #1: Ich weiß ja mittlerweile, dass ihr FW Shows mit vielen Matches mögt, aber für mich hätte es diese Ansetzung genauso wie manche in den Shows davor mit NPC nicht gebraucht; da kommt bei mir bei einem Segment mehr rüber, als bei solch einem Fight, wo die Pops in meinem Kopf mehr an den MW gehen als an die beteiligten Wrestler.
Dieses Match nun wurde kurz gehalten und es sollte auch nicht zu viel Spannung aufkommen. Deswegen okay. Dafür gab es eine krasse Powerbomb auf die Ringtreppe und schließlich der obligatorische Sieg. Wie gesagt, mir hätte es mehr gefallen, wenn sich die beiden persönlich mit einem oder zwei der potentiellen Gegner beim Easter Special unterhalten hätten.Eine Wrestlingshow sollte schon Wrestling bieten, ja, besonders PPVs. Von daher kann ich dem ganz und gar nicht zustimmen – selbst ein Squashmatch haben ist besser als gar kein Match haben. Skadi und Idunn mussten dieses Match ja auch erst mal gewinnen, um überhaupt ihr Match beim Easter Special zu kriegen. Ansonsten kann ich nur daran erinnern, dass dies hier alles ne komplette Notlösung war, weil ich von Gründungsmitglied erst inhaltlich anderes als Vorschlag hörte (
der Titel sollte eigentlich von den Hasen auch an jemand anderes gedropt werden) und dann gar nichts mehr – hatte quasi ausschließlich mit Morbeus Kontakt um hier was abzusprechen. Hätte es aber auch nicht gut gefunden, wenn Skadi&Idunn vom Tag Title 3 Way abgelenkt hätten, deswegen ist mir nicht mal der Gedanke gekommen ihn nach nem gemeinsamen Text für die AS zu fragen.
Zitat von Mad Dog am 10. März 2026, 14:48 UhrMatch #1: Ich weiß ja mittlerweile, dass ihr FW Shows mit vielen Matches mögt, aber für mich hätte es diese Ansetzung genauso wie manche in den Shows davor mit NPC nicht gebraucht; da kommt bei mir bei einem Segment mehr rüber, als bei solch einem Fight, wo die Pops in meinem Kopf mehr an den MW gehen als an die beteiligten Wrestler.
Dieses Match nun wurde kurz gehalten und es sollte auch nicht zu viel Spannung aufkommen. Deswegen okay. Dafür gab es eine krasse Powerbomb auf die Ringtreppe und schließlich der obligatorische Sieg. Wie gesagt, mir hätte es mehr gefallen, wenn sich die beiden persönlich mit einem oder zwei der potentiellen Gegner beim Easter Special unterhalten hätten.
Eine Wrestlingshow sollte schon Wrestling bieten, ja, besonders PPVs. Von daher kann ich dem ganz und gar nicht zustimmen – selbst ein Squashmatch haben ist besser als gar kein Match haben. Skadi und Idunn mussten dieses Match ja auch erst mal gewinnen, um überhaupt ihr Match beim Easter Special zu kriegen. Ansonsten kann ich nur daran erinnern, dass dies hier alles ne komplette Notlösung war, weil ich von Gründungsmitglied erst inhaltlich anderes als Vorschlag hörte (der Titel sollte eigentlich von den Hasen auch an jemand anderes gedropt werden) und dann gar nichts mehr – hatte quasi ausschließlich mit Morbeus Kontakt um hier was abzusprechen. Hätte es aber auch nicht gut gefunden, wenn Skadi&Idunn vom Tag Title 3 Way abgelenkt hätten, deswegen ist mir nicht mal der Gedanke gekommen ihn nach nem gemeinsamen Text für die AS zu fragen.
Zitat von Mad Dog am 11. März 2026, 10:20 UhrZitat von Ryu am 10. März 2026, 21:21 UhrEine Wrestlingshow sollte schon Wrestling bieten, ja, besonders PPVs. Von daher kann ich dem ganz und gar nicht zustimmen – selbst ein Squashmatch haben ist besser als gar kein Match haben. Skadi und Idunn mussten dieses Match ja auch erst mal gewinnen, um überhaupt ihr Match beim Easter Special zu kriegen. Ansonsten kann ich nur daran erinnern, dass dies hier alles ne komplette Notlösung war, weil ich von Gründungsmitglied erst inhaltlich anderes als Vorschlag hörte (der Titel sollte eigentlich von den Hasen auch an jemand anderes gedropt werden) und dann gar nichts mehr – hatte quasi ausschließlich mit Morbeus Kontakt um hier was abzusprechen. Hätte es aber auch nicht gut gefunden, wenn Skadi&Idunn vom Tag Title 3 Way abgelenkt hätten, deswegen ist mir nicht mal der Gedanke gekommen ihn nach nem gemeinsamen Text für die AS zu fragen.Ich sehe da eben einen Unterschied zwischen Fantasy Wrestling Show und Wrestling Show. Es ist auch über 20 Jahre her, dass ich Wrestler werden wollte, seitdem bin ich gerne Fantasy Wrestler und verfolge es mehr als RW. Würde da also auf einen gewissen Genre-Stolz und -Unterschied pochen.
Aber wir müssen das ja nicht beide gleich sehen. Ich kenne ja deine Meinung und dies hier ist lediglich meine. Dass du keinen Storypartner hattest, ist absolut nicht dein Ding und tut mir für dich auch leid. Das wollte ich in keinem Fall kritisieren. Es ging mir eher allgemein darum, dass ich solche Matches für meine Identifikation mit den Chars nicht brauche und mir in Richtung Easter Special ein Skit mehr gebracht hätte. Dort hätte man IMO den 3-Way auch pushen oder Ablenkung SL mäßig einbeziehen können.
Zitat von Ryu am 10. März 2026, 21:21 UhrEine Wrestlingshow sollte schon Wrestling bieten, ja, besonders PPVs. Von daher kann ich dem ganz und gar nicht zustimmen – selbst ein Squashmatch haben ist besser als gar kein Match haben. Skadi und Idunn mussten dieses Match ja auch erst mal gewinnen, um überhaupt ihr Match beim Easter Special zu kriegen. Ansonsten kann ich nur daran erinnern, dass dies hier alles ne komplette Notlösung war, weil ich von Gründungsmitglied erst inhaltlich anderes als Vorschlag hörte (der Titel sollte eigentlich von den Hasen auch an jemand anderes gedropt werden) und dann gar nichts mehr – hatte quasi ausschließlich mit Morbeus Kontakt um hier was abzusprechen. Hätte es aber auch nicht gut gefunden, wenn Skadi&Idunn vom Tag Title 3 Way abgelenkt hätten, deswegen ist mir nicht mal der Gedanke gekommen ihn nach nem gemeinsamen Text für die AS zu fragen.
Ich sehe da eben einen Unterschied zwischen Fantasy Wrestling Show und Wrestling Show. Es ist auch über 20 Jahre her, dass ich Wrestler werden wollte, seitdem bin ich gerne Fantasy Wrestler und verfolge es mehr als RW. Würde da also auf einen gewissen Genre-Stolz und -Unterschied pochen.
Aber wir müssen das ja nicht beide gleich sehen. Ich kenne ja deine Meinung und dies hier ist lediglich meine. Dass du keinen Storypartner hattest, ist absolut nicht dein Ding und tut mir für dich auch leid. Das wollte ich in keinem Fall kritisieren. Es ging mir eher allgemein darum, dass ich solche Matches für meine Identifikation mit den Chars nicht brauche und mir in Richtung Easter Special ein Skit mehr gebracht hätte. Dort hätte man IMO den 3-Way auch pushen oder Ablenkung SL mäßig einbeziehen können.
Zitat von Ryu am 12. März 2026, 22:42 UhrIch kann mir unter den Begriffen “Genre-Stolz” und “Genre-Unterschied” in diesem Kontext ehrlich gesagt nichts vorstellen. Dass das geschriebene Wort andere Optionen bietet als eine Wrestlingshow im Fernsehen, ist eine Sache (z.B. innere Monologe, verschiedene Arten von Erzähler, bzw. Erzählstruktur, etc.), aber Wrestling ist Wrestling, egal in welcher Form – dass es im Wrestling selber diverse unterschiedliche Ansätze für unterschiedliches Publikum gibt steht dabei natürlich außer Frage. Da reicht ein simpler Blick darauf, was bei WWE eine akzeptable Card für nen PLE ist und wie ne AEW Card aussieht.
Was mich betrifft ist die Darstellung im Ring jedenfalls 50% der Charakterisierung und ich grusele mich jedes Mal aufs Neue wenn ich ne WE Card sehe, die nicht mal vier Matches beinhaltet – aber wenn ich selber keine Kapazitäten habe was dran zu ändern, kann ich es auch schlecht groß kritisieren.
Dass natürlich an und für sich insbesondere das Jobbermatch und Iray/Jake nicht gerade PPV Format haben (das 3 on 3 auch nur so halb) ist ne andere Sache – und besonders das Jobbermatch war natürlich denkbar schwach aufgebaut. Wären halt realistisch betrachtet eher Preshow-Matches gewesen, aber gibt bei GFCW ja keine offizielle Preshow mit Matches.
Ich kann mir unter den Begriffen “Genre-Stolz” und “Genre-Unterschied” in diesem Kontext ehrlich gesagt nichts vorstellen. Dass das geschriebene Wort andere Optionen bietet als eine Wrestlingshow im Fernsehen, ist eine Sache (z.B. innere Monologe, verschiedene Arten von Erzähler, bzw. Erzählstruktur, etc.), aber Wrestling ist Wrestling, egal in welcher Form – dass es im Wrestling selber diverse unterschiedliche Ansätze für unterschiedliches Publikum gibt steht dabei natürlich außer Frage. Da reicht ein simpler Blick darauf, was bei WWE eine akzeptable Card für nen PLE ist und wie ne AEW Card aussieht.
Was mich betrifft ist die Darstellung im Ring jedenfalls 50% der Charakterisierung und ich grusele mich jedes Mal aufs Neue wenn ich ne WE Card sehe, die nicht mal vier Matches beinhaltet – aber wenn ich selber keine Kapazitäten habe was dran zu ändern, kann ich es auch schlecht groß kritisieren.
Dass natürlich an und für sich insbesondere das Jobbermatch und Iray/Jake nicht gerade PPV Format haben (das 3 on 3 auch nur so halb) ist ne andere Sache – und besonders das Jobbermatch war natürlich denkbar schwach aufgebaut. Wären halt realistisch betrachtet eher Preshow-Matches gewesen, aber gibt bei GFCW ja keine offizielle Preshow mit Matches.
Zitat von Mad Dog am 14. März 2026, 23:10 Uhr
- Zitat von Ryu am 12. März 2026, 22:42 Uhr
Ich kann mir unter den Begriffen “Genre-Stolz” und “Genre-Unterschied” in diesem Kontext ehrlich gesagt nichts vorstellen. Dass das geschriebene Wort andere Optionen bietet als eine Wrestlingshow im Fernsehen, ist eine Sache (z.B. innere Monologe, verschiedene Arten von Erzähler, bzw. Erzählstruktur, etc.), aber Wrestling ist Wrestling, egal in welcher Form – dass es im Wrestling selber diverse unterschiedliche Ansätze für unterschiedliches Publikum gibt steht dabei natürlich außer Frage. Da reicht ein simpler Blick darauf, was bei WWE eine akzeptable Card für nen PLE ist und wie ne AEW Card aussieht.
Ich verstehe, wie gesagt, den Satz “Wrestling ist Wrestling” in dem Zusammenhang nicht, denn für mich werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Die Leistungen eines Wrestlers sind nach Bret Harts Ranking In Ring Arbeit und Promofähigkeit (+ Look). Die Leistung eines Fantasy Wrestlers ist eine rein narrative Leistung – also ist maximal die Promofähigkeit vergleichbar. Aber auch hier ist gesprochenes Schauspiel etwas anderes als geschriebener Text.
Körperliche Leistung oder körperliche Aufopferungsbereitschaft (Bret Hart, Shawn Michaels, Kurt Angle, Mick Foley usw. usf.) haben im FW, bzw. im fiktiven Geschehen, geringe bis gar keine Bedeutung. Im RW komplett anders, v.a. bei Smart Marks. Monica Shade kann tausend schöne Moves im Ring zeigen, hundert Mal vom HiaC Käfig geworfen werden oder zig mal im MotN sein, ich werde sie deswegen weder gut noch schlecht finden. A weil die paar Tasten für die entsprechenden Moves jeder anschlagen kann und B weil es oft noch nicht einmal vom Schreiber selbst kommt (die besten Matches von Mad Dog stammen vermutlich gar nicht aus meiner Hand; dann geht der Jubel für das Match aber zurecht an den MW und nicht an Mad Dog).
Auch der Look beispielsweise beim imposanten Debüt von Brock Lesnar gegen Spike Dudley ist im FW schwieriger over zu bringen, weil man die optische Urgewalt dieses menschlichen Viehs in vielen Worten umschreiben muss, um einen ansatzweise ähnlichen Effekt zu erzielen (Staunen, Jubel oder Pfiffe). Außerdem greift wieder Punkt A, dass jeder einen Mann mit 1,91 m und 130 kg erstellen kann – ich bekomme maximal Probleme mit der Glaubwürdigkeit – ich werde also weder meine Augen aufreißen noch meinen Mund, wenn ich das lese, wohingegen ich damals anno 2002 genau so vor dem TV saß.Reputation und Spannung entstehen im FW durch Storytelling, Charakterentwicklung, durch Dialoge und Konflikte – im Endeffekt durch Bindung der Leser an die Geschichten, an die Chars. In diesem Kontext haben (unbewertete) Matches ihren Sinn. Ich habe nicht den Eindruck, dass man die Leser mit einem Matchanteil von 50% an einen Char oder eine Story binden kann. Mich jedenfalls eher nicht. Zumal Matches ohne starke Story oder einem Interesse der Leser an den Chars vielfach gescrollt werden – und dann kann man sie in meinen Augen weglassen, da die Charakterisierung so eh verpufft.
FB – Teil 2
Match #2: Ich habe mich dabei beobachtet, wie meine Sympathie innerlich auf die Seite von Hollywood Jake gewandert ist. Natürlich mag es auch daran liegen, dass ich den Char und seine Abgründe noch nicht so lange kenne, aber dass dieser Shift gelungen ist, finde ich für solch eine Heel vs. Heel Konstellation einen echt krassen Erfolg. Auch die Story mit dem fehlenden Wächter hat da geholfen, ebenso wie die Jakes Flucht-nach-vorne-Mentalität. Das Ende ist clever gewählt, weil es beiden die Möglichkeit für weitere Storys gibt – Jake könnte nun natürlich zu Nafe gehen oder sich letztlich ganz freisagen, also einen richtigen Faceturn vollziehen. Burch ist gewappnet für größere Aufgaben. Alles in allem top!
Der Leitstern aller Sterne: Mir hat das Teil echt gut gefallen, gerade weil es Bedenken und Reaktionen aus dem Forum aufgreift, fand auch, dass dies ihre Arroganz und ihr Selbstvertrauen in Bezug auf einen Sieg gut widerspiegelt. Hat mich noch nicht vollends von der Ansetzung überzeugt, aber Stella Nova ist mit dieser Szene auf jeden Fall auf meinem Radar angekommen; erste Apathie ihr gegenüber wurde in mir gesät. Well done.
Keine drei Gegner: I like the dog. If he can’t drink, eat or fuck it, he pisses on it.
PCWA Dudes sagen Byebye Brötchen: Oh, wie cool, nochmal was von Shadow zu lesen. Coole alte Vibes mit dem PCWA Gelände, den Haaren vorm Gesicht und dem obligatorischen Malzbier. Nice. Nice. Wäre doch auch ein Dude für die GFCW – do it!
Bei meinem Stuff habe ich bemerkt, dass ich das ja komplett falsch gemacht habe. Na ja… sieht aus wie ne Bildstörung zwischendrin. Aber MD ist ja auch schon alt, hat sicher ne unruhige Blase bei so Sitzveranstaltungen.Match #3: Ich für meinen Teil hätte hier gerne ein paar Kommentare von Sven und Pete mehr drin gehabt, aber vermutlich ist das beim MW bei MD/Iokepa Match vom Empfinden dann entsprechend umgedreht. Hätte für meinen Geschmack auch was kürzer und mit weniger krasser Hardcoreaction sein müssen – kenne die Geschichte zwischen Meathook und Milly aber vielleicht auch zu wenig, da ich erst seit Januar lese. Habe bei dieser Story aber nicht so krass mitgefühlt, als dass ich diese Eskalation mitgehen wollte. Fand es also eher nicht gerechtfertigt, weil die Spots bei mir nicht gezündet haben.
Glück ist überbewertet: Da die Szene mit meinem Match zu tun hat, kannte ich sie natürlich bereits. Ich finde es cool, dass Slate quasi als Reaktion auf den Streit mit MD Iokepa unterstützen möchte. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll gewesen wäre, die Übergabe der Seite aus dem Notizbuch als noch besonderer herauszustellen – um dem Notizbuch noch mehr Bedeutung und Intimität zu geben, damit das ganze Buch auch auf keinen Fall in falsche Hände gerät; ggf. stehen ja über alle Wrestler der GFCW Dinge drin (auch über Iokepa). Wäre in meinen Augen interessant.
Let’s dance: Joar, ein kleiner Cameo-Auftritt und großes Thank you. Passte aufgrund des Anlasses.
Spencer und
HillFenrir sagen Tschüss Robby: Ja, das ist nun aus einer Story und Zeit, aus der ich Breads gar nicht kenne und nur von den letzten Shows so lose weiß, was da war. Deswegen ist das auf der einen Seite interessant, auf der anderen berührt es mich aber auch nicht so sehr, da ich die beiden damals nicht weiter kennen gelernt habe. Indirekt gibt es natürlich aber nochmal ein runderes Bild über Breads.Match #4: Stimmt schon, dass Iokepa etwas mehr Offensive hätte haben können. Vielleicht hätte das Match auch insgesamt was länger gehen können, aber während des Schreibens war ich irgendwie so fine damit und dachte, dass es rund ist. Joar, muss erstmal wieder reinkommen. Ewig keine Matches geschrieben 😉
Luftschlangen, Ballons, Käsespieße, Fetenhits: Zuerst ganz schön üble Szene mit dieser Blutspende – Wo ist die Wellnesspolicy, wenn man sie braucht? Zicks Motive sich da für herzugeben, würden mich allerdings interessieren. Da ist eine gewisse Lücke. Danach fand ich das vom Setting her schonmal recht geil, wegen dieser Fete zu 25 Jahren GFCW. Der Pheasent Warrior bekommt nochmal einen Auftritt (verstehe ich zumindest so) und gefällt mir in seiner Rhetorik direkt, weil die Punkte gegen Rickson gehen. Dieser reagiert dann IMO etwas zu ausschweifend, aber dennoch so, dass meine Apathie ihm gegenüber steigt. Alonso hätte ggf. etwas mehr sagen können. Insgesamt richtig coole Aspekte und super Storytelling, aber von der Komposition her viel zusammen gekommen.
Von A wie Alex Ricks zu Z wie Zacharias Zwengelmann: Das Skit hat mir wirklich gut gefallen, zum einen weil die beiden sich richtig gut verstehen und die Freude über das Wiedersehen auch super gesellt wird. Die Anspielung bzgl. des Anklopfens ist hammer, führt sofort die anderen Skits wieder vor Augen. Wirkt so einfach, aber super schwer solche kleinen SL Anspielungen. Hier wurde direkt ein Gefühl für die Personen und ihre freundschaftliche Verbundenheit geweckt. Das Match wurde gut gepusht. Rundum gelungen!
Weiter geht es mit Teil 3 🙂
- Zitat von Ryu am 12. März 2026, 22:42 Uhr
Ich kann mir unter den Begriffen “Genre-Stolz” und “Genre-Unterschied” in diesem Kontext ehrlich gesagt nichts vorstellen. Dass das geschriebene Wort andere Optionen bietet als eine Wrestlingshow im Fernsehen, ist eine Sache (z.B. innere Monologe, verschiedene Arten von Erzähler, bzw. Erzählstruktur, etc.), aber Wrestling ist Wrestling, egal in welcher Form – dass es im Wrestling selber diverse unterschiedliche Ansätze für unterschiedliches Publikum gibt steht dabei natürlich außer Frage. Da reicht ein simpler Blick darauf, was bei WWE eine akzeptable Card für nen PLE ist und wie ne AEW Card aussieht.
Ich verstehe, wie gesagt, den Satz “Wrestling ist Wrestling” in dem Zusammenhang nicht, denn für mich werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Die Leistungen eines Wrestlers sind nach Bret Harts Ranking In Ring Arbeit und Promofähigkeit (+ Look). Die Leistung eines Fantasy Wrestlers ist eine rein narrative Leistung – also ist maximal die Promofähigkeit vergleichbar. Aber auch hier ist gesprochenes Schauspiel etwas anderes als geschriebener Text.
Körperliche Leistung oder körperliche Aufopferungsbereitschaft (Bret Hart, Shawn Michaels, Kurt Angle, Mick Foley usw. usf.) haben im FW, bzw. im fiktiven Geschehen, geringe bis gar keine Bedeutung. Im RW komplett anders, v.a. bei Smart Marks. Monica Shade kann tausend schöne Moves im Ring zeigen, hundert Mal vom HiaC Käfig geworfen werden oder zig mal im MotN sein, ich werde sie deswegen weder gut noch schlecht finden. A weil die paar Tasten für die entsprechenden Moves jeder anschlagen kann und B weil es oft noch nicht einmal vom Schreiber selbst kommt (die besten Matches von Mad Dog stammen vermutlich gar nicht aus meiner Hand; dann geht der Jubel für das Match aber zurecht an den MW und nicht an Mad Dog).
Auch der Look beispielsweise beim imposanten Debüt von Brock Lesnar gegen Spike Dudley ist im FW schwieriger over zu bringen, weil man die optische Urgewalt dieses menschlichen Viehs in vielen Worten umschreiben muss, um einen ansatzweise ähnlichen Effekt zu erzielen (Staunen, Jubel oder Pfiffe). Außerdem greift wieder Punkt A, dass jeder einen Mann mit 1,91 m und 130 kg erstellen kann – ich bekomme maximal Probleme mit der Glaubwürdigkeit – ich werde also weder meine Augen aufreißen noch meinen Mund, wenn ich das lese, wohingegen ich damals anno 2002 genau so vor dem TV saß.
Reputation und Spannung entstehen im FW durch Storytelling, Charakterentwicklung, durch Dialoge und Konflikte – im Endeffekt durch Bindung der Leser an die Geschichten, an die Chars. In diesem Kontext haben (unbewertete) Matches ihren Sinn. Ich habe nicht den Eindruck, dass man die Leser mit einem Matchanteil von 50% an einen Char oder eine Story binden kann. Mich jedenfalls eher nicht. Zumal Matches ohne starke Story oder einem Interesse der Leser an den Chars vielfach gescrollt werden – und dann kann man sie in meinen Augen weglassen, da die Charakterisierung so eh verpufft.
FB – Teil 2
Match #2: Ich habe mich dabei beobachtet, wie meine Sympathie innerlich auf die Seite von Hollywood Jake gewandert ist. Natürlich mag es auch daran liegen, dass ich den Char und seine Abgründe noch nicht so lange kenne, aber dass dieser Shift gelungen ist, finde ich für solch eine Heel vs. Heel Konstellation einen echt krassen Erfolg. Auch die Story mit dem fehlenden Wächter hat da geholfen, ebenso wie die Jakes Flucht-nach-vorne-Mentalität. Das Ende ist clever gewählt, weil es beiden die Möglichkeit für weitere Storys gibt – Jake könnte nun natürlich zu Nafe gehen oder sich letztlich ganz freisagen, also einen richtigen Faceturn vollziehen. Burch ist gewappnet für größere Aufgaben. Alles in allem top!
Der Leitstern aller Sterne: Mir hat das Teil echt gut gefallen, gerade weil es Bedenken und Reaktionen aus dem Forum aufgreift, fand auch, dass dies ihre Arroganz und ihr Selbstvertrauen in Bezug auf einen Sieg gut widerspiegelt. Hat mich noch nicht vollends von der Ansetzung überzeugt, aber Stella Nova ist mit dieser Szene auf jeden Fall auf meinem Radar angekommen; erste Apathie ihr gegenüber wurde in mir gesät. Well done.
Keine drei Gegner: I like the dog. If he can’t drink, eat or fuck it, he pisses on it.
PCWA Dudes sagen Byebye Brötchen: Oh, wie cool, nochmal was von Shadow zu lesen. Coole alte Vibes mit dem PCWA Gelände, den Haaren vorm Gesicht und dem obligatorischen Malzbier. Nice. Nice. Wäre doch auch ein Dude für die GFCW – do it!
Bei meinem Stuff habe ich bemerkt, dass ich das ja komplett falsch gemacht habe. Na ja… sieht aus wie ne Bildstörung zwischendrin. Aber MD ist ja auch schon alt, hat sicher ne unruhige Blase bei so Sitzveranstaltungen.
Match #3: Ich für meinen Teil hätte hier gerne ein paar Kommentare von Sven und Pete mehr drin gehabt, aber vermutlich ist das beim MW bei MD/Iokepa Match vom Empfinden dann entsprechend umgedreht. Hätte für meinen Geschmack auch was kürzer und mit weniger krasser Hardcoreaction sein müssen – kenne die Geschichte zwischen Meathook und Milly aber vielleicht auch zu wenig, da ich erst seit Januar lese. Habe bei dieser Story aber nicht so krass mitgefühlt, als dass ich diese Eskalation mitgehen wollte. Fand es also eher nicht gerechtfertigt, weil die Spots bei mir nicht gezündet haben.
Glück ist überbewertet: Da die Szene mit meinem Match zu tun hat, kannte ich sie natürlich bereits. Ich finde es cool, dass Slate quasi als Reaktion auf den Streit mit MD Iokepa unterstützen möchte. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll gewesen wäre, die Übergabe der Seite aus dem Notizbuch als noch besonderer herauszustellen – um dem Notizbuch noch mehr Bedeutung und Intimität zu geben, damit das ganze Buch auch auf keinen Fall in falsche Hände gerät; ggf. stehen ja über alle Wrestler der GFCW Dinge drin (auch über Iokepa). Wäre in meinen Augen interessant.
Let’s dance: Joar, ein kleiner Cameo-Auftritt und großes Thank you. Passte aufgrund des Anlasses.
Spencer und Hill Fenrir sagen Tschüss Robby: Ja, das ist nun aus einer Story und Zeit, aus der ich Breads gar nicht kenne und nur von den letzten Shows so lose weiß, was da war. Deswegen ist das auf der einen Seite interessant, auf der anderen berührt es mich aber auch nicht so sehr, da ich die beiden damals nicht weiter kennen gelernt habe. Indirekt gibt es natürlich aber nochmal ein runderes Bild über Breads.
Match #4: Stimmt schon, dass Iokepa etwas mehr Offensive hätte haben können. Vielleicht hätte das Match auch insgesamt was länger gehen können, aber während des Schreibens war ich irgendwie so fine damit und dachte, dass es rund ist. Joar, muss erstmal wieder reinkommen. Ewig keine Matches geschrieben 😉
Luftschlangen, Ballons, Käsespieße, Fetenhits: Zuerst ganz schön üble Szene mit dieser Blutspende – Wo ist die Wellnesspolicy, wenn man sie braucht? Zicks Motive sich da für herzugeben, würden mich allerdings interessieren. Da ist eine gewisse Lücke. Danach fand ich das vom Setting her schonmal recht geil, wegen dieser Fete zu 25 Jahren GFCW. Der Pheasent Warrior bekommt nochmal einen Auftritt (verstehe ich zumindest so) und gefällt mir in seiner Rhetorik direkt, weil die Punkte gegen Rickson gehen. Dieser reagiert dann IMO etwas zu ausschweifend, aber dennoch so, dass meine Apathie ihm gegenüber steigt. Alonso hätte ggf. etwas mehr sagen können. Insgesamt richtig coole Aspekte und super Storytelling, aber von der Komposition her viel zusammen gekommen.
Von A wie Alex Ricks zu Z wie Zacharias Zwengelmann: Das Skit hat mir wirklich gut gefallen, zum einen weil die beiden sich richtig gut verstehen und die Freude über das Wiedersehen auch super gesellt wird. Die Anspielung bzgl. des Anklopfens ist hammer, führt sofort die anderen Skits wieder vor Augen. Wirkt so einfach, aber super schwer solche kleinen SL Anspielungen. Hier wurde direkt ein Gefühl für die Personen und ihre freundschaftliche Verbundenheit geweckt. Das Match wurde gut gepusht. Rundum gelungen!
Weiter geht es mit Teil 3 🙂
Zitat von Ryu am 15. März 2026, 04:58 UhrZitat von Mad Dog am 14. März 2026, 23:10 UhrDie Leistungen eines Wrestlers sind nach Bret Harts Ranking In Ring Arbeit und Promofähigkeit (+ Look). Die Leistung eines Fantasy Wrestlers ist eine rein narrative Leistung – also ist maximal die Promofähigkeit vergleichbar.
Ähm, nein. Die Leistung eines Spielers ist die narrative Leistung, was nicht dasselbe ist. Dann wiederum ist Wrestling an sich eine einzige große Narrative – inklusive der Matches. Jedes Match hat schließlich eine Matchstory. Also ganz abgesehen davon, dass die Frage nach Leistung noch mal was komplett anderes ist als die Frage wie viele Matches eine Show haben sollte oder was Matches für Charaktere bedeuten.
Körperliche Leistung oder körperliche Aufopferungsbereitschaft (Bret Hart, Shawn Michaels, Kurt Angle, Mick Foley usw. usf.) haben im FW, bzw. im fiktiven Geschehen, geringe bis gar keine Bedeutung. Im RW komplett anders, v.a. bei Smart Marks. Monica Shade kann tausend schöne Moves im Ring zeigen, hundert Mal vom HiaC Käfig geworfen werden oder zig mal im MotN sein, ich werde sie deswegen weder gut noch schlecht finden. A weil die paar Tasten für die entsprechenden Moves jeder anschlagen kann und B weil es oft noch nicht einmal vom Schreiber selbst kommt (die besten Matches von Mad Dog stammen vermutlich gar nicht aus meiner Hand; dann geht der Jubel für das Match aber zurecht an den MW und nicht an Mad Dog).
Das mag für dich so sein, dies auf FW an sich zu generalisieren ist aber fragwürdig, gibt ja nun mehr als eine Art von FW und mehr als eine Art von FW Spieler. Könnte mir vorstellen, dass einige Leute, die Full Match FW mögen/mochten In Ring noch mal wichtiger nehmen als ich. Was wer wie wichtig nimmt ist eine persönliche Sache. Und noch dazu ist was welcher Charakter im Ring zeigt bei weitem nicht so beliebig, wie du es darstellst, im Gegenteil. Inwiefern das Gesagte dann Einfluss auf das Geschehen im Ring nimmt, bzw. dazu passt, ist schließlich relevant für eine kohärente Charakterdarstellung und kohärentes Storytelling – oder sollte es zumindest sein, damit alles zusammen passt und Sinn ergibt. Eine Miria Saionji wrestlet schließlich komplett anders als eine Stella Nova, weil es komplett unterschiedliche Figuren sind. Entsprechend springt auch nicht jeder Charakter einfach so von nem Käfig runter… und dafür ist es auch nicht wichtig ein Match selber zu schreiben.
Ask/Monica II ist z.B. von The End geschrieben worden, dennoch basierte Monicas Art der Kampfführung auf meinem Input und hat konsequent die in den Interviews zuvor aufgebaute Narrative weitergeführt. Erneut: Charakter =/= Spieler
Auch der Look beispielsweise beim imposanten Debüt von Brock Lesnar gegen Spike Dudley ist im FW schwieriger over zu bringen, weil man die optische Urgewalt dieses menschlichen Viehs in vielen Worten umschreiben muss, um einen ansatzweise ähnlichen Effekt zu erzielen (Staunen, Jubel oder Pfiffe). Außerdem greift wieder Punkt A, dass jeder einen Mann mit 1,91 m und 130 kg erstellen kann – ich bekomme maximal Probleme mit der Glaubwürdigkeit – ich werde also weder meine Augen aufreißen noch meinen Mund, wenn ich das lese, wohingegen ich damals anno 2002 genau so vor dem TV saß.
Klar kann jeder einen 1,91 Mann erstellen, nur macht es eben nicht jeder. (obgleich zumindest GFCW in der Tat ne sehr ordentliche Durchschnittsgröße hat, worüber Milly und Brigitte alles andere als glücklich sind^^) Abgesehen davon reicht es im Real Wrestling doch auch nicht einfach nur groß zu sein. Mean Mark wurde nachgesagt, dass er nie Tickets verkaufen würde, dann wurde er zum Undertaker. Noch dazu sind/waren besonders bei WWE so viele groß, dass groß sein da auch nicht mehr beeindruckend war, außer man war [i]richtig[/i] groß. Bei Edge & Christian hat ja auch keiner große Augen gemacht wie groß die sind – obwohl sie ziemlich groß sind. Und warum ist denn etwa Iray Burch gerade so ein weithin gut gelittener Charakter? Weil Rickson das von dir Beschriebene von wegen “Urgewalt” in seinen Texten halt prima umsetzt. Wo wir wieder beim Thema Matches wären – die individuell auf Burch angepasst sind, wodurch er so wirken kann, wie er wirkt.
[quote]Reputation und Spannung entstehen im FW durch Storytelling, Charakterentwicklung[/quote]
Erneut: In Ring Action [i]ist[/i] Storytelling und kann Charakterentwicklung beinhalten.
[quote]Ich habe nicht den Eindruck, dass man die Leser mit einem Matchanteil von 50% an einen Char oder eine Story binden kann. Mich jedenfalls eher nicht. Zumal Matches ohne starke Story oder einem Interesse der Leser an den Chars vielfach gescrollt werden – und dann kann man sie in meinen Augen weglassen, da die Charakterisierung so eh verpufft. [/quote]
Das ist da ein anderes Thema – und dass es da vielen so geht wie dir ist unbestritten. Das hat aber nichts mit Real Wrestling vs. Fantasy Wrestling zu tun, sondern einfach mit persönlichen Präferenzen. Wogegen ich auch gar nichts sagen will, diese Präferenzen kann man ja gerne haben. Ich für meinen Teil bin aber halt AEW Gucker, während ich WWE seit fast 20 Jahren nicht mehr regelmäßig gesehen habe. Ergo bin ich halt klar auf der Seite Shows brauchen in erster Linie Matches, während Promos eher optional sind. Insbesondere bei PPVs.
Der Leitstern aller Sterne: Mir hat das Teil echt gut gefallen, gerade weil es Bedenken und Reaktionen aus dem Forum aufgreift, fand auch, dass dies ihre Arroganz und ihr Selbstvertrauen in Bezug auf einen Sieg gut widerspiegelt. Hat mich noch nicht vollends von der Ansetzung überzeugt, aber Stella Nova ist mit dieser Szene auf jeden Fall auf meinem Radar angekommen; erste Apathie ihr gegenüber wurde in mir gesät. Well done.
Positives Stella Feedback. Da ich mich tatsächlich schon gefragt hatte ob ich Stella als bei GFCW gescheitert ansehen und künftig hier nicht weiter verwenden sollte, kommt dieses Feedback keine Minute zu früh.^^
Ich für meinen Teil hätte hier gerne ein paar Kommentare von Sven und Pete mehr drin gehabt
Nach den Monica-Haar-Zeilen habe ich unverändert wenig Lust diese beiden zu tippen und werde es daher auch nur sehr, sehr selten – wenn denn überhaupt – machen.
Hätte für meinen Geschmack auch was kürzer und mit weniger krasser Hardcoreaction sein müssen […] Habe bei dieser Story aber nicht so krass mitgefühlt, als dass ich diese Eskalation mitgehen wollte. Fand es also eher nicht gerechtfertigt, weil die Spots bei mir nicht gezündet haben.
Das 3 on 3 war doch bereits relativ kurz? Also dafür, dass es ein 3 on 3 PPV Match ist?
Ansonsten…
Zitat von Pongo
Kann mir gut vorstellen, dass das in der Realität so ein Match wäre, wo das Gurken-Team bewusst jeden möglichen Spot probiert, um irgendwie over zu kommen und eine Weiterbeschäftigung zu rechtfertigen. Nach der Fleischerhaken-Attacke der letzten Show ist dieses Level an Gewalt gerechtfertigt. Milly, die nicht zuletzt dank Feuer gewinnt, ist guter Symbolismus.
…das hier. Wenn eine Attacke mit nem Fleischerhaken und Spieß kein entsprechend blutiges Match legitimiert, was dann? Noch dazu war es doch klar kommuniziert Teil der Story, dass “The MILE” unbedingt auf sich aufmerksam machen wollen, um nicht im Jobber-Sumpf zu verschwinden und dass Iray Burch mit seiner Art von Gewaltexzess Ansporn war es auch mit Gewalt zu versuchen… ansonsten… so ganz krass eskaliert finde ich das gar nicht? Sicherlich etwas heftiger als “normal”, aber was ist schon “normal”? Ist halt ein hartes Match bei nem PPV, da muss man doch schon was abliefern, damit die Fans zufrieden sind und es nicht softer wirkt als ein Standard AEW No DQ Match. Da gab es von den Hasen/Tyler und Leviathan im letzten Jahr schon noch mal heftigere Sachen zu sehen.
Zitat von Mad Dog am 14. März 2026, 23:10 UhrDie Leistungen eines Wrestlers sind nach Bret Harts Ranking In Ring Arbeit und Promofähigkeit (+ Look). Die Leistung eines Fantasy Wrestlers ist eine rein narrative Leistung – also ist maximal die Promofähigkeit vergleichbar.
Ähm, nein. Die Leistung eines Spielers ist die narrative Leistung, was nicht dasselbe ist. Dann wiederum ist Wrestling an sich eine einzige große Narrative – inklusive der Matches. Jedes Match hat schließlich eine Matchstory. Also ganz abgesehen davon, dass die Frage nach Leistung noch mal was komplett anderes ist als die Frage wie viele Matches eine Show haben sollte oder was Matches für Charaktere bedeuten.
Körperliche Leistung oder körperliche Aufopferungsbereitschaft (Bret Hart, Shawn Michaels, Kurt Angle, Mick Foley usw. usf.) haben im FW, bzw. im fiktiven Geschehen, geringe bis gar keine Bedeutung. Im RW komplett anders, v.a. bei Smart Marks. Monica Shade kann tausend schöne Moves im Ring zeigen, hundert Mal vom HiaC Käfig geworfen werden oder zig mal im MotN sein, ich werde sie deswegen weder gut noch schlecht finden. A weil die paar Tasten für die entsprechenden Moves jeder anschlagen kann und B weil es oft noch nicht einmal vom Schreiber selbst kommt (die besten Matches von Mad Dog stammen vermutlich gar nicht aus meiner Hand; dann geht der Jubel für das Match aber zurecht an den MW und nicht an Mad Dog).
Das mag für dich so sein, dies auf FW an sich zu generalisieren ist aber fragwürdig, gibt ja nun mehr als eine Art von FW und mehr als eine Art von FW Spieler. Könnte mir vorstellen, dass einige Leute, die Full Match FW mögen/mochten In Ring noch mal wichtiger nehmen als ich. Was wer wie wichtig nimmt ist eine persönliche Sache. Und noch dazu ist was welcher Charakter im Ring zeigt bei weitem nicht so beliebig, wie du es darstellst, im Gegenteil. Inwiefern das Gesagte dann Einfluss auf das Geschehen im Ring nimmt, bzw. dazu passt, ist schließlich relevant für eine kohärente Charakterdarstellung und kohärentes Storytelling – oder sollte es zumindest sein, damit alles zusammen passt und Sinn ergibt. Eine Miria Saionji wrestlet schließlich komplett anders als eine Stella Nova, weil es komplett unterschiedliche Figuren sind. Entsprechend springt auch nicht jeder Charakter einfach so von nem Käfig runter… und dafür ist es auch nicht wichtig ein Match selber zu schreiben.
Ask/Monica II ist z.B. von The End geschrieben worden, dennoch basierte Monicas Art der Kampfführung auf meinem Input und hat konsequent die in den Interviews zuvor aufgebaute Narrative weitergeführt. Erneut: Charakter =/= Spieler
Auch der Look beispielsweise beim imposanten Debüt von Brock Lesnar gegen Spike Dudley ist im FW schwieriger over zu bringen, weil man die optische Urgewalt dieses menschlichen Viehs in vielen Worten umschreiben muss, um einen ansatzweise ähnlichen Effekt zu erzielen (Staunen, Jubel oder Pfiffe). Außerdem greift wieder Punkt A, dass jeder einen Mann mit 1,91 m und 130 kg erstellen kann – ich bekomme maximal Probleme mit der Glaubwürdigkeit – ich werde also weder meine Augen aufreißen noch meinen Mund, wenn ich das lese, wohingegen ich damals anno 2002 genau so vor dem TV saß.
Klar kann jeder einen 1,91 Mann erstellen, nur macht es eben nicht jeder. (obgleich zumindest GFCW in der Tat ne sehr ordentliche Durchschnittsgröße hat, worüber Milly und Brigitte alles andere als glücklich sind^^) Abgesehen davon reicht es im Real Wrestling doch auch nicht einfach nur groß zu sein. Mean Mark wurde nachgesagt, dass er nie Tickets verkaufen würde, dann wurde er zum Undertaker. Noch dazu sind/waren besonders bei WWE so viele groß, dass groß sein da auch nicht mehr beeindruckend war, außer man war richtig groß. Bei Edge & Christian hat ja auch keiner große Augen gemacht wie groß die sind – obwohl sie ziemlich groß sind. Und warum ist denn etwa Iray Burch gerade so ein weithin gut gelittener Charakter? Weil Rickson das von dir Beschriebene von wegen “Urgewalt” in seinen Texten halt prima umsetzt. Wo wir wieder beim Thema Matches wären – die individuell auf Burch angepasst sind, wodurch er so wirken kann, wie er wirkt.
Reputation und Spannung entstehen im FW durch Storytelling, Charakterentwicklung
Erneut: In Ring Action ist Storytelling und kann Charakterentwicklung beinhalten.
Ich habe nicht den Eindruck, dass man die Leser mit einem Matchanteil von 50% an einen Char oder eine Story binden kann. Mich jedenfalls eher nicht. Zumal Matches ohne starke Story oder einem Interesse der Leser an den Chars vielfach gescrollt werden – und dann kann man sie in meinen Augen weglassen, da die Charakterisierung so eh verpufft.
Das ist da ein anderes Thema – und dass es da vielen so geht wie dir ist unbestritten. Das hat aber nichts mit Real Wrestling vs. Fantasy Wrestling zu tun, sondern einfach mit persönlichen Präferenzen. Wogegen ich auch gar nichts sagen will, diese Präferenzen kann man ja gerne haben. Ich für meinen Teil bin aber halt AEW Gucker, während ich WWE seit fast 20 Jahren nicht mehr regelmäßig gesehen habe. Ergo bin ich halt klar auf der Seite Shows brauchen in erster Linie Matches, während Promos eher optional sind. Insbesondere bei PPVs.
Der Leitstern aller Sterne: Mir hat das Teil echt gut gefallen, gerade weil es Bedenken und Reaktionen aus dem Forum aufgreift, fand auch, dass dies ihre Arroganz und ihr Selbstvertrauen in Bezug auf einen Sieg gut widerspiegelt. Hat mich noch nicht vollends von der Ansetzung überzeugt, aber Stella Nova ist mit dieser Szene auf jeden Fall auf meinem Radar angekommen; erste Apathie ihr gegenüber wurde in mir gesät. Well done.
Positives Stella Feedback. Da ich mich tatsächlich schon gefragt hatte ob ich Stella als bei GFCW gescheitert ansehen und künftig hier nicht weiter verwenden sollte, kommt dieses Feedback keine Minute zu früh.^^
Ich für meinen Teil hätte hier gerne ein paar Kommentare von Sven und Pete mehr drin gehabt
Nach den Monica-Haar-Zeilen habe ich unverändert wenig Lust diese beiden zu tippen und werde es daher auch nur sehr, sehr selten – wenn denn überhaupt – machen.
Hätte für meinen Geschmack auch was kürzer und mit weniger krasser Hardcoreaction sein müssen […] Habe bei dieser Story aber nicht so krass mitgefühlt, als dass ich diese Eskalation mitgehen wollte. Fand es also eher nicht gerechtfertigt, weil die Spots bei mir nicht gezündet haben.
Das 3 on 3 war doch bereits relativ kurz? Also dafür, dass es ein 3 on 3 PPV Match ist?
Ansonsten…
Zitat von Pongo
Kann mir gut vorstellen, dass das in der Realität so ein Match wäre, wo das Gurken-Team bewusst jeden möglichen Spot probiert, um irgendwie over zu kommen und eine Weiterbeschäftigung zu rechtfertigen. Nach der Fleischerhaken-Attacke der letzten Show ist dieses Level an Gewalt gerechtfertigt. Milly, die nicht zuletzt dank Feuer gewinnt, ist guter Symbolismus.
…das hier. Wenn eine Attacke mit nem Fleischerhaken und Spieß kein entsprechend blutiges Match legitimiert, was dann? Noch dazu war es doch klar kommuniziert Teil der Story, dass “The MILE” unbedingt auf sich aufmerksam machen wollen, um nicht im Jobber-Sumpf zu verschwinden und dass Iray Burch mit seiner Art von Gewaltexzess Ansporn war es auch mit Gewalt zu versuchen… ansonsten… so ganz krass eskaliert finde ich das gar nicht? Sicherlich etwas heftiger als “normal”, aber was ist schon “normal”? Ist halt ein hartes Match bei nem PPV, da muss man doch schon was abliefern, damit die Fans zufrieden sind und es nicht softer wirkt als ein Standard AEW No DQ Match. Da gab es von den Hasen/Tyler und Leviathan im letzten Jahr schon noch mal heftigere Sachen zu sehen.
Zitat von Mad Dog am 15. März 2026, 14:16 UhrZitat von Ryu am 15. März 2026, 04:58 Uhr
Ähm, nein. Die Leistung eines Spielers ist die narrative Leistung, was nicht dasselbe ist. Dann wiederum ist Wrestling an sich eine einzige große Narrative – inklusive der Matches. Jedes Match hat schließlich eine Matchstory. Also ganz abgesehen davon, dass die Frage nach Leistung noch mal was komplett anderes ist als die Frage wie viele Matches eine Show haben sollte oder was Matches für Charaktere bedeuten.
Es ging um den Unterschied zwischen FW und RW, da du argumentiert hast, Wrestling = Wrestling. Trotzdem berührt die Frage nach Leistung die Frage nach der Anzahl der Matches. Wenn ein großer Teil der Leistung durch In Ring Work erbracht wird, braucht es auch viele Gelegenheiten dazu. Wenn dies nicht der Fall ist, nicht.
Ich habe ja auch auf die Bewertung angesprochen. Wenn RP Leistung bewertet wird, braucht es u.U. aufgrund des Wettbewerbs auch mehr Matches.Natürlich ist der Char nicht der Spieler – auch hier ist die Verbindung im RW enger. Mir ging es aber nicht um den Unterschied zwischen Char und Spieler, sondern darum, wie der Charakter dargestellt wird und wie Leserbindung entsteht.
Das mag für dich so sein, dies auf FW an sich zu generalisieren ist aber fragwürdig, gibt ja nun mehr als eine Art von FW und mehr als eine Art von FW Spieler. Könnte mir vorstellen, dass einige Leute, die Full Match FW mögen/mochten In Ring noch mal wichtiger nehmen als ich. Was wer wie wichtig nimmt ist eine persönliche Sache. Und noch dazu ist was welcher Charakter im Ring zeigt bei weitem nicht so beliebig, wie du es darstellst, im Gegenteil. Inwiefern das Gesagte dann Einfluss auf das Geschehen im Ring nimmt, bzw. dazu passt, ist schließlich relevant für eine kohärente Charakterdarstellung und kohärentes Storytelling – oder sollte es zumindest sein, damit alles zusammen passt und Sinn ergibt. Eine Miria Saionji wrestlet schließlich komplett anders als eine Stella Nova, weil es komplett unterschiedliche Figuren sind. Entsprechend springt auch nicht jeder Charakter einfach so von nem Käfig runter… und dafür ist es auch nicht wichtig ein Match selber zu schreiben.
Ask/Monica II ist z.B. von The End geschrieben worden, dennoch basierte Monicas Art der Kampfführung auf meinem Input und hat konsequent die in den Interviews zuvor aufgebaute Narrative weitergeführt. Erneut: Charakter =/= Spieler
Natürlich kann und soll auch ein Match Charakterisierung enthalten. Das bestreite ich gar nicht. Dass bspw. ein 450 ° Splash alleine im FW niemanden vom Hocker reißt, sondern dass dieser SL-mäßig eingebunden werden muss, unterstützt meinen Punkt.
Dieser ist, dass Matches im FW selten der primäre Ort sind, an dem Leser eine Bindung zu einem Char aufbauen.Leserbindung entsteht über Identifikation, nicht über Aktion. Matches sind dafür nicht der effektivste Ort, da Motive, Konflikte, Entscheidungen, Dialoge und Beziehungen klassische Elemente sind, die Leser an Figuren fesseln. Matches bestehen oftmals großteilig aus Aktionen. Oft wird geschrieben, was passiert, aber selten ausführlich warum es passiert oder was jemand denkt. Dadurch entsteht nun mal weniger emotionale Bindung. Ein Gegenbeispiel ist bspw. Burch vs. Rantanen, wo das Warum mehr eingebracht wurde. Aber diese Art von Matchwriting ist doch eher die Ausnahme.
Matches können Identifikation unterstützen, aber wenn die Leser an der Story oder den Figuren kein Interesse haben (zum Teil z.B. bei Char vs. NPC), werden Matches oft nicht gelesen.
Klar kann jeder einen 1,91 Mann erstellen, nur macht es eben nicht jeder. (obgleich zumindest GFCW in der Tat ne sehr ordentliche Durchschnittsgröße hat, worüber Milly und Brigitte alles andere als glücklich sind^^) Abgesehen davon reicht es im Real Wrestling doch auch nicht einfach nur groß zu sein. Mean Mark wurde nachgesagt, dass er nie Tickets verkaufen würde, dann wurde er zum Undertaker. Noch dazu sind/waren besonders bei WWE so viele groß, dass groß sein da auch nicht mehr beeindruckend war, außer man war [i]richtig[/i] groß. Bei Edge & Christian hat ja auch keiner große Augen gemacht wie groß die sind – obwohl sie ziemlich groß sind. Und warum ist denn etwa Iray Burch gerade so ein weithin gut gelittener Charakter? Weil Rickson das von dir Beschriebene von wegen “Urgewalt” in seinen Texten halt prima umsetzt. Wo wir wieder beim Thema Matches wären – die individuell auf Burch angepasst sind, wodurch er so wirken kann, wie er wirkt.
Ich habe nicht geschrieben, dass Größe = Erfolg ist. Es ging mir darum, dass die physische Präsenz im RW eine unmittelbare Wirkung hat, da sie im FW nur beschrieben werden kann. Das Burch Beispiel macht es deutlich, ja. Er ist eine interessante Figur, seine Matches passen dazu, deswegen finde ich ihn kacke und will, dass er mal aufs Maul bekommt.
Im RW entsteht die Wirkung direkt über visuelle Wahrnehmung, im FW ist es weniger unmittelbar, da der Effekt erst im Kopf entstehen, bzw. durch gute Texte erzeugt werden muss.…das hier. Wenn eine Attacke mit nem Fleischerhaken und Spieß kein entsprechend blutiges Match legitimiert, was dann? Noch dazu war es doch klar kommuniziert Teil der Story, dass “The MILE” unbedingt auf sich aufmerksam machen wollen, um nicht im Jobber-Sumpf zu verschwinden und dass Iray Burch mit seiner Art von Gewaltexzess Ansporn war es auch mit Gewalt zu versuchen… ansonsten… so ganz krass eskaliert finde ich das gar nicht? Sicherlich etwas heftiger als “normal”, aber was ist schon “normal”? Ist halt ein hartes Match bei nem PPV, da muss man doch schon was abliefern, damit die Fans zufrieden sind und es nicht softer wirkt als ein Standard AEW No DQ Match. Da gab es von den Hasen/Tyler und Leviathan im letzten Jahr schon noch mal heftigere Sachen zu sehen.
Die Attacke mit dem Fleischerhaken hatte mir ja auch nicht gefallen. Ich fand es auch nicht so krass, hatte aber nicht das entsprechende Feeling bzgl. der beteiligten Leute, um diese Härte abzufeiern. Im Feedback schreibe ich oft, wie ich etwas empfinde. Und ich war an dieser Stelle eben nicht so drin in der Story.
Zitat von Ryu am 15. März 2026, 04:58 Uhr
Ähm, nein. Die Leistung eines Spielers ist die narrative Leistung, was nicht dasselbe ist. Dann wiederum ist Wrestling an sich eine einzige große Narrative – inklusive der Matches. Jedes Match hat schließlich eine Matchstory. Also ganz abgesehen davon, dass die Frage nach Leistung noch mal was komplett anderes ist als die Frage wie viele Matches eine Show haben sollte oder was Matches für Charaktere bedeuten.
Es ging um den Unterschied zwischen FW und RW, da du argumentiert hast, Wrestling = Wrestling. Trotzdem berührt die Frage nach Leistung die Frage nach der Anzahl der Matches. Wenn ein großer Teil der Leistung durch In Ring Work erbracht wird, braucht es auch viele Gelegenheiten dazu. Wenn dies nicht der Fall ist, nicht.
Ich habe ja auch auf die Bewertung angesprochen. Wenn RP Leistung bewertet wird, braucht es u.U. aufgrund des Wettbewerbs auch mehr Matches.
Natürlich ist der Char nicht der Spieler – auch hier ist die Verbindung im RW enger. Mir ging es aber nicht um den Unterschied zwischen Char und Spieler, sondern darum, wie der Charakter dargestellt wird und wie Leserbindung entsteht.
Das mag für dich so sein, dies auf FW an sich zu generalisieren ist aber fragwürdig, gibt ja nun mehr als eine Art von FW und mehr als eine Art von FW Spieler. Könnte mir vorstellen, dass einige Leute, die Full Match FW mögen/mochten In Ring noch mal wichtiger nehmen als ich. Was wer wie wichtig nimmt ist eine persönliche Sache. Und noch dazu ist was welcher Charakter im Ring zeigt bei weitem nicht so beliebig, wie du es darstellst, im Gegenteil. Inwiefern das Gesagte dann Einfluss auf das Geschehen im Ring nimmt, bzw. dazu passt, ist schließlich relevant für eine kohärente Charakterdarstellung und kohärentes Storytelling – oder sollte es zumindest sein, damit alles zusammen passt und Sinn ergibt. Eine Miria Saionji wrestlet schließlich komplett anders als eine Stella Nova, weil es komplett unterschiedliche Figuren sind. Entsprechend springt auch nicht jeder Charakter einfach so von nem Käfig runter… und dafür ist es auch nicht wichtig ein Match selber zu schreiben.
Ask/Monica II ist z.B. von The End geschrieben worden, dennoch basierte Monicas Art der Kampfführung auf meinem Input und hat konsequent die in den Interviews zuvor aufgebaute Narrative weitergeführt. Erneut: Charakter =/= Spieler
Natürlich kann und soll auch ein Match Charakterisierung enthalten. Das bestreite ich gar nicht. Dass bspw. ein 450 ° Splash alleine im FW niemanden vom Hocker reißt, sondern dass dieser SL-mäßig eingebunden werden muss, unterstützt meinen Punkt.
Dieser ist, dass Matches im FW selten der primäre Ort sind, an dem Leser eine Bindung zu einem Char aufbauen.
Leserbindung entsteht über Identifikation, nicht über Aktion. Matches sind dafür nicht der effektivste Ort, da Motive, Konflikte, Entscheidungen, Dialoge und Beziehungen klassische Elemente sind, die Leser an Figuren fesseln. Matches bestehen oftmals großteilig aus Aktionen. Oft wird geschrieben, was passiert, aber selten ausführlich warum es passiert oder was jemand denkt. Dadurch entsteht nun mal weniger emotionale Bindung. Ein Gegenbeispiel ist bspw. Burch vs. Rantanen, wo das Warum mehr eingebracht wurde. Aber diese Art von Matchwriting ist doch eher die Ausnahme.
Matches können Identifikation unterstützen, aber wenn die Leser an der Story oder den Figuren kein Interesse haben (zum Teil z.B. bei Char vs. NPC), werden Matches oft nicht gelesen.
Klar kann jeder einen 1,91 Mann erstellen, nur macht es eben nicht jeder. (obgleich zumindest GFCW in der Tat ne sehr ordentliche Durchschnittsgröße hat, worüber Milly und Brigitte alles andere als glücklich sind^^) Abgesehen davon reicht es im Real Wrestling doch auch nicht einfach nur groß zu sein. Mean Mark wurde nachgesagt, dass er nie Tickets verkaufen würde, dann wurde er zum Undertaker. Noch dazu sind/waren besonders bei WWE so viele groß, dass groß sein da auch nicht mehr beeindruckend war, außer man war richtig groß. Bei Edge & Christian hat ja auch keiner große Augen gemacht wie groß die sind – obwohl sie ziemlich groß sind. Und warum ist denn etwa Iray Burch gerade so ein weithin gut gelittener Charakter? Weil Rickson das von dir Beschriebene von wegen “Urgewalt” in seinen Texten halt prima umsetzt. Wo wir wieder beim Thema Matches wären – die individuell auf Burch angepasst sind, wodurch er so wirken kann, wie er wirkt.
Ich habe nicht geschrieben, dass Größe = Erfolg ist. Es ging mir darum, dass die physische Präsenz im RW eine unmittelbare Wirkung hat, da sie im FW nur beschrieben werden kann. Das Burch Beispiel macht es deutlich, ja. Er ist eine interessante Figur, seine Matches passen dazu, deswegen finde ich ihn kacke und will, dass er mal aufs Maul bekommt.
Im RW entsteht die Wirkung direkt über visuelle Wahrnehmung, im FW ist es weniger unmittelbar, da der Effekt erst im Kopf entstehen, bzw. durch gute Texte erzeugt werden muss.
…das hier. Wenn eine Attacke mit nem Fleischerhaken und Spieß kein entsprechend blutiges Match legitimiert, was dann? Noch dazu war es doch klar kommuniziert Teil der Story, dass “The MILE” unbedingt auf sich aufmerksam machen wollen, um nicht im Jobber-Sumpf zu verschwinden und dass Iray Burch mit seiner Art von Gewaltexzess Ansporn war es auch mit Gewalt zu versuchen… ansonsten… so ganz krass eskaliert finde ich das gar nicht? Sicherlich etwas heftiger als “normal”, aber was ist schon “normal”? Ist halt ein hartes Match bei nem PPV, da muss man doch schon was abliefern, damit die Fans zufrieden sind und es nicht softer wirkt als ein Standard AEW No DQ Match. Da gab es von den Hasen/Tyler und Leviathan im letzten Jahr schon noch mal heftigere Sachen zu sehen.
Die Attacke mit dem Fleischerhaken hatte mir ja auch nicht gefallen. Ich fand es auch nicht so krass, hatte aber nicht das entsprechende Feeling bzgl. der beteiligten Leute, um diese Härte abzufeiern. Im Feedback schreibe ich oft, wie ich etwas empfinde. Und ich war an dieser Stelle eben nicht so drin in der Story.
Zitat von Ryu am 15. März 2026, 15:28 UhrZitat von Mad Dog am 15. März 2026, 14:16 UhrEs ging um den Unterschied zwischen FW und RW
…den es eben meiner Meinung nach so nicht gibt. Wie ich versucht habe darzustellen sind alle von dir genannten Aspekte etwas, das RW und FW gleichermaßen betrifft. Selbst wenn wir sagen ein Fantasy Char hat es schwerer Interesse zu wecken, weil er nicht wie Real Wrestler direkt angeschmachtet werden können und dann als Poster zum Anhimmeln in Schlafzimmern hängen – ist das nur ein einziger Aspekt. Der auch ziemlich weit weg vom Ausgangsthema “Cardstruktur” und “Wichtigkeit von Matches” ist. [i]Das[/i] war ja letztlich das, wozu ich geschrieben hatte “Wrestling ist Wrestling”.
Mir ging es aber nicht um den Unterschied zwischen Char und Spieler, sondern darum, wie der Charakter dargestellt wird und wie Leserbindung entsteht.
Wie ich schon schrieb ist die Frage “wie Leserbindung entsteht” von Leser zu Leser unterschiedlich. Du kannst darüber schreiben, wie sie bei dir entsteht, du kannst auch darüber schreiben, wie sie weit verbreitet entsteht, aber das ist eben nach wie vor nicht allgemeingültig und eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Dass bspw. ein 450 ° Splash alleine im FW niemanden vom Hocker reißt, sondern dass dieser SL-mäßig eingebunden werden muss, unterstützt meinen Punkt.
Ein 450 Splash ist auch im Real Wrestling heutzutage keine große Sache mehr. Ergo nein, das unterstützt deinen Punkt nicht.
Dieser ist, dass Matches im FW selten der primäre Ort sind, an dem Leser eine Bindung zu einem Char aufbauen.
Das… hab ich doch bereits selber geschrieben? Von wegen, dass deine Sichtweise “ich brauche Redebeiträge” weit verbreitet ist? Hat schon seinen Grund, dass WWE nach wie vor gute Zahlen erreicht.
Leserbindung entsteht über Identifikation, nicht über Aktion.
Vielleicht fehlinterpretiere ich jetzt den Begriff, aber so wie ich “Identifikation” verstehe kann ich nur sagen, dass ich mich noch nie mit irgendeinem Wrestler identifiziert habe, weder im Real Wrestling noch im Fantasy Wrestling. “Identifikation” ist für mich sowas von komplett irrelevant – sowohl im FW als auch sonst für jegliche Art von Fiktion. Nach der Logik dürfte ich also gar keine Leserbindung zu irgendwas haben, habe ich aber. Noch dazu kann ein Kampfstil ebenso identifikationsstiftend sein wie alles andere und sei es etwas so Simples wie dass ein Char einen Judo-Background hat und ein Leser auch.
Matches sind dafür nicht der effektivste Ort, da Motive, Konflikte, Entscheidungen, Dialoge und Beziehungen klassische Elemente sind, die Leser an Figuren fesseln. Matches bestehen oftmals großteilig aus Aktionen. Oft wird geschrieben, was passiert, aber selten ausführlich warum es passiert oder was jemand denkt. Dadurch entsteht nun mal weniger emotionale Bindung. Ein Gegenbeispiel ist bspw. Burch vs. Rantanen, wo das Warum mehr eingebracht wurde. Aber diese Art von Matchwriting ist doch eher die Ausnahme.
Wie gesagt – was wie effektiv ist, ist von Leser zu Leser unterschiedlich, obgleich es natürlich stimmt, dass es viele so sehen wie du. Dass es natürlich beim Match dann darauf ankommt, dass es gut geschrieben ist, liegt auf der Hand, das gilt für Redetexte aber genauso. Nebenbei bemerkt sind “Motive, Konflikte, Entscheidungen und Beziehungen” potentiell alle Teil einer Matchstory. Und selbst Dialoge kann es geben, je nachdem ob Chars zu Trashtalk im Match neigen. ;p
Matches können Identifikation unterstützen, aber wenn die Leser an der Story oder den Figuren kein Interesse haben (zum Teil z.B. bei Char vs. NPC), werden Matches oft nicht gelesen.
Würde ja sagen, dass Redetexte ebenso nicht gelesen werden, wenn an einer Story oder einem Charakter kein Interesse besteht. Außer natürlich man mag eh schon generell keine Matches lesen, was aber ja noch mal ein Thema für sich ist.
Es ging mir darum, dass die physische Präsenz im RW eine unmittelbare Wirkung hat, da sie im FW nur beschrieben werden kann. Das Burch Beispiel macht es deutlich, ja. Er ist eine interessante Figur, seine Matches passen dazu, deswegen finde ich ihn kacke und will, dass er mal aufs Maul bekommt.
Im RW entsteht die Wirkung direkt über visuelle Wahrnehmung, im FW ist es weniger unmittelbar, da der Effekt erst im Kopf entstehen, bzw. durch gute Texte erzeugt werden muss.…dass ein Text gut geschrieben sein muss, um Wirkung zu erzeugen liegt in der Natur der Sache. Ist er das, ist die Wirkung aber ebenso “direkt/unmittelbar”. Ergo sehe ich hier auch keinen relevanten Unterschied.
Zitat von Mad Dog am 15. März 2026, 14:16 UhrEs ging um den Unterschied zwischen FW und RW
…den es eben meiner Meinung nach so nicht gibt. Wie ich versucht habe darzustellen sind alle von dir genannten Aspekte etwas, das RW und FW gleichermaßen betrifft. Selbst wenn wir sagen ein Fantasy Char hat es schwerer Interesse zu wecken, weil er nicht wie Real Wrestler direkt angeschmachtet werden können und dann als Poster zum Anhimmeln in Schlafzimmern hängen – ist das nur ein einziger Aspekt. Der auch ziemlich weit weg vom Ausgangsthema “Cardstruktur” und “Wichtigkeit von Matches” ist. Das war ja letztlich das, wozu ich geschrieben hatte “Wrestling ist Wrestling”.
Mir ging es aber nicht um den Unterschied zwischen Char und Spieler, sondern darum, wie der Charakter dargestellt wird und wie Leserbindung entsteht.
Wie ich schon schrieb ist die Frage “wie Leserbindung entsteht” von Leser zu Leser unterschiedlich. Du kannst darüber schreiben, wie sie bei dir entsteht, du kannst auch darüber schreiben, wie sie weit verbreitet entsteht, aber das ist eben nach wie vor nicht allgemeingültig und eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Dass bspw. ein 450 ° Splash alleine im FW niemanden vom Hocker reißt, sondern dass dieser SL-mäßig eingebunden werden muss, unterstützt meinen Punkt.
Ein 450 Splash ist auch im Real Wrestling heutzutage keine große Sache mehr. Ergo nein, das unterstützt deinen Punkt nicht.
Dieser ist, dass Matches im FW selten der primäre Ort sind, an dem Leser eine Bindung zu einem Char aufbauen.
Das… hab ich doch bereits selber geschrieben? Von wegen, dass deine Sichtweise “ich brauche Redebeiträge” weit verbreitet ist? Hat schon seinen Grund, dass WWE nach wie vor gute Zahlen erreicht.
Leserbindung entsteht über Identifikation, nicht über Aktion.
Vielleicht fehlinterpretiere ich jetzt den Begriff, aber so wie ich “Identifikation” verstehe kann ich nur sagen, dass ich mich noch nie mit irgendeinem Wrestler identifiziert habe, weder im Real Wrestling noch im Fantasy Wrestling. “Identifikation” ist für mich sowas von komplett irrelevant – sowohl im FW als auch sonst für jegliche Art von Fiktion. Nach der Logik dürfte ich also gar keine Leserbindung zu irgendwas haben, habe ich aber. Noch dazu kann ein Kampfstil ebenso identifikationsstiftend sein wie alles andere und sei es etwas so Simples wie dass ein Char einen Judo-Background hat und ein Leser auch.
Matches sind dafür nicht der effektivste Ort, da Motive, Konflikte, Entscheidungen, Dialoge und Beziehungen klassische Elemente sind, die Leser an Figuren fesseln. Matches bestehen oftmals großteilig aus Aktionen. Oft wird geschrieben, was passiert, aber selten ausführlich warum es passiert oder was jemand denkt. Dadurch entsteht nun mal weniger emotionale Bindung. Ein Gegenbeispiel ist bspw. Burch vs. Rantanen, wo das Warum mehr eingebracht wurde. Aber diese Art von Matchwriting ist doch eher die Ausnahme.
Wie gesagt – was wie effektiv ist, ist von Leser zu Leser unterschiedlich, obgleich es natürlich stimmt, dass es viele so sehen wie du. Dass es natürlich beim Match dann darauf ankommt, dass es gut geschrieben ist, liegt auf der Hand, das gilt für Redetexte aber genauso. Nebenbei bemerkt sind “Motive, Konflikte, Entscheidungen und Beziehungen” potentiell alle Teil einer Matchstory. Und selbst Dialoge kann es geben, je nachdem ob Chars zu Trashtalk im Match neigen. ;p
Matches können Identifikation unterstützen, aber wenn die Leser an der Story oder den Figuren kein Interesse haben (zum Teil z.B. bei Char vs. NPC), werden Matches oft nicht gelesen.
Würde ja sagen, dass Redetexte ebenso nicht gelesen werden, wenn an einer Story oder einem Charakter kein Interesse besteht. Außer natürlich man mag eh schon generell keine Matches lesen, was aber ja noch mal ein Thema für sich ist.
Es ging mir darum, dass die physische Präsenz im RW eine unmittelbare Wirkung hat, da sie im FW nur beschrieben werden kann. Das Burch Beispiel macht es deutlich, ja. Er ist eine interessante Figur, seine Matches passen dazu, deswegen finde ich ihn kacke und will, dass er mal aufs Maul bekommt.
Im RW entsteht die Wirkung direkt über visuelle Wahrnehmung, im FW ist es weniger unmittelbar, da der Effekt erst im Kopf entstehen, bzw. durch gute Texte erzeugt werden muss.
…dass ein Text gut geschrieben sein muss, um Wirkung zu erzeugen liegt in der Natur der Sache. Ist er das, ist die Wirkung aber ebenso “direkt/unmittelbar”. Ergo sehe ich hier auch keinen relevanten Unterschied.
