Willkommen zurück an einem Ort, wo wir jetzt schon ein kleines Weilchen nicht mehr waren. Der Kernreaktor, alias der Lockerroom von Nukular, dem definitiv verstrahltesten Tag Team der Liga. So einen verpeilten Eindruck machen der Bavarian Luchador und sein amerikanischer Partner Eric Fletcher im Moment aber gar nicht. Nein sie stehen einfach nur mit dem Rücken zur Kamera und beugen sich über den Tisch in der Kabine. Langsam geht der Kameramann an den beiden vorbei, um auch einen Blick auf den Tisch zu bekommen und siehe da...jetzt wird es verplant. Denn was sich die beiden da aufgebaut haben, sieht man sonst nur in Kinderzimmern oder auf Schreibtischen von Kriegsgenerälen in schlechten Filmen. Ja da steht jetzt eben eine kleine Modelllandschaft, mit Bäumen, Sträuchern, Hügeln, Modellautos, Männchen, Häusern und dem ganzen anderen Kram, den man sich für sowas eben bestellen kann.


Eric: Also komm Bala, erklär's mir. Du bist ein verrückter Hinterwäldler, O`Doyle ist ein Hinterwäldler. Warum ist der Typ so verdammt bescheuert und tritt in einem Match gegen uns beide an? Jetzt wo du wegen Bala Amok läufst und ich auch nichts besseres zu tun habe, als dumme, große Norweger umzuboxen?


Bala legt gerade eine der Männchen wieder auf den Tisch, nachdem er es genaustens begutachtet hat.


Bala: Ich glaube, er will uns mit unseren eigenen Waffen schlagen. Wir machen etwas unbedachtes, etwas das man vielleicht nicht als schlau titulieren würde und darum will er uns verwirren, indem er Sachen macht, die noch dümmer und verstrahlter wirken, als alles was wir machen würden. Und wir wären nicht so dumm gegen doppelt so viele von uns anzutreten, oder ?


Dem Poeten kullern fast die Augen aus den Höhlen. So eine schockierend logische Begründung?....also für Balaverhältnisse. Gut das mit den „doppelt so viele“, da fragt Fletcher lieber nicht nach dem Rechenweg aber trotzdem, das Ganze klingt wirklich einigermaßen plausibel. Und so nickt Eric seinem Partner auch anerkennend zu.


Eric: Wow...ich hätte nicht gedacht, dass du mir das echt erklären kannst, du überrascht mich auch immer wieder. Aber ok, dann will er uns halt erstmal nachmachen, im Match muss er dann ja doch wieder er selbst sein. Und auf was müssen wir uns da einstellen? Also du hast im Wald trainiert, wie man von Ast zu Ast springt, der Typ ist aber doppelt so groß wie du. Was kann der denn an Bäumen üben?


Während der Erklärung Erics setzt Bala ein selbstgefälliges Grinsen auf. Wahrscheinlich überlegt er gerade, dass er vielleicht doch deutlich schlauer ist, als es jeder vermutet. Doch dann muss er wieder nachdenken und sich in ihren Gegner hineinversetzen.


Bala: Du musst bedenken, dass er groß ist und darum im Wald einige Nachteile hat, zumindest in meinem Wald. Ich denke, wenn er versucht hat im Wald zu rennen, hat er sich des öfteren seinen Kopf an Ästen angestoßen. Das heißt, er ist das, was wir Leute vom Wald als "Baumhirn" bezeichnen. Er denkt er ist ein Baum und genau das muss unser Vorteil werden und was ist der größte Feind eines Baums?


Ahnungslos streckt Eric den Kopf nach vorn und schüttelt diesen, während er mit den Schultern zuckt. Auch die Oberlippe zieht er ein Stück nach oben, aber all das hilft ihm nicht weiter, Bala erwartet noch eine Antwort.


Eric: Kein Plan. Ein Biber? Ne Stihl-Kettensäge wie die vom Kalender in deiner Bude? Oder halt gleich ein Holzfäller?


Das Grinsen Balas verzieht sich zu einer bösen Miene.


Bala: Du darfst doch nicht meinen geheimen Weltherrschaftsplan enthüllen. Der Riesenbiber der schlauer ist als die Menschen ist nur der absolute Notfall. Nein, ich meine den allseits gefürchteten.......... Borkenkäfer.


Sofort wirft Fletcher die Hände in die Luft und klatscht sich dann an die Stirn.


Eric: Ach ja na klar, Mensch wie konnte ich den denn vergessen? Ok und wie kämpfen wir jetzt am Besten als Borkenkäfer? Du kannst schonmal vergessen, dass ich dem Typen in irgendeine Öffnung reinkrieche, oder bei ihm irgendwie rumknabbere. Also wenn das dein Masterplan ist, dann denk dir lieber sofort einen Neuen aus.


Bala schnippst mit den Finger und lächelt.


Bala: Warum wirken deine Pläne immer effektiver als meine? Ich dachte nur an Kostüme, dass er Angst bekommt...


Ok jetzt ist auch der Spaß für Fletcher wieder vorbei. Einer von beiden muss ja auch mal wieder damit aufhören, die Intelligenz der Zuschauer zu vergewaltigen und nachdem Bala vorhin ja schon etwas Kluges sagte, ist jetzt eben der Poet an der Reihe.


Eric: Hmm ich glaube, dafür läuft uns die Zeit weg. Den müssen wir heute in unserem normalen Aufzug plätten. Aber wer weiß, das Corps will ja anscheinend immer noch Stress und dass sich der Kult unseren Namen nicht merken kann, finde ich irgendwie auch nicht so lustig...also wie wär's denn, wenn wir den beiden auch noch ein bisschen ans Bein pissen. Denk dran Bala, noch haben diese beiden adligen Ärsche Poppy.


Die Stimmung Balas schwankt von der einen Sekunde auf die andere total um und die Wut in seiner Stimme ist nun deutlich zu hören.


Bala: Stimmt, wir sollten uns endlich wirklich rächen. Wir sollten Poppy endlich befreien und warum sollten die eigentlich dieses Taschentuch gegen ein wertvolles Hausschwein tauschen? Wir sollten uns eine richtig übertriebene Vendetta einfallen lassen, dass niemals irgendwer unseren Namen mehr vergisst.


Auch der Poet kommt nun ein wenig ins Grübeln. Er runzelt die Stirn, stützt einen Arm in die Hüfte, den Anderen auf den Schreibtisch und hält damit sein Kinn hoch. Dann stößt er ein langgezogenes „Hmmm“ aus.


Eric: Klingt gut. Ja keine Ahnung warum, aber für die bedeutet die Fahne was. Aber du hast recht. Das kann noch nicht alles von uns gewesen sein. Wir sind Nukular verdammt nochmal, wir haben noch mehr auf Lager.


Dann stößt er sich vom Tisch ab und legt plötzlich sein typisch freches, selbstverliebtes Grinsen auf. Und mit dem im Gesicht klopft er Bala auf die Schulter.


Eric: Aber keine Sorge, ich lass mir da schon was einfallen...und es wird fiieeees. Putz schonmal deinen Stall, Poppy kommt bald wieder nach Hause. Und er wird unsere Tag Team Titel um den Hals tragen.


Bala reibt sich jetzt auch die Hände und versucht das Grinsen des Poeten zu imitieren.


Bala: Ich mag deine Pläne, die enden für uns immer besser als für die Anderen, immerhin heißt das Wort Nukular. Und der Stall wird bald in Gold erstrahlen.


Selbstsicher nickt Fletcher seinem Partner zu und dreht sich dann wieder zum Tisch, wo er auch gleich die erstbeste Figur in die Hand nimmt.


Eric: Darauf kannst du wetten. Pass auf, so fangen wir an....Kamera...


Damit dreht er sich jetzt zum Dritten im Raum und lächelt ihn an, so freundlich wie nur der Poet es kann.


Eric:...Du verpfeifst dich jetzt. Wir haben Dinge zu planen.


Und damit wird das Bild schwarz.



???: „WIE KONNTE DAS PASSIEREN?“


Ein gläserner Aschenbecher kracht gegen die Wand und zersplittert in tausende Scherben. Richard zuckt reflexartig zusammen. Selbst Heinrich, der sonst durch einschüchternde Aggressivität hervorsticht, ist plötzlich nicht mehr so furchteinflössend wie sonst.


???: „IHR SEID WIRKLICH DÜMMER ALS DIE POLIZEI ERLAUBT! UND IHR GLAUBT WIRKLICH, DASS IHR SPÄTER MAL EXAMINIERTE AKADEMIKER SEIN WERDET????“


Der ältere, bärtige Herr, der da gerade seine Wutrede abhält ist nicht etwa Klaus Kinski, der von den Toten auferstanden ist, sondern der Vorsitzende der Alten Herren, jenen fertig studierten Corpsmitgliedern, die sich bis an ihr Lebensende dazu verpflichtet haben, das Corps zu finanzieren. Wie lange dieser Vorsitzende das schon mitmacht, ist nicht nur an seinem ergrauten Barthaar oder seiner Glatze, die in diesem Moment vor Wut rötlich glüht, zu sehen, sondern auch an der Anzahl unfassbar vieler, verschiedenfarbiger Bänder, die er unter seinem Jackett trägt. Der Vorsitzende wirbelt herum und reist dabei schreiend von einem schweren, antiken Holztisch mehrere Stapel Papier herunter. Von seinem braunen Ledersessel aufspringend und mit den Fäusten auf der Tischplatte herumhämmernd, fährt der tollwütig gewordene Rentner seine Wutrede fort.


Vorsitzender: „DIESE FAHNE IST DAS ABSOLUTE PRUNKSTÜCK UNSERER COULEURSAMMLUNG!!! Von 1832, VON ACHTZEHNHUNDERTZWEIUNDDREISSIG, UNSEREM VERDAMMTEN GRÜNDUNGSJAHR IST DIESE FAHNE UND WAS MACHT IHR??? IHR LASST EINEN MASKIERTEN BAUERN UND EINEN WANDELNDEN SÜSSIGKEITEN-LADEN HIER EINBRECHEN, DIE FAHNE KLAUEN UND SIE ANSCHLIESSEND AUCH NOCH ANZÜNDEN??????????“


Richard schluckt. Genau diese Situation wollte er um jeden Preis vermeiden. Wie konnte man aber auch ahnen, dass die Sendung dann tatsächlich auch im Fernsehen ausgestrahlt wird… Mit dem Ärmel seines blau-weiß gestreiften Ralph Lauren Polo Sweaters, wischt sich der eingeschüchterte Verbindungsstudent den Schweiß von der Stirn und beginnt darauf mit zittriger Stimme zu sprechen.


Richard: „A… aber Winfried! D… d… du.. du hast das Video doch gesehen. Das war der dicke Klaus! Er hat die Fahne im Suff aus dem Schaukasten geholt und sie als Lätzchen für seine mitternächtliche Fressorgie missbraucht.“


Flackern in den Augen des Altherrenvorsitzenden mit dem Namen Winfried. Es wirkt fast so, als würden sich feine Schaumbläschen an den Mundwinkeln des betagten Alten Herren bilden und wieder nimmt die Gesichtsfarbe des Bärtigen einen ungesund grellen Rotton an.


Winfried: „Und genau deswegen wurde dieses extrem dumme Exemplar einer Kreuzung zwischen Mensch und Schwein inzwischen von mir aus dem Corps geworfen. Ich muss euch außerdem nicht daran erinnern, dass Klaus EUER GOTTVERDAMMTER FUX WAR. DAS HEISST ES WAR EURE GOTTVERDAMMTE VERANTWORTUNG!!!!!!!!“

Richard: „Ab… Aber von uns ist keiner Fuxmayor! Wi… w… wie kannst du dann sagen, dass es unsere Verantwortung war.“

Winfried: „IHR HABT DIESES FERKEL GESTOHLEN, IHR HABT DEN DIEBSTAHL PROVOZIERT!!!!!!!!!!“


Winfried prustet und packt sich an die Brust. Es scheint, als ob das zuviel Aufregung für den Altherrenvorsitzenden war. Langsam setzt er sich wieder in seinen Sessel, atmet tief durch und erlangt seine Haltung wieder. Nach einer kurzen Pause, schaut er seinen aktiven Corpsbrüdern böse in die Augen.


Winfried: „Mir ist es egal, ob ihr euch in eurer Freizeit vor einem bundesweiten Publikum bei eurem sogenannten „Sport“ lächerlich macht aber sobald ihr der Integrität von Corps Nobilis mit diesem Unsinn schadet, hört der Spaß auf. Ihr werdet unsere Prunkfahne zurückbringen und ihr werdet sie restaurieren lassen. Und solange das noch nicht geschehen ist, seid ihr in Dimission, d.h. für euch, dass ihr jetzt eure Bänder ablegt und euch nicht mehr auf dem Corpshaus blicken lasst, bis die Fahne wieder im Schaukasten hängt! Habt ihr mich verstanden?“


Richards Augen werden feucht und auch Heinrichs Blick zeigt, wie geschockt er ist. Wortlos nehmen die beiden Corpsbrüder ihre Bänder ab und legen sie vor ihrem Altherrenvorsitzenden auf den Tisch.


Winfried: „Das wäre dann alles!“


Mit der eingefallenen Körperhaltung geschlagener Hunde verlassen Richard und Heinrich den Raum und schließen die schwere, dunkle Holztür hinter sich zu. Ein Ausdruck von Leere ist in den Gesichtern von Richard und Heinrich zu sehen. So stehen die beiden noch einige Momente sinnlos herum, bis die Kamera kurz darauf ausfadet.



Namenlose Hochhausschluchten bauen sich drohend am dunklen Himmel auf. Wie urzeitliche Riesen, die von der Beharrlichkeit der Zeit zu Monumenten aus Stahl, Beton und Glas erstarrt sind, türmen sich diese massiven Ungetüme auf. Doch obwohl dies das Zentrum einer riesigen Stadt darstellt, ist dieser Ort, der von diesen stillstehenden Kolossen bewohnt ist, menschenleer. Zwar deutet die unbeleuchtete Glasfassade der Wolkenkratzer auf die Leere dieses Ortes hin, doch gleichzeitig strahlen sie ein beunruhigendes Gefühl von Angst und Verfolgungswahn aus. Wie hunderte, stille Beobachter, die mit stoischer Wissenschaftlichkeit ihr Experiment protokollieren, wird sie betrachtet. Zumindest fühlt sie sich so, als sie durch die düsteren Schatten dieser Monumente wandert. Schon seit Stunden wanderte sie durch diese zivilisationslose Trostlosigkeit, ohne zu wissen, wie sie überhaupt hierher gekommen ist. Die einzige Lichtquelle ist der hell scheinende Vollmond, der jedoch immer wieder durch schwarze Wolken verdeckt wird. Der kühle Nachtwind lässt sie erzittern. Sie zieht ihren Mantel fester zu, streicht sich ihre blonden Strähnen aus dem Gesicht und setzt ihre Suche nach einem Lebenszeichen fort. Die einzigen Geräusche in der sonst so stummen Szenerie sind das leise Pfeifen des Windes und das rhythmische Klacken ihrer High Heels. Als sie eine der breiten Hauptstraßen passiert und an einer Reihe kleinerer Geschäfte entlangläuft, erstarrt sie plötzlich. Was war das für ein Geräusch? Hastig blickt sie sich um, zur anderen Straßenseite, die nur noch mehr Geschäfte zeigt. Hinter sich, doch dort scheint bis auf die Straße, die weiter in den Schlund der verlassenen Innenstadt führt, nichts zu sein. Langsam setzt sie die ziellose Reise fort, marschiert mit den Händen in den Manteltaschen entlang des Gehweges und blickt sich dabei immer wieder um.


„Meine Nerven…“


Kopfschüttelnd setzt sie ihren Weg fort, geht einige Meter weiter, bloß um wenige Augenblicke wieder zu stoppen. Sie senkt den Kopf. Ein Blick der Ausdruckslosigkeit, der Hilflosigkeit formt sich auf ihrem hübschen Gesicht.


„Was mache ich hier eigentlich? Wieso bin ich mir?“


Auf dem Boden unter ihr bilden sich winzige, kreisrunde Verdunkelungen. Die Augen sind errötet und ein leises Schluchzen entrinnt ihrer Kehle.


„Ich will hier weg!“


Die Frau schrickt auf. Wieder das Geräusch! Wieder dreht sie sich hastig zu allen Seiten um. Das Geräusch war definitiv da, sie bildete es sich nicht ein. Ein schwaches, bläuliches Licht glüht plötzlich einige Meter vor ihr auf. Es ist ein schwacher Lichtschimmer, der aus einer der Gassen zwischen den Hochhausriesen zu kommen scheint. Und schon wieder dieses Geräusch. Zuerst klang es wie eine Art Rauschen, doch von Sekunde zu Sekunde wird es klarer. Aus dem Rauschen erheben sich definierbare Laute. Laute verbinden sich zu leisen Wörtern.


„Komm zu mir!“


Ein Schauer durchflutet ihren gesamten Körper. Das was sie zuvor versuchte zu unterdrücken, was zuerst bloß wie eine ungesehene geisterhafte Erscheinung im Hintergrund ihres Kopfes schwebte, materialisiert und entfaltet sich nun: Furcht.


„So hilflos… so hoffnungslos…Komm zu mir!“


Das Glühen aus der Gasse wird heller, der Verstand hingegen hat sich in die unerforschten, dunklen Weiten des Unterbewusstseins zurückgezogen. Ihr Bewusstsein ist noch da, doch ihre Handlungsfreiheit ist im Sumpf der Angst untergegangen. Wie an Marionettenfäden befestigt, beugt sie sich der Aufforderung. Benommen torkelt sie auf das Licht zu, das aus der Gasse scheint.


„Ich werde dir helfen zu vergessen. Komm weiter, weiter in das Licht!“


Im kalten, alles erfüllenden Blau sieht sie sich einer hochgewachsenen Silhouette, die in einen schwarzen Mantel gehüllt ist, gegenüber. Einladend, streckt die Person ihr eine Hand entgegen, bittet sie zu sich zu kommen. Die Frau gehorcht, sie kann nicht anders, Schritt für Schritt bahnt sie sich, umgeben vom engen Mauerwerk der Gasse, ihren Weg in Richtung des eingehüllten Schattens. Dabei scheint die Lichtquelle des blauen Scheins nicht genau bestimmbar zu sein. Erst als sie bei der Silhouette angekommen ist, merkt sie, dass die Haut der ausgestreckten Hand zerfurcht und aufgerissen ist. Sie nimmt die Hand entgegen.


„So ist es gut!“


Die knochige Hand umschließt die Ihre und im gleichen Moment tost ein donnerndes Krachen durch die Gasse. Ziegelfragmente fliegen umher, Staub wirbelt auf und aus dem Mauerwerk klaffen plötzlich tiefschwarze, fenstergroße Löcher aus denen mehrere Arme – ebenso zerfurcht und aufgerissen wie die Hand der Gestalt – herausschießen und packen die blonde Frau an Schultern und Armen. Es braucht einen Moment, bis sie realisiert, was da vor nur einer Sekunde passiert ist. Immer wieder schaut sie zu ihren Seiten, versteht nicht, was vor sich geht, bis sie zum ersten Mal in das Gesicht der schattenhaften Gestalt blickt und von Horror geweiteten Blickes in die fratzenhafte Perversion eines menschlichen Antlitzes sieht. Die blutunterlaufenen, aufgequollenen Augen fixieren sie starr und dem sich langsam öffnenden, fast zahnlosen Mund entweicht ein schwefelartiger Odem. Sie versucht zu schreien, doch es ist die Angst, die ihre Klauen fest um die Kehle der jungen Frau gelegt hat – kein Ton entweicht ihren bebenden Lippen. Immer weiter öffnet sich das Maul und gewinnt dabei unnatürlicherweise gleichzeitig an Länge und Breite. Aus der unendlich wirkenden Dunkelheit des Schlundes erscheinen langsam mehrere, feine Spitzen. Eine schreckliche Erkenntnis erwächst ihren Gedanken bei diesem grauenhaften Anblick. Die nadeldünnen Stacheln pressen sich weiter aus dem Maul des Ungeheuers und die schreckliche Erkenntnis bestätigt sich bei der Frau in schierem Terror: Spritzen! Zahlreiche Spritzen entsteigen dem Schlund und sind gefüllt mit einer blau fluoreszierenden Flüssigkeit.


„Küss mich, Mia!“




~ ~ ~ ~ ~




Mia schnellt kreischend aus ihrem Bett auf, ein feiner Schweißfilm überdeckt ihr verängstigtes Gesicht und ihre durch das unruhige Umherwälzen durcheinander gebrachten Haare sind so nass, als käme sie gerade aus dem Meer. Schwer atmend blickt sie um sich: Das Krankenzimmer. Keine Gasse, kein Spritzenungeheuer. Aber wieder einer dieser Alpträume. Die Freundin des Wrestlers Strong Olli schlägt ihre Decke weg und setzt sich auf. Mit jedem Tag, der in der Entzugsklinik verstreicht, scheinen die Alpträume schlimmer zu werden. Dabei scheint es immer das gleiche Muster zu sein: Sie selbst findet sich in einer urbanen Umgebung wieder und wird von Kriss Dalmi (oder einer perversen Repräsentation von diesem) heimgesucht, um sie zu töten. Etwas hat sich jedoch verändert. Die Träume wurden von Tag zu Tag immer realistischer. Eine Nebenwirkung des Entzugs. Zwar spürt sie nicht mehr das Verlangen AstroHappy zu konsumieren aber die psychischen Narben, die die Droge durch die Abhängigkeit bis zu diesem Zeitpunkt hinterlässt, scheinen nur sehr langsam zu verheilen.


Mia steht von der schweißnassen Matratze auf und öffnet das Fenster. Die kühle Nachtluft lässt sie erschaudern, doch die frische Brise ist für ihr aufgelöstes Gemüt in dieser Situation Balsam. Unweigerlich kommen beim Betrachen des vom Mondlicht erhellten, verlassenen Hofes der Klinik, die Gedanken an den Alptraum hoch. Wieder ist sie vollkommen allein. Sie sollte es besser wissen aber in ihrem nun schon fast zwei Monate andauernden Klinikaufenthalt fühlte sie sich einsam. Natürlich, Olli unterstützte sie immer so gut es ging, selbst als er von diesem ekelhaften Junkieschwein Kriss Dalmi ebenfalls in die Abhängigkeit getrieben wurde. Doch jede Minute, die sie in dieser Klinik allein mit AstroHappy zu kämpfen hatte, fühlte sich an wie ein Umherirren in einem unendlich weiten Irrgarten aus dichten Dornenbüschen. Wann würde sie endlich wieder ein normales Leben führen können? Nachdenklich blickt sie zum strahlenden Mond, so als ob dieser eine Antwort auf ihre Frage hätte.


Mia: „Olli, bitte lass dieses Schwein Kriss Dalmi für alles bezahlen…“


[Fade Out]





War Evening, Langeoog, 09.03.2012


In Kooperation mit



Es ist wieder soweit und gewohnterweise eröffnet „Masquerading of the Wicked“ von Edge of Throns die heutigen War Evening Show. Trotz der verhältnismäßig geringen Einwohnerzahl hier auf Langeoog, haben sich viele frenetische GFCW-Fans vom Festland auf dem Weg zur Insel gemacht und füllen die heutige Arena abermals bis auf den letzten Platz aus. Auch hier sehen wir wieder überall selbst kreierte Plakate und Schilder der Fans und die Stimmung könnte auch hier nicht besser sein. Eine explodierende Pyroreihe vor dem Titan Thron rundet die feierliche Atmosphäre ab und stimmt uns optimal auf den heutigen Abend ein. Auch die GFCW-Kommentatoren der ersten Stunde sitzen an ihrem gewohnten Platz und übernehmen nun die fröhliche Begrüßung.


Pete: „Einen wunderschönen Guten Abend, liebe GFCW-Galaxie, und herzlichen Willkommen zu einer weiteren Show von German Fantasy Championship Wrestling. In zwei Wochen ist es endlich soweit. „Doom’s Night“ steht vor der Tür und heute ist es für manch einen die letzte Chance sich für ein Match beim PPV zu empfehlen.“

Sven: „Ahoi auch von meiner Seite aus! Nicht nur will es der ein oder andere noch zum PPV schaffen, auch werden heute die letzten finalen Nadelstiche bei bereits feststehenden Matches verteilt. Wer kann sich einen psychologischen Vorteil sichern und somit mit breiter Brust nach „Doom’s Night“ fahren? Wir werden es sehen, hier erst einmal unserer heutige Card.“


One on Tag-Handicap Match:
Joe Jobber vs. Hells Angels (One Night Only)
Referee: Howard Eagle


Pete: „Die GFCW-Legende schlechthin meint es in den letzten Wochen offensichtlich nochmals richtig ernst. Selten haben wir Joe Jobber so selbstbewusst erlebt... allerdings auch selten so abgehoben und arrogant.“

Sven: „Vielleicht wird er heute ja wieder auf den Boden der Tatsache zurück geholt werden. Für einen einzigen Abend werden die legendären Hells Angels nämlich zurückkehren und sich in einem Handicap Match mit Jobber messen.“


Single Match:
Jimmy Maxx vs. Robert Pride
Referee: Peter Cleven


Pete: „Weiter geht es mit einem Match zweier extrem harter Hunde. Die Zähigkeit eines Jimmy Maxxxs braucht man eigentlich nicht mehr erwähnen. Für ihn gilt es sich heute nochmals den letzten Schliff für sein PPV-Match gegen Brainpain zu holen.“

Sven: „Unterschätz mir Robert Pride aber nicht! Dieser wohlhabende Amerikaner könnte in Zukunft große Dinge in der GFCW erreichen. Mal schauen, ob er es heute schon beweisen kann.“


One on Tag-Handicap Match:
Odinsson vs. Nukular
Referee: Guido Sandmann


Sven: „Wieder sehen wir ein Handicap Match und dieses hat es ebenfalls in sich. Odinsson hat seit seinem Debüt Anfang des Jahres sämtliche seiner Matches dominiert. Mit scheint, der norwegische Hüne kommt so langsam aber sicher ins Rollen.“

Pete: „Heute gibt es für ihn aber die erste richtige Herausforderung. Niemand geringere als Eric Fletcher und Bala sind seine Gegner. Kann Nukular den Riesen besiegen und somit in Zukunft vielleicht doch noch ein Tag Team Titel Match erlangen?“


Single Match:
Heinrich von Sternburg (w/ Richard von Hansa) vs. Marc the Shark (w/ Arana & Sidney Youngblood)
Referee: Bob Taylor


Pete: „Und wenn wir gerade schon von den Tag Team Gürteln reden. Das folgende Match ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns bei „Doom’s Night“ erwarten wird.“

Sven: „Der Kult hat sich letzte Show die Studenten von Corps Nobilis als ihre Gegner für den PPV ausgesucht. Heute sehen wir mit Heinrich von Sternburg und Marc the Shark zwei der vier eigentlich Beteiligten im Ring.“


Tag Team-Match:
Tobi Whitehouse & "German Dragon" Marc Millberg vs. Rob Gossler & Pavus Maximus
Referee: Phönix


Sven: „Unser heutiger Main Event strotz abermals nur so von Starpower. Mit Tobi Whitehouse und Pavus Maximus stehen sich die Kontrahenten des großen PPV-Main Events gegenüber. Bis zur letzten Show konnte Whitehouse alle Team-Auseinandersetzungen gegen Pavus gewinnen. Doch vor zwei Wochen schlug der Hamburger zurück und sein Team konnte den Sieg davontragen.“

Pete: „Mit dem German Dragon auf Tobis Seite und dem Galaxy Champion Rob Gossler als Pavus Partner stehen zusätzlich zwei Männer im Ring, die für den entscheidenden Faktor sorgen könnten. Gerade Millberg und Pavus haben in der Vergangenheit ja auch so ihre privaten Probleme miteinander.“

Sven: „Soweit also unserer heutige Card. Viel Spaß heute bei „War Evening“ wünschen euch...“

Pete: „Hey, das ist mein Abschlusssatz!“

Sven: „Sven...“

Pete: „... und Pete *grummel*:“



Robert Pride hat sich Backstage bei Mac Müll eingefunden um den Mitarbeiter der GFCW Rede und Antwort zu stehen.

Mac Müll: „Ich heiße heute zum ersten Mal bei mir einen Neueinsteiger willkommen, Mister Robert Prdie. Hallo Robert.“
Robert Pride: „Robert? Wer hat ihm erlaubt mich zu bezeichnen wie das gewöhnliche Volk es zu tun beliebt? Für euch bitte Mister Pride.“

Kurzer Blick in die Kamera, kurzes Krawatte zurecht rücken. Dann macht der Interviewer einfach und professionell weiter.

Mac Müll: „Mister Pride, sie haben persönlich um dieses Treffen gebeten. Können sie uns sagen warum?“
Robert Pride: „Ja, da hat er Recht. Wir haben um dieses Treffen gebeten um einige Spekulationen zu beenden und die Dinge richtig zu stellen. Ich erlaube ihm somit seine Fragen welche das Volk sich stellt, auszusprechen.“

Neugieriger Blick von MacMüll. Aber auch Skepsis.

Mac Müll: „Okay, viele Leute halten Sie für einen Satanist. Man denke nur an ihren Auftritten im Ring und diese ominösen Videoproduktionen. Trifft dies zu?“
Robert Pride: „Zunächst einmal möchten wir uns klar von der Bezeichnung Satanist distanzieren. Satanisten sind eine Gruppe von Leuten die ihre eigene Religion anstreben das Gegenbild Gottes anzubeten. Wir beabsichtigen dies nicht zu tun. Wir beabsichtigen eine Meinung, einen Standpunkt zwischen den Weltbildern einzunehmen. Wir tun dies indem wir uns das Beste beider Religionen raus nehmen und uns zu eigen machen. Wir gedenken nicht Satan anzubeten oder Dämonen zu beschwören, wir verlassen uns auf unsere eigene Person, unsere eigene Stärke und Intelligenz.“

Zweideutiger Blick von Mac Müll, selbstsicheres Lächeln von Robert Pride.

Mac Müll: „.Was ist die Innovation?“
Robert Pride: „So wird unsere Organisation genannt, welche unsere Interessen schützen soll und in der Öffentlichkeit auftritt.“

Blickwechsel von Pride zu Mac Müll.

Mac Müll: „Und was tun die so?“
Robert Pride: „Öffentlichkeitsarbeit und Hilfe bei unserer Performance, als Beispiel meine Videos und meine Einzüge.“

Mac Müll kratzt sich nun leicht an seiner Stirn, macht dann aber weiter.

Mac Müll: „Wir wissen seit letzter Show das sie einen Disput mit Gott führen. Warum?“
Robert Pride: „Meine Eltern haben uns sehr religiös erzogen und in unserer Jugend stets verlangt etwas großes, sehr großes für den Glanz Gottes zu tun. Uns wurde eingetrichtert, das ein Pride nicht weniger zu tun hat als den heiligen Gral zu finden und ihn in den Schoß des Vatikans zurück zu führen. Offen gesagt sind wir es Leid die Gebote anderer Menschen zu erfüllen. Wir fordern unser eigenes Leben und unser eigenes Recht zu streben wonach es uns beliebt. Daher haben wir es uns erlaubt uns vom Angesicht Gottes los zu sagen um unsere eigenen Relikte zu suchen und zu finden. Es ist mein Schicksal.“

Tiefes durchatmen bei Mac Müll, selbstsicherer Blick von Pride.

Mac Müll: „Warum haben sie die letzten 2 Kämpfe verlassen?“
Robert Pride: „Warum? Er will wissen warum? Liegt das nicht auf der Hand? In meinem ersten gebot habe ich gesagt man soll mich besser bezahlen. Richtig? Er soll dies als Warnung verstehen, denn bekommen wir minderwertige Gegner werden wir nicht kämpfen. Wir haben uns Ziele gesetzt die es zu erreichen gilt, alle minderwertigen Objekte und Personen sind dabei hinderlich. Sich mit diesen leblosen Dingen zu befassen ist Zeitverschwendung!“

Ein kurzer Blickwechsel und schon geht’s weiter..

Mac Müll: „Was genau ist das Relikt?“
Robert Pride: „Es gibt zwei Relikte welche wir zu finden gedenken. Das eine ist eine persönliche Angelegenheit meiner Person, ein privater Gegenstand meiner Familie, das andere Relikt befindet sich in der GFCW. Es symbolisiert Glanz und Gloria, wir meinen damit das Gold und die Titel. Wir beabsichtigen in der GFCW im Namen der Innovation so viel Gold und Ruhm zu erringen wie es uns möglich erscheint.“

Kleiner Staredown der beiden Personen.

Mac Müll: „Jimmy Maxx...“
Robert Pride: „Steht mir im Weg!“

Die Augenbraue des Interviewers heben sich nun an.

Robert Pride: „Er steht mir im Weg mit seinem Jammern und Wimmern hier und dem Wimmern und Jammern dort. Ehemaliger Intercontinental Champion? Zukünftiger Heavyweight Champion? Das ganze ist doch lächerlich, genau so wie der Streit mit der Person Brainpain. Wozu das ganze? Bringt es irgendwie weiter? NEIN! Tatsache ist jedoch die Innovation muß Jimmy Maxx aus den Weg schaffen um Erfolg haben zu können. Wir müssen Jimmy Maxx 1-2-3 in der Mitte des Ringes auf die Matte nageln und der Welt heute und hier beweisen, das unsere Forderung nach Gold und Ruhm berechtigt sind. Wir müssen in einem fantastischen Match beweisen, welche Qualitäten wir der Liga wirklich bringen!“

An diesen Punkt beginnt Robert Pride sich in seine Rede rein zu steigern.

Mac Müll: „Es steht ein PPV an: Doom Night. Sie sind bisher nicht gebookt, wissen sie warum? Haben Sie einen Plan?“
Robert Pride: „Wir wissen warum man uns nicht für Doom Night booken will. Man hat Angst das die Innovatioon vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein weiteres Gebot enthüllen wird, das die Welt schocken würde. Wir wissen das dies nicht gern gesehen wird und er versuchen wird uns von Doom Night fern zu halten. Ich versichere, dies wird nicht geschehen. Wir haben einen Masterplan für Doom Night! Egal ob wir gebookt werden oder nicht wir werden erscheinen und der Welt etwas zeigen, das man bisher bei War Evening nicht zu sehen bekam.“

Mac Müll macht sich die Haare zurecht, Robert Pride wirkt aufgestachelt. Mac Müll räuspert sich.

Mac Müll: „Letzte Frage: Lassen sie sich für die Fanwahl um den GFCW Galaxy Titel bei Doom Night aufstellen?“
Robert Pride: „ja, das tun wir. Ein weiteres mal gedenken wir uns nicht dieser Schande hin zu geben, MEIN WILLE ist es diese Wahl zu gewinnen und den PPV mit dem Gold zu verlassen. So einfach ist es! So einfach! Verstanden?“

Der Interviewer sieht Robert Pride nun mit aufgerissenen Augen an, er wirkt geschockt über den plötzlichen emotionalen Ausbruch des Innovators Of Deadly Sins.

Mac Müll: „Ich.. ich denke schon, das ich sie verstehe Mister Pride.“
Robert Pride: „Das hoffen wir. Das hoffen wir inständig, denn er weiß nicht was ich zu tun imstande bin sollte meiner Person diese Chance verweigert werden. Wir garantieren der GFCW Galaxy bei Doom Night wird das Fegefeuer der Hölle brennen, wenn unser Wille nicht erfüllt wird! Wir scherzen nicht!“

An dieser Stelle lässt Robert Pride Mac Müll alleine und verlässt den Backstagebereich.


Rob, Savan, Norman und Maik the Mouth Sinclair stehen in der Umkleide des Champions. Sie haben alle vier die letzten Tage damit verbracht, infos über das Verbleiben Claudias herrauszubekommen, nun werten sie aus.


Rob: Savan, Herr Sinclair, was habt ihr herausgefunden?

Maik: Nicht viel. Wir sind noch mal alles Stationen des Abends durchgegangen, da du ja etwas vergessen haben könntest. Als erstes waren wir in der Kneipe. Der Wirt bei dem ihr den Abend gesessesen habt, sagte nur, dass er noch nie eine Frau soviel hat trinken sehn. Und du warst für deinen angetrunkenen Anfangszustand auch noch gut dabei. Er gab uns den Tipp uns in dem Hotel neben an zu informieren.

Dort konnte uns die Empfangsdame allerdings auch nichts sagen. Zufällig hörte aber ein älteres Ehehepaar wie wir über euch sprachen. Sie haben sich serh über die Lautstärke eurer "Nächtlichen Aktivitäten" beschwert.


Rob muss lächeln.


Maik: Dann seid ihr wohl gegen 6 Uhr verstummt mehr wissen sie nicht.


Rob nimmt dies leicht enttäuscht zur Kenntnis. Hat aber noch eine zweite Hoffnung.


Rob: Aber ihr wart doch noch bei den Eltern von Claudia, was konntet ihr da herrausbekommen.


Maik kann Rob keine großen Hoffnungen machen.


Maik: Nun ja wir haben leider nur feststellen können dass ihr Vater seid 6 Jahren tot ist und ihre Mutter starke Alkoholikerin ist. Sie selbst ist dort, laut Mutter, seit 3 Jahren nicht mehr aufgetaucht.


Rob lässt ein wenig den Kopf hängen.


Rob: Und Fletcher?

Maik: Der hat sich voll und ganz dem Kampf gegen Corps Nobilis verschrieben und hilft diesem Bauern von Bala wo er nur kann, nach gründlicher Obsivertion, können wir ohl ausschließen, dass er damit was zu tun hat.


Ein Seufzen entfährt Rob.


Maik: Und wie liefs bei euch?

Rob: Auch nicht sehr gut.


Rob sieht böse zu Norman.


Rob: Wir haben uns völlig verfahren und sind fast eine Klippe hinuntergestürzt!


Norman ist empört.


Norman: Nur weil du die Karte falschherum gehalten hast!

Rob: Wer hat mir denn die Karte so in die Hand gedrückt?!

Norman: Es weiß doch wohl jedes Kind das die Nordsee nicht im Süden von Deutschland liegt!

Rob: Wer sagt mir denn, dass das auf deiner Karte die Nordsee war und nicht der Bodensee?!

Norman: der Bodensee?! Na hör mal....


jetzt müscht sich Sinclair doch in das Gespräch ein.


Maik: Könnt ihr den Zickenkrieg ein wenig verscheiben Mädels?


Mit einem Brummen finden beide wieder zurück zum eigendlichen Thema.


Norman: Wie dem auch sei.....nachdem wir die Villa schlussendlich erreicht hatten und uns die Nächte für den geignetesten Augenblick für den Einbruch um die Ohren geschlagen haben, sind wir schlussendlich in die Villa eingestiegen und haben nach Hinweisen gesucht aber die Suche konntne wir leider nicht zu Ende durchführen da Rob eine riese Kakerlake im Keller gesehen haben will und mich so panisch aus dem Haus getrieben hat.

Nun ist Rob empört: Na hör mal ich weiß was ich gesehen habe...da war eine riesige....

Norman: Rob, ich habe dir gleich gesagt du sollst mit den Energydrinks mass halten, die können bei einer Überdosis im Zusammenspiel mit Schlafmangel zu Halluzinationne führen.

Rob: Ach, so ein Quatsch ich.....


Maik unterbricht nun wieder rechtzeitig bevor Rob und Norman in bester Brittmanier wieder anfangen zu zanken.


Maik: Also kurz um, ihr wart auch nicht erfolgreich?


Die Brüder nicken demütig.


Maik: tja, da bleibt uns auf unserer Verdächtigenliste nur noch Pavus Maximus.


Da ist Rob wieder Feuer und Flamme und ballt die Faust.


Rob: Oh ja und den werde ich sogleich in die Mangel nehmen, komm Savan ich habe da schon eine Idee! Aus dem hole ich was raus, ganz sicher!


So ziehen Rob und Savan enthusiastisch und voller Tatendrang los um ihr Vorhaben zu verwirklichen.



Die Kamera befindet sich in Dynamites Büro. An seinem Schreibtisch sitzt der Chef der GFCW, ihm gegenüber in einen für ihn scheinbar zu kleinen Sessel Odinsson. Der Nordmann, der scheinbar nicht ganz so erfreut darüber ist, dass in den engen Räumen der Zivilisation nichts so wirklich zu seiner Größe passt, ist mitten in einem Gespräch mit Dynamite.

Dynamite: Ich habe dir gesagt: Du darfst dir für das Match gerne einen Tag Team Partner suchen. Der Kampf ist nichts persönliches zwischen euch, da wäre es fair, wenn du auch einen Partner hättest.

Über die Aussage scheint Odinsson nicht erfreut. Er fühlt sich scheinbar in seiner Ehre angegriffen.

Odinsson: Ich brauche keinen Partner. Ich trete nur gegen einen von beiden an. Meine Kraft und meine Kondition sind ausreichend, um dieses Match zu gewinnen. Keiner der beiden könnte mich aufhalten. Sie mögen vielleicht erfahrener sein, aber ich bin größer und stärker. Ich könnte es problemlos mit beiden hintereinander aufnehmen. Ich hab nur mit einem Messer gegen einen Bär gekämpft. Da dürften die beiden ein Kinderspiel gegen mich sein.
Dynamite: Das mag ja sein, aber das Publikum möchte auch etwas mehr von dem Kampf haben und da ist ein Tag Team Match sicherlich attraktiver.

Odinsson reißt daraufhin sein Hemd auf und zeigt auf eine große Narbe an seiner linken Schulter.

Odinsson: Diese Narbe hat mir der Bär verpasst. Meinst du wirklich, dass ich den Zuschauern nichts bieten kann, oder hast du Angst, dass Nukular zu schnell besiegt sein wird?

Dynamites Gesten versuchen Odinsson zu beruhigen, was allerdings nichts zu bringen scheint.

Dynamite: Natürlich möchte ich dich nicht dazu zwingen, dir einen Partner zu suchen, auch wenn ichs könnte. Allerdings, bist du noch recht neu hier und es wäre vielleicht besser, wenn du erstmal lernst...

Odinsson: Lernen? Ich habe schon einige Kämpfe bestritten und bin immer als Sieger hervor gegangen. Meine Wunden dabei waren nichts im Vergleich zu dem, was mir hier passieren kann. Aber scheinbar bist du mit der Geduld der Asen gesegnet. Mir ist es egal. Ich gewinne diesen Kampf auch mit einem Partner. Sollte dieser mir im Wege stehen, habe ich kein Problem es auch mit ihm auf zu nehmen. Ich bin hier um zu kämpfen. Doch du wünscht dir einen fairen Kampf. das verstehe ich. So sei es also. Der nächste, der hier an dieser Tür vorbei kommt, soll mein Partner sein und sei es auch ein Techniker.

Odinsson geht zur Tür und stößt diese wenig sanft auf.


Die Tür kanllt auch einer Gestallt fast ins Gesicht. Dieser erschrickt und schreit dann sauer los.

Mann: Was ist denn hier los hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank? Was glaubst du wer du bist? Du Trampeltier kannst doch hier nicht so rum randalieren.

Es ist Hellfire der da so rumschreit. Er war auf die Tür nicht vorbereitet und hätte sie fast abbekommen. Stinkesauer guckt er sich nun den Riesen an.


Dynamite scheint erfreut zu sein.


Dynamite: Dann ist ja alles bestens. Du hast für heute Abend noch kein Match Hellfire. Dann wirst du heute Abend zusammen mit Odinsson gegen Nukular antreten. Ich denke mal die Konstellation könnte passen. Viel Spaß euch beiden.

Damit wirft er Odinsson quasi aus der Tür, der sein Gegenüber misstrauisch mustert.

Odinsson: Wenigstens siehst du schonmal aus wie ein Mann.


Hellfire betrachten den Nordman von oben bis unten dann rümpft er die Nase. Arogant und agressiv stellt er sich Osinsson gegenüber. Ballt die Faust, schnauft ihn an. Dann blizt ein lächeln über das Gesicht des abtrünigen Dämons. Er geht einen Schritt zurück und reicht Odinsson die Hand.

Hellfire: Also kann ich doch noch Kämpfen und mich beweisen. Das hab ich wohl dir zu verdanken. Wer bist du eigentlich?


Immernoch leicht misstrauisch schlägt Odinsson ein. Die Anwesenheit eines Menschen neben ihm, scheint ihm nicht unbedingt gewohnt oder angenehm zu sein.


Odinsson: Mein Name ist Odinsson und ich kämpfe um einst am Ende meiner irdischen Tage die Hallen Walhalls betreten zu dürfen. Doch ich sage dir gleich: Unsere Gegner könnte ich auch allein besiegen. Wage es dir ja nicht, dich von ihnen demütigen zu lassen, denn damit demütigst du auch mich in den Augen der Asen.


Hellfire klopft Odinsson auf die Schulter und fängt an zu lachen.

Hellfire: JA bestimmt kannst du Muskelprotz sie alleine besiegen aber es ist doch immer besser jemanden zu haben der auf seinen Rücken aufpasst. Wir wollen doch nicht das du schneller verschwindest als du hier angekommen bist. Denn auch eine unfaire Niederlage ist und bleibt eine Niederlage.

Hellfire bekommt sein Grinsen nicht aus dem Gesicht und es ist kaum vorstellbar das der alte Hellfire soetwas ernst meint. Doch er hat sich geändert und Odinsson kennt den "alten" Hellfire nicht. Also wie sollte er nun filtern was Ironie ist und was ernst gemeint, wenn nicht einmal die Dynamite dies könnte.

Hellfire: Aber ich werde schon dafür sorgen das dein Rücken sauber bleibt und steh dir bestimmt nicht im Weg rum.


Kurz erscheint ein Lächeln auf dem Gesicht des Nordmannes.

Odinsson: So sei es. Wir gegen Nukular. Ich sehe keine Niederlage für heute Abend in deinen Augen und keine böse Absicht. Ich vertraue dir also. Nur sei gewarnt. Einmal verloren, bekommt man mein Vertrauen nie wieder.

Hellfire: Ja ja ich weiß vertrauen ist wie ein Spiegel. Zerbricht er kann man ihn wieder kleben aber den riss wird man immer sehen können. Lassen wir dieses rumgeplänke. Ich sehe seit langem wieder jemanden dem ich wohl gesonnen bin und der mich nicht auf meine alten taten beschränkt. Ich bin stolz mit dir im Ring stehen zu dürfen.

Hellfire Klopft Odinsson auf die Schulter und geht an ihm vorbei. Ein grinsen hucht noch einmal über seine Lippen dann ist er aus dem Bild.



Es wird wieder Ringside geschaltet und man wundert sich schon ein wenig, wie der allseits beliebte Squared Circle in der Zwischenzeit hergemacht wurde. Ein großer Standspiegel hat derweil seinen Weg in den Ring gefunden und steht etwas seitlich in der Nähe von einen der Turnbuckles. Ebenfalls im Ring befindet sich ein schwarzes Ledersofa, welches offenbar noch so neu ist, dass man förmlich den Fabrikzustand riechen kann. Abgerundet wird dieses, eher an ein wohlhabendes Wohnzimmer erinnerndes, Ambiente durch ein weinrotes Bodentuch. Dies ist über den kompletten Ringboden gezogen und lässt somit noch weniger erahnen, dass in diesem Ring heute eigentlich noch imposante Schlachten ausgefochten werden.


Der Großteil der Halle liegt im Dunkeln und lediglich um den Ring selbst schwirren einige rot abgesetzte Scheinwerferlichter, welche farbliche gut zu dem neuen Ringboden passen. Nur noch die Ringseile erinnern grob gesehen an den eigentlichen Nutzen des Konstrukts und als Beobachter wirft sich schon die Frage auf, was das Ganze eigentlich genau soll. Doch dies wird einem schneller beantwortet, als man die Frage überhaupt aussprechen kann.


Leichte, an Radiotöne erinnernde, Stimmen fliegen plötzlich durch die Musikboxen und ehe man sich versieht, ertönt ein noch völlig unbekanntes Entrance Theme aus den Boxen. „That Girl“ der amerikanischen Pop-Punk Band „All Time Low“ klingt für viele Leute vielleicht ein wenig zu popmäßig für eine Wrestlingshow, doch da sich eben passenderweise eine Frau, vielleicht sogar DIE Frau, die Ehre gibt, stimmt das Gesamtpaket letzten Endes doch überein.


Ein irres Funkeln und Glitzern erfüllt bei der Ankunft Breanna Ouths die komplette Halle und manch ein Zuschauer wird von so viel „Bling-Bling“ wohl leicht geblendet sein. Überall in der Arena sind nämlich „künstliche Kameras“ justiert worden, die tadellos zum immensen Blitzlichtgewitter beitragen. Im typischen Blitzlicht der Kameras schlendert die grazile Blondine in Richtung Wohnzimmer-Ring und kann es dabei natürlich nicht lassen überaus aktiv mit dem Publikum zu flirten. Im mindestens selben Glitzerton wie die Kameras erscheint auch nochmals ihr Name in der selben Art und Weise auf dem Titan Thron, wie man es in ihrem Debutvideo gesehen hat.


Breanna Ouths


Sven: „Was meinst du, Pete, ob ich mich demnächst auch einfach in die Zuschauerreihen setzen sollte?“

Pete: „Ich glaube kaum, dass du irgendeine Chance haben dürftest. Das Alter ihres Klientels scheinst du nämlich nicht ganz zu erfüllen.“


In der Tat sind es ausschließlich die etwa Zwanzig- bis Dreißigjähirgen, wohlbemerkt ausschließlich männlichen, Fans, welche imaginäre Küsse der neuesten Managerin zugeworfen bekommen. Der weibliche Teil in der Halle beobachtet dies natürlich mit Argwohn und er dürfte im Folgenden wohl noch viel impulsiver reagieren. Das Betreten des Ringes wird von Ouths nämlich nochmals zelebriert. Langsam, fast schon auffordernd beugt sie ihren Rücken nach vorne und unterzieht ihrem abermaligen schwarzen Abendkleid mit Glitzeroptik einer kleinen Belastungsprobe, gerade am oberen Bund in der Nähe der Schultern. Nach einigen Augenblicken begibt sie sich dann auch in die Knie, immer darauf bedacht vom Kameramann möglichst perfekt eingefangen zu werden und betritt durch die unteren beiden Ringseile den eigentlich wichtigen Ort.


Im Ring selbst positioniert sich die blonde Dame dann genau vor dem Spiegel und überprüft zuerst ihr eigenes Spiegelbild, so als ob sie zu Hause in ihrem Wohnzimmer stünde. Immer wieder zupft sie hierbei an ihrem, heute ungefähr mittellangen, Kleid und kontrolliert immer wieder die Lage vom oberen Bund des trägerlosen Kleides. Mit leichten Auf- und Ab-Bewegungen testet sie hierbei unterschiedliche Höhen des Kleidansatzes aus, was natürlich auch Konsequenzen auf die Zwischenrufe der männlichen Fans hat. Leichte „Tiefer, Tiefer“-Rufe sind der Maße zu entnehmen und kurz scheint die Hoffnung auf nicht jugendfreie Bilder groß zu sein. Dann aber entscheidet sich Ouths wohl doch für die goldene Mitte und lässt bei großer Hautpräsenz doch die wichtigsten Stellen bedeckt.


Unter den letzten Klänge ihrer Einzugmusik schnappt sich Ouths ein bereit gelegtes Mic vom Ledersofa und positioniert sich im Folgenden in der Mitte des Ringes. Ihre linke Hand hat sie hierbei in die Hüfte gestemmt und das süffisante Lächeln, sowie ihr wieder mal überaus reizvoller Blick lässt die Zuschauerfans letzten Endes zwar ruhiger werden, eine gewisse Anspannung ist ihnen allerdings mitunter schon anzumerken.


Ouths: „Zugegebenermaßen wusste ich bis jetzt gar nichts über eure Insel oder dass sie überhaupt existiert. Und auch wenn hier vielleicht nicht die allermeisten Menschen wohnen, so kann ich nur Folgendes sagen: Ich mag eure Insel und finde es richtig toll hier!“


Cheap Pops vom Allerfeinsten. Die Fans bejubeln die aufkommende Sympathie und bezwecken dadurch ein fröhliches Kichern bei der Blondine im Ring. Diese beißt sich im Anschluss allerdings leicht auf die Unterlippe und wirkt vor den folgenden Aussagen leicht angespannt, was sich in dem leicht zweifelnden Blick erkennen lässt.


Ouths: „Allerdings müsst ihr Lieben ein einer wichtigen Sache noch viel arbeiten.“


Während imaginäre Fragezeichen über den Köpfen fast aller Zuschauer entstehen, begibt sich die junge Frau ganz nah an die anwesende Kamera und streckt hierbei ihren linken Arm vor das Objektiv. Eine schnörkellose Haut wird daraufhin auf dem Titan Thron angezeigt mit einer angenehmen Bräune und einem durchaus sommerlichen Flair inmitten des ungemütlichen frühen Frühlings Deutschlands.


Ouths: „Wie man hoffentlich sieht, konnte ich in den letzten zwei Wochen im superwarmen Kalifornien die Sonne genießen. Leider ist das Wetter hier in Deutschland noch nicht so gut, aber vielleicht wird es in den nächsten Wochen ja noch besser werden. Fände ich auf jeden Fall richtig supi denn ansonsten hätte ich mir die knappen Sommerklamotten in L.A. und den anderen Städten ja vollkommen umsonst geholt.“


Ein leichtes Gejohle ob dieser Aussage schwirrt durch die Zuschauerreihen und man muss sich als neutraler Beobachter schon fragen, ob sich Ouths manchmal ihrer Aussagen so richtig bewusst ist. Vollkommen lässt sich die Frage nicht beantworten denn das häufig zu sehende naiv-verspielte Verhalten von ihr ist entweder gekonnt geschauspielert und spiegelt einfach nur ihren natürlich Charakter wieder. Wie es auch immer ist, den männlichen Fans scheint die Vorstellung von Hotpants und Co. zu gefallen und da wünscht man sich fast schon die globale Erwärmung mit superheißen Frühlingstemperaturen herbei. Die träumerischen Fantasien werden allerdings jäh von der sich fast kindlichen anhörenden Stimme Ouths unterbrochen.


Ouths: „Beim kommenden PPV wird es allerdings schon heiß genug hergehen und dass könnt ihr Schnuckies als Versprechen meinerseits aufnehmen.“


Wird es etwa wieder ein neues sexy Outfit von ihr geben? Möglich, allerdings sollte man vielleicht nicht alle ihre Aussagen sofort auf sie selbst beziehen... auch wenn es schwer fallen mag. Elegant nimmt der GFCW-Rookie in der Zwischenzeit auf dem Ledersofa Platz und lehnt sich entspannt an der Seitenlehne des Möbelstücks an. Das rechte Bein wird hierbei leicht angewinkelt, während das Linke fast schon spielerisch Erstgenanntes umschlingt. Aufgrund ihrer Sitzposition rutscht das schwarze Kleid an Kniehöhe leicht nach oben, was zur Freude einiger Fans erneut mehr Haut aufblitzen lässt. Ihre Haare fallen ihr indes die blanken Schulter herunter und umspielen fast schon schelmisch den Korsagenbeginn ihres Kleids


Ouths: „Bei „Doom’s Night“ wird mein Rätsel endlich gelöst werden. Mein „Schätzchen“ wird das erste Match des Abends bestreiten und somit einen fulminanten Auftakt hinlegen! Ich hoffe ihr freut euch mindestens genauso so sehr auf den Abend, wie ich es tue denn dies wird ein Abend werden, den man so schnell nicht vergessen wird.“


Somit scheinen wird also schon den Opener für Doom’s Night zu kennen. Wobei, so richtig viel wissen wir von dem Match noch nicht. Schön, dass Ouths allerdings noch nicht fertig zu sein scheint und uns mit weiteren Informationen versorgt.


Ouths: „Der Gegner ist ein euch wohlbekannter Mann und trägt den Namen Parn. Es wird ein normales Singles Match werden, bei dem ich euch aber erst kurz vorher verraten werde, wer mein „Schätzchen“ genau ist. Noch habt ihr also zwei Wochen Zeit zu raten und euch eure süßen Köpfe zu zerbrechen. Und da es so überaus lustig ist, euch so verzweifelt und ratlos zu sehen, gebe ich euch noch einen letzten Denkanstoß mit auf den Weg.“


Fast schon verführerisch wird der Kameramann mit einem amüsierten Lächeln und einer langsamen Fingerbewegung an das Sofa herangelockt. Die Kamera steht nun hinter der Sofalehne, an der Ouths sich anlehnt. Schwungvoll wirft sie ihren Kopf nach hinten und hält ihn somit verkehrt herum in die Kamera. Ihre momentane Körperhaltung lässt nicht nur einen Blick auf Ouths verdrehten Kopf zu, sondern auch einen traumhaften Blick abwärts ihres Hales, an den Schultern vorbei, bis hin zu dem nun leicht verschoben Kleidansatz auf Brusthöhe ... okay, natürlich verdeckt das Gewand größtenteils noch die interessantesten Stellen, aber für ein spürbares Aufhorchen der Fans reicht es schon mal.


Ach ja, eigentlich wollte uns die blonde Schönheit doch noch etwas sagen, oder? Zeit, sich also wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wie schon in ihrem Debut-Video vor wenigen Wochen ändert sich Ouths Stimme nun zu einem Flüsterton. Folgende Worte kommen deshalb geradezu hauchend über ihre Lippen und es benötigt schon eine ganz stille Halle, um alles genau mithören zu können.


Ouths: „Das Gesetz der Straße führt einem stets zum richtigen Ziel.“


Das war es. Und vielleicht gibt es jetzt sogar noch mehr offene Fragen, als Antworten. Aber Ouths scheint dies nicht zu kümmern. Mit einem zufriedenen Lächeln schwingt sie sich vom Sofa auf und gibt der Arena einen abschließenden Handkuss mit auf den Weg. Ihr Theme ertönt nun ein weiteres Mal und während manch ein Fan noch über die letzten Worte nachdenkt und ein anderer Fan der grazilen Schönheit hinterschaut, wartet der größtenteils weibliche Teil der Zuschauer darauf, dass es endlich mit der nächsten Szene weitergeht und der männliche Teil somit wieder ein wenig zur Ruhe kommt.



Wir befinden uns in einem völlig abgedunkelten Raum. Umrissartig ist ein Regal und einige nicht näher definierbare Gegenstände erkennbar.

Die Tür wird geöffnet und hinein tritt der Hamburger Jung, Pavus Maximus.


Pavus: „Und was soll dieser Zirkus hier jetzt?“


Da packen ihn zwei Hände von Hinten und pressen den verdutzten Nordmann unsanft auf einen Stuhl.


Pavus: „Aber sonst geht’s noch, ja?“


Da wird auch schon eine grelle schreibtischlampe auf ihn gerichtet.

Die Stimme von Rob Gossler ist zu vernehmen. Man hört deutlich, dass er angespannt ist. Er spricht schnell, ruhig, bestimmend und emotionslos kalt.


Rob: Guten Abend Pavus, beantworte mir einfach nur ein paar Fragen.


Der Hamburger hat nur ein verachtendes Kopfschütteln dafür übrig, doch Rob redet unbeirrt weiter, man hat fast das Gefühl als würde ein Band abgespult werden, doch es steht wirklich ein Mann da auch wenn durch den grellen Schein der Lampe, nur durch die Stimme Rob zu identifizieren ist.


Rob: Wo warst du am Donnerstagabend des 09.02.2012 von 23:00 bis 2:00 Uhr nachts?!

Pavus: „Auf deiner Mutter! Verdammt, ich hab keinen Plan, kann dir doch auch egal sein“

Wo warst du am 10.02.2012?

Pavus: „Kaffeetrinken bei meiner Oma!“


Rob streckt ihm durch den Lichtkegel ein Handy mit einem Foto von der dunkelhaarigen Claudia hin.


Rob. Kennst du dieses Mädchen?

Pavus: „Ne, noch nie gesehen“

Rob: Hast du dieses Mädchen schon einmal gesehn?

Pavus: „Wie schon gesagt – Nein… man Rob, was soll der Rotz hier?“

Rob: Ist dir der Name Claudia Müller bekannt.

Pavus: „Noch nie gehört.“

Rob: Wusstest du dass ich am 09.02.2012 mit diesem Mädchen zusammen war. Von wem und seid wann?

Pavus: „Sag mal, willst du mich verarschen? Kenn ich nicht, will ich nicht kennen, geht mir am Arsch vorbei.“


Rob zerstört diese angespannte Stille durch einen Schlag mit der flachen Hand auf den Schreibtisch vor Pavus.


Rob: GELOGEN!


Er streckt nun seinen Kopf durch den Lichtkegel in Richtung Pavus.

Sein grüner Iro hängt mit einigen Strähnen über seinen Augen. Ungewaschen, unrasiert, sieht er dem Anwärter auf den GFCW Heavyweight Titel bedrohlich und leicht wahnsinnig wirkend in die Augen.


Pavus: „Darf ich jetzt? Ich hab noch zu tun…“


Rob spricht nun ruhig mit bedrohlichem Unterton und es lässt sih an der Stimme erahnen, dass Rob jeden Moment zu einer extrem ausuffernden Tat bereit ist.


Rob: Du hast mich mit ihr gesehn und dann beschlossen sie zu entführen und wilst mich nun unter Druck setzten und leiden sehen....aus purer Rache weil du stinksauer über meinen Ausstieg und den darauffolgenenden Niedergang der Omen of Succes bist.

Pavus: „Ach bitte… du bist ein kleines Licht und mir egal – du spielst nicht in der Liga eines German Dragons.“


Rob redet weiter ohne seinen Tonfall zu ändern oder eine Reaktion zu zeigen, die man jetzt vielleicht erwarten würde...vergeblich.


Rob: Zu dem komme ich auch noch!.....du kannst mich nicht leiden, außerdem habe ich dich des öfteren Scharf angegriffen und nun willst du dich rächen...


Er macht eine Pause und beobachtet Pavus Gesichtszüge genau, in der Hoffnung auf ein verräterisches Zucken im Gesicht oder irgend ein Anzeichen, ein Geständnis.


Rob: Es ist doch so oder nicht? Du kannst mich nicht leiden und eillst dich jetzt für meine Frechheiten rächen, mich besiegen um so sicher zu sein, dass du Frieden bei deinem Titelmatch bei Dooms Night hast!


Rob lächelt schmal, jedoch verändert sich seine Stimme und sein durchbohrender Blick keineswegs.


Rob: Du siehst mich als Gefahr, ich könnte deinen Titelgewinn stören und willst mich darum ausschalten in dem du mich beschäftigst


Rob wird nun wieder lauter: Es ist doch so oder?

Er schreit den Main Eventer bei Dooms Night jetzt sogar regelrecht an und packt ihn an der Kleidung.


Rob: GESTEHE, GESTEHE, GESTEHE!

Pavus: „Stehen passt recht gut. So n Schwachsinn muss ich mir nicht geben… bye“


So sprachs der Hamburger, steht auf und verlässt den Raum. Ein entnervter Blick zu Savan der in der Tür steht und schon macht dieser ihm Platz.

Rob schreit ihm mit ausgestrecktem Zeigefinger hinterher.


Rob: BLEIBSTEHEN! WIR SIND NOCH NICHT FERTIG!


Rob bleibt nun allein in der grell erleuchteten Abstellkammer. Das Licht beleuchtet leicht ystish seinen Oberkörper, den er wütend mit ausgestreckten Armen auf den Schreibtisch gestämmt hat.

Er pustet sich eine Strähne aus dem Gesicht und blickt finster in Richtung Eingangstür.


Rob: So kommst du mir nicht davon...ich behalte dich im Auge Pavus, ich behalte dich im Auge


Mit diesem verheißungsvoll düsteren Bild endet die Szene und die Kamera verdunkelt sich vollständig


One on Tag-Handicap Match:
Joe Jobber vs. Hells Angels (One Night Only)

Referee: Howard Eagle


Ringsprecher: Aufgrund organisatorischer Probleme kann dieses Match leider nicht statt finden. Wir bitten dies zu entschuldigen.




Backstage zoomt gerade eine Kamera von einem der LCD Bildschirme die Backstage rumstehen, damit die Wrestler auch Backstage die Show verfolgen können. Und auch hier erscheint ein bekannter GFCWler der das Geschehen zum Start der Show genau beobachtet hat. Mit einem diablolischen Grinsen steht er da und blickt auf das Bild das sich ihm bietet.

Er bemerkt die Kamera hinter sich und in einem Wimpernschlag dreht er sich nicht nur um sondern ändert auch seinen Gesichtsausdruck in ein Emotionsloses starren in die Kamera.


Jimmy Maxxx:"Na GFCW Universum...."


Wieder ein kurzes diabolisches Grinsen, dann wieder das kalte tiefe starren in die Kamera.


Jimmy Maxxx:"Sieht so aus, als hättet ihr mal wieder zu viel Zeit und zu wenig Kontroverse Themen in der GFCW sehe ich das richtig? Jetzt wo alle großen Namen die Liga verlassen habe, die euch Show für Show mit entweder beeindruckendem Wrestling oder mit ihren kontroversen Lebensgeschichten unterhalten haben, kommt ihr Show für Show zu mir um euch über den total bescheuerten, kindischen und seltsamen Jimmy Maxxx auszulassen."


Er reisst die Augen kurz weit auf, grinst und geht mit dem Gesicht nah an die Kamera heran.


Jimmy Maxxx:"Ich hatte.... Ich hatte so gehofft! Gehofft, das nachdem diese eingebildeten Banausen die Liga verlassen haben, diese komischen Engländer, Kanadier oder Spanier. Das endlich, endlich Jimmy Maxxx an der Spitze dieser lächerlichen Promotion gesehen wird. Aber nein, solche schönen Gedanken werden hier schnell zerschlagen. Ich bin weiterhin, egal meiner Erfolge, nur der Hofnarr. Der, der für nen guten Lacher oder eine Portion Mitleid vor die Kameras geschickt wird."


Im Gesicht bildet sich trauer und die Augen werden feucht. Doch bevor er so wirkt als würde weinen, kommt wieder ein diablolisches Lachen in sein Gesicht.


Jimmy Maxxx:"Ich hab... Ich hab es wirklich gewollt. Ich meinte es ehrlich mit mir selbst und dem GFCW Universum. Ich wollte wirklich der Good Guy sein und für das gute im Menschen einstehen und euch Weltklasse Wrestling auf ehrlicher Basis bieten. Aber ihr müsst verstehen GFCW Fans, das dies in dieser Liga nicht mehr möglich ist. Es geht einfach nicht. Diese Liga, treibt einen in den Wahnsinn. An jeder Ecke wartet der nächste, der einen mit seinen Worten um den Finger wickelt nur um einen dann einen Messer in den Rücken zu rammen und einen mit dem Dreck der übrig bleibt liegen zu lassen. Am Ende bin ich immer der, der als Arsch da steht mit heruntergelassener Hose, über den sich dann alle das Maul zerreissen."


Wieder ein etwas trauriges Gesicht, das sich mit zitternden Lippen mit einem diabolischen Grinsen vermischt.


Jimmy Maxxx:"Erst war es Brainpain, der mich in seine dreckige Lebensgeschichte gezogen hat. Ich wollte ihm helfen, seinem Leben und seiner Karriere einen neuen Sinn geben. Wie oft habe ich ihm gesagt, das es einen wichtigen Grund gibt das sie nun in mein Leben anstatt in seines getreten ist. Doch alles was er und ihr dummen GFCW Fans sehen wolltet, war eine stupide Entführung einer jungen akktraktiven Frau. Das ist ja alles was euch interessiert, Intrigen, Gewalt und nackte Titten. Nie schaut ihr ein zweites mal hin und entdeckt den tieferen Sinn einer Sache."


Wieder dieses Lachen, Jimmy wischt sich die langen braunen Haare aus dem Gesicht und blickt dann wieder emotionslos in das Kamerabild.


Jimmy Maxxx:"Und heute Abend? Heute ist es dieser aufgeblasene Bibelfutzi mit dem Namen Robert Pride der bei jedem Match wo man ihm weh tut oder wo etwas nicht nach seinem Kram abläuft lieber geht als wie sich genau wie ich es für Monate und Jahre getan habe den Arsch aufreisst um das zu kriegen was er möchte. Auch er hat mich erst mit seinen beschissenen gequatsche von Verständnis und Ordnung in seinen Bahn ziehen wollen nur um mich dann in einem Match das ich dann gänzlich alleine gewonnen habe stehen zu lassen, weil ihm der Kackstift in die Hose gerutscht ist. Doch ich habe ihn gewarnt und heute Abend werde ich ihm nicht nur meinen Fuß in den Arsch schieben, nein ich werde ihm auch den Geschmack seiner eigenen Medizin in den Rachen schieben...."


Ein grinsen so breit wie seine Wangen es tragen können bildet sich.


Jimmy Maxxx:"Doch heute Abend, da hört es nicht auf nicht wahr? Den bald steht es an, die Dooms Night! Und an diesem Abend, werde ich endlich diese Scharade mit Brainpain beenden. Hör mir gut zu Brainpain, wo immer du auch grade sein magst. An diesem Abend, da werden dir und dem GFCW Universum endlich die Augen geöffnet und ihr werdet alle so dumm dastehen und um verzeihung bitten wen ihr die Wahrheit erfahrt. Doch bevor dies passiert, habe ich noch etwas persöhnliches mit dir zu klären. Den wen ich dich aus dem Weg geräumt habe, kann ich mich endlich wichtigerem zuwenden und das ist und bleibt in meinen Augen der World Heavyweight Title!!! Doch vorher werde ich dich zur Hölle schicken und am Ende dich dort geschlagen liegen lassen für immer in deinen selbstsüchtigen Gedanken."


Wieder lacht der Berliner.


Jimmy Maxxx:"Natürlich willst du Brainpain und die Fans wissen, wie ich das anstellen will. Diese Frage beantworte ich euch gerne.... 3 Stages of HELLLLLL!!!!!!"


Der Berliner reibt sich mit den Händen durchs Gesicht, die Vorfreude auf dieses Massaker spiegelt sich in seinen Augen wieder.


Jimmy Maxxx:"Genau richtig gehört, nicht nur ein sondern drei Matches auf einmal. Zuerst ein Hardcore Match, dann ein Submission Match und falls es für mich notwendig wird und ich nicht schon dich mit zwei Pinfalls abfertige, noch ein Steele Cage Match!!! Und dann am Ende wirst du nicht nur von mir besiegt, sondern deine süße kleine Frau wird dir erklären, warum sie zu mir kam an diesem Abend und dann, werden alle es bereuen mich als Schwerverbrecher und Verrückten hinzustellen...."


Der Berliner lacht wieder total diabolisch und durchgeknallt.


Jimmy Maxxx:"Doch keine Sorge, meine Genugtuung wird an diesem Abend sein. Den ich werde mich von meiner Krankheit befreien und endlich mich lösen von diesen Menschen die mich benutzen für ihre belustigung und ihre Karriere. Dann werde ich frei sein und mein Schicksal wird sich endlich erfüllen!!!"


Dann verschwindet der Deutsche einfach.....



Die Halle verdunkelt sich. Changes von Godsmack ertönt und die Fans beginnen zu jubeln. Grüne und Rote Lichtkegel huschen durch die Halle. Zwei Kegel fixieren sich auf den Eingang. Dann erscheint der Champion.

Er trägt eine schwarze fransige Jacke. Darunter ein schwarzes T - shirt mit einem grünen Herz darauf. In dem Herz steht in roten Buchstaben: " Rob liebt euch". Über der kurzen schwarzen Ringhose hängt der GFCW Galaxy Titel. An den Händen trägt er schwarze fingerfreie Handschuhe. Schwarze Knieschoner und schwarze Militärboots bekleiden den Unterkörper. Robs grüner Iro ist leicht fransig und einzelnde Haarsträhnen stehen etwas ab. In der unteren Hälfte des Gesichts sprießen die Barthaare zu einem Drei-Tage-Bart.

In Begleitung von Rob befinden sich Norman Gossler und sein Manager Maik the Mouth Sinclair.

Sinclair mit schwarzer Sonnenbrille. Langem schwarzen Pferdeschwanz, in einen feinen schwarzebn Anzug mit weißem Hemd und passender schwarzer Krawatte.

Norman Gossler mit dem selben T - Shirt wie Rob, Jeans und Turnschuhen. Er hat dunkelbraune mittellange Haare und eine schwarze Brille mit leicht viereckigen Brillengläsern.

Ihnen folgt als letzter Savan mit schwarzer Kapuze und Kendostick.

Rob ist wie gewöhnlich der Einzige der die Fans begrüßt und abklatscht.

im Ring positionieren sich seine Begleiter hinter ihm. Rob tritt vor und lässt sich ein Mikro geben. Es wird nun stiller in der Halle. Robs Mimik wird nun ernster. Mit einem bedrückenden Unterton beginnt er zu sprechen.


Rob: Guten Abend liebe GFCW Galaxie.


Die Fans jubeln ihm entgegen. Rob lächelt schmal, dann setzt er weiterhin ernst und bedrückt fort.


Rob: Wie ihr letzte Woche berits erfahren habt, ist mein One Night Stand Claudia von Unbekannten augenscheinlich entführt worden. Ich habe seit dem alle Hebel in Bewegung gesetzt um sie wieder zu finden.

Ich habe beschattet, belauscht und bin jedem Hinweis nachgegangen und sei er noch so unbedeutend.


Er schaut nun kurz traurig zu Boden ehe er wieder verzweifelt in die Menge sieht.


Rob: Dennoch bleibt Claudia unauffindbar…der Gedanke dass ich an ihrem möglichen Leiden Shuld sein Könnte, lässt mir seither keine Ruhe…allein darum muss ich sie finden um mir endlich wieder in den Spiegel blicken zu können, doch…..


Er ist nun sichtlich den Tränen nahe.


Rob: Ich bin kein schlechter Mensch, ich kann nicht zulassen dass sie wegen mir leidet, ich muss sie finden, doch nur wie?


Er sieht nun entschlossen und bittend zugleich in die Zuschauermenge.


Rob: Ich weiß dass nicht alle von euch mich mögen, ich mag ja auch nicht alle von euch, doch bitte helft mir, steht mir bei und helft mir Claudia ausfindig zu machen, wenn nicht um meinet Willen, dann um ihren.


Nun wandelt sich sein Blick von verzweifelt traurig bittend in wütend, trotzig, unbeugsam. Seine Lippen laufen kurzzeitig weiß an, als er sie zusammenpresst. Dann öffnet er die wutverkniffenden Lippen wieder zu einer wütenden Ansage.


Rob:….und Entführer, wenn ihr oder du gerade zusieht, so lasst euch gesagt sein, dass ich mich nicht geschlagen gäbe. Ihr mögt mir einen herben Schlag zugefügt haben und glauben, ihr hättet nun Macht über mich, doch wisset, ihr habt lediglich einen Vorteil. Ich bin angeschlagen, aber noch nicht gefallen. Solange ich kann werde ich nach Claudia suchen und alles Menschen mögliche tun um euch zur Strecke zu bringen, das Verspreche ich euch.


Er will die Entführer nun bei der Ehre packen um so an ihre Identitäten zu gelangen.

Rob dreht sich zu seinen Begleitern.


Rob: Verlasst nun bitte die Halle.


Savan, Sinclair und Norman sind sichtlich verdutzt.

Sinclair tritt auf ihn zu und spricht nun nicht hörbar für die Zuschauer zu Gossler und scheint ihn von seinem Vorhaben abbringen zu wollen, doch Gossler lässt sich nicht beirren.


Rob: Nein, geht jetzt…bitte.


Wiederwillig verlassen die drei die Halle. Als sie durch den Ei- und Ausgang der Halle entschwunden sind, setzt Rob das Mikro wieder an.


Rob: Ihr seht, ich bin nun ganz allein. Los du langhaariger Bombenleger, streck mich nieder, wie dus das letze mal getan hast, das kannst du doch so gut! Überfallt mich, zeigt eure Dominanz oder glaubt ihr ich bin so mächtig dass ich locker 80 von euch fertig machen könnte. Ich bin nur ein Mann…ein einziger Mann, niemand wird mir helfen können….seht ihr, ich weiß nichtmal woher ihr kommen werdet, ihr könnt mir leicht in den Rücken fallen.


Rob wird nun zorniger, als er merkt, dass sich nichts tut.


Rob: Wo bleibt ihr, ihr Pussys hä? Schlagt mir ins Gesicht…


Er winkt auffordernd in die Kamera.


Rob: Na kommt schon….schlagt mich oder seid ihr zu sehr damit beschäftig eure Mütter und Schwestern zu vögeln hä? Ihr….


Da wird Rob plötzlich unterbrochen

Das Licht geht in der Halle aus! Der Titantron schaltet sich ein. Zuerst wird weiß dann kommt ein Bild. Man sieht zwei Kinder ein Jungen und ein Mädchen. Beide sind ihrem Kinderzimmer. Der Junge zeichnet was und sitzt am Schreibtisch. Das Mädchen spielt mit ihren Puppen und ihren Puppenhaus. Es meldet sich eine verzerrte Stimme.


Stimme: Jeder war mal ein Kind. Jeder entwickelt sich. Doch was passiert mit den Kindern? Schauen wir es uns an? Ich denke mal ja!


Das Mädchen steht auf und fängt an den Jungen zu ärgern. Sie nimmt ihm die Stifte weg. Das lässt sich der Junge nicht gefallen und rennt ihr hinterher. Die rennen aus dem Zimmer. Kurz danach springt ein bunter Ball ins Bild. Der Ball erwischt den Bilderrahmen. Das Bild mit Rahmen fällt zu Boden. Die Kamera zeigt das Bild. Auf dem Bild sind die beiden Kinder gerade eben zu sehen und das Glas ist in der Mitte gesprungen.

Es taucht auf dem Titantron folgende Worte auf: HAST DU MICH VERSTANDEN?

Das Licht geht wieder an und es scheint alles wieder wie vorher.

Ratlosigkeit und Überraschung regieren nun in der Halle.

Auch Rob ist vollkommen sprachlos. Er weiß nicht wie er dieses Video einordnen soll.

Nach einer kurzen Weile setzt Rob doch wieder das Mikro an und ist sofort wieder wütend wie eh und je.


Rob: Oh, na super und schon versteckst du dich wieder hinter Videos und glaubst tatsächlich mich so einschüchtern zu können? Verdammt ich war mit The H in einem Stable, glaubst du da kann mich so ein deletantisches Video noch schocken? Ich bin der GFCW Galaxy Champion und nicht irgendeine leichtgläubige Oma, hast du verstanden?

Komm endlich raus du feige Sau. Ich bin bereit. Du weißt es. Komm schon komm schon ich will sehn, ich will…


Und wieder wird Rob unterbrochen


Plötzlich ertönt eine bekannte Musik von Black Sabbath und die Halle wird etwas abgedunkelt. 4 Personen in Kutten und Fackeln erscheinen am Eingangsbereich.


Black Sabbath - Anno Mundi


Während sich Rob Gossler fragt was die Unterbrechung am Eingang jetzt zu bedeuten hat, schreitet Robert Pride langsam und mit fiesem Grinsen durch die Reihe seiner Anhänger bis er in der Mitte steht. Er trägt Ringkleidung und ein Mikrofon, hebt es langsam fast genüsslich an den Mund.


Robert Pride: "Rob... Rob... Rob. Rob Gossler. Der Mann... der Champion aus dem Schoß des Volkes."


Der Innovator sieht durch die Menge des Publikums, das beginnt ihn auszubuhen. pride genießt das, wendet sich aber wieder dem Mann im Ring zu hebt dabei die hand auf den Ring deutend.


Robert Pride: "Seht ihn euch an, den Champion des Volkes. Hat er denn auch nur die geringste Ahnung was hier geschieht? Weiß er denn was gespielt wird?"


Es folgt ein provozierender Blick zum Publikum. Dann die Antwort.


Robert Pride: "Rob! Er hat nicht die geringste Ahnung auf was er sich da einlässt. Er beschwört die Mächte der Finsternis, mehr noch er wagt es sie, vertreten durch meine Person, herauszufordern. ja... ja... er will meine Person herausfordern! Dabei hätte er allen Grund meine Person zu danken, haben doch meine Euro seinen goldenen Hintern gerettet!"


Rob steht sprachlos im Ring, auch wenn er verzweifelt gehofft hatte die Entführer würden sich zeigen, damit gerechnet hatte er nicht. Mit weit aufgerissenen Augen steht er da und bekommt den Mund kaum noch zu. Damit hätte er nicht gerechnet.

Das Buhen wird etwas lauter, hinter Robert Pride aber nicht fortzusetzen.


Robert Pride: "Er hat richtig gehört. Ich habe den Mann geschickt, welcher dein Gold retten sollte."


Das Publikum buht weiter, der Innovator of Deadly Sins macht eine Schaffenspause. Dann geht es weiter.


Robert Pride: "Wir konnten eine Niederlage nicht riskieren, wir konnten einen Imageverlust des Champions nicht akzeptieren. Wir waren es, die deine Freundin.. oder sollte ich sagen deine Gespielin?... in unsere Gewalt brachten. Wir versorgen sie gut, mit allem wonach es ihr verlangt wir sind ja keine Barbaren!"


Rob kommt nun langsam wieder zu Bewusstsein und ballt die Fäuste, dass die Knöchel weiß anlaufen.

Man kann das Knirschen der vor Zorn fletschenden, zusammengepressten Zähne beinahe hören.

Das Buhen geht weiter und der Innovator stellt nun seine Forderung, deutet nun mit dem Zeigefinger auf Rob Gossler, explizit auf seinen Gürtel.


Robert Pride: "Die Angelegenheit ist sehr einfach. Wir haben etwas das er begehrt, ihr habt etwas das wir begehren. Bei Dooms Night gibt es einen Tausch: Mädchen gegen Gold."


Robert Pride nickt nun wild entschlossen. Seine Gesichtszüge werden aggressiver.


Robert Pride: "Er hat richtig gehört. Übergibt er uns bei Dooms Night das Gold erlauben wir ihm sein Mädchen zurück zu kriegen! Und Gosslar... soll er unsere Warnung nicht in den Wind schlagen! Wir spielen keine Spiele wie eure Freunde hier im Ring oder euer berühmter Manager, nein wir erlauben uns nicht zu scherzen. Es sei uns egal wie er es anstellt bei Doom Night als Champion den Ring zu verlassen, am Ende des Abends verlangen wir die Übergabe! Obwohl..."


Robert Pride sieht zu seinen Fackelträgern, dann zu Rob Gossler, hebt und senkt den Arm auf Gossler gerichtet auf und ab.


Robert Pride: "Bei seinem Image, seiner Person, seinem Standing hier in der GFCW wäre es vernünftiger er würde dafür sorgen das wir die Wahl des nächsten Galaxy Championship Macth gewinnen bei Doom Night gewinnen so das wir ihm erlauben sich für uns hinzulegen."


Erneut grinst Robert Pride fies bevor er seinen letzten Satz ausspricht.


Robert Pride: "Welchen Weg er auch wählt, er denke immer daran: wir sind keine Unmenschen auch keine Dämonen. Wir erlauben ihm bei Doom Night den einfachen Weg zu gehen. Tut er dies nicht so versprechen wir ihm seinen Untergang. Wir werden dafür sorgen das sich alle von ihm abwenden, mehr noch man wird sich gegen ihn wenden und für alle Zeiten aus den Legenden der GFCW verbannen!"


Rob kann nun vor Wut bebend, nicht mehr an sich halten.


Rob: Du…..duuuu….du hast Claudia nur entführt um dir auf meine Kosten einen Namen zu machen und dir als Bonus meinen Gürtel einzuheimsen ja?! Du glaubst wirklich, dass du so zum Star dieser Liga wirst und dass du über den Niedergang des Champions bestimmen kannst?!

Rob: Duuuuu……du bist noch nicht mal vollwertige Mitglied, ja kannst dich gerade mal GFCWler auf Probe nennen und meinst schon über mir zu stehen, ja mir sogar befehlen wann ich zu Boden gehe?!


Robs Halsschlagader tritt etwas hervor und er brüllt Robert Pride seine gesamte angestaute Wut entgegen.


Rob: NASCHÖN! FREUT MICH! HOCHMUT KOMMT VOR DEM FALL! LASS UNS DAS GANZE HIER UND JETZT BEENDEN! DU BEKOMMST MEINE TITEL ODER ICH PRÜGEL DICH EBENSO SCHNELL WIEDER AUS DEM BUISNESS WIE DU DIR MEINEN TITEL ANGEMAST HAST!.....UND DANN WERDEN MICH DEINE SPIESSGESELLEN ZU CLAUDIA FÜHREN!


Rob wirft seinen Gürtel und seine Jacke in eine Ecke des Rings. Ungeduldig springt er hin und her und bedeutet Pride in den Ring zu kommen.

Unbeeindruckt der Reaktion, noch immer grinsend zieht sich Robert Pride nun zurück.



Man sieht Mac Müll in seinem Interviewbereich, bewaffnet mit einem Mikrofon, bereit für einen verbalen Kampf.

Mac Müll: Meine Damen und Herren, begrüßen sie nun mit mir: Odinsson.

Die Kamera schwenkt um, zuerst zur Seite, dann nach oben, um Odinssons Kopf einfangen zu können. Der Kameramann muss ein paar Schritte zurück gehen um sowohl Mac Müll, als auch den Nordmann in ein gemeinsames Bild zu bekommen.


Mac Müll: Die letzten 2 Shows hast du ja einen gewaltigen Impact gezeigt, dir einen GFCW Vertrag geholt und deine Gegner in wenigen Augenblicken wirklich vernichtend geschlagen. Wird das heute gegen Nukular auch so sein.
Odinsson: Meine Gegner waren schwach. Sie hatten weder Erfahrung noch Kraft. Sie hatten nichts, was mich im Kampf besiegen könnte. Bei Nukular wird das anders sein. Sie sind ein eingespieltes Team. Sie kennen sich. Sie haben Erfahrung und bereits einige Siege errungen. Doch ich bin größer, stärker und habe den Vorteil der Götter auf meiner Seite.

Mac Müll: Genau wie Hellfire. Wie bewertest du ihn?
Odinsson: Diese Frage kann ich nicht beantworten, denn ich habe ihn vorhin erst kennen gelernt.

Mac Müll: Also kannst du nichts über ihn sagen?
Odinsson: Nein.

Mac Müll: Deine Geschichte vor 2 Wochen war auch sehr interessant. Du lebtest Jahre lang in der Natur. Wo wohnst du jetzt? Es ist sicher eine große...
Odinsson: Hotel. Ich mag es nicht. Es ist zu warm, zu stickig, die falschen Geräuche, Viel Lärm. Seltsame Gerüche. Ich kann kaum schlafen. Suche noch einen Wald, wo ich leben darf oder einen kleinen Ort, abseits der großen Straßen und der vielen Menschen. Die vielen Menschen sind nicht mehr gesund. Jeder hockt dicht neben dem anderen. Man hat keinen Platz sich zu entfalten, die Tiere wurden verdrängt. Alles wenig natürlich, deswegen gucken die Götter auch über Midgard hinweg. Sie haben uns verlassen und schauen nur noch regelmäßig nach, ob sich das Problem der Menschheit selbst gelöst hat.
Mac Müll: Welches Problem?
Odinsson: Die Vermehrung, die Kriege, der Mensch rennt auf ein Chaos zu und rottet sich früher oder später selber aus. Danach erschaffen die Götter die Welt neu mitsamt ihrer Lebewesen.
Mac Müll: Heißt das du glaubst nicht an Leben im All?
Odinsson: Woher soll ich das wissen? Ich sprach noch nicht mit den Göttern. Ygrasil lehrt uns natürlich, dass es auch die Welt der Eisriesen, Zwergen und weitere gibt. Ob es sich dabei um das Weltall handelt oder um etwas anderes, weiß ich nicht.

Mac Müll: Eine sehr interessante Ansicht.
Odinsson: Eine weit vergessene Ansicht.

Mac Müll: Wohl wahr. Ich habe auch gehört, dass du immer zur Arena läufst, statt zu fahren. Ist das wahr?
Odinssons: Autos zu klein. Verschmutzen die Umwelt, machen krach und sind hässlich. Ich mag sie nicht. Ein Fahrrad hab ich hier noch nicht. Brauche auch ein etwas größeres, als das gewöhnliche Volk.

Mac Müll: Fühlst du dich ansonsten wohl hier in Deutschland?

Odinsson: Ich vermisse gutes Fleisch. Das hier ist aufgedunsen, voller Wasser, ungesund. Die Farbe ist blass. Ich suche noch gutes. Genau wie Milch. Die Milch hier ist Wasser. Essen ist weniger gut, zu viel Chemie. Aber es gibt viele Früchte, die ich noch nicht kenne. Vielleicht werd ich ein paar probieren.

Mac Müll: Es scheint auch du lebst von wenig Geld. Was machst du mit dem, was du hier verdienst? Irgendwelche besonderen Wünsche? Oder etwas, was du dir kaufen willst?
Odinsson: Geld brauche ich nicht. Ich verschenke es. Ich brauche kein Auto, kein großes Haus, keine vielen Frauen, keinen Computer. Ich lebe von der Natur, mit der Natur und nun werde ich mich zurückziehen, um mich auf das Match vor zu bereiten.
Mac Müll: Viel Glück.
Odinsson: Werd ich nicht brauchen. Danke.

Damit geht Odinsson und die Kamera fadet out.




BLACK SABBATH – ANNO MUNDI

Die ersten sanften Töne der Theme des Innovators of Deadly Sins ertönen und passend zum „Spiritus Sanktus“ Chor der Musik erscheinen nun je zwei Mönche rechts und links des Eingangsbereiches. Alle 4 tragen brennende Fackeln und sind in weißen Gewändern gehüllt die an den Kutten des Klu-Klux Klans der Südstaaten erinnern. Doch tragen diese vermeidliche Mönche nicht die Symbole des Clans, nicht die Symbole der Kirche sondern viel mehr die diabolischen Zeichen des Antichristen welche für Chaos und Anarchie stehen.

Can you see me, are you near me?
Can you hear me crying out for life?
Can you tell me, where's the glory?
Ride the days and sail the nights
When it's over you'll find the answer
Running in the whispering rain
Anno Mundi? Can you wonder!
Truth of thunder, life or blame

Die Kuttenträger, welche im Folgenden nur noch als Pride Jünger Bezeichnung finden, schreiten langsam und gemächlich jeder auf eine Position am Eingangsbereich um sich dann mit den brennenden Fackeln dem Publikum zuzuwenden und auf den Einzug ihres Meisters zu warten. Doch dieser lässt sich Zeit bis die schweren Gitarrenriffs des Black Sabbath Songs einsetzen.

Dann erscheint Robert Pride, der selbsternannte Innovator Of Deadly Sins auf der Bühne die die Welt bedeutet – für ihn. Er schreitet auf einen Punkt der von einem Licht ausgeleuchtet wird, direkt in der Mitte der Rampe die zum Ring führt. Dort bleibt Pride stehen, rechts und links, fast auf Höhe und doch einen Schritt hinter ihm, in einer Reihe stehen die 4 Pride Jünger und leuchten den Weg.

Von oben, fast wie ein Heiligenschein, kommt ein helles Licht. Robert Pride erhebt sein Haupt, schließt die Augen deutet an in das Licht sehen zu wollen doch bevor er das tut erhebt der Mann von Adel in sein Frack die rechte Hand und öffnet sie um etwas aus dem Licht zu empfangen.

Während Pride geduldig wartet wird aus dem Licht heraus ein Mikrofon in seine Hände gefahren. Dann senkt er sein Kopf, öffnet die Augen und er blickt nun über das Publikum vor ihm das er nun mit seinen Blicken würdigt. Das Mikrofon bewegt sich an seine Kehle entlang zum Mund, während die Reaktionen des Publikums aus Buh-Rufe bestehen.

Robert Pride: „Ihr seht mich heute schon wieder, wir wissen das ihr dies kaum glauben wollt!“

Der Finger des vermeidlich satanistisch veranlagten Mannes aus Boston deutet auf ein vereinzeltes, zusammengeschustertes Fanpost mit dem Schriftzug „You Suck Pride!“

Robert Pride: „Doch wir erlauben euch heute Abend Zeuge eines Meilensteins der Geschichte zu werden! Und dies, damit es auch der geringste Pöbel sehen kann, dieses Mal kostenlos!“

Selbstherrlich lächelt Robert Pride.

Robert Pride: „Bis zu dieser Show haben wir das Werk des Antichristen geschrieben. Wir nennen es das Erste Buch des Prides. Und heute Nacht haben wir begonnen das Zweite Buch des Prides zu schreiben, genauer gesagt wird das 2. Kapitel offenbart.“

Hochmütig grinst Robert Pride und sieht nochmal über das ganze Publikum, deutet vereinzelt auf ausgewählte Gesichter.

Robert Pride: „Heute Nacht werden wir erneut feststellen: das Christentum, die Gutmütigkeit, das Gute im Wrestling existieren nicht! Es hat noch niemals existiert!“

Sir Pride sieht sich erneut im Publikum um.

Robert Pride: „Tatsache ist wir bedrohen einen emotional niedergeschmetterten Champion. Einen Mann der von unserer tat so beeindruckt wurde, das er auf alle 4 vor uns krabbelt wie ein kleines Baby nur um uns zu bitten... ihr hört richtig... uns zu bitten ihm sein geliebtes Spielzeug wieder zu geben.“

Robert Pride wedelt mit dem Zeigefinger.

Robert Pride: „Doch wir erlauben es ihm nicht!“

Nun setzt Robert Pride einen eiskalten Blick auf und nimmt eine starre Haltung ein.

Robert Pride: „Das Sexspielzeug ist nun in unserer Hand und wir umschlingen es mit unserer macht bis das Schicksal uns das Relikt aushändigt! Das 2. Kapitel des Buches Pride wird exakt beschreiben, wie wir nach und nach die Galaxy Championship in unseren Besitz nehmen und darüber hinaus werdet ihr im 2. Buch Pride verfolgen können, wie wir dem zukünftigen Ex-Champion Rob Gossler jeden Funken Hoffnung, jeden Stolz und Selbstbewusstsein rauben werden. Ihr erlebt seinen Untergang bis das der Weg des Wrestlers endet!“

Das Publikum ist nun sichtlich gegen Pride aufgebracht.

Robert Pride: „Wir werden euch jedoch einen Gefallen erweisen, denn heute Nacht offenbaren wir kein neues Gebot. Warum? Ist das nicht offensichtlich? Wir haben unsere Befriedigung erhalten und geben uns mit dem was wir Gossler zugefügt haben für heute Abend zufrieden. Wir benötigen keine weitere Taten, nicht heute Nacht.“

Das Publikum wird nun leiser, Robert Pride macht eine künstlerische Schaffenspause. Die Pride-Jünger im Hintergrund beginnen auf Latein im Chor zu singen.

Robert Pride: „So sollen uns die Götter verdammen und die Seelen uns anbeten, denn wir werden bei Doom Night aus der Unterwelt emporsteigen und beweisen wie …. menschlich …. böse... wir in unserem Glauben sind. Ich bin Pride und ich bin ….Unglaublich!“

Während Teile des Publikums nun völlig außer Kontrolle sind begibt sich Robert Pride wieder in Pose, hebt beide Arme während das Licht langsam verdunkelt wird und die Pride-Jünger sich mit ihren Fackeln zurück ziehen.


It began long ago, when darkness, through its deceit captured the hearts of the sons and daughters of light. We looked for light but we found only darkness. We searched for bright skies but walked in gloom.

We fumbled like the blind along the wall, feeling our way like people without eyes. We were destined to fall. Even in the brightest days, we stumbled as if it were dark.

Among the living we were like the dead. We looked for justice, but it never came. We looked for rescue but it was far from us. So He, Himself stepped in to save us, with his strong arm and His justice to sustain Him.

He put on righteousness as armor, salvation His helmet. He clothed himself with the robe of vengeance and wrapped himself in a cloak of divine passion.

He slipped out of his royal garments, left eternity to enter time, divinity to wrap himself in humanity. The sea of glass, for the ocean of separation. He left peace, and for the first time felt pain. Because the very hands that held the stars were now sentenced to wear my scars.
It was love that purchased this traitors heart. It's what the prophets spoke about when they envisioned light living in men once again.



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



Help is on the way

I am coming home


??.??.2012


Single Match:

Jimmy Maxx vs. Robert Pride

Referee: Peter Cleven


Die Ringglocke ertönt und kurz darauf hört man „Anno Mundi“ von Black Sabbath aus den Boxen.


Laura: „Auf dem Weg zum Ring, aus Boston, USA, mit einem Kampfgewicht von 127 Kilogramm. Er ist der Innovator of Deadly Sins – ROBERT PRIIIIIIIIIIIDE!!!“


Und eben dieser tritt auf die Bühne heraus und wird von der GFCW-Galaxie direkt mit lauthalsem Buhen in Empfang genommen. Im dunkelblauen Licht der Scheinwerfer, marschiert Robert Pride die Rampe mit einem spöttischen Lächeln hinunter, würdigt der Crowd dabei jedoch keines Blickes.


Pete: „Heute Nacht ist es soweit und Robert Pride muss seinen Worten Taten folgen lassen, wenn er ernsthaft ins Titelrennen eingreifen möchte.“

Sven: „Mit Jimmy Maxx trifft er auf einen ehemaligen Champion mit ausreichend Ringerfahrung, Der einzige Vorteil den Pride hat sind bestenfalls seine Verbündete, obwohl er von Größe und Gewicht Maxx überlegen scheint“

Der Black Sabbath Song verstummt, dafür ertönt nun Metallicas „Enter Sandman“. Dazu erscheint Jimmy Maxxx auf der Bühne und marschiert mit ernster Miene und zügigen Schrittes in Richtung des Seilgevierts. Dabei verschwendet er weder Zeit mit dem Trinken einer Bierdose. Man feuert jimmy Maxx sogar an, in der Hoffnung er wird Robert Pride eine herbe Niederlage beibringen.


Laura: „Und hier der heutige Gegner. Auf dem Weg zum Ring, aus Berlin, mit einem Kampfgewicht von 90 Kilogramm, the Hardcore Icon – JIMMY MAAAAAAAAXXX!!!!!“


Jimmy Maxx steigt durch die Ringseile, es folgt ein Blickwechsel mit Pride, man kann anhand von Lippenbewegungen erkennen das sich die bedien Männer schon vor dem Match einiges zu sagen haben.


Pete: „Obwohl die Beiden das Tag Team Match letzte Show gewonnen haben, schenkt man sich hier nichts. Die können sich einfach nicht leiden.“

Sven: „Ist auch besser so für die GFCW!“


Peter Cleven checkt die Teilnehmer des Kampfes noch einmal ab und lässt das Match dann starten.


Sven: „In wenigen Minuten wissen wir also ob Pride wieder schmeißt oder kämpfen wird.“


Robert Pride bietet Jimmy Maxx ein Kräftemessen an, Jimmy geht zum Schein drauf ein, windet sich jedoch noch vor dem ersten Griff und schlängelt sich hinter Robert Pride wo er mit einer schnellen Martial Arts Kick Serie die Kniehöhle des Gegners bearbeitet.


Pete: „Robert Pride geht auf die Knie! Er hat Schwierigkeiten auf die Beine zu kommen!“

Fans: LETS GO, MAXX!

Sven: „Jimmy geht mit Schung in die Seile... und... Low Dropkick in die Fresse! Mein Gott! Pride liegt!!“


Robert Pride hält sich das Gesicht und sieht nach ob die Nase blutet, doch Jimmy Maxx gibt jetzt keine Ruhe er steigt auf das oberste Seil und zeigt einen Frog Splash.


Pete: „Frog Splash! Der hat gesessen, jetzt das Cover. Eins... Zwei...“

Sven: „Kickout!“


Jimmy Maxx sieht zum Ringrichter auf und vergewissert sich ob es nur bis Zwei war. Dieser bestätigt den Two Count. Robert Pride nutzt die Situation um sich schnell zwischen den Seilen aus den Ring zu rollen.


Pete: „Hab ich es gewusst, Pride will wieder abhauen!“


Die Fans buhen Robert Pride hier aus, es häufen sich die Fanrufe an Jimmy Maxx den unbeliebten Robert Pride fertig zu machen.


Sven: „So ein Feigling!“


Der Ringrichter hat dies auch gemerkt und beginnt zu zählen. Jimmy Maxx geht zum Ringrichter und diskutiert mit ihm was den Count unterbricht, er will Robert Pride nachlaufen wird aber vom Ringrichter ermahnt im Ring zu bleiben.


Pete: „Das gibt’s ja gar nicht, ja ist denn das hier ein Weiberklatsch oder ein Wrestling Match??!“

Sven: „Das möchte ich auch gern... Moment! Pride ist wieder am Ring und zieht den abgelenkten Jimmy Maxx die Beine weg und aus dem Ring. Was hat er vor?“


Der Innovator of Deadly Sins nutzt die Gelegenheit aus um nun seinerseits Jimmy Maxx ausserhalb des Ringes mit einer harten Brawlserie zu bedenken. Anschließend hebt er Jimmy Maxx auf die Beine, schleudert ihn hart über die Ringtreppe nur um ihn freundlichst wieder auf die Beine zu helfen und in den Ring zu rollen. Der Ringrichter zählt beide an bis sie wieder im Ring sind.


Pete: „Robert Pride holt sich hier den Vorteil auf sehr unfaire Weise.“


Im Ring angekommen zieht Robert Pride seinen Gegner etwas weiter in die Ringmitte, will dann das Cover zeigen.


Sven: „Eins.. Zwei... Kickout!“


Fassungslos sieht Pride zum Ringrichter. Er drückt Jimmy Maxx sofort wieder auf die Matte und versucht es nochmal.


Pete: „Eins.. Zwei... wieder Kickout!“

Sven: „Es hat nicht funktioniert. Pride ist sauer! Er geht den Ringrichter an?“


Und tatsächlich ist Robert Pride wütend auf die Beine und scheint den Ringrichter anzubrüllen, was Jimmy Maxx eine Verschnaufpause verschafft.

Dann wendet sich Pride wieder vom Ringrichter ab und zieht Jimmy Maxx auf die Beine nur um ihn dann mit einem harten Whip In in die Ringecke zu schleudern.


Pete: „Harte Aktion von Robert Pride!“

Sven: „NEIN! Konter von Jimmy Maxx?!?“


Kaum zu glauben aber wahr, denn Jimmy Maxx ist geistesgegenwärtig wie eine Feder auf den Turnbuckle gesprungen statt wie geplant mit dem Rücken aufzuschlagen und nutzt den Schwung zu einem Flying Cross Body. Pride ist wieder auf den Boden.


Pete: „Robert pride auf den Boden und Jimmy Maxx schon wieder auf den Weg ins Seil!“

Sven: „Was kommt jetzt Springboard Moonsaul!!!?“

Pete: „NEIN! Er VERFEHLT!“


Gerade noch rechtzeitig rollt sich sich Pride zur Seite, braucht nen Moment um wieder zur Besinnung zu kommen, geht dann aber von Hinten über Maxx Körper und will ihm mit geschlossener Faust bearbeiten.


Sven: „Robert Pride jetzt mit unsauberen Aktionen.. doch halt, der Ringrichter beanstandet das. Er fordert Pride auf abzubrechen und zählt ihn an!?“


Der Ringrichter verwickelt Robert Pride in eine kurze Diskussion, zu der Robert aufstehen muss. Er gibt klar zu verstehen das er weitere Aktionen nicht mehr dulden wird.


Pete: „Peter Cleven legt seinen Standpunkt ganz klar fest.“

Sven: „Pfff... Cleven hat halt keinen Sportsgeist“


Noch während Robert Pride mit dem Ringrichter diskutiert ist Jimmy Maxx wieder auf die Beine gekommen, er geht von hinten auf Pride dreht ihn um.


Pete: „Robert Pride mit entsetzten Gesichtsausdruck!“

Sven: „Und Jimmy Maxx mit einem Kikc in den magen und...? Und..? FACESLAM!“


Und wieder liegt Robert Pride mit der Nase im Staub, Jimmy Maxx nutzt die Chance erneut, dreht Pride auf den Rücken und covert.


Pete: „Eins.. zwei... Dree....“

Sven: „Kickout! KICKOUT! Das war Knapp!“


Jimmy Maxx geht auf die Knie und hällt sich die Hände im Gesicht. Er will sofort weitermachen, schwenkt die Beine über Prides Körper um ihn eine Punchserie auf den Kopf zu verpassen.


Pete: „Pride in einer Notlage...“

Sven: „AUGENSTECHER!“


Aber Robert Pride ist noch nicht so abwesend das er nicht erkennt was gespielt wird. Mit einen Augenstecher zwingt er Jimmy Maxx zurück, schafft es nun langsam auf die Beine um den noch knienden Jimmy Maxx am Kopf auf die Beine zu bringen. Dann ein Griff...


Pete: „Bodyslam. Das war klar, das Robert Pride nun die körperliche Überlegenheit ausspielt.“

Sven: „Maxx bewegt sich nicht.“


Robert pride spielt nun etwas mit dem Publikum, deutet auf dem am Boden liegenden Jimmy Maxx, sieht zum Ringrichter und den Fans. Dann geht er zu Boden. Die Fans buhen Pride aus.


Pete: „Er covert...“

Sven: „Eins... Zwei... Dreee... NEIN! KICKOUT! KICKOUT! DAS GIBT ES JA GAR NICHT!“


Jetzt hat Robert Pride endgültig genug! Er donnert mit beiden Fäusten auf dem Boden, zieht Jimmy Maxx am Kopf hoch und stellt ihn auf die Beine.


Pete: „Oh oh, was kommt jetzt?“

Sven: „Robert Pride will Jimmy Maxx greifen..“


Robert Pride packt Jimmy Maxx an seinem Arm, hält diesen mit aller Kraft fest und stürmt plötzlich mit einem Lariat nach vorne!


Pete: „CLOTHELINE FROM PRIDE! INS LEERE! INS LEER! JIMMY MAX ROLLT SICH AUS DEM RING!“


Der Innovator Of Deadly Sins sieht Jimmy Maxeher ungläubig hinterher während der Ringrichter anfängt zu zählen.


Sven: „Eins... Zweii.. Jimmy Maxx entfernt sich immer weiter... Drei... Vier...“


Allgemeine Buhen in der Halle. Was hat Jimmy Maxx vor?


Pete: „Fünf.... Sechs... er kommt nicht zurück... ja was ist denn das? Maxx zeigt Pride den Mittelfinger? Ist der jetzt durchgeknallt?“


Robert Pride will nun wütend hinter Maxx her, doch der gibt lieber Fersengeld.


Sven: „Neun … und Zehn! Aus! Jimmy Maxx wurde ausgezählt und entfernt sich jetzt sehr schnell verfolgt von Robert Pride. Das war also das erste richtige Match von Robert Pride.“

Laura: „Und hier der Sieger durch Countout: the Innovator Of Deadly Sins – ROBERT PRIDEE!!!!!“


Sieger des Matches durch Pinfall: Robert Pride!!!




Man sieht wie Hellfire seine Umkleide betritt. Er macht fröhlich die Tür auf und tritt ein. Auf einer Bank sitzt Azer und guckt ihn wütend an.


Azer: Wo hast du gesteckt?

Hellfire: Ruhig ich hab mir nur was zu essen geholt.


Azer blickt ihn ungläubig an und schüttelt mit dem Kopf.


Du hast dir was zu Essen geholt? Seit wann isst du denn etwas in der Halle?

Ich esse doch immer in der Halle wenn ich ein Match habe.


Azer schaut zu ihm nach oben und blickt verwirrter als vorher.


Du hast doch gar kein Match heute. Ich hab dir Frei gegeben. Du bist noch nicht soweit, das du Gewinnen kannst.


Hellfire grinst sie frech an.


Doch doch ich hab ein Match. Dynamite hat mich in ein TagTeam Match gesteckt. Glaub mir ich werde Gewinnen. Ich meine Wir werden Gewinnen. Ich und Odinsson, er ist ein starker Partner.


Azers blick versteift sich, sie beißt auf ihre spröden Lippen und verzieht die Miene.


Du hast WAS? Ich habe dir nicht das OK für ein Match gegeben. Was fällt dir ein dich meinem Willen zu widersetzen und einfach ja zu sagen.


Hellfire setzt sich ganz klein laut auf einen Stuhl.


Nunja ich hatte gar keine große Wahl. Ich wurde einfach in das Match gepackt. Aber Odinsson ist echt stark, wir werden gewinnen, wir werden ein gutes Team bilden.


Azer springt von der Bank und geht nervös auf und ab.


Nichts wirst du.


Dann geht sie auf Hellfire zu und starrt ihn in die Augen.


Du wirst da raus gehen. Dann wirst du dein Ding durchziehen. Du wirst Odinsson ignorieren und wenn es nötig ist wirst du gehen. Du machst was ich dir sage. Hast du mich verstanden?

Aber ich kann mit ihm zusammen ein Team bilden, gewinnen.

RUHE!!!


Azer kocht vor Wut. Sie schlägt Hellfire immer wieder mit der flachen Hand ins Gesicht.


Wenn du gewinnst dann gewinnst du alleine. Und du wirst das Band tragen. Ich weiß du hasst es, aber ich kann dir nicht trauen. Es ist sozusagen mein Aufpasser für dich. Nur damit du keinen Blödsinn machst.

Aber ich will es nicht ich ich …..


Als Azer Hellfire das Band um gemacht hat sagt er nichts mehr. Sein Blick ist steif und leer geworden. Er blickt nur noch auf den Boden. Azer scheint sich beruhigt zu haben.


Eventuell ist das was Hellfire braucht um wieder Normal zu werden.



BÜÜÜÜÜÄÄÄÄÄÄÄHHHHHH!!!!!!!!!!


Verzerrte Gitarren schrammeln los und „Drugs of Youth“ setzt ein. Der „Sänger“ der Subhumans shoutet seine Drogenhymne und das Titantron zeigt das Logo der Vereinigung mit dem größten Impact in der GFCW seit langem: Es ist das Logo der Junkie World Order. Zu sehen ist ein Trollface unter dem sich zwei Drogenspritzen kreuzen, ein bisschen wie bei einer Piratenflagge. Darunter steht in verzerrter Schrift J.W.O. Es stürmen 20 in schwarz gekleidete, verhüllte Gestalten aus dem Backstage und bilden bis zum Ring eine Gasse. Sie alle erheben die rechte Faust zum Gruß und deuten damit dann auf ihren linken Arm, eine Geste als würden sie sich etwas spritzen wollen. Es ist ein Gruß, um den zu grüßen, der diese an Relevanz kaum zu überbietende Organisation begründet hat, den Führer der J.W.O., ihren Führer: Kriss Dalmi, der serbische Junkie. Und da betritt er schon die Bühne. In seiner Ringkleidung, bestehend aus schwarzen Trunks, schwarzen Knie- und Ellenbogenschonern und einem „Rob Gossler liebt euch“-Shirt mit grünem Herzen auf der Brust, marschiert er mit dem breitesten Grinsen, das dem Trollface alle Ehre erweisen würde, zum Ring. Wie schon bei seinen vorherigen Auftritten hat er auch diesmal wieder eine Spritze in seinem linken Arm stecken, die während seines Ganges hin und her baumelt. Im Ring angekommen, dreht er sich zu seinen treuen Anhängern um und grüßt sie ebenfalls mit dem Dalmi-Gruß, dabei zieht er sich jedoch die Spritze aus dem Arm und wirft sie achtlos vor den Ring. Sogleich lässt sich der J.W.O.-Anführer ein Mikro geben.


Kriss: „Ihr blöden Pisser habt gedacht, dass ihr mich nach meiner Niederlage gegen diesen Möchtegern Rob Gossler schon wieder los seid aber ihr habt falsche gedacht. Ich gehe nirgendwo hin! Die J.W.O. ist für die GFCW wie eine Cracksucht, ihr werdet uns nie wieder los.“


Der Serbe beginnt hysterisch zu lachen und fixiert die ersten Publikumsreihen mit seinem psychotischen Blick.


Kriss: „Ich habe also verloren… na und?! Wen interessiert dieser Galaxy Title denn überhaupt noch, wen interessiert denn Rob Gossler überhaupt noch? Beides kein bisschen relevant mehr . Rob Gossler ist eine verweichlichte Marionette einer Managermarionette eines Entertainment-Konglomerates, das statt echte Talente wie mich in den Mainevent zu pushen, lieber hässliches GFCW-Merch für verpickelte, pubertierende Kids produziert! So wie dieses Exemplar hier!“


Mit einer ausladenden Geste zeigt der Anführer der Junkie World Order auf sein „Rob Gossler liebt euch“-Shirt mit grünem Herz.


Kriss: „Gosslers Sieg kann man sowieso nicht ernst nehmen. Er hat nur durch Fremdhilfe gewonnen, ansonsten hätte ich ihn im Ring zersetzt wie die Nasenschleimhäute von Koksern.“


Nun deutet der serbische Junkie mit seinem Zeigefinger auf die anwesende GFCW-Galaxie.


Kriss: „Ihr seid wie Tobi Whitehouse, wie Rob Gossler oder wie Jimmy Maxxx. Ihr lebt eine Lüge, ihr versteckt euer wahres Ich hinter einer Fassade. Wir, die J.W.O. dagegen haben die Wahrheit gesehen. In einem Sturzbach aus Farben und Visionen, Ruinen und Dreck, dort wo ihr euch nie hintrauen würdet, da haben wir die Wahrheit erkannt. Das Leben ist ein einziger Rausch, ein Rausch der solang aufrechterhalten muss, wie es geht. Wir machen das mit Drogen und betreten so andere Welten und erlangen neue Erkenntnisse.“


Das Publikum hat eine eindeutige Meinung zu Kriss Dalmis Befürwortung von Drogen und Buhen den Serben aus.


Kriss: „Ihr sehr auf uns herab, denkt weil wir Drogen nehmen, sind wir Abschaum. Ihr glaubt wir würden vor dem wirklich Leben davonlaufen ABER. Ich frage euch, GFCW-Galaxie: Seid ihr wirklich so anders? Seid ihr wirklich bessere Menschen? Denkt mal drüber nach. Tagtäglich arbeitet und arbeitet und arbeitet ihr um euch euer Leben, um euren tollen Lebensstil in euren Einfamilienreihenhäusern leisten zu können und flüchtet euch dabei in karibische Urlaubsfantasien. Am Wochenende geht ihr in die Kneipe oder in die Disko, um euch aus eurem Arbeitsleben zu flüchten, sauft, flirtet, tanzt, oder wie auch immer. Oder ihr sitzt wie jetzt in diesem Moment vor eurem Fernseher und lasst euch vom Programm berieseln. Und bei jeder neuen Reality-Soap denkt ihr dann, ihr wärt etwas Besseres aber falsch gedacht. Das seid ihr nicht! Ihr seid der echte Abschaum, ihr seid die Feiglinge, die der Wahrheit nicht ins Auge blicken wollen.“


Kriss Dalmi fällt auf die Knie und beginnt wieder krankhaft zu lachen.


Kriss: „Niemand kann die Junkie World Order stoppen. Niemand kann uns davon abhalten, die Wahrheit zu verkünden. Und so wie ein Schuss Heroin, werdet ihr die Wahrheit in euch aufnehmen und sie wird jede einzelne Zelle von euch erfüllen.“


Der Serbe lacht wieder kurz auf und beginnt dann mit diesem unnatürlichen Grinsen auf den Lippen eine Runde im Ring zu drehen, um kurz danach vor einem der Kameramänner stehen zu bleiben und mit seinem zerfurchten Junkiegesicht in die Kamera zu blicken.


Kriss: „Da gibt es aber noch etwas anderes, was ich ansprechen muss. Ihr könnt euch sicherlich noch an meinen Erzfeind erinnern, diesen ekelhaften Strong Olli!!!“


Wenige Reaktionen auf den Sondershausener Superstar, der sogar schon mal bei der amerikanischen Großkonkurrenz angeklopft hatte.


Kriss: „Dieses Arschloch ist immer noch in der Entzugsklinik und wenn es nach mir ginge, könnte er dort auch ewig bleiben. Leider wird der blöde Wichser aber bald wieder entlassen, was bedeutet, dass mein Match gegen ihn bei Dooms Night stattfinden wird. Ein Match um einen Vertrag bei der GFCW, MEINEN Vertrag!“


Ein paar Buhrufe sind aus den Publikumsreihen zu hören, doch die Reaktion scheint bei Weitem nicht so stark, wie noch bei der Gründung des mächtigsten Stables seit Omen of Success.


Kriss: „Als ich jedoch nach einem berauschenden Abend in einer Toilettenkabine im Belgrader Bahnhof zu mir kam, hatte ich plötzlich eine super Idee.“


Der Junkie-Führer schreitet nun zu den Ringseilen und schaut auf die Matten vor dem Ring hinunter, dort wo die Spritze liegt, die er noch bis vor kurzem in seinem Arm stecken hatte. Das breite Grinsen in seinem Gesicht ist komplett verschwunden.


Kriss: „Diese Spritze ist nicht bloß eine einfache Spritze. Sie ist nicht nur ein Symbol für das Versagen einer ganzen Gesellschaft, sie symbolisiert auch meinen Absturz in den Drogensumpf. Es ist nur so weit gekommen, weil Strong Olli, mein bester Freund, wie ich dachte, mir in meiner dunkelsten Stunde nicht zur Seite stand. Er ließ mich einfach fallen wie eine heiße Kartoffel und hat sich stattdessen mit dieser Scheißfotze Mia vergnügt!!!! Geht man so mit seinen Freunden um? Ihr liebt Strong Olli ja so sehr für sein erfolgreiches Leben und für seine starke Beziehung mit Mia aber Fakt ist, dass er sich um mich hätte kümmern müssen. Sich umeinander kümmern! Das macht man für Freunde, deshalb heißt es Freundschaft!!!!“


Emotional sichtlich geladen, rollt sich Kriss Dalmi aus dem Ring, um die Spritze vom Boden aufzuheben und sich mit ihr wieder ins Seilgeviert zu begeben. Wie ein Wissenschaftler betrachtet der Serbe die Spritze und wiegt sie in der Hand hin und her.


Kriss: „Diese Spritze war der Anfang… aber diese Spritze wird auch das Ende sein!“


Der Serbe wendet sich wieder der Kamera zu.


Kriss: „Strong Olli, unser Contract Match wird ein First Blood Match sein! So wie diese Spritze damals über unser beider Schicksal entschieden hat, wird sie es bei Dooms Night wieder tun. Derjenige, der zuerst einen Spritzenstich abbekommt, wird die GFCW für immer verlassen. Ein letztes Mal werden wir uns im Ring gegenüber stehen, ein letztes Mal wird dieser Spritze eine große Bedeutung zukommen! Und glaube mir, mein alter Freund, ich werde am Ende der sein, der den Vertrag in seinen Händen halten wird. Bei Dooms Night wird dich diese Spritze zerstören, so wie sie mich damals zerstört hat.“


Und mit einem lauten Plopp-Geräusch lässt der Anführer der Junkie World Order darauf das Mikrofon fallen und zum unmusikalischen Geschrammel der Subhumans verlässt Kriss Dalmi, gefolgt von seinen Junkie-Anhängern den Ring. Auf der Bühne dreht sich die J.W.O. noch mal einmütig zum Publikum, macht den Dalmi-Gruß und verschwindet dann in den Backstage.



Eine herrliche Blumenwiese ziert das Bild. Tulpen, Nelken, Krokusse, Gänseblümchen, Löwenzahn, alles wächst dort gleichzeitig, während im Hintergrund ein kleiner Wasserfall plätschert. Was für eine Idylle. Und das Ganze wird gleich noch etwas paradiesischer, denn mit einem lauten „CHING!“ strahlt nun ein prachtvoller Regenbogen über diese Wiese voller Dotterblumen und anderen bunten Blüten. Ja so stellt man sich das Paradies vor, während über die ganze Szenerie Stille herrscht, das entfernte Zwitschern einiger fröhlicher Vögel einmal ausgenommen.

Was für ein herrliches Leben! Irgendwo hier muss der Garten Eden sein. Aber dann wird die Stille durchbrochen. Hufgeräusche ertönen. Irgendein Tier muss sich dem Bild nähern. Und da erscheint es auch am linken Bildrand. Kein Pferd, noch nicht einmal ein Zebra. Nein es ist tatsächlich der Traum eines jeden kleinen Mädchens....ein Einhorn. Mit Glitter in der Mähne. Ein Einhorn mit Glitter in der Mähne, tatsächlich steht es dort mitten auf der Wiese und wiehert wie ein echtes Einhorn, nur etwas schöner. Und dann beginnt es zu fressen. Aber nur das Gras, die herrlichen Blümchen bleiben alle da und auch der Regenboge strahlt noch über die Szenerie. Und plötzlich betritt noch ein Lebewesen das Bild. Knallbunte Joey Buttafouco Parachute Pants, Shutter Shades, eine hellblaue Trainingsjacke, ein orangefarbenes T-Shirt mit einem Regenbogen drauf und eine rot-gelb-grün-blaue Mütze mit Helikopter oben drauf. All das trägt dieser Mann und hat noch dazu einen Dauerlutscher in der Hand, welcher mindestens einen Durchmesser von 10cm haben dürfte. An diesem leckt er einmal, dann schaut er in die Kamera und zuckt zweimal kurz die Augenbrauen nach oben.


Mann: Und ich bin immer noch cooler als der Rest der Liga.....


Damit fadet das Bild aus und es bleibt nur noch in neongrüner Schrift übrig.......


THE CANDY MANERIC FLETCHER


Tag Team-Match:

Odinsson & Chris „Hellfire“ Johnson vs. Nukular

Referee: Guido Sandmann


Odinsson und Hellfire stehen bereits im Ring.


HAUPTSCHULÄÄÄÄ!!!


HAUPTSCHULÄÄÄÄ!!!


HAUPTSCHULÄÄÄÄ!!!


HAUPTSCHULÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!


Ja Nukular kündigt sich mal wieder an. Zum Leidwesen der Musikexperten immer noch mit Hgich.T, aber das interessiert Bala und Fletcher herzlich wenig, was der Rest der Welt so denkt. Deswegen ist Eric ja auch ein fieses Arschloch und Bala eben Bala. Und so wie sie sind, treten sie nun halt auf die Rampe und ernten dafür die gewohnt gemischten Reaktionen der Fans, unter denen sie sich schließlich auch auf dem Weg zum Ring machen...in ihren normalen Outfits wohlgemerkt, für die Borkenkäferkostüme hat die Zeit tatsächlich nicht mehr gereicht. Ist vielleicht besser so, denn so wie sie jetzt sind, können sie wenigstens unter dem untersten Ringseil hindurch in den Ring rutschen und noch einmal eine kleine Pose für die Fans bringen, ja und dann sind sie für ihr Match bereit.


Odinsson und Eric Fletcher stehen sich im Ring gegenüber. Der Größenunterschied zwischen beiden scheint gewaltig, wobei Fletcher durchaus kein kleiner Mann ist. Der Ringgong ertönt und Fletcher nutzt sofort aus, dass er etwas wendiger ist, als Odinsson, weicht seinen großen Armen aus und es setzt ein paar Kicks von hinten gegen die Beine.

Doch Odinsson lässt sich dadurch nicht groß beeindrucken, sondern dreht sich um und stößt seinen Gegner zurück. Dieser weicht nach hingen, lässt sich aber auch nicht beeindrucken und stößt ebenfalls. Auch Odinsson weicht einen Schritt zurück. Wieder stößt Odinsson, dieses mal stärker. Fletcher geht in die Ringseile, whipt zurück und nutzt den Schwung, um auch den Nordmann in die Ringseile zu befördern. Dort hört man ein Klatschen, was Odinsson ignoriert, der Fletcher mit einer Cloathesline trifft. Das Klatschen kam von Hellfire, der sich selbst eingewechselt hat, was Odinsson erst bemerkt, als Hellfire hinter ihm steht.

Pete: Ein wildes Gerangel im Ring.
Sven: Und Hellfire tagt sich selber ein!
Pete: Odinsson sieht darüber nicht sehr erfreut aus.


Ist er auch nicht. Wütend guckt er seinen Tag-Team Partner an, doch der will sich genau so beweisen, wie der Nordmann es auch will und Hellfire schlägt Fletcher mit der offenen Hand ins Gesicht.
Wütend knurrend verlässt Odinsson den Ring. Eric nutzt hingegen die Pause und whipt Hellfire in die Seile. Doch Hellfire weicht seiner Clothesline aus und verpasst seinem Gegner mehrere schnelle Faustschläge in den Magen. Doch Fletcher wehrt sich, und stößt Hellfire zurück in seine Ecke, wo sich Odinsson selber einwechselt. Das nutzt Fletcher, um auch Bela ein zu wechselt. Gleichzeitig kommt es zum Staredown zwischen Odinsson und Hellfire.


Pete: Spannung im Ring. Dieses Team agiert nicht gut mit einander.
Sven: Da steht eindeutig was zwischen ihnen. Hoffentlich leidet das Match nicht darunter.


Wortlos wechseln sie, was Bala für einen Dropkick nutzt, was Odinsson gegen seinen Tag Team Partner befördert. Doch Hellfire bleibt mit der Hand, um genauer zu sein mit seinem Lederband am Turnbuckle hängen. Kurz scheint es, als befände er sich in der Schwebe, dann reißt das Band und Hellfire stürzt etwas unsaft zu Boden.
Bala springt sofort auf die Ringseile und verpasst seinem Gegner von den Ringseilen aus einige Schläge ins Gesicht.


Pete: Bala bringt frischen Wind rein.
Sven: Vorher sah es noch ganz anders aus, aber jetzt ist wieder alles offen.


Bala steigt von den Seilen, nimmt Anlauf und rennt auf Odinsson zu, springt ab, doch sein Gegner weicht aus und Bala prallt gegen den Turnbuckle. Odinsson rollt seinen Gegner ein. Erstes Pin Versuch im Match!

1...

Doch Bala kickt schnell wieder aus und ist auch schnell wieder auf den Beinen. Beide Kontrahenten umkreisen sich nun langsam, bis Odinsson auf seinen Gegner zustürmt. Doch dieser rutscht einfach zwischen den Beinen des Norwegers hindurch, springt zum Kopf des Gegners, um ihn mit einem Nackbreaker zu Boden zu befördern, doch Odinsson kann sich gerade so halten und bleibt wenig beeindruckt stehen, während Bala auf dem Boden landet, aber schnell wieder aufsteht.



Sven: Erstaunlich, dass sich Bala so lange gegen einen Riesen, wie Odinsson wehren kann. Ich wollt ihm ja schon einen Krankenwagen bestellen.
Pete: Kraft ist eben nicht alles und das sieht man auch hier. Manchmal ist Schnelligkeit auch ganz hilfreich


Odinsson rennt wieder auf Bala zu. Dieser will über seinen Gegner springen, unterschätzt aber die Größe seines Gegners und prallt gegen den Kopf. Keine geplante Attacke, aber eine Effektive. Odinsson kippt um, doch auch Bala liegt am Boden.

Fletcher fordert das Publikum auf seinen Tag Team Partner anzufeuern, was sie auch nach gehen. Unter dem Jubel des Publikums kommt Bala zum Tag, Fletcher steigt in den Ring.
Währenddessen kommt es zu einem erneuten Staredown zwischen Odinsson, der noch am Boden ist und Hellfire. Langsam streckt Hellfire seine Hand raus. Dieses mal bittet er um die Einwechslung.

Doch bevor Odinsson dem nach gehen kann, hat Fletcher ihn schon am Fuß gepackt, zieht ihn weiter in die Mitte des Ringes, zeigt mehrere Tritte auf den Oberkörper des Nordmannes und einen Legdrop. Dannach setzt er zum Pin an.


1...


2...


Odinsson kickt aus und Fletcher fliegt von seinem Gegner.

Pete: Seine Kraft ist enorm. Aber er sollte jetzt wirklich wechseln.
Sven: Ihm wurde doch schon arg zu gesetzt in diesem Match.


Odinsson robbt auf seinen Partner zu, Fletcher hält ihn am Bein fest. Kurzzeitig scheint es, als könne er den Norweger halten, doch mit einem enormen Kraftaufwand zieht er sich nach vorn und durch sein Größe erreicht er den langen Arm des Chris Johnsen.
Nun ist wieder frisches Blut im Ring.

Beide Kontrahenten stürmen aufeinander zu, punchen sich abwechseln in einem schnellen Schlagabausch. Beide werden langsamer.

Pete: Ich glaube nun wird sichs entscheiden!
Sven: Du unterschätzt beide, glaube ich.










Draw

Johnsen erkennt, dass es aussichtslos ist und whipt seinen Gegner in die Seile, doch beide haben die selbe Absicht: DOUBLE-CLOATHESLINE! Beide können irgendwie ihre Arme auf den Körper des anderen legen. Der Ringrichter zählt den Pin!

1...


2...


3...


Sieger des Matches: Unentschieden!!!





Mäc Müll steht vor der Tür einer Umkleide auf der ein Schild mit der Aufschrift „Der Kult – Tag Team Champions“ befestigt wurde.


Mäc Müll: Willkommen Wrestlingfreunde, ich befinde mich hier vor der Kabine des Kultes. Marc the Shark wird es heute mit Heinrich von Sternburg zu tun bekommen. Ich will heute erkunden wie sich die Champions auf die Auseinandersetzung bei Doom´s Night vorbereiten.


Mäc Müll klopft an die Tür. Dann grinst er etwas dümmlich in die Kamera. Nichts geschieht. Mäc klopft noch einmal. Wieder scheint nichts zu passieren, doch plötzlich öffnet sich die Tür einen Spalt. Ein Security ist zu sehen.


Mäc Müll: Ich bin mit Sidney zum Interview verabredet!


Die Türe schließt sich wieder. Mäc Müll schaut etwas frustriert drein, dann klopft er nochmal. Die Türe öffnet sich wieder und der Security baut sich vor Mäc auf.


Mäc Müll: Was soll das werden, ich habe den Termin mit Sidney vereinbart!


Da taucht Sidney Youngblood hinter den Security auf, schiebt diesen beiseite und grinst Mäc Müll an.


Sidney Youngblood: Mäc, alte Socke! Wie geht es?

Mäc Müll: Nun ich habe ein paar Probleme mit ihrem neuen etwas schweigsamen Mitarbeiter.

Sidney Youngblood: Ja, der redet wirklich nicht viel! Komm rein, komm rein!


Mäc folgt Sidney in die Kabine. Was man dort sieht ist etwas unerwartet. An der Wand steht ein großes Buffet. Dort sieht man neben großen Schalen mit Früchten und Platten mit allerlei Wurst und Käse auch einige große Hummer. Außerdem stehen überall geöffnete und auch noch geschlossene Flaschen mit Champagner herum. An der Wand hängt ein riesiger Flatscreen auf dem Musikvideos laufen. Arana sitzt auf einer riesigen Couch. Er trägt ein Hawaii-Hemd und Khaki-Shorts. Auf seinem Schoß sitzen zwei leicht bekleidete Maori Mädchen die ihn mit Trauben und Champagner füttern. Auf der anderen Seite liegt Marc the Shark bäuchlings auf einem Massagetisch und wird gerade von einer weiteren Maori Schönheit durchgeknetet. Mäc Müll sieht sich die Szenerie mit offenem Mund an.


Mäc Müll: Ach du heilige Scheiße, was macht ihr denn hier? Das sieht ja aus wie in einem Luxushotel!

Sidney Youngblood: Wir sind die Tag Team Champions! The Powers that be! Wir genießen die Früchte unserer Arbeit und bereiten uns gleichzeitig auf die Show heute vor!

Mäc Müll: Show? Marc hat ein Match, das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen!

Sidney Youngblood: Hahaha, das mag für normale Wrestler auch so sein! Aber wir stehen über all dem. Heinrich von Sternburg wird nicht den Hauch einer Chance haben. Der Shark wird ihn aus dem Ring fegen und wir sind rechtzeitig zum Nachtisch wieder zurück!

Mäc Müll: Nachtisch? Sie haben Corps Nobilis immerhin zum No. 1 Contender gemacht! Wollen sie jetzt sagen das sie keine würdigen Herausforderer sind? Immerhin ist es ein PPV Match!

Sidney Youngblood: Mäc, mein Freund schau dir meine Jungs an! Nenn mir auch nur einen einzigen „würdigen“ Herausforderer in dieser Tag Team Division! Corps Noobs Ilis oder wie die hießen haben sich dieses Match nur aus einem Grund verdient. Sie sind das einzige verdammte Team in der ganzen GFCW, das einen Sieg gegen uns vorzuweisen hat!

Mäc Müll: Naja, ihr habt die beiden mit einem Stuhl verprügelt und seid disqualifiziert worden.

Sidney Youngblood: Anyway, Sieg ist Sieg und Doom´s Night ist die Gelegenheit diese Scharte auszuwetzen. Wenn wir mit den beiden Schnöseln fertig sind wird sich niemand mehr mit dem Kult anlegen wollen. Diese beiden verzogenen Kinder werden sich wünschen ihr Scheiß Internat niemals verlassen zu haben. Nach Doom´s Night werden sich die beiden erstmal nur noch durch einen Strohhalm ernähren!


Marc erhebt sich vom Massagetisch und die Masseuse beginnt ihm mit der grauen Bodypaint einzureiben, die der Shark im Ring zu tragen pflegt.


Mäc Müll: Marc the Shark, heute bekommen sie es mit Heinrich von Sternburg zu tun. Sehen sie das wie Sidney auch nur als Warm Up für Doom´s Night?

Marc the Shark: Nein! Heute Abend wird nur ein Vorgeschmack für das Corps. Sie sollen sehen was sie beim PPV erwartet. Schmerz und Tränen!

Mäc Müll: Sie erwarten also einen leichten Sieg?

Marc the Shark: Leicht? Nein, diesen Gefallen werde ich ihm nicht tun. Ich will ihn leiden sehen ich will ihn betteln sehen. Ich werde ihn dazu bringen im Sharks Bite aufzugeben. Von Sternburg wird bei Doom´s Night gar keine Lust mehr haben einen Fuß mit uns in den Ring zu setzten!

Mäc Müll: Ich bedanke mich für das Interview und freue mich auf das Match!