Ein Schriftzug erscheint: Was nach der letzten Ausgabe von War Evening noch passierte:


Die Strassen von Berlin sind zu sehen und sie ist noch relativ gut besucht Die Verfolgungsszene zwischen den Storm Clouds und dem Unbekannten wird da fortgesetzt wo sie in der letzten War Evening-Sendung aufgehört hatte. Mit überhöhten Tempo und mit einem mörderischen Fahrstil heizen die beiden Wagen durch die Strassen von Berlin. Beide Wagen überholen riskant andere Fahrzeuge, die dort auf den Strassen unterwegs sind. Ein Mann überquert die Strasse und der Wagen der Storm Clouds rast direkt auf ihm zu.


Thunder: Lord, pass auf!!!


Der Lord bemerkt den Mann auf der Strasse sofort und weicht nach links aus. Der Mann hechtet nach rechts und rollt sich ab. Dann ruft er noch hinterher: „Ihr verdammten Höllenhunde!!!“.


LoS: Das war aber knapp.

Thunder: Dein Fahrstil hat sich in den Jahren auch nicht verbessert.

LoS: Naja wann fährt man mal so schnell um solch eine Mistkröte fangen zu wollen.


Die Fahrt endet an einer roten Ampel, die auf beiden Spuren voll mit Autos ist. Der Unbekannte steht nervös auf der rechten Spur während die Storm Clouds auf der linken Spur immer näher kommen. Der Unbekannte dreht sich dauernd um und hupt wie ein Wilder. Doch keiner der Autofahrer schert sich daran. Ein Wagen trennt die beiden Fahrzeuge vor der Parallelität. Thunder steht nun auf und will sich den Typen schnappen. Er spurtet aus dem Wagen und rennt zwischen den Autos zum Wagen des Unbekannten. Doch in diesem Moment springt die Ampel auf grün um und die Wagen fahren los. Der Unbekannte überholt in einem mörderischen Manöver die anderen Wagen vor ihm und scheut es auch nicht die Strasse zu benutzen. Thunder war knapp an ihm dran. Thunder spurtet zurück zum Auto der Storm Clouds und steigt schnell ein. Dann rasen die Storm Clouds dem Typen hinterher.


Thunder: Fast hatte ich ihn.


Thunder blickt nach vorne und bemerkt, dass der Unbekannte an Metern Abstand verloren hat.


LoS: Gleich haben wir ihn wieder.


Der Unbekannte rast geradewegs auf eine weitere rote Ampel zu. Er hat niemanden auf seiner Spur vor sich, nur die Autos die die grüne Welle haben. Der Typ aber macht keine Anstalten zu bremsen.


Thunder: Spinnt der? Der kann doch nicht einfach...

LoS: Da kommt ein LKW ... die kreuzen sich gleich!!!

Thunder: Shit!


Der Wagen gibt nun schneller Gas und wie im Actionfilm schafft der Unbekannte es um Millimeter Breite noch vor dem LKW die Kreuzung zu passieren. Der LKW hupt wie verrückt bei der Aktion. Der Lord hingegen muss nun scharf in die Bremsen gehen, damit er nicht in den LKW rast. Mit quietschenden und qualmenden Reifen kommt er kurz vor dem LKW zum Stillstand. Alle Insassen schnaufen erst einmal durch.


Parn: Das war aber knapp.

Thunder: Scheiße, aber der Typ ist weg.

LoS: Warum haben wir immer so ein Pech.


Die drei schauen die Strasse entlang und hinter ihnen hupen schon die anderen Autofahrer.


Thunder: Es bringt nichts mehr. Komm lass uns zurück fahren.


Rund um die Kreuzung haben sich Schaulustige versammelt und der Wagen der Storm Clouds dreht an der nächsten Möglichkeit und fahren zurück zur Halle. Damit blendet die Szene aus.



Nummer 5 – Der Bruch


Man sieht nur einen Teil eines Raumes, da ein Teil des Sichtfeldes verdeckt ist. Es wirkt, als sei die Kamera versteckt. Wiedereinmal hört man einen Streit zwischen Lionel und Leo Luca.


Tale: ABER SIE IST TOT!

Nonus: Na und? Ein Problem weniger.

Tale: SIE WAR MEINE FREUNDIN! ICH HABE SIE GELIEBT!

Nonus: Sie sah nicht mal gut aus. Wir können von Glück sprechen nicht entdeckt wurden zu sein.

Tale: DAS IST MIR EGAL!


Nun erscheint auch Nick Mjöd von der Seite.


Nick Mjöd: Geht das denn schon wieder los? Könnt ihr euch beide mal beruhigen?

Pivo: Ja. Ist ja nicht aufzuhalten.

Tale: Versteht doch: ICH HAB AUF DAS ALLES KEINEN BOCK MEHR.

Nonus: Eine Schlampe weniger. Ist doch...
Tale: Nein. Mir reicht es. Und er sollte auch die Wahrheit wissen.

Er zeigt auf Nick Mjöd.


Pivo: NEIN!

Tale: Wir haben dich verarscht. Verstehst du nicht? Dein ganzes Leben ist eine Lüge. Wir sind alles Millionäre. Die Diebstähle sind für uns ein Sport. Wie Schach. Und du bist unser Bauer.
Nick Mjöd: Was?
Tale: Ja. Was meinst du, warum wir so oft außer Haus sind? Fast nie hier übernachten? Warum wir von Anfang an professionelle Ausrüstung, Training und alles hatten? Weil wir es uns leisten konnten!

Nonus: Bruder. Es reicht.

Tale: Nein, tut es nicht. Er hat ein Recht darauf es zu wissen. Wir haben ein luxuriöses Leben, er nicht, obwohl er es auch verdient hätte. Versteh es Nick: Wir haben dich verarscht. Dein ganzes Leben lang!

Nick wendet sich an den älteren Pivo: Was? Ist das wahr?

Pivo: Wort für Wort.

Nick Mjöd: Ihr....ihr habt mich verarscht? IHR HABT MICH VERARSCHT! WIE EINEN LETZTEN STRASSENKÖTER HABT IHR MICH BEHANDELT. ICH BIN DER LETZTE STRASSENKÖTER.


Der Russe schrie auf und verließ den Raum.

Nonus: Der kommt schon zurück. Ohne uns kann er... SCHON WIEDER DIESE KAMERA!


Schweren Schrittes geht Nonus auf die Kamera zu und das letzte, was man sieht ist ein schwerer Stiefel, der sich schnell der Kamera nähert.




Chaos Night, Arnsberg, 18.06.2010


In Kooperation mit



Der "Chaos Night"-Trailer wird eingespielt mit der Musik „Masquerading of the Wicked“ von Edge of Thorns. Ein Schwenk geht durch das Innere der Halle. Die Fans werden eingefangen. Sie sind in super Stimmung. Die Fans stehen entweder auf ihren Plätzen und jubeln in die Kamera oder sie jubeln im Sitzen. Eine Pyroexplosionsreihe geht vor dem Titantron hoch. Nun schaltet die Kamera zu Sven und Pete, welche am Kommentatorenpult sitzen.


Pete: Hallo liebe GFCW’ler. Herzlich Willkommen zu einer weiteren Chaos Night-Show.

Sven: Hallo GFCW-Fans. Das ist echt die letzte Show vor dem PPV und hier ist die heutigen Card:


One on Tag-Handicap Match:

Lionel Luca vs. ThunderSteel (w/ Parn)

Referee: Guido Sandmann


Pete: Lionel Luca will sich der schwierigen Aufgabe stellen ein Handicap Match gegen ThunderSteel zu bestreiten.


Single Match:

Nick „Highfly“ Mjöd vs. Cashew

Referee: John Warden


Sven: Nick Mjöd muss heute abend gegen Cashew antreten.


Single Match:

Jimmy Maxxx vs. Valerion

Referee: Peter Cleven


Pete: Jimmy Maxxx hat Valerion aus der WoD als Gegner. Schafft er es ihn zu besiegen?


Single Match:

Brainpain vs. Danny Rickson

Referee: Mike Gard


Sven: Danny Rickson und Brainpain – das sind die beiden Kontrahenten für den Pre-Main Event.


Main Event:

Single Match:

Ironman vs. Pavus Maximus

Referee: Phönix


Pete: Der Main Event bestreiten Ironman und Pavus Maximus. Wer gewinnt? Wir werden es sehen.

Sven: Nun aber geht die Show los mit der ersten Sequenz.



Cashew sitzt im Parkhaus der Arena, wobei die Kamera auf ihn gerichtet ist. Scheinbar wartet er auf jemanden, mit dem er sich treffen will. Ein weiterer Plan um gegen Robert Breads vorzugehen ? Ein weiterer kranker Einfall von Bierzelt ? Oder hat es etwas mit dem Emu zu tun, den Cashew an einer Leine neben sich führt ? Nein, natürlich ist die Antwort um einiges simpler, als es die GFCW Zuschauer gedacht haben. Bei gedämpften Licht, welches die ganze Zeit aus und an geht, betritt nun der Interviewer MäcMüll den Ort, welcher sich sichtlich nicht sehr wohl fühlt. Cashew hingegen hebt gleich den Kopf und nähert sich, mitsamt des Emus, dem GFCW Mitarbeiter.


MäcMüll: Cashew, mich freut es, dass du dich offensichtlich entschlossen hast, mir ein Interview zu geben, doch ich bin etwas überrascht, dass du dich jetzt mit solch schrägen Vögeln abgibst.


Cashew schaut erst zu seinen Emu, welcher verwirrt die Gegend absucht, doch fixiert dann MäcMüll.


Cashew: Das was du hier siehst kann man beiweiten nicht als schrägen Vogel bezeichnen. Dich könnte man so bezeichnen, oder auch Breads, aber nicht Emu, den Emu. Ich habe ihn bei der internationalen Messiasmesse mit einem Glückslos gewonnen und da dachte ich mir, dass ich ihm mal die GFCW zeigen sollte, vielleicht kann ich ja mehr Geld verlangen, wenn ich den Vogel auch noch durchfüttern muss.


MäcMüll wirkt erstaunt, sowie verwirrrt.


MäcMüll: Die internationale Messiasmesse ? Du könntest es hier doch zugeben, wenn du das Vogelviech aus Dynamites Garten geklaut hast, aber warum wolltest du dich eigentlich mit mir treffen ?


Cashew: Es geht darum, dass ich meinen Glauben verbreiten muss und so muss ich auch die Lehren meines Lebens sowie den Dekalog nach Cashew weiter verkünden.


MäcMüll wirkt leicht genervt.


MäcMüll: Du glaubst doch nicht immer noch, dass du der Sohn Gottes bist, oder ? Du bist kein Sohn Gottes, du bist einfach nur ein Alkoholiker samt Vogeltier als Begleitung.


Nun wirkt Cashew etwas entsetzt über die Auffassung des Interviewers.


Cashew: Wie kannst du es wagen, meinen Lebensinhalt in Frage zu stellen ? Wie kannst du es wagen, mir zu sagen, dass ich lüge ? Warum leuchtet es dir nicht ein, dass ich der bin, der euch alle Richtung Himmel schicken wird und am jüngsten Tage darüber richten wird, wer von euch wohin gehen darf. Und darum solltest du nun zuhören, denn ich verkünde das 2. Gebot der neuen Religion.

Und es besagt, habe kein anderen Götter neben uns.


MäcMüll hört Cashew schon gar nicht mehr zu und will sich schon umdrehen, doch Cashew hält ihn am Kragen fest und setzt dann zur Cashionication an. Die Leine des Emus lässt er los, doch dieser bewegt sich nicht von der Stelle.


Cashew: Wir beten jetzt und wehe du machst Fehler, dann führe ich diesen Move auch durch. Also sprich mir besser nach.


MäcMüll nickt nur, ohne ein Wort zu sagen.


Cashew: Im Namen des heiligen Cashews, seines Vaters, des Sids und des gepriesenen Emus bitte ich bei dir, oh göttlicher Cashew, dem großen Messias unserer Zeit um Vergebung.


MäcMüll spricht die Worte mit Ironie aus und wird dann doch losgelassen, wobei er nicht wieder versucht zu flüchten.


Cashew: Also wo bin ich den stehen geblieben, ach ja. Die Götter, die zu verehren sind, hören auf folgende Namen. So ließe sich zuerst Cashew, der Messias nennen. Anzufügen wäre noch Sid, sein treuer Apostel, gefolgt von ihrem Blut, dem Oettinger Hopfen und Malz Getränk und auch den, nie den Kopf in den Sand steckende, Emu. Aber auf der anderen Seite sollt ihr es verteufeln den dunkelen Krieger der Finsternis eure Dienste anzubieten. Robert Breads. Die Achse. Team KO. Nick Mjöd oder wie sie auch alle heißen. Sie alle sind nicht auf Seiten von Cashew und darum werde ich gegen sie in den heiligen Krieg ziehen. Wie so oft gesagt, ist es mir egal, wie ich sie vernichten werde, dass einzige was ich wirklich tun werde ist, dass ich sie vernichte, bis sie nur noch auf ihren Knien um ihren Frieden betteln.


MäcMüll wird es langsam zu viel, so macht ihm Cashew durch diese Aussagen mehr und mehr Angst und er scheint sich nicht sicher zu sein, wie er reagieren soll. Darum entscheidet er sich, Cashew zu unterbrechen und ihm eine Frage zu stellen.


MäcMüll: Und wie sieht es mit mir aus ? Ich bin doch auf deiner Seite, oder ? Ich habe mich doch immer für dich eingesetzt.


Cashew tippt MäcMüll auf die Schulter und macht einen freundlichen Blick.


Cashew: Es tut mir wirklich Leid, dass ich dir nicht anders helfen kann, doch ich sehe dich nicht als auf meiner beziehungsweise unserer Seite an und darum muss ich dir wohl zeigen, wie ich dich retten kann.


MäcMüll will gerade wegrennen, doch Cashew hält ihn wiederholt am Arm fest. Schnell zieht er Müll zu sich zurück und zeigt seine Cashionication. Müll schreit vor Schmerzen auf und da kommt auch glücklicherweise schon jemand vorbei, der MäcMüll helfen kann. Es ist Joe Jobber, welcher gleich zu den beiden hinrennt. Schnell reagiert Cashew und schubst Müll in Richtung des jahrelangen Jobbers und kann gegen diesen dann auch noch eine Clothesline gefolgt von der Cashionication zeigen. Während MäcMüll geflüchtet ist, ist Joe Jobber alleine zurückgelassen, der dann zu Boden stürzt. Cashew entlässt Joe aus seinem Submissionmove, doch Joe kann kontern und liegt nun auf Cashew und schlägt ihn auch auf den Brustbereich. Doch da bemerkt Joe Jobber den Emu, welcher genauso erstaunt auf Jobber schaut und den beiden mit einem knurren näher kommt. Jobber rollt sich schnell ab und will flüchten, doch Cashew hält ihn am Fuß fest, sodass er auf den Asphalt des Parkhauses fällt. Cashew hingegen richtet sich auf und tritt mit den Fuß in Jobbers Bauch und Rücken, dann geht er auf Jobber Höhe hinab.


Cashew: Du solltest dich nie mit einem Messias anlegen, weil du nicht mit göttlicher Kraft mithalten kannst.


Cashew richtet sich wieder auf und nimmt die Leine des Emus wieder in die Hand, welcher nun das Knurren aufgehört hat. Anschließend verlässt er mitsamt Tier den Ort und lässt einen geschlagenen Joe Jobber zurück.



Die Hollywood Hills werden eingeblendet.Einige Sehenswürdigkeiten werde gezeigt,sowie die Häuser der Stars.Dann hört man eine eingebildet klingende Stimme.



"Huh,thats lame.."



Neue Bilder mir rockiger Musik im Hintergrund werden eingespielt.Skater fahren über einen untergrund Park.Sie zeigen verrückte Tricks die mehr als halsbrecherisch sind.Vielleicht sogar Lebensgefährlich.


"Is that all?"


Die Stimme erscheint wieder in einem spöttischen Ton.Erneut neue Bilder.Football ist dieses mal das Thema.Die Spieler laufen,tackeln,werfen und alles andere was man so beim Football macht.


"Tz,this is America?Let me show you something that is really awesome."


Neue Musik wird eingespielt.Doch diesmal ist sie den GFCW Fans bekannt.Es ist Runnin' Wild von Airbourne.Nun gehen die Videoausschnitte los.Man sieht mehrere Szenen mit ausgeführten Technischen wie High Flying Moves..Der Mann der sie ausführt hat lange,Dunkle Haare.Und er scheint den Fans der GFCW nicht unbekannt zu sein.Am ende erscheint wieder die Stimme:


"I'm coming back.And I will run wild!"



Damit färbt sich der Titanron schwarz.



Die Kamera schaltet Backstage wo Mac Müll zusammen mit Thunder und dem Lord of Steel zu sehen ist. ThunderSteel sieht sehr angespannt aus.


Mac Müll: Thunder, Lord, schön euch wieder zu sehen. Gibt es was Neues an der Front?

Thunder: Leider nicht, Mac. Der Typ ist uns in der letzten Show entwischt.

LoS: So langsam drehen wir hier am Rad.

Thunder: Glaub mir, Mac Müll, erwischen wir diesen Typen ...

Mac Müll: ... gibt es eine Ansichtskarte aus Solingen?

Thunder: Nein, soweit gehen wir nicht. Aber es setzt mindesten ein Satz warmer Ohren. Ich hau' dem die Raupen aus der Nuss.

LoS: Thunder, wenn es dich in den Fingern juckt – nur kratzen! Der Typ gehört mir.

Thunder: Ich schau mal, ob ich dir was übrig lasse. Wenn ich weiß, wer dahinter steckt, dann kann der Typ sich seine Zahnbürste nehmen und langsam in Richtung Friedhof gehen.

LoS: Ich möchte gar nicht erwähnen, was ich mit ihm mache. Die Show soll doch nicht der Zensur verfallen.

Mac Müll: Geht ihr heute wieder auf Suche nach dem maskierten Typen?

Thunder: Jep, zumindestens nach unserem Match heute.

Mac Müll: Apropos Match. Lionel Luca wollte ja ein One on Tag Team-Handicap Match haben. Was sagt ihr dazu?

LoS: Ganz ehrlich?


Mac Müll nickt.


LoS: Der Typ ist krank. Hallo? Wie kann man sich freiwillig gegen zwei Gegner stellen?


Dabei haut der Lord mehrmals seine Hand vor die Stirn.


Thunder: Nun wenn er es möchte und einen Denkzettel verpasst haben möchte, dann bitte schön. Ich habe nichts dagegen. Ich hoffe nur, dass uns niemand stört, zum Beispiel dieser Freak.

Mac Müll: Ich hoffe, dass Parn in der Nähe ist.

LoS: Das denke ich schon. Wo ist der überhaupt? Ich habe ihn noch gar nicht gesehen.

Mac Müll: Nein, ich leider auch nicht.


In diesem Moment gehen der Großmeister Duran, Silverberg, Hunk, Crusher und der Cereal Killer vorbei.


LoS: Hey Jungs. Ihr seht gut aus. Heute schon gekotzt?


Die Worker drehen sich um, schauen sich ThunderSteel an. Dann meldet sich Cereal Killer zu Wort.


Cereal Killer: Was willst du?

Thunder: Wenn du mich noch einmal duzt, dann haue ich dir 'ne Delle in die Gewürzgurke.


Cereal Killer bleibt ruhig und Mac Müll bekommt sichtbar schon Muffesausen. In den Augen von ThunderSteel spiegelt sich die Lust auf einen Street Fight um einfach mal abzureagieren. Doch die die Worker mustern die beiden erneut und gehen dann still weiter. Sie diskutieren mit einem Kopfschütteln und schauen sich ab und zu noch ein wenig um. Mac Müll schnauft erst einmal erleichtert durch.


Mac Müll: Den Fight solltet ihr lieber für nachher aufbewahren.

Thunder: Mir fällt gerade etwas ein, Mac Müll. Hast du in den letzten Wochen nach der Suspendierung Nightmare oder Raptor hier gesehen?

Mac Müll: Hmm, nicht das ich wüsste. Wieso?

LoS: Naja. Wir grenzen die in Frage kommenden Personen ein und vermuten wohl, dass es ein Worker hier aus der Liga sein könnte.

Thunder: Naja, Nightmare oder Raptor können sich ja hier einschleichen und außerdem haben sie ungefähr die Statur wie der Freak, der uns belästigt.

Mac Müll: Meint ihr wirklich?

LoS: Zuzutrauen wäre es ihm oder hast du vergessen was er mit Dynamites Büro gemacht hat?


Mac Müll grübelt.


Thunder: Sei es drum, wir müssen los. Einen schönen Abend noch, Mac Müll und vielleicht bis später.

LoS: Ciao.

Mac Müll: Bis dann Jungs und ich halte euch auf dem Laufenden.


Alle drei Personen verschwinden aus dem Bild und Sven und Pete sind wieder zu sehen.


Pete: Hmm, ThunderSteel vermuten Dark Dream hinter dem Maskierten.

Sven: Natürlich gut möglich, aber sie können auch auf dem Holzweg sein.
Pete: Wir werden sehen, wer es wirklich ist. Weiter geht’s in der Show.



Man sieht Nick Mjöd in seiner Umkleide auf einem Sofa liegen und Musik hören, bis plötzlich vor der Tür Lärm zu hören ist. Der Russe möchte aufstehen und die Tür aufmachen, bis plötzlich die Tür eingetreten wird und Cashew mit einem ausgewachsenen Emu in der Tür steht.


Nick Mjöd: Was zur Hölle...?


Cashew hat den Emu an der Leine, jedoch stößt dieser einen lauten Schrei aus. Während Cashew seinen Manhtel trägt, hat der Emu an seinem Hals einen Rosenkranz hängen.


Cashew: Nein, nicht die Hölle. Hier ist dein Messias, mit seinem apokalyptischen Reitgetier. Wir sind hier um dir eine Warnung zu überbringen.


Der Emu geht mit seinem Kopf nach unten und nähert sich Mjöd, um dann einen lauten Schrei zu zeigen.


Nick Mjöd: Apokalyptisches Reittier? EIN EMU? Und auf dem Emu kannst du reiten? Sicher doch. Aber warum willst du eine Warnung aussprechen? Das ich bis jetzt noch kein Match für Ultra Violence ist mir durchaus bewusst.

Cashew: Du hast ja heute ein Match gegen mich und da ich in letzter Zeit so eine Wut im Bauch hab und sich auch Emu die ganze Zeit beschwert, dass ich jemanden enorme Schmerzen zufügen sollte und du heute gegen mich gebookt bist, dachte ich, dass ich dich eher warnen soll.

Nick Mjöd: Der Emo beschwert..? Ach. Vergessen wir es. Wie du wissen solltest bin ich in den Straßen Moskaus aufgewachsen. Ich wurde von Polizisten verfolgt, auf mich wurde mit richtiger Munition geschossen und ich bin im Botcamp gelandet. Glaub mir Kumpel. Dagegen ist unser heutiges Match ein Kinderspiel. ABER WO VERDAMMT HAST DU DEN EMU HER?!


Cashew schaut auf dem Emu, welcher gerade wieder einen Schrei loslässt.


Cashew: Im internationalen Messiastreffen in Bayern gewonnen, er war der Hauptpreis. Aber du solltest wissen, dass ich echter bin als Munition, denn ich habe den Glauben an Gott und Emu links neben mir. Er bleibt aber Backstage.Außerdem solltest du auch aufpassen, immerhin hab ich mehr Alkohol im Blut alleine wenn ich aufstehe, als du in Botcamps warst.

Nick Mjöd: Internationales Messiastreffen? In Bayern? Wow. Das klingt verrückt. Ach was solls. Es gibt so viel verrücktes auf der Welt, warum soll es auch nicht das geben? Auf jeden Fall, werde ich es dir nicht leicht machen. Die Fans mögen mich und ich schwebe momentan auf einer Welle des Erfolgs. Ich gewinne nicht, indem ich dich besiege, sondern ich gewinne, wenn jeder Fan der GFCW Galxy da draußen sagt: Wow. Das war ein geiles Match. So schnell topt das keiner. Alles was ich tue, tue ich für die Fans, weil mich das glücklich macht. Deswegen wird mich niemand, aber auch wirklich NIEMAND jemals besiegen können.


Nach dieser herzzerißenden Aussage muss der Emu erstmals einen Haufen auf den Flur der GFCW hinterlassen.


Cashew: Ich glaube, er versteht recht gut, was ich sagen will, nur drückt er es mehr wie in einer Metapher aus. Alles was ich tue, tue ich dafür, dass ich den Sieg davon trage. Wie ist mir egal. Und gegen wenn ? Ich würd auch deine Oma im Ring verprügeln und sie in die Arme meines Vaters, Jahwe, übergeben.

Nick Mjöd: Den Dreck mache ich garantiert nicht weg. Aber wenn das deine Einstellung ist, dann tut es mir leid. Du willst unser Retter sein? Glaub mir: nicht wir sind es, die die Rettung nötig haben, sondern du. Früher oder später wird jemand kommen und wird dich retten. Das kann morgen sein, oder erst in ein paar Jahren. Aber was ich genau weiß ist, dass deine Einstellung nicht lange überleben wird. Spätestens nachher im Ring, gebe ich dir den ersten Vor... Och nein. Nicht schon wieder? Kannst du deinen Vogel nicht retten, indem du ihn stubenrein machst?

Cashew: Er hat einen Vorteil gegenüber mir. Er sagt seine Meinung gleich und wartet nicht erst, bis du ausgesprochen hast. Aber sieh es doch von der positiven Seite, ich glaube er mag dich.


Der Emu knurrt den Russen an.


Cashew: Nicht. Also wir sehen uns im Ring, wenn ich dir zeige, wie ich dich von deinem Leiden erlöse und dir zeige, wie der Sohn Gottes so etwas löst.


Plötzlich ertönt aus der Halle eine sehr laute verärgerte Stimme.


Lionel Luca: NICK! MJÖD! KOMM! SOFORT! IN! DEN! RING!

Nick Mjöd: Na toll. Könnte ich mir vielleicht für den Weg deinen...


Doch der Emu schnitt ihm das Wort mit einem lauten Knurren ab.


Nick Mjöd: Schade. Na ja. Man kann ja nicht alles haben.


Es kommt zum Ortswechsel und nun zeigt das Bild die vollbesetzte Arena mit Lionel Luca im Ring an, der auf Grund seines Zornes nicht einmal mehr still stehen kann. Nun ertönt Nick Mjöds Themesong und der Russe kommt bewaffnet mit einem Mikrofon in die Halle.


Nick Mjöd: Was ist denn nun wieder los? Ich hatte gerade ein Date mit einem Emu, der zum Grillen ideal wäre.

Lionel Luca: Was los ist? WAS LOS IST? Deine Videos sind los! Wie...wie kannst du es dir wagen, diese zu zeigen. Das verletzt meine Grundrechte! Das ist nicht fair!

Nick Mjöd: Als ich dich einmal fragte, hast du zugestimmt. Mal nicht zu vergessen, dass du dort nicht unter deinem richtigen Namen auftrittst. Du hättest es einfach nur verleugnen können.

Lionel Luca wirkt auf einmal plötzlich ganz ruhig: Weißt du was? Du hast recht.
Nick Mjöd: Hab ich?

Lionel Luca: Und weißt du was mir klar geworden ist?

Nick Mjöd: Das deine Krawatte die Blutzufuhr zu deinem Gehirn abschneidet?

Lionel Luca: Nein.
Nick Mjöd: Dass du in den Wechseljahren bist? Ich meine die Stimmungsschwank...
Lionel Luca: Nein.
Nick Mjöd: Oh nein. Ich habs. Du bist schwanger! Mannomann. Das wird sicher ne Ar...

Lionel Luca: NEIN! Für uns beide ist in dieser Company kein Platz. Die nächste Show ist Ultra Violence. Und ich will ein Match. Ein letztes Match. Ich will ein Last Man Standing – Looser Leaves the Company Match. Damit wär das ganze dann für immer abgeschlossen.

Nick Mjöd: Und was hab ich davon? Nicht, dass du noch weinst, wenn du rausfliegst. Ich kann keine kleinen Mädchen weinen sehen.
Lionel Luca: Dann hast du Angst?

Nick Mjöd: Niemals!

Lionel Luca: Dann akzeptierst du?
Nick Mjöd: Ich...
Stimme: STOP!


Plötzlich rennt eine unbekannte junge Frau mit langen braunen Haaren ungefähr in Mjöds Alter die Entrance-ramp herrunter, ein Mikrofon in der Hand und verängstigtem Blick.


Nick Mjöd: Habe ich dir nicht gesagt, dass...

Frau: Das ist mir jetzt egal. Aber du darfst deine Karriere nicht für so etwas riskieren.

Nick Mjöd: Das ist meine Entscheidung und du hast hier offiziell überhaupt nichts zu suchen.

Frau: Aber...

Nick Mjöd: Bitte geh.
Frau: Aber...
Nick Mjöd: Vorsicht, wenn du in meine Umkleide gehst. Ein verrückter Emu hat dort seinen Charakter zu Tage gefördert.


Mjöds Aussage war hart, wenig freundlich und vor allem endgültig.


Lionel Luca: Nanu? Kenn ich die nicht?

Nick Mjöd: Ich weiß nicht.
Lionel Luca: Du schmutziger kleiner Schmierfink. So ist das also. Dann ist sie...
Nick Mjöd: Wenn du jetzt sofort die Klappe hältst bekommst du dein Match.

Lionel Luca: Die GFCW Galaxy ist mein Zeuge. Wir sehen uns. Achso ich hab noch ein kleines Abschiedsgeschenk für dich.
Nick Mjöd: Lass mich raten: Du schlägst mich.
Lionel Luca: Als ob ich so niveaulos...


Lionel wirft dem Russen das Mikrofon ins Gesicht, was mit ihn auch mit einer unschönen Rückkopplung trifft. Sofort ist der Amerikaner da und verpasst seinem Kontrahenten einen schnellen DDT. Dannach verlässt Luca die Halle, während sein Gegner langsam wieder auf die Beine kommt.



Die Kamera führt uns in einen dunkel beleuchteten Raum. Trotz der schwachen Ausleuchtung erkennt man einiges vom Innenleben.

Da wäre zum einen eine Pult, dass vor einer steril wirkenden, weißen Tapete steht. Neben dieser standartmäßigen Einrichtung finden sich auch ungewöhnliche Utensilien in diesem Raum: Krücken, die an die Wand gelehnt sind, und ein Fahrradhelm der auf dem Pult liegt.

Während die Helligkeit zunimmt und das Zimmer weiter ausleuchtet, erkennt man an den Wänden einige Poster, die verschiedene Symbole zeigen. Diese zeigen Röntgenbilder, verschiene Symbole und noch all das, was man so in einer Arztpraxis erwarten würde.


Plötzlich ertönt ein quietschenden Geräusch, so als würde sich ein schlecht geöltes Rad in Bewegung setzen. Das man mit dieser Vermutung nicht allzu falsch liegt, bestätigt der folgende Blick, denn niemand Geringerer als Danny Rickson rollt in einem Rollstuhl in den Raum. Während seine Arme die Rollen fortbewegen, ist in bester „Stephen-Hawking-Manier“ ein Sprechgerät am Rollstuhl angebracht. Was dieser mehr als skurille Auftritt bedeuten soll, will nun wohl jeder gerne wissen.

Da sich Rickson heute anscheinend nicht die Mühe machen will um zu sprechen, bedient er mit einem Finger einen Sprachcomputer am Rollstuhl.


Danny Rickson: Guten – Tag – und – herzlich – Willkommen! - zu dem – Good – Show – Rollstuhl – und – Behinderten – Spezial!


Mit einem weiteren Klick löst er ein Klatschen aus um sich selber für diese Ansage zu loben. Dann wird es ihm aber offensichtlich zu doof, seine Stimme nicht zu benutzen und er wischt kurzerhand den Sprachcomputer zur Seite, so dass das teure Gerät auf den Boden klatscht.


Danny Rickson: Nun gut, dann wollen wir mal. Wie ich bereits erwähnt habe, widme ich diese Show all den Menschen dort draußen, die wirklich auf Hilfsmittel wie diese angewiesen sind...


Er erhebt sich aus dem Rollstuhl.


Danny Rickson: Eigentlich müsste ich auch meinem heutigen Gegner Brainpain diese Sendung widmen, denn er bewegt sich ja auch gerne rollend durch die Gegend. Damit fühlt sich unser intellektuelles Genie bestimmt fast wie seine Vorbilder Stephen Hawking und...naja, wen er sonst noch so alles idealisiert.

Während ich mich mit Brainpain beschäftigt habe, stellte sich die Frage, ob er denn der einzige GFCW'ler mit zeitweiligem Handicap ist.


Er atmet hörbar aus.


Danny Rickson: Verdammt, nein, es gibt hier noch viel mehr seltsame Gestalten. Ich meine, fast jeder hat einen Tick, der zeitweise seltsam anmutet, doch in der GFCW ist dieses Verhalten doch extrem ausgeprägt. Hier haben wir nun eine Topliste der seltsamsten Krankheiten...


< Video >


Es sind die Menschen, die zu bemitleiden sind. Die Verlierer der Evolution. Doch man darf diese traurigen Gestalten nicht vergessen. Möglicherweise wissen sie garnicht, dass man über sie lacht.


Hier ist nun die Top 4 der Krankheiten:


Platz 4: Aya


Größenwahn ist eine Sache, die schon vielen Menschen zum Verhängnis wurde. Schauen wir uns nur mal Napoleon, Sauron oder den Imperator an. So ähnlich ist Aya auch, denn er gebietet über die World of Darkness.

Das ist mindestens so eindrucksvoll wie die Führung über die Gummibärenbande. Auf jeden Fall droht Aya seit seinem Auftritt in der GFCW jeden damit, sich besser nicht mehr mit ihm anzulegen, denn sonst bekommt man es mit seinen Homies oder mit ihm persönlich zu tun. Es begann damit, dass er bei seinem eindrucksvollen Debut damit auf sich aufmerksam machte, dass er den großen Wrestler Dynamite ganz ohne Hilfe abfertigen konnte.

Danach war er nicht mehr zu stoppen, zumindest in seiner kleinen imaginären Welt, in der er der Held ist. Medizinisch definiert wird der Größenwahn übrigens folgend:

Größenideen, Größenwahn krankhafte Überschätzung der eigenen Person, ihrer Leistungen und ihres Besitzes, bei Manie, Paranoia, progressiver Paralyse.

Würde man nach einem Beispiel suchen, dann gäbe es einen perfekten Vertreter direkt in der GFCW.


Platz 3: Jimmy Maxxx


Gibt es denn da nichts von Ratiopharm? Anscheinend nicht, denn ansonsten würde Mäxxxchen nicht häufig von schlimmer Migräne heimgesucht werden, deren Ursprung so geheimnisvoll wie die sexuelle Orientierung von Pete ist.

Auf jeden Fall muss man mittlerweile immer damit rechnen, dass unser Mr. Hardcore von Schmerzen durchzogen wird. Das ist garnicht mal so schade, denn so wird ganz natürlich eine Redeschwall aufgehalten, wenn Maxxx mal wieder zu einer Tirade auf einem Friedhof oder sonstwo ansetzt.

Daher werde ich ihm auch nicht verraten, dass Aspirin nicht das schlechteste Mittel ist. Sonst könnte es für uns unangenehme Folgen haben.

Doch mit Kopfschmerzen kennt sich auch der folgende Mann aus.


Platz 2: Sid the Scum


Sid the Scum steht sozial am Abgrund. Eigentlich könnte er versuchen mit seinem Geld, dass er als Pausenclown in der GFCW verdient, seinem jämmerlichen Punkdasein zu entkommen.

Doch stattdessen gibt er seine Kohle lieber für Alkohol aus – Dipsonomie wird dies in der Medizin genannt.

Vielleicht ist es die Pflicht aller Menschen, dieser armen Gestalt zu helfen, denn sonst kann er schon bald verloren sein.

„Mein Name ist Sid the Scum und ich bin Alkoholiker“ - es wäre schön, wenn dieser Satz in Zukunft bei den richtigen Sitzungen fallen könnte.


Platz 1: Nightmare


Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom wird oft scherzhaft für aufgedrehte Individuen benutzt. Doch für einen Betroffenen ist dies meist nicht lustig und wie es der Zufall so will, haben wir mit Nightmare in der Liga eine Person, die direkt in der Liste der prominenten ADS-Menschen zwischen dem „Unreal Tournament Kind“ und Lorielle London liegt.

Nightmare ist im Grunde ein relativ untalentierter Wrestler, doch dank seiner Krankheit kann er sich damit nicht anfreunden. So braucht dieser Mann eine ganze Schar von Leuten um sich, die ihn bejubelt und schätzt. Dazu zählen mittlerweile ein Dinosaurier,eine Freundin, die ihm selbst Seitensprünge problemlos verzeiht und eine Mischung aus Mann und Frau mit dickeren Muskeln als sie Nightmare selbst hat.

Diese Freakshow tingelt seit etwa einem Jahr durch unsere Gefilde und sorgt für Spaß, wohin das Auge reicht. So hat Nightmare nicht nur einen eigenen Titel, sondern auch eine ganz eigene Weltansicht, in der gestandene Wrestler Angst vor einem Match gegen ihn haben. Doch leider treibt es jeder mal so weit, dass er schon nicht mehr lustig ist. Daher wurde Nightmare kurzerhand suspendiert – hoffentlich tauchen von ihm in der Zwischenzeit keine Videos bei YouTube auf!


Es wird zurück ins Studio geschaltet.


Danny Rickson: Das waren sie also, die skurrilsten Gestalten der Liga. Bemitleiden wir sie und freuen wir uns, dass sie unseren Alltag auffrischen.


Er steht aus dem Rollstuhl auf, blickt sich dann kurz um und kippt ihn kurzerhand um.


Danny Rickson: Doch nun muss ich weg, denn ich muss noch einer Person den Rollstuhl umkippen, wenn ihr versteht was ich meine.


- FadeOut-


One on Tag-Handicap Match:

Lionel Luca vs. ThunderSteel (w/ Parn)

Referee: Guido Sandmann

Lionel Luca steht bereits im Ring.


Plötzlich erlischt in der Halle das Licht. Nach kurzer Zeit wird im Ring eine Projektion eines Drachen gezeigt, welcher im Kreis fliegen mag. Einige Fans kennen das Symbol wieder und fangen an zu jubeln. Man hört den Schrei eines Drachens und danach erklingt "The Dragon lies bleeding" von Hammerfall. Ein Spot beleuchtet den Vorhang. Mit mehreren Explosionen vor dem Vorhang, die die Halle im wahrsten Sinne des Wortes erbeben lässt und die Zuschauer in der Halle, die völlig erschrocken sind, erscheinen ThunderSteel durch den Vorhang. Aus den Seiten des Titantrons schießen lauter Leuchtkugeln diagonal in die Höhe. Als sie die Halle betreten wird eine Jubelarie entfacht wie zu damaligen Zeiten. Die beiden bleiben vor dem Titantron stehen und dann heben sie beide ihre Arme in die Luft, was die Fans noch mehr anstachelt zu jubeln. Thunder trägt eine Lederhose, ein T-Shirt, Boots, eine schwarze Sonnenbrille und einen langen Mantel. Unter dem Mantel trägt er ein goldenes T-Shirt mit einem roten Blitz vorne darauf. Der Lord of Steel trägt einen reich verzierten Plattenpanzer, deren Verzierungen Totenköpfe und Gebeine enthält. Außerdem eine Lederhose, schwere, kniehohe Stiefel, die mit je einer Plattenschiene am Schienenbein verstärkt sind. Zu guter Letzt trägt er die schwarz schimmernde Totenkopfmaske. Alle Kleidungsstücke von den beiden Gestalten sind komplett in schwarz. Der Lord hält seinen Warhammer in der Hand und Thunder sein Szepter. Nun bewegen sich die beiden langsam und gehen ernst die Rampe herunter.


Ride trough the valley in thunder and rain

The battle is raging, redeem this domain

The castle of Eden lies silent above

Darkness sourround us, away we must go

I look through the eyes of the world

I see there's a stranger among us


Auf dem Titantron werden Bilder vom Lord of Steel, von Thunder und Parn aus früheren Matches, sowie neueren Matches gezeigt, u. a. dem Triumph gegen die Hells Angels. Außerdem erscheinen immer wieder abwechselnd zwischen den Filmsequenzen in weißer Schrift auf schwarzen Hintergrund die Worte "Storm Clouds" bzw. "ThunderSteel". Beide halten hin und wieder ihre Hände hin, so dass die Zuschauer, die zu der Absperrung geflitzt sind, die beiden Personen berühren können. Anschließend gegen sie um den Ring herum und klatschen weiterhin mit den Fans ab. Thunder gibt seine Brille einem jungen Fan, welcher an der Ringabsperrung steht.


Awaiting a sign form above

To conquer the power and the glory

Enter the battle, our will to enchain

Bringing us forward, defeating the pain

Into the meeting with swords made of steel

We're standing together, the secret reveals


Am Ring angelangt steigen Thunder und der Lord of Steel in diesen durch das zweite Ringseil hinein. Beide bewegen sich ich die Ringmitte und der Lord ruft laut und langgezogen in die Halle "Let’s daaaaaaaaaaaannnnncee!!!". Dabei legt nun ein Ringfeuerwerk los und das Gebilde aus dem Wort "ThunderSteel" erstrahlt die Halle mit einem Funkenregen, der aus allen Seiten heraus schießt. Die Zuschauer jubeln den beiden Wrestlern zu. Dabei reißen beide Storm Clouds ihre Arme in die Höhe.


I look through the eyes of the world

I know who's the Stranger among us

Awaiting a sign form above

To conquer the power and the glory

Come across to the Promised Land

Close your eyes, I will take your hand

through the river of steel we'll go


Nach einiger Zeit kann man die Musik wieder hören und auch die Fans hört man, wie sie die beiden feiern. Thunder und der Lord of Steel legen ihre Jacke und ihren Mantel ab und zusammen reicht sie Thunder einen Offiziellen aus dem Ring heraus.


When the dragon lies bleeding

Above the glory we'll carry on

Now the time has come to return back home

The setting sun illuminates the dead

The battlefield is shining red


Die Musik verstummt so langsam und beide Storm Clouds klatschen sich ab und lassen sich unter dem kräftigen Jubel der Fans und den "ThunderSteel!"-Rufen ein Mikro geben.


Thunder: Welcome to the night of ...


Die Zuschauer brüllen laut: „Thundersteeeeeeeeeeel!!!“


LoS: Wenn ihr sehen wollt, wie wir den lebensmüden Lionel Luca einen Denkzettel verpassen, dann gebt mir ein „Let's dance!!!“


Das lassen sich die Zuschauer nicht nehmen und brüllen ganz laut „Let's dance!“ in die Halle.


LoS: So soll es sein.


Dann geben die beiden ihre Mikros den Offiziellen außerhalb des Rings und warten auf Kampfbeginn.


Der Lord of Steel beginnt gegen Nick Mjöd und geht mit ihm in einen Lock-Up, den der Lord für sich entscheiden kann und er schubst Mjöd einfach mal weg, sodass der eine Rolle rückwärts macht. Aber in einer Bewegung rollt Mjöd durch und steht wieder, aber nur kurz, denn sofort wirft er sich nach vorne um einen Roll-Up zu zeigen... Eins... Kick-Out vom Lord of Steel.


Pete: „Wow! Was für ein Move!“

Sven: „Sehr athletisch... Ich denke wir werden ein hohes Tempo sehen.“


Der Lord ist kurz irritert, das nutzt Mjöd für einen schnellen Kick gegen das Knie seinen Gegners um ihn zu Fall zu bringen, dann gibt es einen Leg Drop aus dem Stand gegen seinen knienden Gegner, sodass das Gesicht des Lords auf die Matte kracht. Mjöd springt auf und lässt sich ein wenig vom Publikum feiern, bevor er auf das oberste Seil steigt, während sich der Lord aufrichtet. Als er wieder steht, springt Mjöd mit einem Crossbody ab... Er ist aber nicht der Einzige der springt, denn auch der Lord hechtet los, aber zur Seite, sodass Mjöd auf die Matte zufliegt. Er schafft es im letzten Moment noch, sich abzurollen statt eine Bauchlandung hinzulegen, aber der Lord kann mit Thunder wechseln, der sofort den Ring entert. Mjöd dreht sich um, aber Thunder senst ihn mit einer krachenden Clothesline einfach um.


Pete: „Das hat gesessen!“

Sven: „Auch ein Nick Mjöd wird irgendwann einmal getroffen.“


Sofort setzt Thunder zum Cover an... Eins... Nick greift sofort ins Seil, das direkt neben ihm ist. Thunder steht auf und wartet, bis Mjöd sich aufrichtet, der ist aber clever genug sich aus dem Ring zu rollen und sich auf den Apron zu stellen. Thunder durchschaut das aber und geht zu ihm hin, Mjöd rammt ihm jedoch die Schulter in den Magen, sodass Thunder zusammensackt. Mjöd springt auf das dritte Ringseil und über Thunder hinweg, nimmt den Schwung mit und rennt ins Seil auf Thunder zu... Der zeigt jedoch einen Big Boot und Mjöd geht zu Boden. Schnell wechselt Thunder mit dem Lord of Steel, der nun den Ring betritt.


Sven: „Das ist ihr großer Vorteil. Es darf zwar nur einer im Ring sein, aber sie können wechseln, wenn sie zu erschöpft sind.“

Pete: „Solch weise Worte, wie kommt's?“


Sofort geht der Lord of Steel zu Mjöd hin, der sich gerade wieder aufrichtet. Schnell tritt der Lord Nick in den Magen, packt ihn und es gibt einen krachenden Tiger Suplex. Das Cover folgt sofort... Eins... Zwei... Kick-Out von Mjöd. Der Lord flucht kurz, dann wartet er wieder auf Nick, der sich an den Seilen wieder hochzieht. Er dreht sich um, der Lord holt mit einer gewaltigen Clothesline aus, unter der sich Mjöd aber hinwegduckt. Er rennt durch, springt auf das zweite Ringseil und es gibt eine Springboard Clothesline von Nick gegen den Lord!


Pete: „Tolle Aktion!“

Sven: „Nicht übel, muss ich zugeben...“


Der Lord rollt sich in seine Ringecke, um mit Thunder zu wechseln. Das klappt auch, und Thunder stürmt das Seilgeviert. Sofort läuft Thunder ins Seil und dann gibt es einen Splash gegen Mjöd. Schnell lässt Thunder das Cover folgt... Eins... Zwei... Kick-Out. Thunder steckt nicht auf, sondern hebt Mjöd an und whipt ihn in die Ringecke... Aber Nickt springt aufs zweite Ringseil und kommt mit einem Crossbody zurückgefolgen! Thunder kontert das ganze jedoch in einer Bewegung mit einem Powerslam aus, der Mjöd auf die Matte krachen lässt. Schnell lässt Thunder wiedereinmal das Cover folgen... Eins... Zwei... Und wieder der Kick-Out!


Pete: „Mjöd ist echt verdammt zäh!“

Sven: „Glaubst du Dynamite verpflichtet irgendwelche Weicheier?“


Thunder wechselt gleich mal wieder seinen Partner ein, und der Lord of Steel geht zu Mjöd hin und setzt einen Side Headlock an, aus dem sich Mjöd aber recht schnell mit einigen Ellbögenschlägen befreit. Der Russe kann einige Faustschläge anbringen, die den Lord zurücktaumeln lassen, dann gibt es einen gewaltigen Dropkick gegen selbigen, der ihn bis in die Seile schickt. Dort lehnt er sich an, da kommt Mjöd mit noch einem Dropkick angerauscht, und der Lord geht über das oberste Seil nach draußen, bleibt jedoch auf dem Apron stehen. Von dort aus legt sich Mjöd seinen Arm über die Schulter, um ihn mit einem Slingshot Suplex in den Ring zu holen... Der Lord rutscht aber hinten über und packt Mjöd von hinten um die Hüften – German Suplex! Sofort folgt das Cover... Eins... Zwei... Und schon wieder kann sich Nick befreien!


Pete: „Das ist ja Wahnsinn!“

Sven: „Langsam wird mir das gruselig.“


Und wieder wechselt ThunderSteel durch, um fit zu bleiben, sodass Thunder nun den Ring betritt. Er setzt einen Sleeperhold gegen Mjöd an, um ihm das letzte bisschen Kraft auszutreiben. Mjöd kann sich aber mit einem Chinbreaker befreien, Thunder taumelt zurück und Mjöd erhebt sich schnell. Thunder rennt sofort auf den Russen zu, zeigt eine Clothesline, unter der sich Nick wegduckt, der dann mit einem DDT zuschlägt. Sofort setzt er mit dem Cover nach... Eins... Zwei... Kick-Out!


Pete: „Das Match zieht sich.“

Sven: „Langsam müssen die drei auch mal ausgepowert sein.“


Mjöd wartet nur noch darauf, dass Thunder wieder auf die Beine kommt, was schon eine ganze Weile dauert... Dann steht er endlich... Und Mjöd packt sich seinen Gegner zum Eartthquake! Thunder aber schlägt kurz um sich, und wie aus dem nichts kommt ein Small Package... Eins... Zwei... Drei! ThunderSteel besiegen Nick Mjöd!


Sieger des Matches durch Pinfall: ThunderSteel!!!




Wir befinden uns Backstage und zu sehen ist Brainpain. Er hat einen leicht angespannten Gesichtsausdruck und steht, bzw. sitzt irgendwo in den Katakomben herum, er hält ein Mikrophon in der Hand und sitzt weiterhin im Rollstuhl.


Brainpain: „Meine Damen und Herren. Ich bin heute hier, ohne gute Nachrichten. Wir befinden uns vor dem Match, vor dem einen Match am heutigen Abend, Danny Rickson gegen Brainpain. Aber, und hier kommen wir zum Knackpunkt, sitze ich noch immer in diesem Ding hier. Ich bin noch immer nicht genesen und ob ich das Match gegen Danny Rickson wirklich bestreiten kann, das stellt sich noch heraus. Alles was ich derzeit sagen kann ist, dass ich nur hoffen kann.“


Brainpain macht eine Handbewegung und ein Zivildienstleistender eilt herbei und stellt sich hinter ihn. Er macht eine weitere Handbewegung und der Zivildienstleistende setzt sich in Bewegung und bewegt den Rollstuhl vorwärts. Brainpain grinst etwas und setzt das Mikrophon wieder an.


Brainpain: „Was sich die Welt nun fragen wird: Wie ist es zu dieser Ansetzung überhaupt gekommen, wenn ich verletzt bin? Nun, das ist auf dem ersten Blick eine sehr berechtigte Frage, auf dem Zweiten jedoch ist es sonnenklar. Als ich davon hörte in ein Match mit Rickson zu kommen, wollte ich natürlich alles dafür tun um es wahrnehmen zu können. Danny Rickson ist ein Mann, den ich zu tiefst respektiere. Danny Rickson ist der wenigen Männer, deren Existenz ich in der GFCW nicht verabscheue. Danny Rickson ist ein Mann, der den obersten Titel eigentlich halten sollte. Wieso sollte ich ein solches Match, eine solche Gelegenheit sausen lassen? Ich habe wahrlich keine Lust mehr mich mit Nieten wie Jimmy Maxxx herumzuschlagen. Ich will endlich richtige Gegner, richtige Wrestler. Danny Rickson ist einer der größten Namen hier, also genau das Richtige für mich. So oder so, wie es auch kommt, der Gewinner werde ich am Ende sein...“


Der Zivildienstleistende lenkt den Rollstuhl sicher und biegt nun in die Halle ein. Der Zivildienstleistende und Brainpain erscheinen auf der Rampe und die Zuschauer quittieren das mit einer ordentlichen Portion an Abneigung. Brainpain macht eine beruhigende Geste und will die Zuschauer beruhigen. „Alles wird gut!“ hört man von ihm leicht über die Außenmikrophone. Schließlich am Ring angekommen hebt der Zivildienstleistende Brainpain aus dem Rollstuhl und ein weiterer Mann kommt hinzu, um den Rollstuhl in den Ring zu befördern. Der offensichtlich ziemlich starke Zivildienstleistende kommt mit Brainpain über der Schulter locker über die Ringtreppe und über das Seil in den Ring. Schließlich landet Brainpain dann wieder im Rollstuhl.


Brainpain: „Der Matchausgang ist mir nämlich völlig egal. Ob ich gewinne oder verliere, mich kümmert es nicht. Und wisst ihr wieso? Allein in einem Match mit Rickson zu stehen bringt mir mehr, als mir ein Sieg gegen Leute wie Maxxx je bringen könnte, selbst wenn ich verlieren sollte. Die bloße Anwesenheit genügt.Ihr müsst euch meinen Werdegang, meine Karriere wie ein großes Puzzle vorstellen. Ihr sitzt vor einem Puzzle und es fehlen noch sehr viele Teile. Allerdings kann man schon sehen, was am Ende dabei herauskommt. Das Endprodukt bin ich, wie ich an der Spitze der GFCW stehe. Aber noch sind in diesem Puzzle zu vielen Lücken. Durch einen Sieg mit Maxxx hätte ich ein, vielleicht zwei Stücke hinzu bekommen. Aber allein in einem Match mit Rickson zu stehen, auch wenn ich verlieren sollte, bringt mir einen ganzen Haufen von neuen Puzzle-Teilen. Dies ist ein Zustand, der Rickson Angst machen sollte. Jeder in der GFCW weiß, dass ich wohl das größte Talent, der beste Newcomer bin und dass meine Entwicklung zum funkelnden Stern schneller geht, als so mancher Stern abstürzen kann. Und heute Abend, so es denn sein soll, wird mein Puzzle nicht vervollständigt, aber eine große Lücke wird geschlossen werden. Das ist dann also der Grund, wieso ich dieses Match wollte, obwohl ich über meinen Gesundheitszustand im Ungewissen bin.“


Die Zuschauer würdigen diese Ansprache mit negativem Beifall. Wieder macht Brainpain eine beruhigende Geste und legt dann seinen Zeigefinger auf seinen Mund, als Zeichen für Stille. Natürlich sind die Zuschauer da anderer Meinung.


Brainpain: „Da ihr nun wisst, wieso ich dieses Match wollte, kann ich nun näher auf meinen Gesundheitszustand eingehen. Nachdem ich von den Offiziellen hörte, dass sie ein Match von mir gegen Rickson planen, musste ich natürlich meinen derzeitigen Zustand schnell überwinden. Ich arbeitete also zwei Wochen extrem stark an meiner Genesung. Diese Chance wollte ich nicht ungenutzt lassen. Die Ärzte sagten mir, dass ich dieses Match wohl nicht bestreiten würde können, aber der Definition von Perfektion ist es egal, was die Ärzte sagen, wenn er andere Ziele verfolgt. So habe ich also gekämpft. Gekämpft um euch zu zeigen, dass ihr euch auf mich verlassen könnt, wenn ich gebraucht werde. Eigentlich sollte meine Pause noch andauern, aber die GFCW will seinen Fans etwas bieten und deshalb sagte man mir, dass ich mein Comeback beschleunigen müsse. Einen weiteren Showblock ohne mich könne es nicht geben. Und die Offiziellen wussten genau, wie sie mich locken konnten. Natürlich hätte ich lieber weiter auf vollkommene Genesung gewartet, wenn am Ende des Tunnels ein Jimmy Maxxx oder Nick Mjöd, oder wie sie alle heißen, gewartet hätten. Aber nun kann ich das Ergebnis meiner Anstrengung hier live und vor allen Zuschauern bekannt geben. Ich weiß selbst noch nicht, wie und ob ich in der Lage sein werde wieder Wettkämpfe zu bestreiten. Aber ich versuche es nun...“


Brainpain schickt seinen Zivildienstleistenden mit einer Geste weg vom Rollstuhl. Das Mikrophon übergibt er ihm vorher und er geht aus dem Ring. In der Halle ist es nun ziemlich still. Alle sind gespannt auf das, was nun kommen mag. Brainpain legt seine Hände auf die dazugehörige Lehne des Rollstuhls und versucht sich mit aller Kraft aus dem Rollstuhl zu hieven. Er schafft es nicht, er bleibt im Rollstuhl sitzen. Mit einer Geste jedoch zeigt er an, dass er es ein weiteres mal versuchen wird. Über die Außenmikrophone hört man ihn „Nur Geduld!“ rufen. Ein weiteres Mal versucht er es nun. Es scheint so, als ob er es schafft, er scheint beinahe schon zu stehen, aber fällt dann wieder zurück in den Rollstuhl. Die Zuschauer werden unruhig und auch Brainpain schüttelt mit dem Kopf. „Noch einmal!“ schallt es laut von ihm. Man spürt seine Anspannung und es liegt in der Luft, dass er es diesmal mit aller Kraft versuchen wird. Er legt alle Kraft in den nächsten Versuch, es scheint, als würde er es schaffen... und tatsächlich, er steht! Leicht gebeugt und etwas gebrechlich, aber er steht! Schnell eilt der Zivildienstleistende zurück in den Ring und will Brainpain die Hand zur Hilfe reichen, damit er nicht wieder hin fällt. Aber dieser schlägt die Hand aus und steht mit jeder Sekunde sicherer und greift sich das Mikrophon vom Zivildienstleistenden.


Brainpain: „Seht ihr das?“


Brainpain lacht laut. Er zeigt auf sich selbst, auf seine Beine.


Brainpain: „Ein Wunder!“


Brainpain macht ein paar Schritte. Leicht gebrechlich sieht es noch aus, aber es geht. Er lacht laut und der Zivildienstleistende geht sicherheitshalber neben ihm her. Nach einigen Schritten aber stößt Brainpain ihn wenig sanftmütig auf Seite, sodass er stolpert und zu Boden geht. Wieder lacht er laut und der Zivildienstleistende schaut ihn ungläubig an.


Brainpain: „Damen und Herren, hiermit seid ihr offiziell Zeugen eines medizinischen Wunders geworden. Ich laufe!“


Er belastet seine Beine immer mehr. Er hüpft nun sogar etwas auf und ab. Der Zivildienstleistende flüchtete bereits, das Publikum ist nicht begeistert.


Brainpain: „So so. Meine Beine scheinen wieder zu etwas Nütze zu sein. Werde ich das Match bestreiten können?“


Er verschränkt die schlanken Hände hinter dem Rücken, wippt auf den Zehenspitzen und setzt einen überlegenden Blick auf, eher er erneut laut beginnt zu Lachen.


Brainpain: „Mach dich auf eine Schlacht gefasst, Rickson.“


Er schmeißt das Mikrophon im hohen Bogen hinaus. Er wirkt befreit, er grinst nur und er deutet immer wieder auf sich selbst. „End Of All Hope“ wird eingespielt und Brainpain tritt den Rollstuhl, der ihm so gut gedient hatte, um. Er grinst sich aus dem Ring hinaus und wandert dann voller Kraft die Rampe gen Ausgang entlang. Die Zuschauer haben ihre eigene Meinung über das Gesehene, aber der Definition von Perfektion ist es ziemlich egal. Er wirkt im Moment so, als könne ihm kein Wässerchen trüben. Auf der Rampe angekommen dreht er sich um, blickt zum Ring und schnippt mit den Fingern. Er hält die Hand mit der er schnippte nun hoch. Von hinten kommt ein Techniker zu Brainpain geeilt, der ihm erneut ein Mikrophon überreicht. Die Musik verstummt.


Brainpain: „So oder so – ich werde gewinnen.“


Brainpain hält kurz inne.


Brainpain: „Mein Puzzle wird ein wenig vervollständigt.“


Die Hand mit dem Mikrophon senkt er leicht ab. Er schließt die Augen. Erneut eine kurze Pause, ehe er das Mikrophon wieder anhebt.


Brainpain (flüsternd): „Das ist der Lauf...“


Er lässt das Mikrophon fallen, lacht ein weiteres Mal und dreht sich nun um, um in den Backstagebreich zurück zu gehen.



Nach einer kurzen Werbepause macht sich Brian bereits auf dem Weg zum Ring.Unter sehr starkem Beifall feiert er seine Rückkehr zur GFCW.Seine Sonnenbrille spiegelt die Lichter der Halle wieder.Ausserdem trägt er ein T-Shirt mit der Aufschrifft "Runnin' Wild".Kurz vor dem Ring schaut er nochmal in die Menge.Nun nimmt er sich ein Mikrofon und steigt in den Ring.Doch bevor er anfängt zu sprechen,springt er nochmal auf ein Turnbuckle und feiert mit den Fans.Nun geht er zurück in die Mitte des Rings.


"It's Time to Rock again..."


Die Fans stimmen Lauthals zu.


"Nun ist es einige Zeit her ,dass ich hier vor euch aufgetreten bin.Ich hatte einiges Privates zu erledigen.Das Leben eines Rockstars ist nunmal..Naja kompliziert.Rock,Party und auf keinen Fall zu vergessen:Groupies!"



Gelächter geht durch die Menge.



"Aber das war nicht mein einziges Problem.Mein Vater Steve mochte mich nicht..Ooooohhhhhhh"


Ironischer kann ein Satz nicht sein.Nach einem unmöglich zu verkneifenden Grinsen,berichtet Brian weiter.


"Aber ich habe eine Lösung für dieses Problem gefunden.Sehts euch an.Wir schallten Live zu meinem Kumpel Justin."


Auf dem Titantron erscheint nun ein Mann,um die 20 Jahre alt.



"Yeah Brian,wie gehts dir,Kumpel?"


Brian nimmt nun seine Sonnenbrille ab.



"Ich kann mich nicht beklagen.Zeig doch mal den Fans hier in der Halle,was da so bei euch abgeht?"



Justin lässt die Kamera mit sich kommen.Wo auch immer er ist,es wird eine Party gefeiert.Viele Leute befinden sich auf der Tanzfläche.Das Haus ist in einem schlimmen Zustand.Zerstörte Fernseher,runtergeschmissene Bilder,überall Bierflaschen auf dem Boden.Brian redet nun im ironischen Ton.


"Wow,Justin.Geile Party.Nur,wo feiert ihr sie?"


"Ach,da wirst du nichts gegen haben.Es ist das Sommerhaus deines alten Herrn,der in 4 Stunden hier ankommt."


Brian schaut zur Crowd.


"Nun Justin,er hat bestimmt kein Problem damit.Nur,vergiss nicht das Bett mit ein paar frischen Ladys,naja einzuleben.Und grüß Daddy doch lieb von mir."


Damit färbt sich der Titantron wieder schwarz.


"Ihr seht,für alles vorgesorgt! Brian Veilho ist wieder zurück.But this time...I'm going to Run Wild...for a title."



Ein Mann. Er steht vor einem Bluescreen und hat ein Mikrofon in der Hand. Gekleidet in einen roten Pullunder und mit einer dicken Hornbrille auf der Nase gibt er den perfekten Nerd ab. Auf ein Signal hin fängt er an, seine Redezeit von dreißig Sekunden zu nutzen.


Mann: Ich bin Alfred, 47 Jahre alt und studiere Informatik im dreiunddreißigsten Semester. Mein Abitur habe ich mit 1,2 abgeschlossen und mein IQ liegt bei 155.


Aus der Bildschirmecke kommt ein Mann im Anzug in das Bild marschiert. Es ist Danny Rickson.


Danny Rickson: Ich bin trotzdem besser.


...


Ein Mann. Er steht vor einem Bluescreen und hat ein Mikrofon in der Hand. Gekleidet in rotes Poloshirt und mit einer Sonnenbrille auf der Nase gibt er den perfekten Beachboy ab. Auf ein Signal hin fängt er an, seine Redezeit von dreißig Sekunden zu nutzen.


Mann: Ich bin Kevin, 26 Jahre alt und der Checker von Malle. Jeden Tag pumpe ich im Fitnessstudio meine Hanteln.


Aus der Bildschirmecke kommt ein Mann im Anzug in das Bild marschiert. Es ist Danny Rickson.


Danny Rickson: Ich bin trotzdem besser.


...


Ein Mann. Er steht vor einem Bluescreen und hat ein Mikrofon in der Hand. Gekleidet in eine lässige Baggyjeans und mit einer Cap auf dem Schädel gibt er den perfekten Rapper ab. Auf ein Signal hin fängt er an, seine Redezeit von dreißig Sekunden zu nutzen.


Mann: Ich bin G-One, 30 Jahre alt und Hip-Hop Künstler. Meine Tracks enthalten die dicksten Punchlines und ich habe den krassesten Flow.


Aus der Bildschirmecke kommt ein Mann im Anzug in das Bild marschiert. Es ist Danny Rickson.


Danny Rickson: Ich bin trotzdem besser.



Eine Nachricht erscheint auf dem Titan-Tron:


Und wenn du denkst, dass du der Held der Welt bist, dann denke an dieses:


Danny Rickson...trotzdem besser!



Single Match:

Nick „Highfly“ Mjöd vs. Cashew

Referee: John Warden

Als das Match angeläutet wird versucht Cashew das Match ruhig anzugehen, er bedeutet seinen Gegner dass beide in einen Lock Up gehen sollen. Der Russe geht langsam auf Cashew zu und hebt seine Hand zum Lock Up Ansatz, doch noch bevor es zu einem Kräftemessen kommen kann rammt Cashew seinen Gegner sein Knie in den Magen und schickt ihn per Whip-in in die Seile, Nick Mjöd federt in die Seile, kommt zurück und springt zu einer Jumping Clothesline ab, Cashew kann sich wegducken. Der Russe schafft sich gekonnt abzurollen, behält seine Geschwindigkeit und federt in die Seile der anderen Seite, kommt aus den Seilen heraus. Doch er läuft genau in die Arme von Cashew, der nimmt ihm zum Side Effect und der Move sitzt. Cashew macht genau dort weiter, rennt auf die Seile zu... Springboard Legdrop! Cover! 1...2... lässiger Kick Out!


Sven: "Schöner Start für Cashew..."

Pete: "Ja, er scheint wie aufgestachelt."


Cashew zieht seinen Gegner hoch und schickt ihn erneut in die Seile. Tilt a Whirl, nein Nick kontert mit einer Headscissor. Der Russe ist jetzt wie aufgestachelt, er rennt auf die Seile zu, Springboard Moonsault-Versuch, doch Cashew kann ausweichen. Nach kurzer Zeit stehen sich beide Wrestler wieder gegenüber.Cashew möchte wieder einen Lock Up, doch Nick taucht einfach ab, steht jetzt hinter ihn und Bulldog.


Pete: "Der junge Russe spielt hier seinen Geschwindigkeitsvorteil gekonnt aus."

Sven: "Jetzt macht er sich auf den Weg zum Top Robe..."

Pete: "Senton Bomb!"

Sven: "Der Move sitzt! Sofort das Cover!"

Pete: "1...2..."

Sven: "Knapper Kick Out von Cashew!"


Cashew rollt sich jetzt aus dem Ring um erstmal zu verschnaufen und er hält sich den Kopf. Als er sich wieder dem Ring zuwenden will kommt auf einmal Nick angerannt und...Baseballslide! Cashew taumelt benommen zurück und hängt jetzt in der Zuschauerabsperrung. Nick springt derweil aufs Top Robe und springt auf seinen Gegner, der weicht einfach aus und Nick landet böse mit dem Kinn auf der Absperrung, der Russe fällt aber noch nicht um, sondern taumelt erstmal ein paar Schritt zurück, da ist Cashew, er stürmt los und Clothesline!


Sven: "Das Blatt hat sich gewendet."


Cashew will die Sache jetzt beenden und rollt erst seinen Gegner in den Ring und kommt dann nach. Cashew mit einer Standing Shooing Star Press! Das Cover. 1...2...3 nein Nick kriegt gerade nochmal die Schulter hoch! Doch Cashew befasst sich nicht mit reklamieren, sondern hievt seinen Gegner nach oben und Ansatz zum Suplex... doch Nick kann mit einem Schlag in den Magen kontern, der Inside Cradle! 1...2...nein Cashew kann sich im letzten Moment noch befreien! Cashew und Nick kommen in etwa gleichzeitig wieder auf die Beine, Nick reagiert aber schneller, er whippt seinen Gegner in die Seile, als dieser zurückkommt und es gibt einen Kick in den Magen... Swinging Neckbreaker! Wieder ein Cover! 1...2...Cashew gelingt erneut der Kick Out. Nck kann es nicht fassen, doch der Referee zeigt zwei Finger hoch um anzuzeigen dass es doch nur ein Two Count war. Ruppig hievt Nick seinen Gegner nach oben, whippt ihn wieder in die Seile, Cashew federt zurück und versucht es mit einer Clothesline, Nick kann sich wegducken... erneuter Neckbreaker und schon wieder ein Cover. 1...2...3 nein Cashew kriegt die Schulter hoch! Dieses Mal lamentiert Nick nicht herum sondern zieht seinen Gegner sofort nach oben. Dieses mal will er seinen Gegner in die Ecke whipen, doch der kann kontern und so muss Nick in die Ecke, Cashew rennt ihn sofort hinterher... Avalanche! Cashew macht auch gleich mit einigen Chops weiter, dann schleudert er ihn in die Mitte vom Ring, benommen bleibt Nick auf dem Boden sitzen, Cashew rennt aus der Ecke... doch da soll der Earthquake von Nick kommen, doch Cashew kann mit einem DDT kontern. Er spurtet auf das Top Rope und Cashew Driver. Das Cover 1.............2...........3!!!


Sieger des Matches durch Pinfall: Cashew!!!




Man hört im Hintergrund „The Dragon lies bleeding“ von Hammerfall. Eine Animation vom Drachen von Loddos wird eingeblendet. Dieser fliegt kreuz und quer über den Bildschirm. Eine Videosequenz wird unten links eingeblendet, die gerade mal ein Viertel des Bildschirms einnimmt. Dort sieht man den Lord of Steel und Thunder im Ring. Thunder spricht ins Mikro hinein.


Thunder: Welcome to the Night of ...

Zuschauer: ThunderSteel


Das erste kleine Video wird angehalten, dafür erscheint oben rechts ein kleines Video wo der Lord of Steel näher zu sehen ist und auch er spricht ins Mikro hinein.


LoS: Wenn ihr sehen wollt, wie wir unseren Gegner den Hintern versohlen, dann gibt mir ein lautes „Let's dance!“

Zuschauer: Let's dance!!!


Auch dieses Video wird angehalten. Nun sieht man links oben eine Szenenfolge von Thunder's Finisher, dem Thunderdome aus verschiedenen Matches. Parallel wird unten rechts eine Szenenfolge von dem Finisher vom Lord of Steel, dem Steelhammer aus verschiedenen Matches zu sehen. Dann erscheint eine Szenenfolge in der gleichen Größe in der Mitte des Bildschirms von ThunderSteels Finisher, dem Striking Blade aus verschiedenen Matches. Die Videosequenz wird immer größer, bis sie den gesamten Bildschirm ausfüllt. Zuletzt jubeln ThunderSteel im Ring und feiern mit den Fans und im Hintergrund hört man die Fans immer und immer wieder „ThunderSteel“ rufen. Ein Schriftzug erscheint in der Mitte mit den Worten „ThunderSteel – Sie sind wieder da!“.


Pete: Nun kommen wir zu einem Match, welches Dynamite kurzfristig angesetzt hat. Brain Veilho, der Rückkehrer, muss gegen Parn heran.


Single Match:

Brian Veilho vs. Parn

Referee: John Warden

Das Match,das eigentlich nicht auf der Card war,beginnt mit einigen Umkreisungen und harmlosen Rumbling.Doch nach einiger Zeit kann Parn einige gute Aktionen gegen Brian zeigen.Er zeigt mehrere schläge gegen Brian und lässt ihn sogar einmal hart auf den Ring fallen.Parn verliert keine Zeit und will sofort den Figure 4 Leg Lock anwenden,doch Veilho bringt seine Beine noch in Sicherheit.Nun startet er einige Faustschläge gegen Parn.Er endet diesen angriff mit einem Dropkick.Parn fällt auf den Boden,Brian geht aufs Turnbuckle für einen High Flying Move,muss aber nen DDT stattdessen hinnehmen.Parn will sich den Pinnfall hohlen.1..2.. kickout.Er hilft Brian auf,und zeigt eine schmerzhaffte Power Clothesline.1..2.. wieder hat es nicht für Parn gereicht.Parn hilft Brian Veilho ein weiteres mal auf.Aber diesmal kann sich Brian wehren.Er zeigt einige Low Kicks gegen Parn und dann zeigt er seinen Signature Move,Russian Roullete.1..2..2,9999... Parn schafft es sich im letzten Moment zu retten.Brian springt auf,denkt einen Augenblick nach und dann zeigt er eine Standing Shooting Star Press.Cover,1..2.. und wieder hat es nicht ausgereicht um Parn den Rest zu geben.Brian hilft Parn hoch,versucht eine Colthesline auszuführen aber Parn weicht aus und zeigt einen DDT.Beide Wrestler liegen auf den Boden.Parn bewegt sich noch,aber von Brian kommt keine Reaktion.Langsam bewegt sich der Isländer auf die Seile zu.In diesem Augenblick springt Brian unter großem Jubel auf.Er wankt und scheint ziemlich erschöpft zu sein.Doch er schafft es zu Parn zu laufen.ihn in die Mitte des Ringes zu ziehen..Und dann zeigt Brian einen Sharpshooter.Parn versucht die Seile zu ergreifen,kommt aber nicht ran.Das Match scheint für Brian gewonnen.Aber irgendwie schafft es Parn sich zu befreien.Er stößt Brian mit den Beinen von sich weg,steht blitzschnell auf und kommt Brian hinterher.Brian aber,springt aufs Mid Rope,stößt sich ab und trifft den Flying Pain perfekt.Er setzt sofort zum Cover an:1..2..3..


Sieger des Matches durch Pinfall: Brian Veilho!!!


Brian springt noch auf den Turnbuckle und feiert mit seinen Zahlreichen Fans.Er posed und zeigt andauernd auf seine Hüften,als Zeichen dafür,das er nun auf Titeljagd geht.





Man sieht Nick Mjöd bei strahlendem Sonnenschein am Rande einer Klippe stehen. Im Hintergrund ist eine Brandung zu vernehmen. Plötzlich fängt seine Stimme, die seine Gedanken symbolisieren sollen, an zu erzählen.

In meinem Leben gibt es nur ein Gesetz:


Ein 3 sekündiger Ausschnitt einer Verfolgungsjagd erscheint, bei dem ein maskierter Jugendlicher, der jüngere Nick Mjöd von Polizisten verfolgt wird.


Und zwar: Das Gesetz der Schwerkraft. Was hoch kommt...


Nun wird erscheint ein Segment, das den jungen Russen beim Absprung vom Top-Turnbuckle zeigt.


...kommt auch wieder runter.


Es wird eine Senton-Bomb auf einen am Boden liegenden Gegner ausgeführt.


Dieses letzte Gesetz zu brechen, ist mein Ziel.


Plötzlich erfolgt ein Wechsel des Kamerastandpunktes. Das Bild zeigt nun die Brandung an der Steilküste und schnell fährt die Kamera hoch, bis auf Nick Mjöds Augenhöhe, wobei diesmal der Russe direkt anfängt zu erzählen.


Nick Mjöd: Dieses Ziel symbolisiert mein Leben, meine Aufgabe, meine Leidenschaft. Und für diese Leidenschaft, tu ich alles.


Er rennt los, springt ab und man sieht, wie der Russe im Flug eine Vorwärtsrolle macht, wobei das Bild ausfadet.



Pete steht im Ring, in der hand hält er ein Mikro und ohne großes Drumherum beginnt er zu sprechen.


Pete: Ladies and Gentleman, meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Fans und Freunde – heißt mit mir gemeinsam willkommen : den Mann, der sich ein garantiertes Titelmatch gegen den Heavyweight Champion nach dem PPV erkämpfen konnte.


Den Hamburger Jung, den Wikinger… Pavus Maximuuuus…


Die Crowd springt auf, richtet die Blicke zum Entrance und gleichzeitig mit dem Einsetzen der Musik, schaltet die Hallenbeleuchtung in einen sanften, blauen Farbton.

Ohne seine Fans lange warten zu lassen hüpft Pavus Maximus regelrecht auf die Stage, mit einem Grinsen im Gesicht, was seines gleichen sucht. So fröhlich und gut gelaunt hat man den Hamburger wohl eher selten gesehen.


Pavus breitet seine Arme auf der Stage stehend aus und bewegt sie ein wenig auf und ab – das Zeichen für die Fans komplett auszurasten, in Exstase zu versinken, sich einfach ganz und gar gehen zu lassen. Und die Crowd tut wie ihr befohlen, denn der Lärmpegel steigt enorm an, dazu steigen einige der Zuschauer auf ihre Sitze und applaudieren zusätzlich zu den Chants.


Der Hamburger steht nur lachend da und saugt diese fantastische Stimmung in sich auf, genießt den riesigen Zuspruch und merkt gleichzeitig, dass er die Fans kontrollieren kann wie Marionetten – so euphorisch sind diese.


Von einer Backe bis zur andern reicht das gigantische Lächeln im Hamburger Gesicht und jetzt beginnt er seine Füße zu bewegen. Nicht beheblich und schwerfällig wie sonst, sondern fast schon tanzend, voller Leichtigkeit, begibt er sich die Stage herunter, klatscht mit den Fans ab und man merkt und sieht die vor Stolz geschwollene Brust.

Der Hamburger slidet in den Ring hinein, stellt sich auf und sein Gesicht gleicht dem Strahlen einer Mutter, die voller Stolz auf ihr Kind blickt, sieht wie es sich entwickelt und wie ein neues Leben heranwächst.


Nacheinander steigt Pavus in alle vier Ringecken, reißt dort seine Arme die Höhe und lässt den Jubel der Fans auf sich einprasseln, während sein Theme schon verstummt ist.

Pavus steigt vom letzten Turnbuckle hinab, begrüßt Pete und lässt sich von ihm das Mikro geben, doch bevor er etwas sagen kann muss er erstmal mit einer beruhigenden Handbewegung dafür sorgen, dass die Fans ein wenig ruhiger werden. Und tatsächlich hören die Fans auch hier auf den Hamburger, was dieser mit einem breiteren Lächeln quittiert.


Pavus: Halloooooo Arnsberg und danke Pete…


Pete verlässt das Seilgeviert und die Crowd wird nach einem kurzen lautstarken Aufbäumen wieder ruhig um dem Hamburger weiter zu lauschen.


Pavus: Ihr habt es gesehen.. ihr habt es alle gesehen…


Bei dieser Aussage dreht sich Pavus im Kreis um so viele Fans wie möglich direkt ansprechen zu können.


Pavus: Verdammt noch mal, ich habe es geschafft in einem verdammt harten Match Danny Rickson und Ironman zu besiegen und mir einen Titleshot auf den Heavyweight Championship verdient..


Lautes Lachen dröhnt aus der Kehle des Hamburgers und wieder bekunden die Fans ihre positive Zustimmung.


Pavus: Was für ein herrlicher Tag war das letzten Freitag. All die Mühe hat sich gelohnt, das harte Training hat sich ausgezählt. Im Gegensatz zu Rickson und Ironman habe ich nicht nur das Maul aufgerissen, sondern ich habe Taten folgen lassen, ich habe gezeigt zu was ich im Stande bin.

Ich habe zwar nicht den German Pain Titel gewonnen, aber ich habe diese einmalige Chance bekommen gegen den Heavyweight Champion anzutreten… nach dem PPV wartet entweder Ironman oder JTK auf mich.


Die Crowd kann sich ein hämisches Jubeln nicht verkneifen, als Pavus die Namen seiner möglichen Kontrahenten ausspricht.


Pavus: Heute Abend trete ich gegen Ironman, gegen den World Heavyweight Champion an. NOCH darf er sich so nennen, aber ich bezweifle, dass dieser Zustand lange so bleiben wird.


Wieder leichtes Gelächter in der Crowd.


Pavus: Selbst wenn Ironman es beim PPV schaffen sollte seinen Gegner, JTK, zu besiegen, wird es nicht lange dauern bis seiner Regentschaft ein Ende gesetzt wird.

Du solltest im Hinterkopf haben, dass ich ein garantiertes Titelmatch habe Ironman und es wäre mir ein Vergnügen dieses gegen dich bestreiten zu dürfen.


Doch ganz soweit ist es noch nicht.


Wieder der schweifende Blick durch die Arena in Arnsberg.


Pavus: Heute Nacht stehen wir zwei uns Auge in Augen gegenüber. Nur du und ich… letzte Woche hattest du Glück, dass mit Danny Rickson ein weiterer Mann im Ring stand, denn so hast du nicht alles abbekommen, von dem, was ich zu leisten im Stande bin.


Heute wird sich dieses ändern und ich werde dich auf den kalten, harten Boden der Realität zurückholen. Die stärkste Waffe des Menschen ist der Verstand… doch mit dir habe ich heute einen unbewaffneten Gegner im Ring.

Ich werde dir deine Grenzen aufzeigen und dir bewusst machen, dass du nicht mal ansatzweise ein würdiger Champion bist, dass du ein Niemand bist, der sich diesen Titel nur erschlichen hat.


Die Crowd lässt wieder laute Zustimmung hören, unterstreicht durch ihre Ausrufe den Wahrheitsgehalt der Aussage.


Pavus: Einen guten Tipp gebe ich dir noch mit auf den Weg und du kannst Danny Rickson gerne fragen, warum man meine Tipps beherzigen sollte…


Der Hamburger hebt erneut seine Arme in die Höhe, während er seine mittlerweile gut bekannte Catchphrase zum Besten gibt.


Pavus: Nemo Me Impune Lacessit!


Das Mikro wird gedropt und nachdem der Hamburger sich erneut in allen vier Ringecken hat feiern lassen, steigt er aus dem Ring, klatscht mit seinen Fans ab und verschwindet wieder im Backstagebereich.


Single Match:

Jimmy Maxxx vs. Valerion

Referee: Peter Cleven

Die Ringglocke läutet, und sofort stürmt Maxxx auf Valerion los und überrascht diesen damit völlig. Mit einer Clothesline reißt Jimmy seinen Gegner um und prügelt dann mit der gschlossenen Faust auf seinen Gegner ein, was der Ringrichter natürlich unterbindet. Er zieht Maxxx von seinem Gegner herunter und ermahnt ihn. In dieser Zeit kann sich Valerion wieder erheben und Maxxx bemerkt das erst, als der Rothaarige ihn schon am Handgelenk herumwirbelt und dann mit einem schnellen Whip-In in die Ringecke nachsetzt. Jimmy bleibt dort stehen und Valerion zeigt einen Stinger Splash... Nein, Maxxx kann vorher ausweichen und Valerion springt ins Leere. Er taumelt zurück und wird von Jimmy eingerollt... Eins... Kick-Out von Valerion.


Pete: „Flottes Match.“

Sven: „Kann man so sagen.“


Maxxx wartet, bis Valerion wieder steht, dann packt er ihn am Kopf und wirft ihn durch das zweite und dritte Ringseil nach draußen. Dort kann sich Valerion ersteinmal aufrichten, während Jimmy im Ring schon Anlauf nimmt... Und er fliegt dann mit einem Crossbody über das oberste Seil nach draußen auf Valerion! Der kann aber rechtzeitig zur Seite springen, sodass Maxxx völlig ungebremst in der Absperrung landet. Man hört es förmlich knacken, als Jimmy mit voller Wucht aufschlägt. So sind beide Athleten ersteinmal außer Gefecht, und der Referee beginnt zu zählen... Eins... Zwei... Drei... Valerion richtet sich wieder auf... Vier... Der Rothaarige steht wieder... Fünf... Er packt sich Maxxx, der sich immer noch nicht regt... Sechs... Valerion schleppt seinen Gegner förmlich in Richtung Ring... Sieben... Jimmy wird in den Ring gerollt... Acht... Valerion geht hinterher. Dort setzt er sofort ein Cover gegen den immer noch reglosen Maxxx an... Eins... Zwei... Dre... Nein! Jimmy kann den Fuß aufs Seil bringen! Valerion kann es nicht fassen, und die Fans wohl ebenso wenig.


Sven: „Das darf ja nicht...“

Pete: „Wahnsinn!“


Valerion hebt jetzt Jimmy hoch und whipt den scheinbar wehrlosen Gegner in die Ringecke. Wieder soll der Stinger Splash kommen... Und diesmal trifft der Move! Jimmy taumelt aus der Ringecke heraus und Valerion nutzt die Gelegenheit, schnell auf das zweite Ringseil zu springen und einen Crossbody zu zeigen! Der Move trifft... Aber Maxxx rollt einfach durch! Das Cover folgt... Eins... Zwei... Kick-Out von Valerion. Schnell kann sich der Rothaarige aufrichten. Maxxx hat mehr Mühe und wirkt leicht orientierungslos. Valerion wartet bis Maxxx steht, dann gibt es einen knallharten Schlag an den Hinterkopf des Hardcore-Fans. Jimmy sackt zusammen, aber Valerion zeigt kein Cover. Stattdessen hebt er Maxxx wieder an, schickt ihn ins Seil und empfängt ihn mit einer Clothesline, die sich gewaschen hat.


Pete: „Valerion hat eine Schwachstelle ausgemacht.“

Sven: „Ja, und er bearbeitet sie gut.“


Und immer noch gibt es kein Cover, stattdessen packt sich Valerion jetzt auch noch Maxxx's Bein und dreht ihn herum... Oder besser gesagt versucht es, denn da kontert Jimmy mit einem schnellen Einroller! Eins... Zwei... Valerion kann auskicken. Maxxx hat jetzt aber wieder Hoffnung geschöpft, er richtet sich schneller wieder auf, als sein Gegner und tritt diesem dann noch vor den Kopf, sodass Valerion zusammensackt und auf der Matte liegen bleibt. So schnell er kann klettert Jimmy auf die Ringecke... Er steht auf dem obersten Seil... Aber das wird ihm unter den Füßen weggezogen! Valerion schafft es, am Seil zu ziehen, und Maxxx bleibt dort mit schmerzverzerrtem Gesicht sitzen, unfreiwillig. Da klettert der Rothaarige auf das zweite Seil... Und packt sich Maxxx zum Fallaway Slam. Valerion springt ab und Maxxx muss mit herunter, ein gigantischer Fallaway Slam... den Jimmy aber in der Luft irgendwie in einen Inverted DDT umdrehen kann! Beide Athleten krachen auf die Matte, und dank Maxxx's Konter ist auch Valerion stark angeschlagen.


Pete: „Was für ein Wahnsinnskonter!“

Sven: „Trotzdem ist Jimmy aber immer noch von da oben heruntergefallen...“


Beide kommen nun langsam wieder auf die Beine, und dort liefern sie sich einen schnellen Schlagabtausch. Rechte von Jimmy... Rechte von Valerion... Rechte von Jimmy... Rechte von Valerion... Und wie aus dem nichts tritt Maxxx seinem Gegner in den Magen und packt sich Valerion, lädt ihn sich auf die Schultern und läuft einfach los... Da lässt er sich nach hinten fallen, und der gewaltige Running Samoan Drop schüttelt Valerion ordentlich durch. So schnell er kann setzt Maxxx das Cover an... Eins... Zwei... Kick-Out bei 2,9!


Sven: „Darf das wahr sein?“

Pete: „Beide geben alles was sie haben – und das ist einiges!“


Jimmy ist als erstes wieder oben. Langsam taumelt er auf die Ringecke zu, während Valerion sich aufrichtet. Maxxx schwankt auf dem obersten Seil, kann sich aber halten, und als sich der Rothaarige ihm zudreht, springt er mit einem Crossbody ab... Valerion jedoch fängt ihn einfach auf! Und in einer durchgehenden Bewegung setzt es nun doch noch einen Fallaway Slam. Langsam krabbelt Valerion zu Jimmy hinüber... Er zeigt das Cover... Eins... Zwei... Er schafft es, nicht Jimmy bis drei auf der Matte zu halten! Maxxx kann auskicken!


Pete: „Was wollen die beiden denn noch zeigen?“

Sven: „Ich weiß es nicht. Ernsthaft.“


Valerion und Maxxx kämpfen sich fast zeitgleich auf die Beine. Maxxx ist aber einen kurzen Moment schneller und geht ins Seil, um auf Valerion zuzustürzen... Aber der kontert mit einem Superkick! Jimmy's angeschlagener Kopf kracht gegen die Fußsohle seines Gegners, und Maxxx bleibt scheinbar ausgeknockt liegen. Valerion hebt seinen Gegner nocheinmal an, aber Maxxx rührt sich kaum und kann sich so gerade eben auf den Beinen halten. Valerion packt Jimmy am Kopf und blickt seinen Gegner sehr abschätzend an... Als Jimmy wie aus dem nichts Valerion's Arme wegstößt und ganz plötzlich seinen „Straight to Hell“ durchbringen kann. Nun ist keiner der beiden mehr auf den Beinen und der Referee muss zählen... Eins... Zwei... Drei.... Vier... Fünf... Maxxx rührt sich wieder... Sechs... Er dreht sich stöhnend auf den Rücken... Sieben... Valerion wackelt ein wenig mit den Armen... Acht... Der Rothaarige will die Arme heben, während Maxxx sich aufsetzten will... Neun... Keinem der beiden gelingt sein Vorhaben... Zehn, ein Draw.


Sieger des Matches: Draw!!!




Plötzlich erlischt in der Halle das Licht. Nach kurzer Zeit wird im Ring eine Projektion eines Drachen gezeigt, welcher im Kreis fliegen mag. Einige Fans kennen das Symbol wieder und fangen an zu jubeln. Man hört den Schrei eines Drachens und danach erklingt "The Dragon lies bleeding" von Hammerfall. Ein Spot beleuchtet den Vorhang. Mit mehreren Explosionen vor dem Vorhang, die die Halle im wahrsten Sinne des Wortes erbeben lässt und die Zuschauer in der Halle, die völlig erschrocken sind, erscheinen ThunderSteel und Sid the Scum durch den Vorhang. Aus den Seiten des Titantrons schießen lauter Leuchtkugeln diagonal in die Höhe. Die Fans rasten förmlich aus. Die beiden bleiben vor dem Titantron stehen und dann heben sie ihre Arme in die Luft, was die Fans noch mehr anstachelt zu jubeln. Thunder trägt eine Lederhose, ein T-Shirt, Boots, eine schwarze Sonnenbrille und einen langen Mantel. Unter dem Mantel trägt er ein goldenes T-Shirt mit einem roten Blitz vorne darauf. Der Lord of Steel trägt einen reich verzierten Plattenpanzer, deren Verzierungen Totenköpfe und Gebeine enthält. Außerdem eine Lederhose, schwere, kniehohe Stiefel, die mit je einer Plattenschiene am Schienenbein verstärkt sind. Zu guter Letzt trägt er die schwarz schimmernde Totenkopfmaske. Alle Kleidungsstücke von den beiden Gestalten sind komplett in schwarz. Der Lord hält seinen Warhammer in der Hand und Thunder sein Szepter. Sid tritt mit seinem grünen Siffer Iro an, in die Haare ist ein (A) gefärbt, in rot. Seine Ranzige Stoff und Lederjacke ist übersäht mit irgendwelchen Patches und Nieten, auf dem Rücken trägt er ein GFCW-Records Aufnäher. Seine Stiefel sind Rot-Schwarz geschnürrt und seine Blau-Weiße Bondage ist am zerrfledern.... Siffig, hat er ein Magazin aus Zigaretten in den Tunneln, die er in seinen Ohren hat. Nun bewegen sich die beiden langsam, gehen ernst die Rampe herunter und steigen in den Ring. Im Ring angelangt lassen sie sich jeder ein Mikro geben. Dann verstummt die Musik. Die Zuschauer rufen laut „ThunderSteel“ und „Sid“.


Thunder: Es reicht! Du kleiner mieser, dreckiger Scheißkerl, der du dich irgendwo im Backstagebereich versteckst. Dieses „Finde mich schnell, ansonsten schlage ich euch“-Spiel hängt uns langsam zum Halse raus. Was willst du von uns? Was haben wir dir getan?

LoS: Kann das sein, dass du Angst vor uns hast? Attackierst uns nur hinterrücks und dann nur mit Waffen! Zu Feige dich einfach so uns zu stellen, was?


Sid macht sich nervös eine Kippe an und brüllt in richtung der Zuschauer


Sid: So ein Feigling, findet ihr nicht auch?


Und aus den Zuschauerrängen kommt ein nicken und YES! Schreie...


LoS: Also komm nun endlich raus!!!


Die drei im Ring warten und warten und auch die Zuschauer blicken zum Vorhang. Doch nach einiger Zeit ertönt ein Raunen in den Zuschauerrängen und durch den Vorhang unter dem Titantron kommt tatsächlich eine Person heraus, die maskiert ist und in schwarz gekleidet ist. Der Lord möchte gerade auf die Person losstürmen, wird aber von Thunder zurück gehalten. Die Person stellt sich kurz nach dem Erscheinen vor dem Titantron hin und rührt sich nicht.


Thunder: Hast du dich doch getraut, du feige Ratte. Also was hast du zu sagen?


Alle drei schauen gespannt die Person an, aber diese rührt sich nicht und macht auch keine weitere Anstalten.


LoS: Hat es dir die Sprache verschlagen oder hast du dir vor Angst in die Hose gemacht? Du stehst da wie ein nasser Sack. Raus mit der Sprache oder ich komme zu dir hoch und prügel es aus dir raus!


Doch wieder tut sich gar nichts. Nun ergreift Sid das Wort.


Sid: Fick dich doch du Bastard!... Du hast doch einfach nur Schiss, wenn ich dich in die Finger kriech!


Wieder nichts! Die drei Wrestler im Ring beraten sich was sie machen sollen, lassen die Gestalt auf der Rampe nicht aus den Augen. Da ertönt ein Raunen hinter ihnen in den Zuschauerrängen. Ehe sich die drei umdrehen können, stürmt ein weiterer maskierter, schwarz gekleideter in den Ring mit einem Kendostick hinein. Die Securities der GFCW stürmen hinterher. Der Unbekannte schlägt auf den Rücken bzw. in den Bauch der drei Wrestler ein und verpasst Thunder noch einen Falling Reverse Neckbreaker. Keiner konnte in diesem Überraschungsmoment etwas dagegen tun. Dann spurtet er schnellstens wieder aus dem Ring hinaus als die Security in den Ring gestürmt kommt Vier von ihnen stürmen den Unbekannten hinterher und einer kümmert sich um den Unbekannten, der gerade die Rampe herunter gelaufen kommt. Aber irgendwas ist seltsam mit seinen Armen. Sie wedeln beim Laufen unkontrolliert hin und her. Der Sicherheitsbeamte will sich seine Arme packen, doch er schaut erstaunt auf. Er packt in einen mit schmalen, langen Kissen gefüllten Ärmel. Nun reißt er die Maske des Unbekannten herunter und es kommt zum Vorschein...


Pete und Sven: PARN!!!

Pete: Das kann ich nicht glauben.

Sven: Aber schau mal. Er ist geknebelt!


Tatsächlich hat Parn einen Knebel im Mund. Der Sicherheitsbeamte reißt ihm nun die Jacke herunter und einige weitere Kissen fallen heraus. Seine Hände sind nach hinten hin zusammen gebunden. Der Lord und auch Sid schauen mit schmerzenden Gesicht Parn an und Thunder liegt noch benommen auf dem Boden. Seine Augen blicken aber auch in Richtung Parn. Der Sicherheitsbeamte löst die Fesseln und Parn eilt in den Ring. Thunder steht so langsam auf und der Lord und Sid stellen Parn zu Rede. Thunder gesellt sich sichtlich angeschlagen dazu. Sie fragen wohl gerade Parn was das sollte.


Pete: Kannst du verstehen, was Parn sagt, Sven?

Sven: Hmm....


Sven steht auf und nähert sich dem Ring. Dann lauscht er genauer hin.


Sven: Den Bewegungen nach und das was ich mitbekommen habe, deutete Parn an, dass er wohl niedergeschlagen, gefesselt und von den Unbekannten bedroht wurde.

Pete: Das macht einen Sinn. Parn kommt an Stelle des richtigen Unbekannten heraus und der richtige Unbekannte konnte seelenruhig die drei im Ring attackieren.

Sven: Gut gefolgert, Pete. Nur lief er den Securities über den Weg, so dass alles schnell gehen musste.


Der Sicherheitsbeamte fragt via Funkgerät ob die anderen ihn bekommen haben. Laut ertönt dadurch: „Nein, er ist uns entwischt!“. Im Ring umarmen sich alle Akteure und gehen dann unter der Musik von ThunderSteel die Rampe hoch in den Backstagebereich. Dabei diskutieren sie noch ein wenig. Thunder hält sich noch den Nacken.


Pete: Ich möchte liebend gern wissen, wer sich hinter dem Unbekannten versteckt.

Sven: Das möchte ich auch gerne wissen. Machen wir aber weiter in der Show.


Single Match:

Brainpain vs. Danny Rickson

Referee: Mike Gard

German Pain Champion Danny Rickson und Hüter der Kultur Brainpain stehen sich in ihren jeweiligen Ringecken gegenüber und mustern sich gegenseitig von oben bis unten. Und von ihren Gesichtsausdrücken her zu urteilen, ist keiner vom anderen irgendwie beeindruckt. Er herablassend blicken sie aufeinander. Das Ganze wird aber nach kurzer Zeit von Ringrichter Mike Gard unterbrochen. Der geht nämlich zwischen die beiden in die Ringmitte und erkundigt sich, ob er das Match anläuten lassen kann. Das wird von beiden benickt und so kann der Co-Main Event des Abends beginnen. Und es dauert keine 10 Sekunden, da kriegen sich die beiden Kontrahenten schon in die Haare. Denn kaum dass die Ringglocke geläutet wurde, gehen die beiden aufeinander zu und in einen Lock up. Beide reißen nun heftig am Gegner und versuchen ihn irgendwie aus dem Konzept zu bringen, aber wirklich die Kontrolle hat keiner der beiden über den jeweils anderen. Und so kommt es, dass sich Rickson und Brainpain quer durch den Ring schieben, an fast jeder Ringecke einmal kurz halt machen, nur um danach weiter herumzuringen. Nach einiger Zeit kann der German Pain Champion seinem Gegner ein Bein stellen und diesen so zu Fall bringen, doch Brainpain denkt gar nicht daran loszulassen und so geht der Lock up selbst auf der Ringmatte noch weiter. Beide stützen sich auf ihre Knie und mittlerweile gleicht das Gerangel der beiden einem Schlammringkampf. Es will aber einfach keiner der beiden zurückstecken, da spielen schon die gewaltigen Egos dieser beiden Männer nicht mit. Und so kommt es, dass sie sich irgendwann unter das unterste Ringseil hindurch nach draußen ringen und dort noch immer im gleichen Lock up stecken. Und es sieht nicht danach aus, als wäre ein schnelles Ende in sich. Dafür sind die beiden viel zu sehr ineinander verkeilt. Und so kommt es tatsächlich, dass sich die beiden vor dem Ring weiter hin und her schieben und gegenseitig versuchen, den anderen unter Kontrolle zu bekommen. Und nach fast endlos erscheinender Zeit sieht es so aus, als würde das Brainpain nun auch tatsächlich gelingen. So kann er Rickson wirklich in die Ecke der Fanabsperrung drücken. Der löst nun den Griff und schubst Brainpain schnell von sich weg, doch der Mann aus dem Rollstuhl bemerkt natürlich sofort, dass der Engländer in der Klemme steckt und so geht er gleich wieder zu seinem Kontrahenten und zeigt eine Reihe von Schlägen. Die bleiben aber nicht unbeantwortet, denn während Rickson in seiner Ecke immer weiter zusammensackt, feuert er irgendwann zurück und kämpft sich zurück in den aufrechten Stand. So stehen die beiden nun vor dem Ring und prügeln aufeinander ein, bis sie schließlich bemerken, dass der Ringrichter ja schon bei 8 ist. Kurz schauen sich die beiden an, dann rutschen sie schnell zurück ins Seilgeviert und verhindern somit, dass sie ausgezählt werden.


Pete: Das wäre fast ein sehr kurzes Match gewesen.

Sven: Wäre aber nichtmal überraschend gewesen, so hitzköpfig wie die beiden hier sind.


Zurück im Ring geht man es jetzt aber nicht ruhiger an. Ganz im Gegenteil. Rickson ist einen Hauch schneller auf den Beinen als Brainpain und so stürmt er direkt auf seinen Gegner zu, der noch in der Hocke ist und reißt ihn wieder zu Boden. Auf der Matte prügelt der German Pain Champion nun wild auf seinen Widersacher ein, doch der nutzt einen unachtsamen Moment des „Demons“ und dreht den Spieß einfach um. Bildlich gesprochen, denn jetzt ist Brainpain derjenige, der auf seinem Gegner sitzt und Schläge austeilen kann. Zumindest bis Mike Gard dazwischen geht und ihm erklärt, dass er das lassen soll, was bei 4 auch endlich getan wird. Mit einer Hand am Kinn und einem fiesen Blick im Gesicht kommt Rickson nun wieder auf die Beine und starrt auf seinen Gegner. Der grinst ihn nur hinterhältig an und schon ist klar, dass der Kampf genauso weiter gehen wird, wie er angefangen hat. Wieder gehen beide aufeinander los und erneut entbrennt ein Schlagabtausch zwischen den beiden. Rickson hat sich allerdings anscheinend wirklich ein wenig am Kiefer verletzt und so kann Brainpain mit einem gezielten Haken die Matchkontrolle an sich reißen. Während Danny rückwärts in die Ringecke torkelt, geht Brainpain hinterher, zeigt dort zwei drei Shoulderblocks in die Magengegend und zieht Rickson dann aus der Ecke, nur um ihn mit einer Clothesline gleich wieder zu Boden zu schicken. Der Champion will direkt wieder aufstehen und weiter machen, doch Brainpain entscheidet sich nun dazu, mal ein wenig das Tempo aus dem Match zu nehmen und so setzt er stattdessen einen Headlock an, der dem Briten die Luft raubt. Zwar wird er wegen dem Angriff kaum aufgeben, trotzdem versucht Rickson sich möglichst schnell wieder aus dem Griff zu befreien. Wie ein Wilder wedelt er mit den Armen herum und versucht, Brainpain irgendwie in die Finger zu bekommen, aber der ist flink und kann so immer wieder ausweichen. Gleichzeitig kommt Danny aber auch wieder auf die Beine und so kann er schließlich zwei Ellbogenstöße in Brainpains Magen zeigen und sich somit wieder aus der Umklammerung lösen. Dann will er in den Seilen Schwung holen, doch Brainpain greift wieder um Ricksons Hals und reißt ihn wieder zu Boden.


Pete: Brainpain ist jetzt am Drücker.

Sven: Er hat Rickson ganz gut im Griff.


Und das beweist er auch, indem er einfach da weiter macht, wo er gerade aufgehört hat. Und so zeigt er auf der Matte jetzt einfach erneut einen Headlock und um das Ganze diesmal noch ein wenig zu verstärken und zu verhindern, dass Rickson wieder so einfach aufsteht, umklammert er ihn diesmal gleich noch mit einer Beinschere. Der Engländer bleibt aber stur und will nicht einfach so auf der Matte bleiben. Also rollt er sich auf den Bauch und versucht nun nach und nach aufzustehen. Er zieht er die Knie an, dann stellt er einen Fuß hin, dann den Nächsten und langsam aber sicher kommt er wirklich wieder in den aufrechten Stand, während Brainpain noch immer auf seinem Rücken hängt. Für dieses Problem hat der German Pain Champion aber auch schnell eine Lösung parat und so rennt er auf eine Ringecke zu und dreht sich im letzten Moment, sodass er mit Brainpain voran dagegen kracht. Der Headlock sowie die Beinschere lockern sich und so kann sich Rickson mit einer schnellen Drehung aus dem Griff befreien, stattdessen nun selbst seinen Gegner umklammern und diesen mit einem Belly to Belly Suplex auf die Matte werfen. Da folgt nun auch gleich ein Cover,


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aber das führt noch nicht zum Erfolg. Beide kommen nun wieder auf die Beine und schauen sich erneut in die Augen. Diesmal allerdings ein wenig respektvoller als noch zu Beginn des Aufeinandertreffens. Trotzdem werden die beiden anscheinend keine Freunde. Denn schon wieder gehen sie aufeinander zu und es geht gleich wieder in den nächsten Schlagabtausch. Zumindest hatte Brainpain das vor. Rickson hat aber andere Pläne und so zeigt er schnell einen überraschenden Tritt gegen Brainpains Knie. Der geht daraufhin ein wenig zu Boden und so kann der German Pain Champion gleich noch einen Enzuigiri nachsetzen.


Pete: Rickson hat das Blatt gewendet.

Sven: Wirklich spannend hier.


Wieder folgt ein Cover,


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aber auch das führt nicht zum gewünschten Erfolg. Also zieht Rickson seinen Gegner wieder auf die Beine und setzt nun mit einem DDT nach. Zumindest war das der Plan, doch Brainpain hebt ihn einfach aus und wirft ihn mit einem Back Body Drop zurück auf die Matte. Und der Mann aus Colorado denkt nicht einmal dran, seinem Sprachkollegen eine Pause zu gönnen. Sofort rennt er in die Seile, federt zurück und zeigt einen Legdrop gegen den Engländer. Und gleich darauf noch einen und weil es so schön war gleich noch einen Dritten hinterher. Dann hebt Brainpain Danny wieder an, schubst ihn ein wenig von sich weg und zeigt einen schönen Spinning Wheel Kick. Jetzt folgt von ihm ein Cover,


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aber das reicht ebenfalls noch nicht aus. Trotzdem hat er jetzt eindeutig wieder die besseren Karten. Und das beweist er auch gleich noch einmal. So hebt er Rickson wieder an, nimmt ihn zu einem Vertical Suplex hoch und wirft ihn auch auf die Matte. Dann setzt er das Cover an, allerdings kein gewöhnliches, nein er stellt vielmehr nur einen Fuß auf die Brust des German Pain Champions, um seine Überlegenheit zu demonstrieren.


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aber so überlegen ist er dann doch noch nicht.


Pete: Das war zu eitel.

Sven: Und das will schon was heißen für einen GEGNER von Danny Rickson.


Brainpain macht nun einfach weiter, wo er aufgehört hat und so zieht er Rickson wieder auf die Beine. Der kontert allerdings überraschend mit einem Jawbreaker und kann sich somit zumindest kurzfristig wieder von der Belagerung seines Gegners befreien. Doch Brainpain ist schon wieder zur Stelle, allerdings nur um nun auch noch einen Dropkick abzubekommen. Prompt hat Rickson wieder das Sagen und so hebt er Brainpain auch wieder an und schleudert ihn in die Seile, doch der Schachfreund zeigt einen Reversal. Aber auch das wird gekontert und so ist es am Ende doch Brainpain der in die Seile geschickt wird. Mit Schwung federt er zurück und kommt auf Rickson zugerannt und plötzlich kommt der Brainpain, doch auch Rickson zeigt einen Big Boot! Beide erwischen sich gegenseitig im Gesicht und rollen nun an den gegenüberliegenden Seiten aus dem Ring, wo sie auch liegen bleiben, während der Ringrichter die beiden anzählt. Und so kommt er tatsächlich bis 10 und muss das Match abbrechen.


Sieger des Matches: Draw!!!


Pete: Unentschieden!

Sven: Am Ende waren beide einfach zu erschöpft.




„The Bleeding“ von Five Finger Death Punch ertönt aus den Boxen, und die Halle verfällt in ihr übliches Buhrufen. Robert Breads scheint das aber – wie gewohnt – gar nicht zu interessieren, denn er taucht in diesem Moment auf der Rampe auf und schreitet diese dann auch langsam herunter, bis er im Ring angekommen ist. Dort bleibt er dann stehen und blickt durchs Publikum, bevor er ein Mikrofon an den Mund hebt.


Robert Breads: „Ein letztes Mal... bevor es für uns in Richtung Ultra Violence geht... spreche ich hier zu euch. Ein letztes Mal, bevor ich Cashew dazu zwingen werde, diese alles vernichtenden Worte auszusprechen, die man niemals in den Mund nehmen würde, wenn man Ehre, Respekt oder – und das ist am wichtigsten – gedankliche Stärke besitzt. Wenn man nicht den Willen hat, wenn man nicht will, dann kann man mich nicht besiegen. Mich nicht. Denn man kann mich nur besiegen, wenn man einen stärkeren Willen hat als ich. Und Cashew, das hast du niemals. Du nicht. Dein Wille ist nicht einmal stark genug, um den Versuchungen zu verstehen, die an jeder Ecke lauern – Nein, du ergibst dich allen Versuchungen, die es gibt, du lässt dich auf alles ein. Und so zerstörst du dein Leben. So zeigst du deine Schwäche. So zeigst du, das du ein einfaches Leben führst, und dir nicht die Mühe gibst, so stark wie ich zu sein.“


Breads leckt sich über die Lippen, er wirkt ein wenig aufgeregt.


Robert Breads: „Du bist jemand, der sich selbst hasst. Aber nein, du ritzt dir stattdessen nicht die Arme auf, nein, du akzeptierst es einfach. Du akzeptierst einfach, dass du nicht annähernd so stark bist wie du es sein könntest, wenn du nur auf mich hören würdest. Wenn du mir zuhören würdest, wenn du dein Leben aus den tiefsten Abgründen auf ein neues Level hieven würdest, indem du endlich, ENDLICH erkennst, was du zu tun hast, um Stärke zu zeigen. Alles was du tun musst, ist zu tun, was ich sage. Lebe ein Leben über dem sozialen Abgrund. Ein ehrenvolles, starkes Leben. Ein Leben, dass es sich zu leben lohnt, ein Leben, dass es wert ist, überhaupt zu existieren. Denn Cashew, wenn du dich in diesem Moment, genau jetzt in Luft auflösen würdest, wenn du diese Welt nun verlassen würdest: Was könntest du von dir behaupten, was du getan hast, was der Menschheit in irgendeiner Form weitergeholfen hast? Nichts. Du hast dich besoffen, hast Menschen verletzt, und das ohne Sinn und Verstand, ohne Zweck, ohne irgendwem damit weiterzuhelfen – nicht mal dir selbst. Nicht mal dir selbst, Cashew. Und genau deswegen wirst du es sagen. Du wirst es sagen. Diese zwei Worte, die jedem beweisen werden, dass ich dir überlegen bin. Du wirst mir ins Gesicht blicken, du wirst in meine Augen blicken, du wirst mich ansehen, du wirst realisieren das du keine Chance hast, und du wirst sagen... „I Quit“.“


In diesem moment springt ein Typ in einem Totenkopfkapuzenpulli und einer Jeansshorts über die Zuschauerballustrade, mit einem Stuhl bewaffnet rutsch er in den Ring. Er schlägt Breads mit dem Stuhl in den Rücken, und attackiert ihn dann weiter als er schon am Boden liegt. Dann nimmt die Person die Kapuze ab, und zum Vorschein kommt die Hardcore Legende Jimmy Maxxx. Er brüllt dann noch was in Richtung von Robert Breads und Tritt noch ein paar mal auf ihn ein.


Cashew: Gute Arbeit, Maxxx. Aber lass mir doch noch was übrig für den PPV, du willst mir doch nicht noch den kompletten Spaß verderben. Das ist genug.


Cashew applaudiert leise und rollt sich dann in den Ring.


Cashew: Obwohl, du hast hier noch etwas übersehen, ich sehe deinen Schuhabdruck nämlich noch nicht auf seinem Gesicht, da zwischen den Augen auf der Nase. Aber um mal zu dir zu kommen, Breads. Du solltest dich warm anziehen, denn beim PPV wird dich nicht so ein Lutscher verprügeln, wie der hier, sondern jemand der dir zeigen wird, wie man am Kreuze nagelt. Und schätze dich glücklich, dass Dynamite angesetzt hat, dass ich dich nicht berühren darf, wollte nämlich noch ganz andere Sachen mit dir machen, aber die wirst du schon beim PPV herausfinden. Und Maxxx, ich glaube du bekommst noch was von mir.


Cashew wirft ihm einen Geldbündel hin und will dann den Ring verlassen.


Doch als Cashew den Ring verlassen will, kommt Jimmy angerannt und streckt Cashew mit seinem Spear nieder. Jimmy scheint sehr aggressionsgeladen und blickt auf Cashew und Robert Breadas herab mit einem sehr wütenden Gesichtsausdruck. Er rennt dann rüber zum Ringsprecher und lässt sich ein Mikrofon geben. Dann geht Jimmy wieder rüber zu Cashew und Breads und schreit ins Mikrofon


Jimmy:"Na wie gefällt euch das? Wie gefällt es euch am Boden zu liegen? Wie ist es für euch im Dreck zu liegen? Wisst ihr beide ich habe es satt! Ich habe es satt für Leute wie euch beide von den GFCW Fans ausgebuht zu werden! Ich habe es satt, wegen Typen wie euch immer in der GFCW hinten stehen zu müssen und den Dreck zu fressen den ihr zurücklasst! Ich habe es satt das meine Karriere ruiniert wird wegen Versagern wie euch, die nichts anderes können, als wie anderen Messer in den Rücken rammen oder sich von hinten angreifen! Aber im Ring bringen Typen wie ihr beide absolut nichts zu stande! Und das sollen dann die Gesichter der GFCW sein ja? Die sich alle Fans als Vorbilder nehmen sollen! Meine Güte ist das peinlich mit Leuten wie euch in Verbindung gebracht zu werden! Leute wie ihr seid eine Schande für das ganze Wrestlingbuisness. Und deshalb wird sich jetzt auch was ändern hier in der GFCW! Wir werden die Alternative zu euren sinnlosen und total talentfreien Showeinlagen bieten. Wir werden euch zeigen das es noch richtiges Wrestling gibt! Was wir bedeutet? Das werdet ihr sehen, genauso wie das ich nach dem PPV mich auf dem Weg mache GFCW World Heavyweight Champion zu werden...."


Dann verlässt Jimmy die Arena ...



Die Kamera schaltet Backstage direkt in Dynamites Büro, wo Dynamite hinter dem Schreibtisch sitzt und in Arbeit vertieft ist. Da platzen die Storm Clouds einfach so ins Büro hinein.


Thunder: Dynamite, es reicht!

Dynamite: Hey, was ist los? Kommt mal runter.

LoS: Du hast es doch vorhin gesehen. Der Typ fesselt Parn und schickt ihn als Lockvogel raus und attackiert uns erneut hinterrücks. Entweder du unterstützt uns bei der Jagd nach dem unbekannten Typen oder wir verlassen die Liga. Das kann doch nicht so weiter gehen.

Parn: Wir wollen uns hier nicht verprügeln und zum Krüppel schlagen lassen von solch einem Psychopaten.

Thunder: Und deine Security ist lahm. Die kriegen noch niemals mehr diese Person zu fassen.

Dynamite: Jungs, beruhigt euch bitte. Ich werde mich darum kümmern und noch mehr Sicherheutsleute darin investieren. Wir kriegen den Freak schon.

LoS: Toll, leere Worte oder was?

Dynamite: Nein, ich werde noch mehr Securities engagieren. Ich werde die Sicherheit verdoppeln bzw. vervierfachen. Ich werde euch sogar Leibwächter zur Seite stellen.


Thunder überlegt kurz.


Thunder: Ok, ziehe das bitte durch, Dynamite. Wir warten ab und schauen, was das PPV so bringt. Dann sehen wir weiter. Mobilisiere bitte mehr Sicherheitsleute und tue alles, dass der Typ geschnappt wird. Ich hoffe, dass das reicht.

Dynamite: Ich denke schon.

Thunder: So wir sind weg. Schönen Abend noch.


Die drei verlassen das Büro und Dynamite schaut denen hinterher. Dann sackt er in seinen Bürosessel zurück und schaut nachdenklich hinein. Dann fadet das Bild aus.


Main Event:

Single Match:

Ironman vs. Pavus Maximus

Referee: Phönix

Die Halle erstrahlt jetzt in einem dunklen Blauton, während sich einzelne Nebelschwaden von der Stage ihren Weg zum Ring bahnen. Dazu ertönt eine Theme aus den Lautsprechern. Der tiefe Bass setzt ein, gefolgt vom Schlagzeug und die Crowd rastet regelrecht aus, bei den ersten Tönen, denn alle wissen, dass hier die „Hamburger Jungs“ mit „Nordische Götter“ eingespielt wird und ebenso gut weiß jeder der Besucher, wer mit diesem Track angekündigt wird.


Während der Songtext einsetzt, verdichten sich die Nebelschwaden im Entrancebereich, während die zum Ring gezogenen Schwaden ruhig vor sich hindümpeln.


Wir haben fast alles zusammen durchgemacht,

gefickt, gesoffen, den Respekt verloren, jede Nacht zum Tag gemacht.

Uns angeschrien, geliebt, gehasst, gemeinsam aufgewacht,

beleidigend und widerlich aufeinander rumgehackt.


Auf der Stage erscheint jetzt das Hamburger Original, Pavus Maximus. Er hat seine schwarze Kapuze tief ins Gesicht gezogen und der Blick scheint starr auf den Fußboden direkt vor ihm gerichtet zu sein.


Diese Liebe geht über den Tod hinaus,

wir verlassen diese Welt und breiten unsre Flügel aus


Pavus breitet seine Arme aus, zeigt seine nicht unerhebliche Armspannweite. Dazu hebt er den Kopf und lässt seinen Blick durch die Halle schwenken.


Wir sind nordische Götter,

in einer Zeit, wo Zusammenhalt fehlt.

Wir kämpfen gemeinsam,

in einer Zeit, wo sich die Welt immer schneller dreht.


Wir sind nordische Götter,

vereint bis das Licht ausgeht.


Passend zum Text, erlischt die Beleuchtung der Halle komplett und ein einzelner, dunkelblauer Lichtspot scheint direkt auf den Hamburger Hühnen. Noch während der dunkle Bass durch die Halle dröhnt, zieht sich Pavus die Kapuze vom Kopf und startet den Weg zum Ring.


In dieser Zeit, wo sich die Erde immer schneller dreht,

sind wir der Fels in der Brandung, der niemals untergeht.

Seite an Seite zum kämpfen bereit.

Eine Insel im großen Meer der Oberflächlichkeit.


Wieder breitet Pavus seine Arme aus und klatscht so mit den Fans ab, die es geschafft haben Ringside-Karten zu ergattern. Mit einem fast schon verschmitzten Grinsen im Gesicht ist er jetzt am Ring angekommen und steigt, vom blauen Spot beleuchtet, über Apron und Toprope in das Seilgeviert hinein.


Wir sind nordische Götter,

in einer Zeit, wo Zusammenhalt fehlt.

Wir kämpfen gemeinsam,

in einer Zeit, wo sich die Welt immer schneller dreht.


Wir sind nordische Götter,

vereint bis das Licht ausgeht.


Der Spot weitet sich langsam aus, während die Musik verstummt. Das blaue Licht breitet sich langsam aber doch bestimmend aus, es erhellt den Ring und schließt schlussendlich die komplette Halle in einem blauen Lichtkegel ein.

Pavus steigt nacheinander in alle 4 Ringecken, breitet dort, wie auch schon eben auf der Stage, seine Arme aus und lässt sich von den Fans feiern. Sie chanten seinen Namen, bringen ihre Begeisterung zum Ausdruck und genau das scheint dem Hamburger zu imponieren. Es gefällt ihm, denn sein zuversichtlich grinsendes Gesicht bedarf keiner weiteren Worte. Jetzt sollen Taten folgen.


Pavus und Maximus und Ironman stehen sich in ihren jeweiligen Ringecken gegenüber und warten auf das Zeichen des Ringrichters, dass sie endlich loslegen können. Der Offizielle, Phönix, geht auch gleich in die Ringmitte und erkundigt sich bei den beiden, ob er das Match anläuten lassen kann. Natürlich bestätigen beide sofort durch ein Kopfnicken und so kann der Main Event von Chaos Night beginnen. Allerdings sind beide erst einmal vorsichtig und beginnen, sich zu umkreisen. Diese Kreise werden aber schnell immer kleiner und so kommt es in der Mitte schon bald zu einem ersten Lock up. Und beide legen sich richtig ins Zeug. Die Muskeln werden angespannt und man versucht, den anderen unter Kontrolle zu kriegen, aber es gelingt nicht so wirklich und das ist für die beiden Riesen mal eine neue Erfahrung. Beide stoßen sich wieder voneinander weg und schauen sich leicht überrascht an. Dann, nach einem kurzen Augenkontakt, rennt jeder auf seiner Seite in die Ringseile, federt zurück und zeigt einen Shoulderblock. Beide prallen aneinander, aber keiner geht zu Boden. Wieder schauen sich die beiden an und wiederholen die ganze Prozedur noch einmal. Wieder laufen sie in die Seile und diesmal zeigen beide eine Clothesline. Die Arme prallen an den Oberkörpern ab und wieder bleiben sowohl Pavus Maximus als auch Ironman stehen. So langsam verlieren die beiden die Geduld und so lassen sie ein wenig die Muskeln spielen, um sich selbst ein wenig zu pushen. Dann laufen sie erneut in die Seile, federn zurück und diesmal hat der Champion wohl den besseren Start erwischt, denn er kommt mit einem Spear aus den Seilen angesprungen und reißt den Wikinger damit zu Boden. Sofort folgt das Cover vom GFCW Champion,


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aber das war kaum ernst zu nehmen. Kraftvoll befreit sich der große Zwerg wieder und ist schnell zurück auf den Beinen. Ironman ist jetzt aber selbstbewusst und geht gleich wieder auf seinen Gegner los. Mit harten Schlägen treibt er ihn vor sich hin und bringt ihn so an die Ringseile. Dann greift er den Arm von Pavus und schleudert ihn auf die gegenüberliegende Seite, doch der Nordmann hält dagegen, zieht seinen Arm zurück und wirft Ironman somit mit Schwung über die Seile nach draußen.


Pete: Meine Güte ist das ein Kraftduell.

Sven: Kein Wunder bei den Muskelbergen hier im Ring.


Maximus überlegt gar nicht lange und geht sofort hinterher, während Ironman schon wieder halb auf den Beinen ist. Allerdings auch nur halb, weswegen Pavus ihm einen kräftigen Schlag in den Rücken verpassen kann. Dann schnappt sich der Wikinger seinen Gegner, hebt ihn an und trägt ihn gegen den Ringpfosten. Dann geht Pavus wieder einen Schritt zurück und setzt tatsächlich einen Bear Hug gegen den GFCW Champion an. Dass diese Aktion gegen den körperlich Größten im Kader aber keinen Erfolg haben dürfte, wird schnell deutlich, denn Ironmans Füße lösen sich kaum vom Boden. Und so kann sich der Cottbusser mit zwei kräftigen Schlagen auf den Nacken seines Gegners auch wieder befreien und diesen nun mit dem Rücken voran gegen die Fanabsperrung schicken. Das schmerzt natürlich, aber Pavus beißt die Zähne zusammen, schaut grimmig zu seinem Gegner und ist nun derjenige, der auf seinen Gegenüber zustürmt. Und diesmal ist Ironman wieder derjenige, der mit dem Rücken gegen die Ringkante geschickt wird. Pavus lässt sich ein wenig feiern, während Ironman zurück in den Ring rollt. Das merkt der Hamburger aber sofort und so packt er den Champion am Bein und zieht ihn schnurstracks wieder vor das Seilgeviert. Das Zählen des Ringrichters wurde damit aber trotzdem unterbrochen und so muss der wieder bei 1 anfangen. Draußen entbrennt währenddessen eine kleine aber trotzdem wilde Prügelei zwischen den beiden Riesen und als Außenstehender kann man nicht wirklich beurteilen, wer denn da gerade die Oberhand hat. Zumindest bis Ironman zu den schmutzigen Tricks greift und seinem Kontrahenten einfach mal kurz in die Augen sticht. Pavus verliert kurz die Orientierung und das kann der Bösewicht natürlich ausnutzen. So schlägt Ironman nun weiter auf Pavus ein, der irgendwie versucht, Hindernissen auszuweichen, um möglichst nicht zu stolpern. Währenddessen kontrolliert Ironman weiter seinen Gegner und rammt ihn nun mit dem Rücken voran gegen das Kommenatorenpult und das schüchtert sogar Pete und Sven ein.


Pete: Heyheyhey ganz ruhig.

Sven: Jetzt werden wir hier auch noch Teil des Geschehens.


Soweit kommt es dann aber doch nicht, denn Ironman greift einfach den Kopf seines Gegners, hämmert ihn noch einmal auf das Kommentatorenpult, geht dann zurück zur Ringkante und rollt Pavus unter das unterste Ringseile zurück in den Ring. Schnell geht der GFCW Champion hinterher und setzt nun mit Tritten gegen den Wikinger nach, der gerade dabei ist, mit Hilfe der Seile wieder auf die Beine zu kommen. Doch kaum geschehen, schnappt sich Ironman einfach den Kopf seines Widersachers und zeigt einen Neckbreaker. Und schon sind wir wieder an der gleichen Stelle wie noch vor einer Minute. Erneut tritt Ironman auf seinen Gegner ein und wieder dreht der sich um, und kriecht zu den Seilen, wo er dann wieder einigermaßen auf die Beine kommt. Aber der Champion hat gar keine Lust, es so weit kommen zu lassen und so packt er wieder den Kopf von Pavus, zieht ihn ein Stückchen von den Seilen weg und setzt dann zu einem Suplex an. Doch da hat sich der Titelträger wohl ein wenig überschätzt. Zumindest kann er Pavus nicht wirklich aushebeln. Also setzt Ironman noch einmal ab und startet dann den zweiten Versuch. Aber wieder tut sich nichts. Erneut muss der Cottbusser den Versuch abbrechen, doch schon soll der dritte Anlauf starten. Da überrascht ihn Pavus aber mit einer eigenen Idee und so hebt er Ironman ein wenig an und schleudert ihn mit einem Faceslam zurück auf die Matte. So ist er nun wieder derjenige, der im Ring das Sagen hat. Und so setzt er auch gleich ein Cover nach,


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aber das reicht noch nicht. Trotzdem ist der beliebte Nordmann jetzt wieder am Drücker. Und um das auch so zu lassen, hebt er seinen Gegner wieder hoch, schleudert ihn mit Wucht in die Ringecke und stürmt dann mit einer gewaltigen Clothesline hinterher, die wohl jeden aus den Socken hauen würde. Auch Ironman geht rasant wieder zu Boden, doch Pavus will ihm keine Verschnaufpause gönnen und so packt er ihn an den Haaren und zieht ihn wieder auf die Beine. Dort wird er nun erneut in die Ringecke gedrückt und anschließend steigt Pavus auf das zweite Ringseil.


Pete: Meine Damen und Herren...Mitzählen bitte!

Sven: Pavus hat jetzt eindeutig die Kontrolle im Match.


Wie von Pete geahnt, hebt Pavus nun seinen rechten Arm, um die Fans gleich noch ein wenig mobil zu machen. Und dann beginnt er mit einer Reihe von Schlägen auf Ironmans Kopf, wobei jeder Einzelne von den Zuschauern laut mitgezählt wird, während der Ringrichter den Wikinger ermahnt. Das stört den aber weniger und so macht er einfach weiter bis zum neunten Schlag. Dann legt er eine kleine Pause ein, posiert noch einmal kurz für die Fans und zeigt dann den Zehnten, doch da kommt Ironman ihm zuvor und zeigt eine Art Powerbomb mit dem Riesen! Die Fans sind erstaunt von der Power des Champions, aber den scheint der Angriff auch ganz schön mitgenommen zu haben, zumindest geht er danach auch erstmal zu Boden und nutzt die sich nun bietende Pause zum Verschnaufen. Ringrichter Phönix ist aber schon zur Stelle und zählt die beiden an, damit die Pause auch ja nicht zu lang wird. Das wäre sie aber so oder so nicht, denn schon bei 5 machen sich die beiden zurück auf den Weg in den Stand. Den hat Ironman bei 7 auch erreicht, genau wie Pavus der ihm kurze Zeit später folgt. Erschöpft und angeschlagen gehen sie nun aufeinander zu und es entwickelt sich ein kleines Schlagabtausch zwischen den beiden, wobei jeder Angriff des Champions lautstark ausgebuht und jede Aktion vom Nordmann frenetisch gefeiert wird. Und der scheint sich auch durchsetzen zu können. Zumindest kann er jetzt eine Reihe von Schlägen durchbringen und Ironman so in die Enge treiben. Das gelingt ihm aber nur, bis der Champion wieder zu den schmutzigen Tricks greift. So sticht er seinem Gegner wieder in die Augen, läuft dann in die Seile, nimmt Schwung, rennt wieder auf Pavus zu und wird mit einem Big Boot gestoppt.


Pete: Heftiger Tritt.

Sven: Das ging schief für den Champion.


Wieder folgt ein Cover,


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aber da hat der Träger des wertvollsten GFCW Titels doch noch genug Energie übrig, um sich zu befreien. Pavus Maximus hat nun anscheinend die Faxen dicke und so kündigt er schon einmal den Nordish by Nature, oder kurz den NBN an. Und kaum, dass Ironman wieder auf den Beinen ist, wird er auch schon für den Angriff auf die Schultern von Pavus geladen. Doch der Champion kann sich befreien und hinter dem Rücken seines Gegners wieder auf die Beine, um diesem mit einem Back Suplex zuzusetzen. Und Ironman macht gleich weiter. Schnell zieht er Pavus wieder auf die Knie, rammt ihm dann ein Knie gegen den Kopf und schickt ihn anschließend mit einem DDT zurück auf die Bretter. Während der Wikinger nun erschöpft am Boden liegt, ist Ironman auf einmal derjenige, der seinen Finisher ankündigen kann. Aber nicht den High Voltage Chair wie sonst, nein diesmal greift er zurück auf das Altbewährte. Also klettert er auf das oberste Ringseil und wartet dort nun tatsächlich darauf seinen Spear vom obersten Ringseil zeigen zu können. Benommen steht Pavus langsam wieder auf und dreht sich zu der Ringecke, auf welcher der Champion steht. Der kommt auch gleich angeflogen, landet aber genau auf den Schultern des Nordmannes und nun folgt tatsächlich der NBN! Das Cover wird gleich nachgesetzt,


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und das war´s!


Sieger des Matches durch Pinfall: Pavus Maximus!!!


Pete: Sieg für Pavus!

Sven: Mit einem grandiosen Konter am Ende.



Das Büro von Claude Dynamite Booker ist zu sehen. Der GFCW-Präsident sitzt mit ernstem Gesicht an seinem Schreibtisch, die Hände auf dem Tisch gefaltet. Da klopft es an der Tür.


Claude Booker: „Herein.“


Die Tür öffnet sich und Robert Breads betritt den Raum. Der Kanadier scheint noch nicht lange im Gebäude zu sein, zumindest hat er noch die Sonnenbrille auf der Nase und den Rucksack auf dem Rücken. Sein T-Shirt mit der Aufschrift „Just call me God“ und seine knielange Jeanshose lassen ihn wirken als wäre er gerade von der Coach aufgestanden. Breads' Augen sind durch die Brille nicht zu sehen, aber er wirkt nicht gerade erfreut, eher genervt.


Claude Booker: „Robert, wir müssen reden. So geht es nicht weiter. Du kannst nicht hier durch die Gegend laufen und wahllos Leute attackieren. Noch vor kurzem war es ein Referee nach einem Match, dann war es Cashew und nun auch noch unbeteiligte GFCW-Security. Das gefällt mir nicht, Robert.“


Robert Breads: „Ich bin schockiert.“


Claude Booker: „Unterlasse bitte den Sarkasmus.“


Robert Breads: „Keinesfalls.“


Der Präsident wirkt leicht angewiedert vom Verhalten seines Angestellten, und seine Laune bessert sich auch nicht gerade.


Claude Booker: „Dann wird das hier kein angenehmes Gespräch.“


Robert Breads: „Ich hatte auch keins erwartet.“


Claude Booker: „Jetzt hörst du mir mal zu, Robert.“


Robert Breads: „Habe ich eine andere Wahl?“


Claude Booker: „Gleich schon, nämlich die Tür nach draußen zu nehmen. Du bist jetzt einfach mal eine Sekunde leise und hörst mir zu. Ich kann es mir nicht leisten, einen Angestellten zu haben, der die Produktion meiner Shows gefährdet, mehr noch, der mir mehr Ärger einbringt, als er wert ist. Robert, du schädigst so auch den Ruf der GFCW.“


Robert Breads: „Wie bitte? Du meinst, ich schade dem Ruf? Ich rette deine Firma, indem ich diese Idioten von hier entferne. Ich würde ja auch lieber einfach eine Spraydose nehmen, einmal draufdrücken und hier ist alles sauber, aber das geht nunmal nicht. Manchmal muss man auch Dinge tun, die nicht den Normen entsprechen, um ein Ziel zu erreichen, für das es sich zu kämpfen lohnt.“


Der Kanadier setzt die Sonnenbrille endlich ab und blickt Booker ernst an.


Robert Breads: „Mr. President... Nein, das erinnert mich zu sehr an George Bush... Chef, niemand sorgt sich mehr um den Ruf der Firma als ich. Ich will nur das Beste für die Firma, ich will das die Firma gedeiht und sie zur absoluten Nr. 1 machen.“


Claude schüttelt nur den Kopf.


Claude Booker: „Robert, so wird das aber nie etwas. Du schadest bloß der Firma, du schadest dem Ruf, und du schadest auch deinem Ruf. Denn wenn deine GFCW-Karriere vorbei sein sollte – was durchaus passieren kann, wenn du nochmal einen Unbeteiligten angreifst – wird dich niemand mehr einstellen. Jeder wird wissen, dass mit dir nicht zu arbeiten ist und...“


Breads schlägt mit der Faust auf den Schreibtisch, sein Gesicht ist nur noch wenige Zentimeter von dem des Präsidenten entfernt.


Robert Breads: „Vertrau mir, ich weiß was ich tue! Ich weiß was zu tun ist, und auch wenn du es jetzt noch nicht siehst, nicht mehr lange, und du wirst mir dankbar sein, dafür, wieder etwas Ehrbares und Respektables aus dieser Company gemacht zu haben. Es wäre der größte Fehler deiner langen Amtszeit, mich zu entlassen. Denn nur ich kann diese Firma retten... Trust me. I am your savior.“


Der Präsident sitzt einfach nur sprachlos da, starrt Breads mit einer Mischung aus Ekel und Mitleid an und schüttet dann wieder den Kopf. „Canada's Own“ sieht das wohl als Erlaubnis an, den Raum zu verlassen, denn er dreht sich um und verlässt den Raum. Dann vergräbt Claude das Gesicht in den Händen.


Claude Booker: „Wäre ich doch nur Postbote geworden...“


Danke an alle Schreiber!